Ja, also das noch als "Zustand: gut" anzupreisen ist wirklich weit gefehlt. Au Backe
Beiträge von haidem
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Also für mich schaut das nach ordentlichem Zoom auch nach einem beginnenden Riss aus.
Wenn der Sustain deutlich kürzer ist, dann ist der Fall wohl klar.
Das Teil ist schrott 😔
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.....spiel das erst mal so, dann kann man über den Sound meckern!
Ein Kollege hat mich gefragt ob ich ihm ein Playback für Maybe I'm a Leo von Deep Purple zimmerm kann, vornehmlich mit selber gespielten Drums.
Nach einem Abend deep dive in Sachen "was hat Ian Paice da genau gespielt" bin ich geläutert.
Der hat nix Abartiges gespielt, aber so ein komplettes Take von der Nummer krieg' ich nicht annähernd hin.
Und da war auch kein Click im Spiel, es wird zwischendurch etwas flotter...das war damals alles erwünscht und macht die Musik zu etwas Lebendigem.
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Tja, die 5 6 7 Problematik hab ich auch. Ich spiele schon heftige Rimshots, die meiste Zeit.
Deshalb benutze ich an diesen Positionen jeweils die hier:
Wobei man sich dran gewöhnen muss, dass man die 3 Schrauben dann nicht mehr mit den Fingern "fingerfest" anziehen kann und man bei jedem Fellwechsel die 3 extra komplett rausschrauben muss, damit man den Spannreifen komplett runter kriegt.
Und die beiden Enden musste ich je nach Snare-Geometrie meistens mit nem Stanleymesser kürzen, sonst drücken sie die Schraube viel zu weit weg von dem Gewindeeinsatz.
Etwas frickelig aber dafür hält dann die Stimmung wirklich perfekt
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Eben einen Low cut bei 40 Hz, damit ganz unten rum nicht die Hölle losgeht, so wie bei Beitrag C.
Wenn ich mich recht entsinne, habe ich einen Low Cut -100db ab 50 Hz auf der Master-Spur. Bin über Ostern unterwegs, aber werde mir das nochmal anschauen sobald ich zurück bin
durchgehende Kick zwischendurch (??)
Ist ein gängiges Mittel im Reggae und vielen verwandten Genres. Schonmal Master Blaster gehört?
Ich hätte mir vorgestellt, dass Marius den Low end rumble halt filtert. Aber es gibt Wichtigeres
Ja, ich weiß, dass das ein gängiges Mittel ist, in dem Stil, genau deshalb spiele ich auch die (für mich) Viertel auf 70bpm mit der Bass drum durch.
Ich kapier' nicht, wie man bei dem laid-back-Ding drauf kommen kann, dass das in 140bpm "gemeint" sein soll. Da geh' ich nicht mit dem Rest konform.
Deshalb fand ich das überall komisch, bei allen, die das gemacht haben.
Aber vielleicht lags auch an m_trees tips, die er gegeben hat. Da kann ein Bias entstanden sein, dass die 4tel auf 140 laufen soll.
Das muss man nicht so "hören" - man kann, aber man MUSS nicht
Edith:
Wenn ich da intensiver drüber nachdenke sehr ich mich eigentlich sogar zu 100% im Recht, hier.
Denn es heißt doch, dass im Reggae die Offbeats akzentuiert werden. Also die "und" - Achtel zwischen den Viertel die den Beat angeben.
So - dann ist dieses Playback aber sicherlich nicht auf 140bpm, denn dann sind die offbeat Akzente ja on-beat auf die 2 und auf die 4.
Also rein rechtlich gesehen......🤓🤯
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Reggae Challenge Notes von haidem:
C
was ist mit dem sub-sound los?
da wird sehr viel gespielt, teilweise für mich nicht klar, warum es so viel sein muss, die offbeat 4tel Triolen (HH) verstehe ich auch nicht ganz. Die kommen viel zu oft.
die ganze nummer als halb-solo anzulegen....kann man machen, ist dann aber leider auch nix Halbes und nix Ganzes
tip top gespielt, super präzise
aber leider nicht mehr als 8/10 aufgrund des zu viel spielens, die durchgehende Kick zwischendurch (??), zu wenig "groove wirken lassen", die stilistische Mörder-Attacke, die ich nicht kapier'
weniger wäre viel mehr
E
wirkt leider sehr unausgegoren und anfängerhaft - in ganz vielen Aspekten
macht einfach keinen Spaß, das anzuhören
wenn man es nicht "gut" kann, könnte man extrem hardcore reduzieren und wirklich nur 4tel spielen. und dann wenigstens die paar klaren Akzente mitmachen, die synkopierten, das würde sich sogar ausgehen.
dafür würde ich dann sicher mehr Punkte vergeben - so gibt's 2/10
G
hihat und side stick snare - und sonst noch was?
wieviel darf man da? hier wird man ja völlig verrückt.....das ist keine Begleitung
am Anfang sind 1 oder 2 timing schweinereien drin
die kick geht auch zu oft zu flott auf die 140 4tel durch. groovt einfach nicht.
Akzente werden ignoriert.
weils "technisch" annehmbar gut gespielt ist gibt's 6/10
stilistisch passt es nicht wirklich - es ist null "cool"
H
viel zu eintönig
akzente größtenteils nicht mitgespielt
Begleitung passt einfach NULL zur Nummer, vor allem ist da NULL entspannter Groove
140 4tel Kick überall im chorus -> warum?
natürlich gut gespielt aber die Wahl was da gespielt wurde war nicht gut
das offbeat ride ist frech

7/10
J
hat's doch recht ähnlich gemacht wie ich
tip top gespielt
offene hihat in der strophe ? , am ende der strophen den Akzent jedesmal schön verpasst
9/10
O
hat bei den fills schwierigkeiten
macht's aber absolut genial, weil einfach so wenig gespielt wird, dass nix im Weg sein kann
das machts eigentlich "super", obwohl man merkt dass der Drummer nicht so ein Könner ist wie viele andere Beiträge
schwer zu beurteilen
Snare im outro klingt nach dly effekt, nicht nach echt gespielt
trotzdem 6/10
P
eigener Beitrag
mMn. mit Abstand der "groovigste" Beitrag, 2 Soli drin
R
140 4tel attacke auf der Kick
ridebecken 4tel triolen
eigentlich recht sauber gespielt
aber stilistisch schon auch sehr gewagt - man merkt dass es hier eine große Herausforderung war, einen "passenden" Part zu entwerfen
7/10
V
sicher besser als E, aber trotzdem einige grobe Probleme, gerade auch im Timing
4/10
Kritik an m_tree:
Bei einigen Beiträgen gibt es sehr niederfrequenten Müll, der meinen Sub (auf meiner eingemessenen 2.1 Anlage) in den Wahnsinn treibt. Warum?
So wie auch bei der Jazz Challenge war auch im Playback für die Reggae Challenge der Bass wirklich ein ganzes Stück überbetont. Warum?
Die "Lautheitsanpassung" finde ich diesmal nicht gut gelungen. Ich könnte besser damit leben, wenn die wahrgenommene Lautheit eines jeden Beitrags auch schwankt, je nachdem wie "dicht" und welche Frequenzanteile das Material eben hat. Warum dann noch mit Hall & oder Delay zugearbeitet wird, erschließt sich mir nicht.
Nachdem der Sound auch nicht bewertet werden soll, warum dann am Sound (und da gehört Kompression/Lautheitsanpassung natürlich auch dazu) geschraubt wird, keine Ahnung.
Technische Grundlagen-Sachen - ja, die sollte man ausputzen. Eben einen Low cut bei 40 Hz, damit ganz unten rum nicht die Hölle losgeht, so wie bei Beitrag C. Aber sonst finde ich man könnte halt auch einfach die stereo drum spur einfach lauter/leiser machen, so dass subjektiv das alles einigermaßen passt, und dann is es aber auch genug.
Meine Meinung.
Ansonsten:
Vielen Dank an alle! Wieder eine äußerst lehrreiche Challenge - herzliche Gratulation an die verdiente Sieger-Treppe
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Gratulation - für 250 Euro? Ich finde da hast du alles richtig gemacht!
Ich hab auch mal 2 Abende lang ein richtig abgerocktes Export Set aus ca Anfang 90er auf Vordermann gebracht.
Nach viel Reinigen und sehr viel Arbeit mit neuen Fellen und nicht ganz so einfacher Stimmbarkeit war am Ende ein richtig gutes Gebrauchs-Set für Amateuer-BigBand-Proben am Start, das wirklich 1a Sound gemacht hat.
Becken kann man immer austauschen sofern finanziell möglich.
Viel Spaß bei der Akustik-Behandlung im Keller 🥵🥵🥵
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BTW. ALLE meine Musikkassetten sind mittlerweile Schrott und kaum mehr hörbar.
Ein altes Senkelband konnte ich dank heutiger Technik aber retten und "restaurieren", remastern wie man heute sagt.🤣
Ich hab 4-Spur-Recorder Aufnahmen aus 1995 bei mir noch immer im Original rumliegen
Die Kassetten (z.B. TDK SA und SA-X) waren schon beim Aufnehmen gebraucht, und dann wurde am 4 Spur recorder jeder mögliche Unfug ausprobiert der einem nur einfallen kann. Ich war so ca. 14-17 Jahre alt, in der Zeit.
Zu deiner Feststellung kann ich nur sagen: Nein, die Dinger sind keineswegs Schrott und kaum mehr hörbar. Ich hab mir vor einigen Jahren dann ein Tascam Portastudio zugelegt (eine echte Wundermaschine, wenn man sich etwas genauer damit befasst) und die Kassetten von damals klingen nicht schrottiger als seinerzeit in den 90ern.
Aber keineswegs unhörbar, da hast du etwas übertrieben, finde ich.
Außerdem lässt sich mit so nem 4track Gerät ein Effekt erzeugen, der digital kaum nachzustellen ist, nämlich old-school Aufdoppeln mit schneller eingespieltem Material um z.B. bei ein und derselben Stimme in der gedoppelten Variante ein dunkleres Timbre zu haben.
Das ist natürlich schon sehr weit draußen angesiedelt, aber ich hab das selbst ausgetestet, bei Vocal Aufnahmen und das kann echt interessant klingen.
Ich hab mir lange darüber den Kopf zerbrochen .....ich glaube, das kriegst du "digital" nicht wirklich gebacken. Außer vielleicht unter Zuhilfenahme von Matlab/Simulink oder speziell selbst programmierter Software-Unterstützung
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Das Imperialstar ist meiner Meinung nach schon weit hinter dem Sonor Essential Force hinterher....deshalb der berechtigte Preisunterschied.
Dass am 16er Standtom beim Imperialstar schon nur noch 6 Spannschrauben anstatt 8 zum Einsatz kommen ist meiner Meinung nach schon relativ erschreckend.
Die ultra dünnen Spannreifen (auch am Sonor Kit!!) gepaart mit ultra geringer Teilung --> ich hätte da meine Bedenken, dass so ein Fell mit gleichmäßiger Spannung stimmbar ist.
Ansonsten halt ich mich zurück....ich hab nur ein 18er Imperialstar als Zusatz Floor Tom im Einsatz, ich weiß nicht wie das restliche Ding tut.
Auf jeden Fall ist die Essential Force Birken Snare auch ein Geheimtipp. Die hab ich im Einsatz, so wie 2x 22x20 Essential Force Bass Drums.
Super Trommeln!
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Hat er gut gemacht!
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was fehlt da?
8 & 10 😆
drummerforum.de/gallery/image/14753/
....für nicht-verrückte, mein' ich natürlich 😆😆🤯
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Bei 65 Euro ist der Rost eigentlich völlig egal. Ich glaube nicht, dass er den Klang in irgendeiner Weise beeinflusst
Allerdings wird's schon ziemlich unangenehm, die Stimmschrauben vom Rost so weit zu befreien, dass zumindest technisch das Set wieder 1A funktioniert.
Sobald es technisch okay ist und die Bearing Edges nicht komplett hinüber sind - dann sind 65 Euro wirklich ein Schnäppchen
Schwer zu sagen.....
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Also neu wird's mit 1000 Euro gesamt wirklich schwierig. Vor allem wenn du etwas für Rock/Metal haben möchtest, wo du dann ja doch auch mehr als pianissimo drauf spielen willst.
Deshalb: Auf jeden Fall den Gebrauchtmarkt abgrasen!
Weil ich selber so ein Fanatiker bin:
Mit einem (gut erhaltenen) Force 2000 Set liegst du absolut richtig. Von denen gibt's recht viele auf Kleinanzeigen. Kostet kaum viel Geld, da kommst du mit 1000 Euro vielleicht sogar noch inklusive Becken ans Ziel.
Die Force 2000 Snare Drums ist vielleicht nicht das absolut Gelbe vom Ei, aber zum Einsteigen würd's trotzdem jederzeit locker reichen
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Hat er gut gemacht!
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was fehlt da?
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So......Wochenend' und Sonnenschein!
da finden sicher noch einige Zeit und Muße, sich die Reggae-artigen Beiträge aus der Challenge anzuhören und beim Voting mitzumachen, oder?
Je mehr Abstimmungen, desto super! 😆🕺🕺🕺
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Wenn es tatsächlich Federn im Inneren der Lugs sind würde ich die aufwändige Variante empfehlen und jede einzelne abschrauben, die Feder präparieren und dann wieder anschrauben.
Auch wenn das etwas dauern wird - aber das machst du EINMAL und normalerweise nie wieder. Das Material in den Federn ist ja keinen großen Beanspruchungen ausgesetzt, es soll ja nur jegliche Schwingungen der Teile an der Stelle wegdämpfen.
Also: 1x ordentlich machen - dafür muss man sich für die verbleibende Lebensdauer des Sets keine negativen Gedanken mehr darüber machen.
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Tja, das könnten Federn sein, die die Gewindestücke in den Lugs in Position halten.
D.h. im Innenleben der Lugs.....
Sonst bleibt nur noch, dass die jetzt lose (weil Tom = demontiert) Schraube von der Befestigung mitschwingt wenn du draufhaust.
Wenn die Toms allerdings montiert (Befestigung festgeschraubt) sind, dann fällt das als Quelle des Ärgers aus, dann bleibt fast nur noch die Geschichte mit den Lugs.
Wenn es das ist, kann man nur mit einem extra zurechtzuschneidenden Stückchen Filz, welches man in jede einzelne dieser Federn schieben muss, Abhilfe schaffen. Is halt einfach nur nervig, aber kein echtes Problem.
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....habe soeben auch abgestimmt.
Danke euch allen für die Mühe!
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Ich spiele 2x 22x20 Sonor Essential Force Bass Drums.
Diese super tiefen Birkenkessel klingen schon um Welten besser als meine beiden Sonor Force 2000 22x16 Bass Drums (aus Pappel)
Aber:
Ich transportiere mein Set nicht. Auch nicht abgespeckt mit "nur" 1 BD. Dann ist die 20er Tiefe okay.
Ansonsten würde ich aus Praktikabilitätsgründen dringend von 22x20 abraten. Das ist die reinste Hölle, wenn ich dran denke, bei wie vielen Gelegenheiten ich mit dem Rücken zur Wand spielen musste und der arme Sänger vor mir trotzdem nur 60cm "Bühnentiefe" hatte, dann war Ende. 😰😰😰
Und kein Mensch kann mir erzählen, dass die 4 extra Zoll in Sachen Sound "unerlässlich" wären. Neeee......
Des weiteren würde ich aber - gerade wenn du dich bei Rock und "der härteren Richtung" bewegen willst - darauf achten, keine flachen Toms zu nehmen. Ich hau' gerne mit Wucht auf meine Trommeln - die Sonor Essential Force Toms die ich zu den beiden 22er Bass Drums dazu hatte, die hab ich nicht mehr in Verwendung, die haben sich angefühlt wie Spielzeug.
Fingen zu peppeln und hüpfen und schwingen an, auf der elastischen Aufhängung, dass es ein Graus für mich war.
Ich spiele stattdessen die Force2000 Toms. Die Klingen auch sehr gut, gerade wenn man ordentlich Energie per Drumstick reingibt.
Ganz ehrlich - organisier' dir via Kleinanzeigen ein Force2000 gebraucht, mit 22x16, 12x10, 13x11 und 16x16 und ne bessere Snare dazu.
Oder wenn du was findest - die Feinspitz-Variante - ein Birken Set von Force 3000 (wird halt leider nicht so günstig sein)
Dann spannt du die doppellagigen EVANS Felle drauf und du bist vorne dabei, hast nicht viel Geld ausgegeben (kannst also auch noch in gute Becken investieren, was sowieso viel wichtiger ist), und die Sache ist gegessen.
Meine Empfehlung 👍