Beiträge von 3OakDrums

    ..."Upcycling" : Das ist glaube ich das richtige Buzzword. Das ist auch immer meine Denke wenn ich hier zu dem ganzen Equipment Voodoo was lese...

    Wozu kauft man sich z.B. irgendein Jubiläumschristbaum zum Preis eines Kleinwagen ? Warum kaufen sich irgendwelche gelangweilte Zahnärzte, jedes Neumodell von Gibson oder Fender nur um es im Keller liegen zu haben ) ? Ich denke, weil es eben Spaß macht sich zu beschenken mit einer emotionalen Erzählung...


    Wie die Story für Dein Angebot aussehen muss dürfte für den "Erfolg" entscheident sein (bin aber kein Marketing Pro). Vllt. muss man sich auch mal schlau machen, wer das z.B. auch für andere Instrumente macht bzw. ob es platformen gibt die diesen Ansatz forcieren. Wenn ich mir ein Reverb oder Etsy für Upcycling Instrumente/equipment vorstelle...oder auch Modder (habe da ein vidgesehen, wo einer ein miniaturisiertes Leslie für Gitarre gebaut hat....Hammer...halt sowas).


    Du brauchst eine Space/Platform, die diesen Mindset wertschätzt und dann auch bereit ist, dafür ein Premium zu zahlen...so halt irgendwie...aber ich hab auch keine Ahnung ;)

    Ich wollte ein Kiehborth, aber jetzt kaufe ich lieber einen Sintesator :)


    https://www.kleinanzeigen.de/s…r-7000/3520118532-74-8240

    ...dachte wir sind hier in der Schlagomatabteilung...denke aber, sein Grundig-KI-Algo ist noch in der Anlernphase...

    ...stop : Ich nehme alles zurück ! Vasil kommt mutmaßlich aus Aserbeidschan... : https://birmarket.az/product/384594-sintezator-korg-pa1000

    ...dort gibts eben keinen Synthesizer sondern einen Sintezator...


    Schlagzeug übrigens offensichtlich : Akustik zərb qurğusu

    Also ich komme aus dem Camp : Benutze gerne alte gebrauchte Sachen bekannter Marken Serien, die aber noch in sehr gutem Zustand sein sollte (die ich dann in schlechten Zustand versetze;-). Denke ist wichtig zu wissen, da ja jeder was anderes in Equipment sieht und damit verbindet.


    Dann will ich aber auch den Original-Vibe. Würde es also nicht attraktiv finden, wenn ein anderes Label drauf wäre und innen drin stünde "war einmal ein Tama Superstar von 1980"). So geil Du das da auch hingestellt hast...daher würde ich sowas auch nicht kaufen.


    Wenn ich einfach nackt die Qualität sehe, würde ich sagen wären 500 - 600 € für Deine snare eine faire range. Ich denke wichtiger ist, jemanden/ein Segment zu finden, den/das Du da emotional dran binden/packen kannst.


    Ich bin 80/90 Sonor/Tama/Yamaha-Marketing gebrainwashed...ist ein bisschen wie der Fusßballverein, mit dem Du zuerst sozialisiert wurdest.


    Soundmäßig bleibe ich dabei : Alles Scheißegal (Becken sind sicher anders einzuordnen), ob Berleburger Barock, oder Japanisches Kanso...da bügelt der Schreiner soviel Furnier drauf wie er will....hört keine Sau !

    Kann es sein , dass da was abgefärbt hat ?



    Achso, vllt. sollte man auch mal reinhören...

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    Und so klingt das dann im musikalischen Kontext. Lieb den Song:

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    ...da ist dieses Scheißgefühl, wenn Du merkst dass das geil ist und klingt und Du trotzdem nicht dahinter kommst ;)

    Ich sehe das Ding inzwischen auch eher kritisch, zumindest was die Frequenz und Güte der Angebotshinweise angeht.


    Die große Mehrheit interessiert sich m. E. so gar nicht für irgendwelche mondbepreisten Exoten, und die wenigen Sammler, die das vielleicht interessiert, haben seit Jahren entsprechende Suchaufträge eingerichtet und gucken eh permanent selbst danach.

    Moment: Suchauftrag ?! Das würde mich Dummy jetzt interessieren...gibt es dazu eine "Sendung mit Maus" Folge ?

    ...schalten Sie auch nächste Woche wieder ein wenn Dr. Bob sagen hören wollen:


    "Schwester ! Tupfer ! Pinzette ! Jetzt schrauben wir dem Patienten mit einem 7:5 Polyrhythmus die Sicherung raus !"


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    ...ja so war das...Die Scheibe musste man natürlich haben :


    The United Jazz+Rock Ensemble - Live Im Schützenhaus - Mood Records - 22 666, Mood Records - 22666


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    Abstrakte Fragen wie "was soll ich üben" sind zumeist sinnlos, wenn man sie nicht bezogen auf die konkrete Lebens-Situation pragmatisch beantwortet:


    Der wichtigste Aspekt Beim üben ist schlichtweg das vorhandene Zeitkontingent...

    ...ich denke, das stimmt eben nicht/nur zum Teil. Das ist ja der Punkt des Videos Eingangs des Threats: Klar brauchst Du absolut Zeit zum üben, aber selbst wenn ich Dir 3 Jahre gebe und 10 Stunden Übezeit je Tag, kommt dabei nicht automatisch was Sinnvolles raus.


    Ergo brauchst Du eine gute Strategie, die Dir mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis liefert, das Du anstrebst (zumindest initial, da Du entlang des Weges das was Du willst sich noch verändern wird).


    Also musst Du (IMHO) fragen was kann ich gut und will ich und differenziert mich und wird dann wo nachgefragt ? Danach kommst Du auf konkrete Inhalte...


    Das Game ein guter Generalist zu sein ist anders als ein Guter Jazzer oder Genreplayer zu sein. Bist Du eher ein Kreier oder Reproduzierer...usf.

    Dafür braucht man andere skillset's (aber sicher gibt's auch Leute die alles Top können...das sind aber statistische Abweichler und sicher nicht die Norm).


    Daher denke ich: Je früher ich einen Matchplan habe, desto besser !

    Mit Ü50 wird es nicht einfacher

    !!!


    Sicher einen Tick Alter-Weisser-Mann Spruch, aber auch ich denke Erfahrung schlägt im Zweifel Talent.


    Wenn ich überlege was ich Zeit blödsinnig verballert habe...die Erfahrung musst Du aber auch erst mal haben.

    Daher denke ich, dass Du sicher langsamer Dinge einprogrammieren kannst, wenn Du was neu erarbeitest aber dafür effizienter vorgehen kannst...


    Was sich nicht geändert hat: Wenn ich was machen will, mache ich auf keinen Fall Abstriche nur weil ich keine 20 mehr bin...this is not negotiable !

    Das ist die Basisarbeit die u.a. auch ein Dave Weckl gemacht hat...der methodische Ansatz ist ähnlich der Alan Dawson Methode und Leute wie Claus Hesselr haben das im Grunde einfach neu aufgelegt...das Prinzip ist aber gleich: Halte alles auf Autopilot ausser einer Stimme (die dann be Chaffee Melodie oder bei Dawson Syncopation page...hab ich vergessen... heißt).


    Die Kunst ist in der Tat das interessant zu halten, denn diese, wie auch andere "Basismethoden" (Gary Chaffe, Joe Porcaro, Dante Agostini etc.) brauchen sehr langes, nachhaltiges und konsistentes üben...und das ist ein zähes Geschäft...

    Moinsen,


    ich denke ich habe die "dunkle Seiter der Macht" geknackt (dachte schon ein 5:4 bleibt der feuchte Traum eines Auswärtzsieges beim FC-Bayern).


    Auf Basis der Näherungslösung bzw. dessen Sprachrhythmus ist mir folgender Satz eingefallen (beim Duschen...wo auch sonst ;) :


    "Das ist Ja ein schönes Zimmer" (Das---istja---ein---schö--nes---Zimmer): Der Satz hat den Puls auf auf den Vieren (während "I' looking for a home to buy" den puls auf den Fünfen hat. Damit sieht die Masterarbeit dann so aus :



    ...hat dann genau 5 Minuten gebraucht ziemlich safe auf 5 oder auf 4 zu zählen während die Hände genau den Rhythmus immer weiter gespielt haben.

    Speed auch Null Problem...


    Fun Fact: Der Satz passt sogar inhaltlich zur englischen 5er Version....


    Endgegner ist nun das gg. ein laufenden Metronom zu spielen...aber anderes Thema ! Und damit lässt sich dann eine metrische Modulation im Verhältnis 5:4 bzw. 4:5 umsetzen.


    P.S. : Vielleicht sollten wir in diesem Land 3x Duschen am Tag verpflichtend einführen...wer dafür ist hebe die Hand !

    Jaaaa also das "versechzehntelte" Beispiel rechts ist ja schon nicht wirklich korrekt von den Abständen her!

    Da frage ich mich, ob du dir nicht etwas Falsches ins Ohr pflanzt?

    Ähnlich wie bei den Kandidaten/-innen, die Triolen spielen wollen, aber dann stattdessen zwei punktierte

    und eine unpunktierte Note herauskommen (also auch eine "Versechzehntelung"), wenn du weißt, was ich meine.

    ...ja da hast Du prinzipiell natürlich recht, aber den Beipackzettel dazu musst Du schon lesen...merkst ja schon wenn Du die jeweilige 16tel-Figur spielst, dass die etwas holpert...das ausbügeln bzw. glattziehen der 16tel Figur musste schon noch machen, aber es bringt Dich schonmal in den Ballpark...

    Mir ist gestern noch ein Ansatz eingefallen:


    Man kann das ja auch zunächst näherungsweise mit vertrauteren Bausteienen lösen, um an den "Sound" zu kommen:


    Ich habe einfach die Quintolen die direkt vor oder nach der Pulsnote liegen als 16tel interpretiert und jene, die weiter von dem Puls weg liegen als Achtel.

    Das kann man auch über ebenfalls besser zu "erfühlende" 16tel triolen analog machen. Davon ausgehend dann die jeweils gebrochene 16tel Figur etwas "schlampig" ausbügeln...und man ist im Grunde am Ziel,


    Der rechte Teil kann dann auch als Melodie herhalten ein Mnemonic zu dichten, das einprägsamer ist und schnelleren Zugriff erlaubt (für Typen wie mich ;) .

    :thumbup: Bin gespannt !