Beiträge von haidem

    Wenn es tatsächlich Federn im Inneren der Lugs sind würde ich die aufwändige Variante empfehlen und jede einzelne abschrauben, die Feder präparieren und dann wieder anschrauben.

    Auch wenn das etwas dauern wird - aber das machst du EINMAL und normalerweise nie wieder. Das Material in den Federn ist ja keinen großen Beanspruchungen ausgesetzt, es soll ja nur jegliche Schwingungen der Teile an der Stelle wegdämpfen.

    Also: 1x ordentlich machen - dafür muss man sich für die verbleibende Lebensdauer des Sets keine negativen Gedanken mehr darüber machen.

    Tja, das könnten Federn sein, die die Gewindestücke in den Lugs in Position halten.

    D.h. im Innenleben der Lugs.....

    Sonst bleibt nur noch, dass die jetzt lose (weil Tom = demontiert) Schraube von der Befestigung mitschwingt wenn du draufhaust.

    Wenn die Toms allerdings montiert (Befestigung festgeschraubt) sind, dann fällt das als Quelle des Ärgers aus, dann bleibt fast nur noch die Geschichte mit den Lugs.


    Wenn es das ist, kann man nur mit einem extra zurechtzuschneidenden Stückchen Filz, welches man in jede einzelne dieser Federn schieben muss, Abhilfe schaffen. Is halt einfach nur nervig, aber kein echtes Problem.

    Ich spiele 2x 22x20 Sonor Essential Force Bass Drums.

    Diese super tiefen Birkenkessel klingen schon um Welten besser als meine beiden Sonor Force 2000 22x16 Bass Drums (aus Pappel)

    Aber:

    Ich transportiere mein Set nicht. Auch nicht abgespeckt mit "nur" 1 BD. Dann ist die 20er Tiefe okay.

    Ansonsten würde ich aus Praktikabilitätsgründen dringend von 22x20 abraten. Das ist die reinste Hölle, wenn ich dran denke, bei wie vielen Gelegenheiten ich mit dem Rücken zur Wand spielen musste und der arme Sänger vor mir trotzdem nur 60cm "Bühnentiefe" hatte, dann war Ende. 😰😰😰


    Und kein Mensch kann mir erzählen, dass die 4 extra Zoll in Sachen Sound "unerlässlich" wären. Neeee......



    Des weiteren würde ich aber - gerade wenn du dich bei Rock und "der härteren Richtung" bewegen willst - darauf achten, keine flachen Toms zu nehmen. Ich hau' gerne mit Wucht auf meine Trommeln - die Sonor Essential Force Toms die ich zu den beiden 22er Bass Drums dazu hatte, die hab ich nicht mehr in Verwendung, die haben sich angefühlt wie Spielzeug.

    Fingen zu peppeln und hüpfen und schwingen an, auf der elastischen Aufhängung, dass es ein Graus für mich war.

    Ich spiele stattdessen die Force2000 Toms. Die Klingen auch sehr gut, gerade wenn man ordentlich Energie per Drumstick reingibt.


    Ganz ehrlich - organisier' dir via Kleinanzeigen ein Force2000 gebraucht, mit 22x16, 12x10, 13x11 und 16x16 und ne bessere Snare dazu.

    Oder wenn du was findest - die Feinspitz-Variante - ein Birken Set von Force 3000 (wird halt leider nicht so günstig sein)


    Dann spannt du die doppellagigen EVANS Felle drauf und du bist vorne dabei, hast nicht viel Geld ausgegeben (kannst also auch noch in gute Becken investieren, was sowieso viel wichtiger ist), und die Sache ist gegessen.


    Meine Empfehlung 👍

    Ich weiß es auch nicht, aber für mich würde es minimal Sinn ergeben wenn man möglicherweise sogar herstellerseitig hier Öl/Fett benutzt um Korrosion zu verhindern, da das Material von Lug/Schraube nicht Messing ist.

    Bringt man zwei verschieden edle Metalle miteinander in Kontakt entsteht Korrosion.


    VIELLEICHT könnte das die Idee dahinter gewesen sein.

    Ja, ich war auch extrem skeptisch, die Vater Fusion die ich sehr sehr lange gespielt habe und dann auch Vic Firth 2B mit irgendetwas zu behandeln.

    Dann hab ich das Sex Wax mal einfach bestellt und draufgemacht um zu schauen, was da passiert.

    Also für mich sind da Welten dazwischen. So vieles wird so viel einfacher weil einfach durchgehend super Grip vorhanden ist und nicht für manche Kniffe dann doch mehr Druck in den Fingern aufgebaut werden muss. Das hat schon eindeutig mehr Vor- als Nachteile.

    Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Eine kleine Menge reicht für mich völlig aus und auch erst nach 10 Minuten Spielen passt dann die Betriebstemperatur auch so gut, dass das Wachs eben als kleines Helferlein mitmacht.

    Klare Empfehlung!


    Aber:

    Nein, ich glaube nicht, dass die Verwendung von so etwas den Ausschlag geben kann, ob man sich selbst beim Spielen schadet.

    Ich bin ein echter heavy hitter, hatte noch nie in 30 Jahren jemals das kleinste Problem in Sachen Sehnenscheidenentzündung. Ich schreibe jetzt bewusst nicht "gottseidank" - mir wurde sehr penibel beigebracht wie ich die Sticks halten soll, egal für welche Anschlagstärke. Das hat mich von Anfang an davor bewahrt, da jemals Probleme zu kriegen. Man muss sich nur schön an all das halten, auch / gerade während einem 5h-Auftritt.


    Abgesehen davon hab ich einige Jahre lang auf einer Österreichischen FH ne Lehrveranstaltung über Mechanik/Dynamik gehalten.

    Da kommt man irgendwann mal zum sog. "Stoßmittelpunkt". Englisch "Impact Center"

    Das ist ein geometrischer Punkt, an dem, wenn man z.B. einen Stick an der Spitze anstößt (oder wenn der Stick mit der Spitze auf ein Fell auftrifft), keine resultierende "Lager-Querkraft" auftritt.

    D.h., du kannst nicht so feste draufhauen, wenn du den Stick genau im Stioßmittelpunkt hältst, reicht minimale Kraft aus, um den Stick zu halten. Es wird keine Energie von dem Kraftstoß in deine Handgelenke geleitet.

    Absolut genial, ich hab dann Mal mit Finite Elemente Analyse für eine reale Drumstick-Geometrie diesen Stoßmittelpunkt errechnen lassen.

    War absolut exakt da, wo ich mir meine gefühlsmäßige Markierung gemacht hatte, wo sich der Stick am besten spielt.


    Alles nur Physik......

    Aber die Position wo der Stick genau gehalten wird, und wie fest....das entscheidet wahrscheinlich zu 98% darüber, ob man auf Dauer alles richtig macht, oder ob man nach wenigen Tagen des "Viel Übens" plötzlich Schmerzen kriegt.


    Edith:

    ....wenn man die Stickgeometrie auch noch so hinbekommt, dass einer der beiden Strukturschwingungsknoten der 1. Biegeeigenschwingung des Sticks auch noch am hinteren Ende mit diesem Stoßmittelpunkt zusammenfällt.....ich glaub' wenn ich diese Geometrie gefunden hab geh ich mal tu nem Stickhersteller und lasse mir einen Prototypen drechseln. Das will ich dann mal antesten.

    Ja - nach dem was du da schreibst - wenn einer was mischen soll und dann ein Problem mit dem dem Inhalt hat....so, dass er sich das nicht mehr als 1x anhören will....na dann muss er es wohl besser lassen, würd ich sagen.

    Wenn mir einer erklären will, ob meine Parts gut sind oder nicht - das würde ja ausschließlich dann zur Debatte stehen, wenn du tatsächlich mit deiner Truppe auf Kosten einer Plattenfirma mit ausgewiesenem Produzenten im Studio bist und dann was anderes spielst, als im Demo gemacht wurde, d.h. etwas womit der Produzent ("wer zahlt schafft an") nicht rechnet und nix anfangen kann.

    Dann wäre das denkbar.

    Ansonsten hat der Mischer zu mischen.

    Dann müsste das ja der Wahnsinns Musiker sein, der mit dem Drummer die Parts nochmal durchgeht und wahrscheinlich auch noch jedem anderen Bandmitglied erklärt, wie's richtig geht.

    Dem Sänger sagt er wahrscheinlich, dass eine weibliche Stimme besser passen würde ...er kennt dann wahrscheinlich auch noch einen Chirurgen in Litauen......🤢😰🤢😰🤢

    Leute gibt's.....????!!!!!


    Aber, ich hab auch mal bei einem Studio Betreiber & Mischer eine Scheibe eingespielt, wo ich dann auch beim Mix größtenteils mit anwesend war.

    Im Laufe einiger Tage kam ich dann drauf, dass der Typ der ultimative Esoteriker war, Verschwörungstheoretiker der höchsten Kategorie

    Kristalle - Außerirdische - Mondlandungsleugner - "Energie" - etc. PP

    Der Uwe aus den YouTube Videos ist da ein Anfänger im Vergleich....

    Und am Ende war der Typ von dem Studio dann auch noch rechts außen angestoßen und hat irgendwas von arischer Musik geschwafelt. Er hat sich in jedem Satz verschwurbelt, dass einem schwindlig wurde.


    Das war ganz schön Kacke, wennst selber nicht auf so einer Welle bist, und dann nur noch zusehen musst, dass man allgemein die Klappe hält und nur irgendwie einen halbwegs brauchbaren Mix kriegen will um danach so schnell wie möglich abzuhauen.

    also ich hab mir schon mal blutige Finger geholt, aber nicht vom Schlagzeug-Üben, sondern an der 5oktavigen Marimba mit, 4 Mallets.


    Wenn man da nur 1x pro Woche aus logistischen Gründen üben kann und dann ein Stück für eine Übertrittsprüfung einstudieren "muss" - tja, da gibt's eben erst mal Blasen an den Ringfingern. Die platzen dann, und dann lernt man mit Schmerzen zurecht zu kommen.

    War aber auch nur dieses eine Mal, wo ich selber blöd genug war, dann nicht rechtzeitig aufzuhören. Gezwungen hat mich nie irgendwer.


    Die Darbietung bei der Übertrittsprüfung war allerdings sehr gelungen.

    Erst mal: Gratulation, m_tree - das ist sehr sehr gut gemacht. Und das klingt auch wirklich 1A


    Tja, ich nehme an, du hast da mit Softwareunterstützung das Schlagzeug rausgenommen, um deinen Track dazu einzuspielen.

    Das kann man natürlich machen, aber man muss vorsichtig sein, was man mit dem Material dann anstellt. Auf einen nicht-kommerziellen YT Kanal kann man das sicher problemlos laden.

    Schwierig wird's dann, wenn monetarisiert werden soll. Dazu fehlen einem dann die Veröffentlichungsrechte an der Originalnummer (ob "minus Drums" oder nicht, tut nichts zur Sache.



    Ich gehe stark davon aus, dass ein ausgefuchster erfahrener Mann wie m_tree da eh bestens informiert ist. Aber vielleicht gibt's ja andere ambitionierte Kollegen, die überlegen, auf YT mit Covers anzutreten......


    Gavin H. ist echt ein außergewöhnlicher Drummer. Spielt die eckigsten musikalischen Kniffe sowas von rund...das ist spitze 🤣

    Ich hab es heute am Vormittag geschafft. Das Ding ist im Kasten.

    War wirklich ein guter Backing Track, wo einem alle Möglichkeiten offen stehen.

    .....ich kann machen was ich will, aber ich krieg' den Rock-Ansatz bei mir sowieso nie weg. Deshalb versuch' ich das lieber erst gar nicht.

    Mein touch ist einfach so.


    Tempo 70 ist ohnehin schon eine Herausforderung. Hab ich nicht gewusst - alleine schon deshalb lohnt sich die Teilnahme


    Hoffentlich kommen noch viele Kollegen dazu, auch einen Beitrag abzuliefern. Ich bin sehr gespannt, welche Ideen da sonst noch so umgesetzt werden

    👍

    Ja eben, (wieder) mehr Spaß. Hab' ich doch schon erwähnt. =)

    Und nein, ich werde nicht dokumentieren, wie lange ich an dem Stück "gearbeitet" habe. Nicht einmal für mich selbst. ;) :saint:

    ......hat ja niemand verlangt. Wer will schreibt bei Abgabe eine Zahl dazu, wer das nicht will, der lässt es sein. Also da möchte ich mir jetzt nichts nachsagen lassen müssen.....

    ....ich glaube du liegst da ziemlich richtig. Ich besaß genau so einen Katalog 😆😆😆

    Mein Gott.....da war ich 12 Jahre alt.

    Aber dass man ein solches Tama Rockstar Set mit etwas anderem als 12 13 16 finden würde halte ich für extrem unwahrscheinlich (was in der Luftfahrt Technik heißt p<10e-9 - also sehr sehr sehr sehr unwahrscheinlich 🤣🤣🤣)

    Ich finde auch, dass alle hier mindestens einmal tief durchatmen sollten und ihre Energie auf die Challenge verwenden könnten, anstatt sich hier öffentlichkeitswirksam zu beflegeln.

    Man sieht halt sehr deutlich, dass Charaktere aufeinanderprallen, die stark davon abhängig sind, "richtig" als "richtig" zu identifizieren und "falsch" als "falsch" - obwohl es gar keine Relevanz hat (zumindest für viele außenstehende)

    Solche Charaktere scheinen im direkten Austausch miteinander eben innerhalb kürzester Zeit die Nerven zu verlieren und das ist absolutes Gift für jeglichen nur-verbalen Austausch im DF.

    Leben und leben lassen muss die Devise sein. Und in der christlichen Kultur gibt's auch den Grundsatz, mal auch die andere Backe hinzuhalten und trotzdem nicht das Ende der Welt heraufzubeschwören.


    Ich KÖNNTE aus technischer Sicht wahrscheinlich den Audio Engineering Part von m_tree auch halbwegs gut hinbekommen. Allerdings fehlt es mir wirklich markant an der Zeit, deshalb würde ich mir massiv wünschen, dass wir die Unstimmigkeiten ruhen lassen und die Challenge ganz normal zu Ende bringen.

    Dann kann man immer noch schauen.....

    Ich hätte Gitarristen & Bass zur Verfügung, dass man auch mal locker selbst ein 2 Minuten Playback herstellen kann. Aber solange noch die aktuelle Challenge läuft ist das noch nicht spruchreif.....


    Ich möchte auf jeden Fall weiterhin positiv im DF - inkl. Challenges, ab und an - mitwirken.

    Tja, die App hört eben doch - aber nicht im akustischen Sinn


    Alles was diese KI Apps machen, ist, dass sie die (englisch) Power Signal Density (zu Deutsch: die sog. spektrale Leistungsdichte) bestimmen und dann ein "Sonogramm"/"Spectrogram" vorliegen haben, welches z.B. so aussieht:


    drummerforum.de/gallery/image/14850/


    Und dann kommt erst die KI


    Die beherrscht mehr oder weniger toll den Part der Pattern Recognition (zu Deutsch Muster-Erkennung)


    D.h. die wird mit unglaublich viel (bisher meist illegal gerippten Daten) drauf trainiert, die sonographische Spur von den zu trennenden Instrumenten zu identifizieren und dann für jedes dieser Instrumente ein sehr ausgetüfteltes Filterprofil zu erstellen.

    Die Anwendung dieser Filter bringt dann die getrennten Spuren. Mit mehr oder weniger Artefakten.


    Wie genau der Effekt zustande kommt, dass Timing Schweinereien entstehen, in Abhängigkeit der Mixereinstellungen - das ist mir auch nicht 100% klar. Aber die KI recherche von Drums Bee klingt irgendwie nachvollziehbar



    Ich hab mit Moises die beiden ersten Metallica Alben getrennt und jeden Track mithilfe von Cubase (Vari Audio) auf einen von mir erstellen Clicktrack mit jeweils konstanten Tempi (für jeden identifizierbaren Song-Teil) geschoben.

    Dieses getimte Material hab ich mir dann von Moises trennen lassen und damit hab ich originale getimte Backing Tracks für mein anschließendes Rerecording der Coverversion.

    Macht großen Spaß, wenn du zum Drums aufnehmen kannst, wo die gewohnten Tracks als Playback INKLUSIVE CLICK im Kopfhörer laufen.

    Und dann schrittweise alle anderen Instrumente ersetzen.

    Viel Arbeit 🤣



    Ich hatte noch keine Zeit, es so richtig zu testen, aber Cubase Pro 15 scheint jetzt schon selbst die Spurtrennungs-Funktionalität eingebaut. Dann wird dieses schweinisch teure Moises hoffentlich irrelevant/obsolet für mich 🤓🤯