Beiträge von 3OakDrums

    Zählt ein Studium Jazz und aktuelle Musik? 😂✌️

    Du hast Kontrabass studiert, richtig? Keine Ahnung, ob das zählt. Aber ich lese hier gern aufmerksam mit. ;)

    möchte nur der guten Ordnung halber drauf hinweisen, dass der Stammbaum und Hintergründe anderer Musikstile sicher nicht minder komplex ist. Warum da immer Jazz mit einem Studium, mithin also Jazz als was "Akademisches" (implizt im ggs. zu anderen Musikstilen) betrachtet wird, ist genau genommen total willkürlich...nur mal so ;)

    ...bin wahrscheinlich etwas zu spät (habe mir auch die Challenge Beiträge mal alle angehört). IMHO gibt es dar gar nix stilistisch dran zu werten. Man kann nun das eine oder andere besser finden. Völlig legitim. (Ich fand' alle haben einen tollen Job gemacht...insb. Marius sich eine immense Mühe).


    Ich glaube man muss aber schon auch verstehen, dass Musik eben doch auch eine Sprache ist, die Traditionen hat.


    Vllt. auch eine Frage der Definition von Authentizität. Das ist für mich (mittlerweile) nicht (mehr) die Idee zu sagen: Das bin ich der da spielt und der spielt es eben so wie er es spielt, sondern das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der anerkennt und Kenntnis hat, was die Tradition dieser Sprache ist, um von dort aus qualifiziert damit zu brechen, oder eben in dem Idiom zu bleiben. Darum denkt man erst mal "wow", dass Hape Kerkeling ja schwedisch sprechen kann....bis nun ja man merkt das er das halt eben "faked"...lustig und unterhaltsam ists trotzdem !


    Ich habe im Alternative Rock/Punk/Independent Drumming mal angefangen in Bands Musik zu machen, mich aber lieber mit Funk/Jazz etc. beschäftigt. Das war manchmal gerade interessant oft aber eben komplett unpassend, weil ich mit den Stilbildnern von z.B. Punk einfach keine Ahnung hatte...


    Ich hatte selbst lange die Haltung, solange ich das handwerklich drauf habe ist der Rest einfach von alleine da. Das ist leider Falsch. Darum bin ich mit dem "Einfach Machen" Statement insofern nicht ganz einverstanden (auch wenn das, wie im Grunde alles in der Kunst, legitim ist), es eben impliziert, das was vor uns war und passiert ist schlankerhand ausblenden zu können.


    Also wer "Jazz verstehen" will muss sich mit dieser Sprache beschäftigen und die Arbeit leisten Handwerk und Historie zu lernen, die Innovatoren zu kennen, Transkribieren, nachspielen, dazu spielen...dummer Weise ist jedes Genre für sich schon eine Wissenschaft...und dann: Alles wieder in Brand stecken, alle Regeln brechen und gegen jede beliebige Konvention verstoßen...


    Schaut mal hier :


    Könnte beinhalten: Ein Schwarzweiß-Poster, das einen Baum mit Ästen darstellt, die verschiedene Jazz-Stile repräsentieren. Der Baumstamm ist mit



    Das illustriert vielleicht wieviel alleine in diesem Genre steckt...also lasset uns demütig sein und jenen danken die vor uns da waren !


    Aus der Geschichte lernen !


    Amen !

    ...erst mal vom Sound alles komplett Wumpe. Habe ein altes Gretsch SSB und das hat seine Dings und Dongs aber das geht so in die Richtung Charakter...aber mal ehrlich: Und jetzt ? Die Hardware insb. Tomhalter ist einfach verglw. unpraktisch. Mein 90er Yamaha ist heute so praktisch wie eh und je...no thrill, but works. Mache meine Klamotten vllt. alle 2 Jahre mal sauber und fertig.


    Das ist einfach nur Hype, um Umsätze zu erzeugen. Habe jahrelang Jazzstandards auf nem abefuckten Newsound gespielt...hat funktioniert...wenn's scheiße klingt ist das Problem in der Regel nicht das Zeugs.


    Da sehe ich auch in Richtung Gitarren 0 Unterschied : Der gleiche schwachsinnige Voodoo...da werden dann Custom Shop Modell abgeranzt in den Kühlschrank gesteckt...hören tut das keiner, "angenehmer" drauf spielen iss auch nicht...aber Du bist dann bei Gibson 2000€ mehr los...

    Dann greifst Du Dir ne Ibanez oder oder Squier, machst die Augen zu und merkst genau...nix.


    Da könnte man ja auch gleich glauben, dass eine globale Elite Minderjährige Mißbraucht....total abwegig ;)

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    Interessantes Interview mit ihm...

    ...habe eigentlich seit dem das rausgekommen ist ein 21" Zildjian Custom Dry Ride, weiterhin ein Kerope 20" Medium und beide (obschon deutlich andere Bleche) erledigen den Job (wie wohl auch fast jedes andere halbwegs gescheite Ride), ob Polka, Funk, Jazz...denn das Problem sitzt (leider wie immer) hinterm Schlagzeug und hängt nicht auf dem Beckenständer...

    ...and don't get me wrong: Iss ja völlig ok, ein schönes Instrument zu kaufen und die Haptik zu genießen und sich dran zu freuen, aber der Voodoo, der da mit einhergeht, um der Welt zu erklären (mithin also krampfhaft eine rationale Kaufbestätigung rauszuholen), warum ne 50 Jahre alte Vintage Kiste, oder die handgedrechselte Snare aus Kryptonit der Burner sein soll...Leude, sind wir alle echt so naiv ?!


    Meine Diagnose ist da eher, dass es viel einfacher und kurzfristig belohnender ist, sich mit Lametta am Weihnachtsbaum zu beschäftigen, als über den Sinn von Weihnachten nachzudenken...aber ich schweife wie gewohnt ab ;)

    Ich bin da eigentlich technisch komplett raus, da 0 kompetent.


    Dennoch habe ich folgende These(n)/Fragen:


    Wenn ich mich im Raum von Spielposition auf Hörposition (z.B.) bewege klingt mein set deutlich anders (Problem ist natürlich schon, dass in Hörerposition ja ein anderer Mensch die Drums bedient).


    Dann mache ich das Gleiche Experiment in Raum 1 und dann in Raum 2...wieder anderes Ergebnis....da bin ich dann schon bei 4 Höreindrücken (sofern ich Hör- und Spielposition relativ genau einhalte). Hinzu kommen dann Elemente wie Eigenresonanz und Halteposition von Stöcken, Stimmungsgleichheit (allein schon eine Gleichung mit 20 Variablen).


    Ich behaupte: Es gibt gar keine (realistische) Möglichkeit so etwas wie eine Referenzaufnahme (selbst mit perfekter technischer Ausrüstung) zu machen, die dann zu verallgemeinern wäre und dann in der Praxis einem subjektiven hörempfinden stand hält.

    Das wäre nur zu erreichen, sofern man einen Referenzabnahmepunkt definiert, jede Raumresonanz ausschließt und eine ein-eindeutige Signalkette spezifiziert....nur wer macht in so einem Reagenzglas praktisch Musik ?


    Meine These ist (und bleibt), dass 99% der Drummer selbst bei einem eng spezifizierten Setup nicht in der Lage sind, Buche von Birke statistisch signifikant (!) zu unterscheiden.


    Das ist auch die Grundlage meiner grundsätzlich negativen Haltung zu diesem ganzen "Gear-getue". Vielleicht braucht es mal eine genau so perfekte "Blindverkostung", um entweder Typen wie mich eines besseren zu belehren, oder mal diese endlose Phantomdiskussion von ach so unterschiedlicher Klangqualität zu beenden...

    ...obschon das Garibaldi Zeugs aber nicht unbedingt streng linear ist...leider ;) ...das macht ja seinen ganzen "Soul Vaccination" oder "Oakland Stroke" shit so sick.

    Hast Du das Rothmann Buch ? Und falls ja was hälst Du davon ?

    ...oder Du startest historisch in das Thema über den guten Gary Chaffee :


    https://whatawonderfuldrumworld.wordpress.com/wp-content/uploads/2017/03/gary-chaffee-time-functioning-patterns.pdf

    (Section III Linear Patterns)


    bzw. seine zu dem Thema erweiterte Ausgabe :

    https://whatawonderfuldrumworld.wordpress.com/wp-content/uploads/2017/03/gary-chaffee-linear-time-playing.pdf


    Da erklärt er auch ganz strukturiert wie er über "embellishments" aus Sticking patterns zu etwas cooleren licks kommt...

    (nach Systematik für Licks gab's hier vor kurzem einen Thread...das wäre z.B. eine)


    P.S. sehe gerade der Kollege hatte Chaffee schon reingeworfen...

    Leute wollen sich einen Apfel kaufen und die Berater empfehlen eine Birne: Willkommen im DF :Q

    ...iss aber in jedem "Fachforum" so...wo Fachleute sinnlos walten ;-). Stimme den Abweichlern aber inhaltlich zu...


    Solange aber insgesamt eine sachdienliche Antwort rauskommt...

    ...genau das hatte ich oben ja auch schon am Wickel. Ich hatte vor vielen Jahren bei einem Orchesterschlagzeuger für eine Aufnahmeprüfung Unterricht und da wurde das praktisch immer als Presswirbel ausgeführt (Fokus war hier aber Hochrainer/Delecluse...alter, ist schon nicht mehr wahr ;-). Die Handbewegung hat sich dann am Tempo orientiert, so dass immer ein schöner "Buzz" entsteht. Also abh. vom Tempo 16tel oder 8-tel triolen etc.


    Also die Open-Roll Definition habe ich so zwar theoretisch auch kennen gelernt aber in der Praxis dann eigentlich (auch in den wenigen Gastspielen an der Oper immer geschlossen gespielt und so haben es auch damals die "Kollegen" auch gemacht). Es sei denn es war explizit anders (also RRLL) gefordert...

    Jain… die Reparatur lag bei 40,- Euro und das Becken hat nochmal 2 Jahre und 50 Gigs gehalten. Für mich hat sich das schon gelohnt.

    Der aktuelle Neupreis von diesen Becken liegt bei 400,- Euro. (ja würd ich nicht ausgeben, aber darum geht es nicht)

    Also liegt der Neupreis beim 10fachen von der Reparatur.

    Zudem ich exakt DAS Becken noch spielen konnte.

    Da Becken sehr unterschiedlich ausfallen und durch das schweißen ich keine klangliche Veränderung feststellten konnte (ja war nur ein kleiner Riss), würde ich diese Dienstleistung wieder in Anspruch nehmen. :)

    Ok, das hätte ich nicht gedacht...nur 40 €...hätte vermutet Arbeitszeit und Nutzung des Equipments + evtl. Versand wären mindestens mal 100 €.

    Hey, Danke für das Feedback ! (Seven days habe ich oben auch ;) ...habe Deine Vid dazu aber auch gesehen (super!) und : Wer die Transkriptionen haben mag, kann sich auch gerne melden. Habs allerding nicht mit Musescore oder Dorico sondern mit GP8 gemacht.


    Auf dem In Session Vid ist auch noch ein Part 1 an dem stricke ich auch noch rum...


    Vor allem Krass bei dem Gadd Video, wie der sein Signature Krams recycliert und modifiziert...spielt eigentlich immer die gleichen handvoll Licks...die schubst er aber richtig cool durch die Metrik...Spain oben ähnlich: Da hat er sich hübsch was für Late in the Evening ausgedacht und wirft das da rotzfrech wieder rein ;-).

    Komme immer wieder zurück auf die gleiche Konklusion: Das macht einfach keine Sinn sowas mit viel Verve und einem Haufen Geld "reparieren" zu lassen. So überragend gut kann kein Becken der Welt sein. Hast Du Ahnung und die Maschine im Keller, ok...dann bleibt das aber dennoch irgendwie nur Palliativmedizin...und daher fliegt auch so ein "Geschäftsmodell" nicht...leider !


    Dann hat man doch (endlich :) wirklich einen validen Grund für was Neues

    Island Magic ist schon ein echter Hammer...Respekt fürs raushören!

    Da kommen wieder so richtig alte Weckl-Vibes in einem hoch...

    Danke für das Feedback !


    ABER : Habe es eigentlich aus dem Booklet konsolidiert. Das Solo war dort schon sehr gut transkribiert (allerdings super scheiße dargestellt). Bei den Groove parts hat einiges für mein Ohr nicht gepasst. Einige Stellen waren auch im Booklet nicht hinterlegt (auf seinem Video oder auf der Masterplan Platte spielt er natürlich jew. wieder einiges anders).


    Aber merke echt wie viele interessante Details, neue Licks, Ideen und Erkenntnisse aufkommen wenn man sich wirklich Note für Note mit dem Mist beschäftigt.


    Also insofern nicht wirklich alles selbst rausgehört....ABER: (Hatte ich ganz vergessen einzustellen) Hier meine wirklich komplett eigene Transkription des Slow Montuno (Part 2) aus Steve Gadd's In Session Vid....das habe ich auch auf YT und auch sonst nirgends finden können.


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