Beiträge von haidem

    Jetzt sind die Ergebnisse da. :)

    Na dann gleich mal:

    Herzlichen Glückwunsch dem verdienten Sieger!


    Ich war zum ersten Mal dabei und bin sehr froh & dankbar über die vielen Punkte die mir da auch zugesprochen wurden.

    Als 100%iger nicht-Jazzer war das für mich schon eine interessante Herausforderung.


    Danke nochmal für die tolle Organisation & Durchführung.


    Ich finde das ist ein sehr starkes Format um eine absolut brauchbare, ehrliche und realistische Einschätzung/Einordnung der eigenen Fähigkeiten zu bekommen.

    Ich hab mir bei Thomann so ein dezentes 28er China gekauft, weil's so günstig ist.

    Holla die Waldfee

    Das Becken ist der absolute Volltreffer

    Am Ende würde ich aber aus praktischen Gründen doch die Empfehlung aussprechen, es vielleicht eher mit dem 24er mal zu versuchen. Wahrscheinlich langt das reichlich.

    Aber so große Chinas entwickeln mit jedem Zoll an Material eben nochmal einen tieferen Charakter. Das hat schon was


    Auf jeden Fall sind die Dinger so günstig, dass eigentlich nichts dagegen spricht, sich mehrere davon ins Haus zu holen und nach Belieben zu testen

    Sauberkeit gilt hier auch für Kabel, Bodenbeläge, Mikros. Eben alles was man anfasst.

    Oh ja, da hast du recht.....ich hab 10 Jahre in einer A Cappella Gruppe gesungen. Ich weiß nicht wie oft ich unseren Fundus an 15m XLR Kabel geputzt hab. Wenn du abendelang mit Kabeln hantierst, die vorher im Matsch gelegen haben.....das ist die reinste Katastrophe!


    Mit meinem Sonor Force 2000 Set ist es mir einmal passiert, dass ich unmittelbar neben einem großen Gastro-Doppelgrill meinen Gig spielen musste.

    Alter Schwede - ALLES war eingesaut mit winzigen Fett-Tröpfchen von den Koteletts und Würsten.

    Mein gesamtes Zeug hat gestunken wie eine Tierfabrik.

    🤦‍♂️

    Erlaubt ist, was gefällt, würde ich sagen.

    Aus rein optisch-ästhetischen Gründen finde ich die vielen glänzenden Teile (insbesondere auch Becken) am Schlagzeug schon wichtig und halte die auch einigermaßen sauber. Bin aber kein Fanatiker was das betrifft, dazu hab ich weder Zeit noch Nerven.....

    Aber am Ende - das Zeug kann doch aussehen wie sonst was, solange es so klingt wie man es gerne haben will!

    Außerdem ist es okay wenn man dem Equipment auch ansieht, dass es jahrzehntelang im Einsatz ist. Das zeugt doch von echter Qualität, und das darf man ruhig auch sehen.

    Lieber Dustin,

    ich finde diese Tutorials sehr gut!

    Eine Anmerkung habe ich:

    Wäre es vielleicht mal einen kleinen Exkurs wert, die HiHat Öffnungs-Praxis von Roger Taylor zu präsentieren?

    Ich finde dass seine Art, auf den Backbeats die HH mit aufzumachen, absolut einzigartig/interessant/effektiv ist/war. Definitiv etwas was vielleicht auch weniger erfahrene Schlagzeuger, die mit Queen überhaupt nicht vertraut sind, auch locken könnte/sollte.

    Roger Taylor hat da sein Markenzeichen....und wenn man einen deep Dive über HH Öffnen macht, sollte der nicht fehlen.

    Also ich hab über ganz viele Jahre hinweg den Vater Fusion (Hickory) benutzt, für so ziemlich alles. (hauptsächlich Rock und Popmusik, aber auch beim symph. Blasorchester auf der Kleinen Trommel)

    Einfach weil's ein ganz toller Stick mit den besten Eigenschaften aus allen Welten ist.


    Die letzten Jahre bin ich nur noch Schlagzeuger für den Eigenbedarf (keine Band, keine Live Auftritte)

    Und ich bin wieder weit mehr als heavy hitter im Metal Bereich unterwegs.

    Dafür hab ich mit schwereren Sticks experimentiert - und mir mit dem Vic Firth Metal dann auch gleich 3 Becken zerstört 😥

    Also: Feste draufhauen und solche Prügel dafür zu benutzen.....mein Zildjian Earth Ride hält das aus, aber Sabian HHX Evolution Crashes definitiv nicht!!!


    Jetzt hab ich meinen Frieden gefunden:

    Promuco John Bonham Signature

    Das ist ein 2B Modell der Extraklasse. Hab noch nie einen Stick gehabt der von der Balance her so gut schwingt. Sich an Bonzo zu halten kann wohl nie falsch sein. Außer vielleicht beim Alkohol 🤦‍♂️

    Ich weiß aber nicht genau inwieweit EBU R128 das berücksichtigt und den Höhenbereich in die Berechnung mit einbezieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass das bei den Jazz-Schlagzeugperformances hier z.T. nicht so ganz funktioniert. Wenn fast nur Becken gespielt werden und das Spektrum entsprechend fast nur aus Höhen über 5 kHz besteht, kann es schon sein, dass das mit den LUFS-Werten nicht so ganz hinhaut.

    ....ich glaube du hast es jetzt sehr viel besser in Worte gefasst, als das mir vorhin gelungen ist.

    Genau das hab' ich jedenfalls gemeint 👍

    verdammt.....bei mir hat die Grippe auch 3 Wochen lang zugeschlagen.....

    Vielleicht krieg' ich auch (m)einen ersten Beitrag zu einer der Challenges hin. Mal sehen.....


    Das mit der Lautstärke ist auf jeden Fall von der Energiedichte abhängig, und da kann es jederzeit sein, dass LUFS Zahlen dich deutlich vom subjektiven Höreindruck abweichen.

    Was sein kann, ist auch, dass z.B. je nach Anwendung eines Low Cut an der Bass drum manchmal ein unhörbar tiefer Bass-Anteil zu einem höheren Lautheitswert führt, als was man erwarten würde.

    Also die Energiedichte bezogen auf die zeitliche und frequenzmäßige Verteilung.....da kann man mathematisch korrekt vorgehen wie man will....das Gehör ist so nichtlinear.....man kann solche Sachen nie "fix" einordnen. Zumindest nicht bei Vorhandensein einer best. Dynamic Range.

    Wenn man vollelektronischen Tekkno macht, dann geht's vielleicht einfacher. Bei Jazz.....hmmmm......


    Ich würde aber den subjektiven Höreindruck eines erfahrenen Drummers immer einem berechneten LUFS Wert vorziehen.

    Macht man das so heute überhaupt nicht mehr?

    Eher nicht, weil der Spaßfaktor doch ziemlich gering ausfällt. Jahrelang nur kleine Trommel - da hätte ich sicherlich bald wieder aufgehört.

    Ja, das war wie eine Prüfung - ob es mich WIRKLICH interessiert und meine Eltern dann in ein Force 2000 Set investieren sollten. Das haben die sich auch vom Mund abgespart, mehr oder weniger.

    Dementsprechend gab es nicht die Möglichkeit, dass man zum Probieren gleich ein komplettes Set anschafft.

    Ich würde es heute bei meinem eigenen Kind wahrscheinlich nicht anders machen.

    Ich spiele seit 30 Jahren und hab' am Anfang sowieso mehrere Jahre gar kein Schlagzeug gehabt, sondern eine geliehene (geile) Lefima Snare. Und sonst nix.

    Die Keune Schule durfte ich mit Metronom durchackern. Ohne Unterlass, bis ich dort dann bei den ganzseitigen Etüden bzw. Solo-Stücken angelangt war.

    Da war ich ORDENTLICH beschäftigt. Kein Mensch hat da gemeint, ich müsse unbedingt mich an einem kompletten Drumset vergreifen.

    Natürlich wollte ich unbedingt ans Set, aber die Vorgabe, dass ich alles inkl. All-American-Drummer, Marschmusik und Blasorchester Snare Drums Parts lernen sollte, hat sich doch als SEHR SEHR gesund herausgestellt. Ich tat mich mit allem, was in den Händen zu tun ist dann sehr leicht, als ich schließlich aufs volle Set wechselte und das Dazunehmen meiner beiden Haxn war quasi nur eine kleine Erweiterung von dem was ich schon mit den Händen gut konnte.


    Macht man das so heute überhaupt nicht mehr?

    Ich denke, alle 2beinigen HiHats sind teure Geräte. Drehbare Haxn sind also das einzige einfache Mittel.

    Ich hab 1996 mit ner Force 2000 HiHat und einem Pearl Doppelpedal angefangen. Ich weiß ja nicht, ob deine Yamaha HiHat da sooo viel weniger Platz lässt als bei meinem Setup damals?

    Ich hatte auf jeden Fall nie irgendwelche Probleme, trotz der nicht drehbaren HiHat Haxn.

    Ich hab lediglich irgendwann damit begonnen, 2qmm Kupferdraht als "Bindfaden" einzusetzen, weil alles wegrutschte.

    1x an den vertikalen "Säulen" von HiHat (rechts) und BD Pedal (links) - hier einfach ein 10cm langes Drahtstück rumgezwirbelt, damit HiHat und Pedal quasi fix miteinander verbunden sind.

    Und dann noch ein längeres Drahtstück vom Hocker-Haxn zum HiHat Pedal Fersenstück, da durch gefädelt und dann die Länge so eingestellt, dass meine Haltung mit Linkem Beim auf HiHat oder Pedal "natürlich" weit weg vom Hocker war.

    Das war absolut unverrückbar, schnell auf- und wieder abgebaut. Eine ideale Lösung für extrem wenig Geld. Deshalb hab ich das beibehalten bis ich auf 2 Bass Drums umgestiegen bin.

    Ich glaube nicht, dass unter dem HiHat Haxn so schnell ein Platzproblem entsteht. Ich hab 20 Jahre Vollgas Metal so gespielt, war nie ein Problem. Im Gegenteil, so war die Distanz so klein wie möglich und die Wechsel Null Problem

    Ich bin sehr sicher, dass ALLE Bandkollegen mit denen ich in den letzten 25 Jahren zusammengespielt habe, einstimmig der Meinung sein werden: "Sein bestes Fill war das, das er weggelassen hat"

    Das kann man negativ auslegen, oder man kann davon ausgehen, dass das minimal angelegte Fill immer (oder in 99% der Fälle) das bessere ist und das als positiven Hintergedanken in Betracht ziehen.


    Ansonsten ist das wohl extrem abhängig von der Musikrichtung und dem Setting, in der bzw. in dem man unterwegs ist.

    Ein frohes Neues Jahr!


    So - ich hab' nun meine als Dauerleihgabe vergebenen beiden Force 2000 Toms (10"&12") wieder nach Hause geholt und via Kleinanzeigen ein 13er Tom Tom und 14" Floor Tom sowie 16" Floor Tom ergattern können.

    Die linke Seite ist nun sortenrein Force 2000, wobei das 8er Tom "leider" weiß ist, alles andere ist schwarz.

    Mittig gibt's ein Yamaha 6er Concert Tom. War weit und breit das einzige brauchbare(leistbare) 6er Tom dass ich aktuell finden konnte.

    Dann ist da ein Force 2001 8er Tom. Von den 8er Toms scheinen in ganz Deutschland nicht mehr allzu viele übrig zu sein. Dann meine originalen 10-12-13 Toms aus 1995, ein 14er Tom gebraucht vor Jahren gekauft. Das gehörte wohl zu einem Fusion Set welches die linken 10 und 12 Toms sowie eben dieses 14er Tom beinhaltet hat.

    Dann noch ein 15er Yamaha Concert Tom.

    16er Force 2000 Floor Tom auch von meinem originalen alten Set aus 1995, und dann noch ein Tama Imperialstar 18er Floor Tom.

    Runde Sache, da überall die gleiche Fellkombination drauf ist, klingen die alle sehr sehr ähnlich. Die nicht-Force-2000 Trommeln hört niemals jemand raus, da bin ich sehr sicher 🤣


    drummerforum.de/gallery/image/14753/

    Mir ist - das war noch in den 90ern, ich war <18 Jahre alt - ein Stick am Ride Becken nicht schräg eingerissen, sondern an einer Stelle am Beginn des Tapers quer durch gebrochen, so dass Spitze inkl. Taper mit enormer Drehrate und großer Geschwindigkeit ca. 1cm unter meinem rechten Auge quasi-instantan eingeschlagen sind.

    Das war so heftig, dass ich einen ordentlich blutenden tiefen Kratzer und ein schönes Veilchen abbekommen habe.

    Aua!!!


    Und in anderes Mal hat sich ein anderer Schlagzeuger (mit der "Vorgruppe") während dem Auftritt - auf meinem Set spielend - das Nagelbett unterm Daumennagel eingerissen. Aber so richtig.


    Die haben ca. 1h gespielt, volles Rohr Punk-Rock.

    Danach war jener Schlagzeuger verschwunden. 10 Min. bevor ich dann mit meiner Band loslegen wollte hab ich nachsehen wollen, ob seine Gewaltanwendung verstimmte Trommeln hinterlassen hat.

    Ich musste dann mit Entsetzen feststellen, dass es im Bereich von Snare, HiHat und 12er Tom ausgesehen hat, als wäre das etwas geschlachtet worden. Alles voller Blutspritzer, es sah wirklich schlimm aus, wie im Horrorfilm.

    Nach kurzer Suche hab ich den verletzten Drummer gefunden und war unbarmherzig.....ich habe darauf bestanden, dass er die unsägliche Sauerei wegmachen muss. Das hat er dann widerwillig auch gemacht.

    Also: Immer ein Stück Draht mithaben - für diese Verletzung gibt's dann nur "Abbinden mit festgezwirbeltem Draht und Weiterspielen"

    Sagrotan oder Desinfektionsspray sind auch nie eine schlechte Idee.

    Hi,

    ich mach's kurz

    Spiel das, was bei 99% der etablierten Drummer im gewünschten Genre gespielt wird.

    Für Doublebass und Blastbeat wirst du kaum jemanden finden, der sich Zildjian K oder K Custom oder K Constantinople Becken hinhängt. Macht einfach extrem wenig Sinn, weil's klanglich unweigerlich einen (wenn auch schön "warmen") Brei ergibt, der gerade im Proberaum einem selbst und allen anderen beteiligten sehr schnell zum Hals raushängen wird.


    Ich würde A Custom crashes empfehlen, nicht größer als 16". Die klingen auch relativ "warm", sicher nicht so grell/hell wie 2002, und aufgrund ihrer Kleinheit klingen sie nicht ewig.

    Vor allem die Durchmesser würde ich fürn Proberaum massiv reduzieren.

    20er Ride muss immer okay sein, für das was du da willst.

    Die bereits vorgeschlagenen 14er 2002 SE HiHats sind wahrscheinlich auch eine ideale Empfehlung.

    Über Zultan kann ich nix sagen, die kenn ich nicht.

    Keinesfalls "müssen" es teure Geräte sein. Mittelklasse ist sicher immer okay. Persönliche Vorliebe muss mit Funktionalität Hand in Hand gehen, das ist entscheidend🤣


    Und ansonsten gilt mein immer gleicher Spruch:

    Zählen tut am Ende immer die erreichbare Maximallautstärke 🤣

    Ich würde mittels xmedia recode (gratis) das Material in ein Format konvertieren (ohne Qualitätsverlust), in dem ich dann mit der nächstbesten (gängigen/verfügbaren/gewünschten) gratis-Videobearbeitungssoftware allen möglichen Schabernack anstellen kann.

    Bisher konnte xmedia recode bei mir absolut alles lesen und alles konvertieren. Ob es auch für .M2TS geht weiß ich nicht, aber da es gratis ist wäre es ein sehr einfacher Versuch....