Beiträge von 3OakDrums

    Ich denke das interessiert sicherlich nun nicht ein ganzes Forum. Vllt. nur noch soviel (weil es nochmal eine allgemein vielleicht interessante Perspektive gibt):

    Ich habe in meinem Beitrag sehr klar gemacht, wofür aus meiner persönlichen Sicht ein Lehrer sehr wohl sehr sinnvoll ist. Ich halte das aber hier für den Kollegen nicht für sachdienlich (again: meine Meinung!). Der Threadersteller schreibt sehr ausführlich, dass er offenkundig sehr reflektiert über sein Problem nachgedacht hat (diese Charaktereigenschaft ist sicher an sich schon mal Gold Wert) und damit das Risiko groß sein dürfte für ein "paar Stunden" zwar gutes Geld zu bezahlen aber eben wenig bis keinen Mehrwert zu erhalten.


    Warum Du Dich da betroffen fühlst, mich mit "Schwachsinn" in Zusammenhang bringst, mein Zitat als arrogant einstufst und eine (mit Verlaub gut gemeinte und höflich formulierte PM an Dich) hier herauszitierst...dafür bin ich absolut nicht qualifiziert...das hat mir meine Mutti anders beigebracht, aber ok...sei's drum.

    2. Die Lehrerempfehlung ist IMHO eine Blendgranate....statt halt nun die Federspannung, eine neues Pedal oder eine Fancy Technik halt jetzt die große Suche nach dem richtigen "Wunderguru"...Meiner Meinung hilft Dir ein Lehrer Systematik zu entwickeln, ein Programm/Wegweiser, sicher auch einen Coach/Mentor und vielleicht auch einen gewissen Prüfungsdruck zu haben.

    Lang nicht mehr so einen Schwachsinn gelesen. Es geht da doch nicht um einen "Wunderguru".


    Ein Lehrer kann Fehler und Probleme in der Spielweise erkennen, die ihm selbst gar nicht auffallen. Das ist der springende Punkt dabei. Und da reichen auch ein paar Einzelstunden.

    "Danke" für Deinen Wertschätzenden Umgang mit meiner Meinung (!). Ich gebe hier meine Perspektive und Erfahrung weiter (insbesondere mit (sehr bekannten) Lehrern...).


    Gut, dass es Leute wie Dich hier gibt, die 'ne klare Haltung haben! Klasse Typ !

    Also reines "Stampfen" mit unbewegtem Fußgelenk bekomme ich fast nie hin. Mein Fußgelenk hilft immer mit. Nur bei langsameren Sachen ist es mehr Beineinsatz. Meine Ferse ist nur leicht angehoben. Der Fußballen hat immer Kontakt zum Pedal.

    Ich halte es da auch wie du 30oak drum. Lande immer wieder dabei, dass es für mich am besten ist meine Technik zu schulen. Locker und entspannt mit Fokus auf guten Ton. Superschnell werde ich damit nicht. Aber ich möchte auch auf einen Standardpedal bis ca. 140 bpm spielen können, ohne Trigger.

    Auch mehrere Tage mit hoher Federspannung zu spielen hat nicht den überwältigenden Aha-Effekt gebracht. Aber ich dachte: "nicht glauben, ausprobieren."

    ...die 140 sind absolut drin mit der vorbenannten Vorgehensweisen. Wenn Du dann wirklich Schallmauern sprengen willst kommen dann vllt. auch all die anderen "Zirkusthemen" ins Spiel.


    Vllt. aber auch noch 2 Punkte:


    1.Baue Dir eine Systematik und ziehe das auch durch (also wirklich jeden Tag z.B. 15 Minuten...statt am WE dann 2 Stunden). Nimm Dir die beiden benannten Techniken (Bein und Fußgelenk) und starte jeweils in einer Geschwindigkeit in der Nähe Deines Max Tempos in der Du noch gut klar kommst und spiele das sauber und eben auch wirklich mit Ausdauer also mehrere Minuten möglichst ohne das Gefühl zu haben rauszufliegen (oder in der Nähe von rausfliegen zu sein). Du brauchst einen Referenzpunkt der wirklich und ehrlich für Dich funktioniert. Von da aus arbeitest Du dich dann wirklich ein oder 2 BPM weise nach oben. Und habe Vertrauen, dass das Monate dauern wird (Du wirst ja merken, wie Du Dich da ran arbeitest)...höre auf Deinen Körper und sei ehrlich mit Dir.


    2. Die Lehrerempfehlung ist IMHO eine Blendgranate....statt halt nun die Federspannung, eine neues Pedal oder eine Fancy Technik halt jetzt die große Suche nach dem richtigen "Wunderguru"...Meiner Meinung hilft Dir ein Lehrer Systematik zu entwickeln, ein Programm/Wegweiser, sicher auch einen Coach/Mentor und vielleicht auch einen gewissen Prüfungsdruck zu haben.


    Aber solche Technikthemen brauchen u.U. viel Zeit, die Du für Dich ernsthaft und ehrlich einsetzen musst.


    Die Basics sind in 5 Minuten erklärt (siehe oben). ähnlich die endlose Stöberei in Youtube....da nimmt man sich 2-3 Leute, die wirklich oft angelaufen werden und das Thema darstellen und Du siehst : Die kommen immer mit dem Gleichen (und ja auch richtigen) Zeug um die Ecke...nix Wundertricks und in 2 Wochen alles gut.


    Solche Nüsse am Ende selber knacken zu können ist vllt. die noch viel wichtigere Fähigkeit, als nur 140 BPM runter zu tackern.

    Das ist in der Tat aber eine interessante Fragestellung. Nämlich wie lange braucht man überhaupt, um eine neu Technik zu erlernen ?

    Ich habe z.B. ursprünglich Heel-Down gelernt später dann mal 2 Jahre komplett pausieren müssen und bin damit nicht mehr klar gekommen und bin auf Heel-Up umgestiegen bzw. kombiniere das heute.


    Mit einer Sessionfrequenz von vllt. 3 je Woche (inklusive Bandproben) hat das sicher 2-3 Jahre gedauert bis ich das wirklich integrieren konnte und mich sicher damit gefühlt habe sicher nochmal 2 Jahre gedauert zum Status vorher eine Schippe drauflegen zu können. Ich denke da auch immer, andere machen da 2 oder 3 Wochen rum und fertig...Das ist Blödsinn. Je nachdem wieviel Du da Zeit reinwirfst und wie beharrlich Du bleibst braucht man viele Monate oder eben auch das eine oder andere Jahr.


    Ich denke aber das Pedal muss leicht zu adressieren sein (also eher geringere Federspannung). Ich denke so eine Range bis 120-130 geht noch halbwegs über komplette Beinarbeit ("Stampfen") und danach musst Du mit reinem Fußgelenk (Ankle Technik) ran (analog Hände ....Handgelenk/Finger...). Das sind meiner Erfahrung nach die beiden Sachen die Du jeweils zunächst separat klar kriegen musst (die musst Du erstmal auf den Klick bringen und dann mit Händen einkoordinieren...dabei wird eigentlich weniger Deine Physis geschult als vielmehr Dein Ohr um das gehörte mit der Bewegung in Einklang zu bringen). Ich rate Dir nur an diesen beiden Sachen zu arbeiten und den Fokus zu behalten


    Der ganze andere Zirkus mit Federspannung, Swivel, Heel-Toe etc. hilft Dir wahrscheinlich nicht diese Basis zu etablieren sondern wird vor allem Zeit kosten herauszufinden, ob nicht irgendwas davon DIE Lösung aller Probleme sein könnte (sind sie nicht).

    :love: :/ Dann können wir unsere Gebrauchtpreise, für unsere Nahtlosen Swing-Star Snare's, ja nochmal überdenken und nach oben Korrigieren ;) :D

    Leider will mir niemand für das alte angerostete Zeug mehr als 100€ bezahlen.

    ...Genau an dem Punkt hab' ich ja immer wieder den Aussetzer: Du bekommst patiniertes aber absolut bespielbares und klingendes Zeugs en Masse für wirklich kleines Geld...Trotzdem laufen sich extrem viele richtig warm wenn's um ein Jubiläumsschießmichtothobel für eine Gaga-Kohle geht oder Leute meinen mit einer 40 Jahre alte Schießbude den heiligen Grahl auf Kleinanzeigen für einen ähnlichen Mondpreis anzubieten... Du dann aber bei der Blindverkostung Pils, Export oder Weizen kaum unterscheiden kannst...

    ...Mega! Wurde echt Zeit, dass einer hier mal Substanz in die Diskussion reinschweißt...wichtig ist natürlich noch zu verstehen, dass aufgrund der Corioliskraft auf der Südhalbkugel Tiefdruckgebiete immer im Uhrzeigersinn drehen mit der Konsequenz, dass Du dann natürlich immer bei Konzerten auf der Nordhalbkugel die Trommel über Kopf spielen musst...(muss man dann schon auch noch dazu sagen ;)

    Bittaschön :


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    Warum sollte das Schätzchen sich nach 40 Jahren auch heute schlechter anhören ? Genau: Weil Tama ja weiter Geld verdienen muss...

    Ich höre sehr viel Musik und Chartmusik ist da nahezu raus. Da gebe ich Dir auch vollkommen Recht. Die Musik ist so fein wie ein zwei Tage altes Brötchen aus dem Backautomaten. Rick Beato kenne ich erst seit gestern. Ich werde mir das heute Abend mal ansehen. Bei Swift können wir ja mal gespannt sein, was in 30 oder 40 Jahren noch übrig ist.


    Ich wollte hier auch keine große Beatles-Diskussion starten. Die Band hat ihren Platz verdient. Ich wollte nur, ausgehend vom Threadstarter zeigen, dass nicht alles überall gleich gut ankommt. Es hängt halt von der Bubble ab.

    Ich denke es gibt immer eine individuelle und eben eine kollektive Perspektive.


    Ich denke wenn ich heute 12 oder 13 wäre wäre vllt. auch der Drummer von Taylor Swift, Pink oder was auch immer geflashed, weil ich mal denke, das es eben nicht jetzt der amtliche Mucker, die Seele oder irgendeine abstrakte "Qualität" macht, das einer für sich Drums cool findet (Individualperspektive), sondern eher halt gerade jetzt der Typ, das Karma, wie die Drums da glitzern oder wie cool einer dahinter sitzt...Nach EUROPA-Hörspiel kam bei mir halt AC/DC und damit Phil Rudd...Klassiker? Naja...(aber guter Mann anyway).


    Dann gibt's sicherlich prägende Leute, auf die sich fast alle "Fach-/Nichtfachleute" einigen können, die einem Instrument oder Stil einen Schub gegeben haben...das wären für mich dann Klassiker. Drummer, die eben viele andere Drummer in ihrem Spiel inspiriert, begeistert beeinflusst haben...das dürfte auch stilistisch sehr unterschiedlich sein...und ein Amt für das Prädikat "Klassisch" gibt's zum Glück ja nicht .


    Aber nur weil einer das Shelf Life 10 Jahre überschritten hat...Nö.

    das ist doch alles ziemlich standard (ok mal 8 statt 10 oder 5 statt 6, das dürfte es auch schon gewesen sein) ....ich glaube nicht, dass Du klanglich einen unterschied feststellst wenn Du z.B. eine Snare mit 8 oder 10 Schrauben hast...auch Wenn Sonor, sofern ich erinnere, auch Modelle mit 12 hatte...


    Wenn Du Gußreifen draufhast würde ich sagen weniger ist mehr...aber eine Trommel mit 12" und 3 oder 4 Stimmschrauben wirst Du wohl auch kaum finden.

    Hallo! Außer Wieviel Spannschrauben bei welcher BD-Größe? habe ich hier nichts zu der Frage gefunden: wie viele Stimmschrauben/Spannschrauben sind pro Kesselgröße notwendig und warum? Wenn ich mein billiges Millenium und mein etwas weniger billiges aber dafür um so älteres Pearl vergleiche, hat das billige weniger Schrauben. Also mehr = besser? Aber warum und wann wird es zu viel? Je mehr Schrauben, desto aufwändiger ist doch das Felle Wechseln und Stimmen? Sollte der Abstand zwischen den Schrauben (wenn ich mich nicht verrechnet habe bei n Schrauben und Felldurchmesser d genau d⋅sin(π/n)) einen bestimmten Wert haben oder ist sowieso alles Gefühlssache und Tradition?

    Heilliger...volle Deckung...gleich geht's hier richtig ab ;)

    ...Käfighaltung in der Legebatterie ist dagegen ein 5-Sterne Wellnesswochenende mit Privatjacuzzi...wenn da also jemand Bananen reinwirft hat er nur wirklich Mitleid ;)

    Mist Anhang vergessen


    Heute kam meine Tama Imperialstar Mastercraft an für einen unglaublichen Preis von 130€! Leichtes Chrompitting aber nicht der Rede wert. Jetzt ist mein imperialstar Set vollständig… Wahnsinn das ich die Snare für den Preis ergattern konnte.


    Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

    https://www.kleinanzeigen.de/s…ocial&utm_content=app_ios

    Thumbs up ! Dafür geben einige Leute dann gerne auch 700 Steine aus für das hippe re-issue...das Teil ist ein fieses Monster !

    ...ich bin da selbst erst in den 80ern eingestiegen, und wollte schon motzen, wg. Imperialstar Oberklasse...aber stimmt : Superstar kam erst 1976 raus (https://www.hoshinogakki.co.jp…/1974General_Catalog1.pdf) und Swing- und Royalstar gab's da auch schon...

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    Meine Erfahrung ist: Vergiss es ! Das ist gewalzter Bronzeguss...wenn das Gefüge einmal auf ist...R.I.P.


    Egal was Du machst, wenn das einer mit Ahnung anfasst hast Du schon mehr Geld auf der Uhr als das Becken in defektem Zustand überhaupt wert ist und keine Garantie, dass das noch gefällig klingt.


    Wenn Du selbst geeignetes Werkzeug hast evtl. rausschneiden.


    Ursache Spieltechnik ist meiner Meinung nach auch Blödsinn. Wenn Du akustische Lautstärke brauchst bekommen die Crashes einfach auf die "Ohren", egal wie Du da reinhälst, weil Du das Becken einfach mit der Energie auslenken musst.

    Das ist mir vor einiger Zeit über den Weg gelaufen...


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    Hat sich damit hier schon mal jemand beschäftigt ? Erfahrungen ?


    Finde ich extrem interessant...bisschen wie "Inside- Ouside" Melodieimprovisation...

    So muss es sein ! Fehler können passieren...alleine so ein Support dürfte Dich als Kunde auch zukünftig für Ludwig Produkte happy machen.

    ...ich denke das diese ganze Technisierung und das schon fast Zirkushaft-Artistische wie Schlagzeug heute dargeboten wird in solchen "Performancevideo's" eine logische Folge daraus ist, über welche Kanäle Leute sich heute projizieren können und müssen. Ich finde das teilweise schon absurd, was dar zwar auf sicher handwerklichem höchstem Niveau geboten wird aber irgendwie dennoch letztlich genauso synthetisch wirkt maschinell Erstelltes (ohne das alles über einen Kamm scheren zu wollen)...


    Wenn ich das Eingangsvideo so anschaue wirkt das fast Symbolhaft für den Glauben man könne durch immer verrückteres Zeug vor irgendwas davonlaufen (vllt. gerade vor der Frage: "Was stelle ich jetzt ausser runtergefallenen Kinnladen und Umsatz bei Meinl damit nun wirklich Nachhaltiges damit an")...das ist wirklich nicht als Kritik gemeint (weil alles seine Berechtigung haben darf und soll), aber auffällig.


    Daher hat Kunst aus meiner Sicht eben NICHT primär was mit Können zu tun, sondern eine viel tiefere Qualität...