Beiträge von 3OakDrums

    Ich denke das Sprache und Musik schon sehr ähnlich ticken, Sprache aber dennoch eine sehr viel höhere alltägliche Bedeutsamkeit hat. Spätestens da hängt das Bild dann etwas schief...


    Das Thema ist in der Tat super spannend, weil es auch weit über die nackte Fähigkeit Musik zu schreiben/lesen weit hinausgeht.


    Es gibt viele Drummer/Musiker deren rhythmische Ausdrucksweise auf klaren und damit auch niedergelegten Strukturen basiert.

    Ich denke auch das geschriebene Musik, eben auch anders gedacht ist als "einfach gemachte" und damit auch zu anderen Ergebnissen führt (nicht besser oder schlechter...anders). Wenn ich mir Jemanden wie Virgil Donati anhöre, hab ich nicht den Eindruck, dass der aus einem emotionalen Impuls metrisch moduliert oder polyrhythmische Strukturen einfach mal so aus dem Gefühl heraus spielt, sondern der sich das sehr strukturiert zurechtgelegt (um nicht zu sagen zurechtnotiert) hat.


    Hinzu kommt, dass auch viele Komponisten schon im Ausdruck was anderes sagen wollen wenn sie eine Viertelnote oder eine Achtelnote mit Achtelpause hinschreiben...denke Leute, die mit Zappa (denn dafür brauch es keinen alten Meister) Musik machen durften/mussten könnten davon ein paar schöne Geschichten erzählen.

    Nicht mehr.
    Als ich Unterricht gab, war es natürlich einfacher den Stoff so für Schüler festzuhalten als extra Aufnahmen zu machen, auch wenn die Schüler zweiteres wesentlich besser fanden.


    Als ich mir in kürzester Zeit 50 Songs für eine neue Band draufschaffen musste, fand ich das tatsächlich wesentlich einfacher es durch stumpfe Wiederholung und Anhören des Materials als durch das durcharbeiten von Notenblättern.

    50 Songs draufschaffen: Ja (stumpfes Anhören), ist meiner Meinung nach der bessere Weg. ABER: Wenn Du keine amtlichen Aufnahmen hast...dann heißt es schnell..."Ain't Nobody...kennt man...achso aber wir spielen Den zwischenteil doppelt und mit einem Taktwechsel und das Ende wie bei der Liveaufnahme aus 2013 in Oberpfaffenhofen" und das dann bei jedem 3. Stück artähnlich...schönes Leben noch ;)

    ...genau ! Wenn ich mir vorstelle ich müsste mir all die Sachen dann irgendwie in meinem (viel zu kleinen) Gehirn ablegen...manche Sachen verstehst Du auch erst wenn's mal hingeschrieben ist...vieles erinnere ich gerade, weil ich mich der Notation beschäftigt habe, bei vielem habe ich erst da gemerkt, was ich eigentlich für einen Mist zusammen spiele....

    Wie gesagt - ich mach eigentlich alles ohne Noten und benutze Noten nur fürs Unterrichten.

    Merken, was man eigentlich für einen Mist zusammenspielt, kann man am besten durch eine Audio-Aufnahme.

    Denn es geht ja auch darum, wie man es spielt bzw. dass man es ordentlich spielt (Timing, Dynamik, Groove). Es bringt dir nichts, wenn du die Noten und Theorie verstanden hast, aber es nicht richtig gespielt kriegst.

    ja das ist klar, "proof of the pudding is with the eating" ! Am Ende ist das Hörelebnis entscheidend. Hatte eine Tower of Power Phase. Wenn Du Dir Zeug wie Soul Vaccination oder Oakland Stroke draufschaffen willst musst Du Dir das fast zwangsläufig erst mal schwarz auf weiß klar machen...sonst groovt es vllt. stimmt dann aber trotzdem nicht.

    Ich spiele alles ohne Noten. Hat bisher ganz gut geklappt. Natürlich habe ich öfter versucht, in die Geheimnisse dieser eigenartigen Punkte auf den Linien einzudringen. Aber no way. Gar nicht. Never.

    Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, dass das eine fast schon körperliche Aversion gegen Noten ist. Dafür gibt es bestimmt auch einen fancy Namen :)

    Komischerweise ist das an der Gitarre anders. Immerhin funktioniert das in Kombination von Tabs (für die Tonhöhen) und Noten (für die Rhythmik).

    Jedenfalls finde ich es gut wenn jemand nach Noten spielen kann, allerdings bedenklich, wenn man nur! nach Noten spielen kann. Musik ist für mich hören, fühlen, reagieren.

    ...ja ist echt interessant! Ich glaube tatsächlich mittlerweile, dass das eine Frage der Informationswahrnehmung/-verarbeitung ist. Es gibt einfach Leute, die damit einfach überhaupt nicht klarkommen (hab' mich da auch immer so ein bisschen drüber aufgeregt, aber ist vllt. wirklich einfach ein Vorstellungsding. Im Job hab ich das auch oft, dass Leute Dir in den Eimer kotzen, wenn es analytisch/abstrakt wird, weil sie einen konkreten praktischen Anker brauchen... ....bisschen wie Koriander im Salat...). Ich denke man muss auch immer nochmal "nach Noten spielen" und "Noten lesen können" unterscheiden.


    Mein Blattspiel ist auch sehr rudimentär/schlecht. Wenn jemand in einem Orchester spielt, muss er/sie das runterspielen können. Aber als Mittel Passagen wirklich eindeutig zu klären, mit Transkriptionen zu arbeiten oder Sachen nach längerer Zeit wieder "hochzuladen" gibt es (sicher viele workarounds aber) keinen besseren/einfacheren Weg ...

    ...genau ! Wenn ich mir vorstelle ich müsste mir all die Sachen dann irgendwie in meinem (viel zu kleinen) Gehirn ablegen...manche Sachen verstehst Du auch erst wenn's mal hingeschrieben ist...vieles erinnere ich gerade, weil ich mich der Notation beschäftigt habe, bei vielem habe ich erst da gemerkt, was ich eigentlich für einen Mist zusammen spiele....

    Also, setzt ihr Noten ein? Ist ja nicht mehr selbstverständlich. Viele lernen heute ausschließlich aus YT Videos oder per Online Schulangeboten, und nicht immer kommen dabei Noten zum Einsatz. Meine Software lässt zahlreiche, individuelle Einstellungen zur Erzeugung von Schlagzeugnoten zu. Von teilautomatisiert bis manuell. Am Ende wird ein oder mehrere .pdf in 1A Notendruck Qualität generiert. Ob die dann gedruckt oder digital weiter verwendet werden, bleibt jedem selbst überlassen. Das war damals mein eigener Anspruch, individuell für meine Schüler und deren jeweiligen Übungsfortschritt Schlagzeugübungen erstellen zu können. Mir war das manuelle Noten Erstellen mit entsprechender Software meistens zu mühsam. Daher meine Lösung mit einem eigenen „Schlagzeug Noten Generator”.

    ...denke da wird es letztlich keine andere technologische andere Lösung geben, denn solange ein Mensch sich analog und physisch hinter ein Instrument setzt, muss der Dinge einfach erfassen und memorieren. Das wäre ja ein bisschen so als würde man fragen, ob noch jemand in Zukunft lesen wird....es seii denn man setzt Leuten einen chip ins Gehirn ein....aber was ist denn dann noch das ganze Ding am Musik machen / kreativ sein...?!


    Die Flut der Video's führt ja nicht dazu, dass Leute automatisch mehr können und sich auch das alles behalten können...insofern ist das heute vllt. sogar noch mehr notwendig und selbstverständlich, denn je...zumal praktisch alles was qualitativ wertig ist ja Transkriptionen in videos einbaut.


    Denke ist auch nicht mühsam...ist halt einfach Übungssache. Wenn ich mich im Job einmal im Jahr vors SAP setze, ist das wie Zähne ziehen, mache ich das jeden Tag isses das geilste System ever...

    Beispiel Guitar Pro : Da mache ich fast alles Digital und archiviere da Ideen digital. Aber wenn ich übe drucke ich mir das immer hübsch aus...finde ich einfach besser wenn ich übe...aber bin auch aus der Steinzeit.


    Trotzdem hilft mir das nochmal meine Ideen zu strukturieren, Fehler auszubessern....das geht viel besser als nur auf Papier. Wenn's aber steht dann Papier.


    Trotzdem, wenn ich mir eine Schöne Schlagzeugschule Analog oder digital kaufen kann...immer Analog ! Mir gefällt die ganze Haptik einfach besser als da mit som tablet rumzumachen.


    Aber ansonsten ist das wesentlich besser zu managen, als die 15 Kopie der Kopie vom realbook...

    ...ich halte den Stick genau genommen nur zwischen Daumen/Zeigefinger oder auch Daumen/Mittelfinger und umschließe da nichts im Sinne von "gefangen halten"...das arme Vieh....hab' doch Erbarmen ;-). Restfinger lege ich leicht an (Support). Dann kannst Du im Grunde auch einen HB Bleistift oder ne Stricknadel nehmen und das auch mit Händen wie Klodeckel...Keith Carlock macht das schon fast übertrieben in der rechten Hand aber das ist das Prinzip (IMHO.).


    Habe es aber so z.B. mal zu meinen Klassikzeiten gezeigt bekommen : Daumen/Zeigefinger geschlossen, alle Finger "firm" dran...und so würde ich es eben nicht machen. Dann hast Du überflüssiger Weise alle Muskelgruppen der Hand am Start, wenn Du dann hochdrehst muss das ja krampfen...

    Welches Material ist den das Schwarz im Untergrund und ist das Weiß im Orginal gedruck?
    Was würde den der Siebdruck kosten und gäbe es eine Vorlage des Logos?

    Und letzlich die meist entscheidende Frage: was ist teuer und was darf das kosten:
    Die gesammelte Schlauheit an reingesteckter (Arbeits-)Zeit der Leute im Forum gibt es meist zu Hauf kostenfrei ist aber häufig unbezahlbar.


    Im Modellbau gibt es Transferdrucke, da wird ein Orginal (hier z.B. in Weiß) auf eine Folie gedruckt und dann wie die Kindertatoos als feuchtes Schiebebild auf das Objekt der Begierde übertragen. Anschließend sollte mit Klarlack fixiert werden.

    Da es ein Auftrag ist, kann dieser auch wieder "abgeschliffen" werden...

    Variante 1: Transferaufkleber:


    https://www.aufkleberdealer.de/DTF-Aufkleber-ohne-Hintergrundfolie-DIN-A3-Bogenware?mtm_source=google&mtm_medium=cpc&mtm_campaign=MAX_NBR_RE_DES-Artikel%20%5BROAS%20350%5D|22396769654&mtm_term=&mtm_content=|&mtm_id=22396769654&pk_campaign=22396769654&pk_kwd=&pk_medium=cpc&pk_content=&pk_source=google&pk_device=c&pk_matchtype=&atxs=gads&atxm=22396769654&gad_source=1&gad_campaignid=22390383015&gbraid=0AAAAAD-_etipl9axf-CZELS-dNpV9cQAs&gclid=CjwKCAjwqubPBhBOEiwAzgZX2rWNNbEPR4zT8yixNg8UvRm4HeKsFuiIDWG4-f0YBSIAa_75ElVrxhoChTYQAvD_BwE


    Variante 2 Siebdruck:

    Oder eben so wie der Hersteller das wohl gemacht hat : https://www.siebdruck-versand.…Filmerstellung:_:202.html


    Variante 3 Aufgravieren lassen und mit weißem Lack füllen...


    Den alten Bums musste runtermachen, das Logo brauchst Du aber digitalisiert...finde aber gebrauchtes Zeugs darf gebraucht ausschauen


    Achso, und natürlich absolut komplett nerdiger, überflüssiger Unsinn ;)

    Zitat
    Zitat

    So! Hab das Yamaha geholt. Es braucht etwas Liebe! Tomgrösse 12/14/16 finde ich speziell! Interessant ist, dass die BD und das 12er Tom einen Innendämpfer ausweisen, die restlichen Toms keinen. Die Snare ist eine SD- 965. komisch finde ich hier die Bohrlöcher unterhalb der Abhebung und dem einstellbaren Butt-End. Kann mir jemand sagen, ob das Original ist?

    Ja ist es, denn da "gehört" eine Art Überollbügel drauf (Glide Roller...im Bild aus Metall, gabs auch in Plastikvariante) dran (sollte auf der Buttendseite auch da sein). Es war in den Ende 80ern Hip Snares mit Snareteppichen zu haben, deren Lötstellen eben nicht auf dem Resofell zum Liegen kamen (also quasi überlang waren. Dafür musste man einen Abstand zum Kessel herstellen...die Bügel hat hier ein Spezi entfernt, vermutl. weil der Snareteppich ersetzt wurde und das schwerer zu bekommen ist...oder das in der Tasche immer rausgeschaut hat...

    Ich erinnere ein Joe Morello interview wo er sagte, dass nicht mehr Kraft, beim Halten eines Stockes einwirken sollte, als einen kleinen Vogel in der Hand zu halten (ohne das Teil zu killen ;-). Seitdem ich das beherzige, keine Blasen, keine "Sägespähne", gedellte oder gerissene Felle, keine gebrochene Stöcke und auch egal wieviel beef da am Knüppel iss....habe auch immer geglaubt, man muss da die Rohema "Mikado" Streichhölzer für leisen Jazz nutzen...IMHO kompletter Unfug. Also wichtig auf Deinen Körper zu hören, das ist kein Kraft-/Krampfsport (das Verkrampfen ist bei mir als Gitarrenanfänger z.B. das größte Problem, weil ich Zeugs spielen will dass einfach noch nicht sitzt oder automatisiert ist...Ungeduld und zu schnelles Steigern von Belastung !).


    Ich denke daher nicht, dass mehr oder weniger Masse eines Stockes das "Problem" beheben kann/wird, sondern Deine Selbstwahrnehmung, dass Du Sachen kontrolliert und entspannt spielen kannst.

    ...sei mal nich so streng mit dem....der Justin liefert richtig guten Content für die Zupfgemeinde...da derf er aachema schwurbeln ;)

    ...guter Punkt...Du musst halt jetzt Polka spielen, weil es kein anderer kann....könnte es ein anderer würdest Du was anderes rocken. Würdest Du aber dafür dann anfangen Polka zu studieren...weil "man könnte es ja mal brauchen"...wohl kaum. Denke genau das ist der Punkt !


    Allerdings entdecken Leute (wie ich) auch, dass Sie immer dachten Polka zu hassen, das in der Schule sogar abwählen und dann genau das studieren...auch sowas passiert ;)

    Na schön. Aber was ist das, wovon der da immer redet … Gheetarrh oder so, häh watt??


    Hab mich auf Schlagzeug spezialisiert …

    ...tja...ähh...schon mal was von Transferleistung gehört ;) ? Im übrigen SCHLÄGT der Gitarrist die Saiten auf seinem Eierschneider ja auch an, damit ist er irgendwie auch "im Club"

    ...sage auch nicht, dass er den Stein der Weisen präsentiert. Finde er hat aber schon einen Punkt zumal die Frage sich ja schon stellt, wie man für sich strategisch vorgeht. Klar ist das nach etwas Reflexion vllt. common sense, aber zumindest mir geht es eben dann doch oft durch zu überlegen, ob ich nun dieses oder jenes wirklich jetzt zu üben brauche und wie das zu meinem "Leistungsangebot" dann passt...

    ...dann hat man sich jaaahrelang particular auf Rock fokussiert und will an einer Jazz-Challenge mitmachen und alle sagen, du kannst kein Jazz und das hört man.

    Steh'se auch wieder da...

    couldn't care less...vllt. hat der Mann (und auch ein Steve Vai) einfach auch recht wenn er sagt: Verplempert nicht Eure Zeit, damit in Sportarten anzutreten, die Euch nicht liegen, Euch nicht wirklich am Herzen liegen und Ihr auch aus diesem Grund keine Erfahrung aufgebaut habt, nur weil "man" halt auch andere Sachen können sollte....eigentlich auch ziemlich logisch. Jeder weiß ja eigentlich instinktiv was ihm/ihr liegt.


    Wenn man das Jazz vs. Rock Bild mal archetypisch hernimmt sind das eben auch sehr verschiedene und eigene "Kunstformen". Iss wie immer eine Perspektivfrage und nicht absolut richtig oder falsch...aber eben eine interessante Perspektive von respektierten Leuten, da ich eher das Paradigma/Ideal höre "Breite" iss das Ding...

    Tja,


    interessante Perspektive :


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    Fazit : Fokussiere nicht so sehr auf Deine Schwächen sondern baue Deine Stärken aus !

    Moin, wird mal wieder Zeit für eine Runde Esoterisches...BUT: On a serious note, ich glaube auch wenn's erstmal etwas spacig klingt, wirklich tiefsinnig.


    Drauf gestoßen bin ich zufällig bei der Dame hier (die Ihre key takeaway aus Berklee zusammenfasst)...


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    Super spannende Perspektive. Das Konzept hat wohl der Pianist Kenny Werner entwickelt. Bleuchtet die mentale Seite beim Musik machen. Kennt eigentlich jeder die Themen....

    Spannend !!! Die nutzen sog. Mikrotonale Bünde, mit denen man eben auch 1/4 Töne bundbasiert realisieren kann...noch nie gehört/gesehen . Danke für den Hinweis !