Beiträge von thinshells

    Ich hab etwas Metal zurecht geschnitten. Damit komme ich gerade so hinter die Nocke und konnte sie von der Welle ziehen.


    Man darf auf keinen Fall irgendwie an den Gussteilen selbst ansetzen. Mal abgesehen davon, dass dort eh nicht genug Platz ist, brechen die einem sonst weg.


    Gruß

    Tobi


    Beater-Winkel, Footboard Höhe und auch Federspannung (gemessen) sind bei beiden Pedalen völlig identisch. Das Video ist etwas kurz muss ich zugeben.

    Welche das Klappergeräusch gemacht hat, weiß ich nicht mehr.

    Ich feile noch an einem Werkzeug zum Wellen abziehen ... wenn das mal durch ist filme ich noch etwas mehr.


    Aktuell ist sie schön leise, sollte das Knacken wieder losgehen, probiere ich mal die Aufwärm-Methode.

    Kommt das eventuell von der Feder? Etwas Schaumstoff ins Innere kann da oft helfen. Knacken kenne ich von meinen Pedalen eher nicht.

    Falls sich jemand zu dem Thema mal äußern möchte ...


    Für wie sinnvoll haltet ihr denn einen verbesserten Pedal Swing? Hat jemand damit schon mal experimentelle Erfahrungen gemacht?


    Ich hab heute ein paar Lagerabzieher bekommen aber muss noch ein kleines Werkzeug bauen, um wirklich festen Grip an den Bauteilen zu bekommen. Es wird also noch etwas dauern ...


    In der Zeit würde ich gerne mal etwas Input dazu bekommen, inwiefern sich der Aufwand einer besseren Lagerung der Welle und Federaufhängung überhaupt lohnt.


    Also das sind die drei Teile. Eine M4 Vierkant Mutter mit 9mmx9mm Aussenlänge.


    Und das SG10 V Nut Kugellager.


    Das selbe habe ich noch mit M5 Mutter und SG15 Kugellager, aber dann benötigt man den anderen Sonor Spring Bow 7412.


    Macht dann folgendes:


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    Ich habe bei dem aktuellen Pedal wirklich Probleme die Federaufhängung von der Welle zu bekommen.

    Die Madenschraube war von oben bis unten mit Schraubensicherung voll.

    Ich muss mir dafür erstmal einen Abzieher bauen. Bei meinem ersten Pedal hatte ich damals Glück...da ging das ganz einfach.

    falls reversible flüssige Schraubensicherung verwendet wurde, hilft gut anwärmen mit einem Werkstattföhn.

    Das habe ich natürlich probiert. Einige der schlecht erreichbaren Madenschrauben habe ich so erwärmt, dass ich einen langen Inbusschlüssel reingesteckt habe und dann den Überstand mit einem Bunsenbrenner erhitzt, dass er geglüht hat....

    zwischen Anwärmen und Aushärten ist schon ein Unterschied - vielleicht sollte nicht jeder alles machen...??!

    Keine Sorge - die Schraube ist nicht sonderlich heiß geworden. Aber irgendwie musste man die Wärme einmal in den Schacht im "Cam" (wie ist da das deutsche Wort?) bekommen, wo eine Madenschraube auf der Welle fest sitzt.


    So ein kleiner 3mm glüht schnell und bleibt dann lange warm.


    Leider war das ja alles ohne Erfolg bisher.




    Die Preise in Amerika sind wirklich saftig.


    Ich schaue gerade die DVD von Jojo Mayer, wo er neben Fusstechniken auch über Pedale spricht. Witzigerweise sagt er genau dort, dass die Anzahl an "Beater Swing" nicht unbedingt relevant ist und auch stören kann, wenn zuviel.


    Quasi ja genau der Punkt, den ich gerade probiere zu verbessern.


    Wobei ich dazu sagen muss, dass bei mir das Thema Pedal Tuning losgetreten wurde, weil mein erstes Perfect Balance Pedal einfach fest war und unspielbar. So kam mir erst die Idee an die Kugellager ran zu gehen und sich für die rudimentär gelagerte Federaufhängung etwas zu überlegen.


    Hab bald alle Teile zusammen und mache dann eine Liste, was ich wo gekauft habe.


    Und wenn das eine Pedal dann umgerüstet ist, spiele ich die beiden mal im Vergleich, um beurteilen zu können, ob das Spielgefühl dadurch auch besser wird.

    Das Standard Pedal hat bereits Kugellager bei der Fersenaufnahme und keine starre Achse. Dort entsteht deutlich weniger Reibung.

    Das klappbare Pedal der Gen 2 hat das aber auch schon.


    Ansonsten wurde bei dem Standard Pedal definitiv an der Federaufnahme gespart, da die bei dem Gen1 Pedal aus Metal und gelagert (kein Kugellager) ist und bei dem Standard Pedal ein simpler Plastik-Ring verbaut ist.


    Mehr kann ich noch nicht sagen. An dem Standard Pedal kann weniger kaputt gehen und der Preis ist eine Ansage.


    Der Faltmechanismus ist cool, wenn er ordentlich eingestellt ist.


    Für alle Mitlesenden hier wird ja am Ende interessant, wieviel man über den Tausch der Federaufnahme raus holen kann und wieviel über neue Kugellager. Ich werde das beides separat abfilmen.


    Federaufnahme ändern kostet keine 5€ Material, wenn da nicht die Versandkosten immer wären. Dauert 1min.

    Kugellager tauschen dauert mit passendem Werkzeug eher 20min und kostet 10-20€.

    Das Thema Akkustik-Optimierung ist wirklich spannend.


    Hier mal ein paar Gedanken zu meinen letzten Recherchen und Basteleien.


    Das Basotect kann aufgrund seiner Dichte keinen Tiefbass dämmen. In meinem Fall war Basotect erstmal eine gute (wenn auch teure) Wahl, da man die Platten einfach in den Raum schmeißen und Erfolge erzielen kann... aber beim Schlagzeug entstehen so viele Frequenzen im Tiefbassbereich, dass Basotect alleine nicht ausreicht, um die Schallenergie möglichst schnell zu eleminieren.


    Ich habe dann noch zu Metisse und ein zwei anderen Naturstoffen recherchiert ... aber auch die haben einen zu hohen Strömungswiderstand für echten Tiefbass.


    Also kommt man nicht drum herum, für seinen Proberaum selbst Hand anzulegen. Anleitungen zum Breitbandabsorber Bau gibt es ja zu genüge im Internet.


    Also werde ich da nochmal mit Rockwool Sonorock (oder einem Knauf Produkt) zuarbeiten müssen.


    Was bei meinem Alu/Basotect Projekt auf jedenfall ein gewisser Erfolg ist, ist dass die offenen Seiten die Gesamtfläche des Basotect vergrössern. Ein 100x50cm Panel in 12cm Dicke hat ja 1/3m2 zusätzliche Fläche an den Seiten.


    Was ich mir optisch sehr gut vorstellen kann ist, dass man einen schönen alten Schrank nimmt und zu einem Breitbandabsorber umbaut. Rückwand raus, für die Vorderseite einen inneren Rahmen bauen, bespannen, von innen montieren, von innen abdichten und Dämmwolle rein. So könnte man einen schönen Absorber bauen, der einfach wie ein Möbelstück im Raum steht.

    falls reversible flüssige Schraubensicherung verwendet wurde, hilft gut anwärmen mit einem Werkstattföhn.

    Das habe ich natürlich probiert. Einige der schlecht erreichbaren Madenschrauben habe ich so erwärmt, dass ich einen langen Inbusschlüssel reingesteckt habe und dann den Überstand mit einem Bunsenbrenner erhitzt, dass er geglüht hat und die Wärme so an die Schraube leiten konnte.

    Leider auch ohne Erfolg.


    Kurzes Update: Ich habe inzwischen zwei verschiedene U Nut Kugellager bei mir, welche man Plug and Play gegen die originale Führungsrolle tauschen kann. Der Unterschied ist wirklich riesig. Fotos/Videos muss ich noch nachreichen ... habe ich auf dem Schirm ;)

    Ich habe inzwischen das Sonor Standard Pedal zweimal hier. Damit kann man direkte Kopf and Kopf Vergleiche machen und abfilmen.


    Aber soviel kann man sagen ... das Standard Pedal macht out of the box einen sehr viel besseren Eindruck, als das First Gen Perfect Balance Pedal.


    Ich werde auch nochmal ein Vergleich machen, wenn alles Standard ist und nur die Kugellager gegen hochwertigere getauscht werden.

    Das stimmt wohl. Mit dem ganzen hin und herschicken hat mich das Becken jetzt in etwa 350€ gekostet.


    Kein Schnapper mehr, das kosten die Becken durchschnittlich in der Bucht.


    Aber wenn man mal ein Becken aus irgendeinem Fundus abstaubt - im Idealfall gratis - und dieses besteht aus einer guten Substanz, dann lohnt sich so eine Aktion richtig.


    Soundbeispiele kann ich leider nach wie vor nicht liefern. Ich habe kein Recording Krams.

    Moin!


    Hier ein kleiner Erfahrungsbericht.


    Ich mag Jojo Mayer und das, was er als Musiker so über die Jahre auf die Bühne gebracht hat.


    Und daher hab ich einige seiner Produkte in meinem Besitz.


    Letztens bin ich dann über ein Fierce Ride in 21“ gestolpert, was preislich mit 200€ gut da stand.


    Das Fierce Ride habe ich bisher gemieden, weil wirklich alle Videos darüber einen schlechten Eindruck vermittelt haben. Nach fest kommt ab und nach trocken kommt tot.


    Für 200€ wollte ich es mal probieren und notfalls für 180€ wieder schieben.


    Und wie war das Becken?


    KATASTROPHE.


    Noch viel toter, als erwartet. Es war mir völlig unerklärlich wie Jojo Mayer darauf über einige Jahre drauf performt haben soll. Das war wirklich unspielbar.


    Aber am Ende - so dachte ich mir - ist es ja immer noch ein hochwertiger B20 Teller aus einer tollen Beckenschmiede.


    Nach etwas Recherche hier bin ich über den Namen Chris Kamik gestoßen. Netter Kerl. Also hab ich das Becken direkt dahin geschickt.


    Er hat’s dann nur von unten abgedreht, damit es zum Klingen kommt und trotzdem nicht seinen Charakter verliert.


    Zusätzlich wurde fleißig gehämmert. Was tatsächlich mit dem Auge zu sehen ist, weil sich das Becken beim schnellen Spiel nicht mehr aufschaukelt (und die Hammerspuren sieht man natürlich auch).


    Ich habe das Becken letztens wieder bekommen, ans Drumset gehangen und: WOW! Eine enorme Verbesserung. Immer noch ein trockener Klang, aber jetzt ein Klang. Kein Main-Ride, aber ein tolles Ride. Jazz und Drum and Bass kann es hervorragend. Es macht Mega Laune darauf zu spielen.


    Wahrscheinlich ist es jetzt das am besten klingende Fierce Ride auf der Welt.


    Cool, dass es Leute gibt, die dieses Handwerk betreiben.


    Gruß

    Tobi

    JohnDrum: Hast Du nochmal Fotos im Ganzen? Die geölte Multiplex Platte sieht wirklich super aus. Das sind 12cm Tiefe beim Basotect?


    Wie hättest du das gebaut, wenn du keine Hoffmann Schwalben gehabt hättest?


    Wenn man zuhause ne Kreissäge hat, kann man sich das mit Holz tatsächlich ziemlich günstig bauen. Ich habe gerade nochmal etwas hin und her gerechnet.


    Einer meiner Ansätze war, so viel wie möglich Fläche des Basotect (auch die Seiten) nicht zu bedecken. Um dem Schallpingpong in meinem Raum möglichst viel entgegen zu setzen. So bin ich bei der Idee eines offenen Rahmens gelandet.


    Aber so rein von der Konstruktion ist Holz wahrscheinlich eine ganze Ecke simpler. Bretter, Gährung, Leim, dünne Schrauben, fertig. So findet man es ja auch oft im Netz.


    Ich hab‘ auf jedenfall gerade sehr viel Lust auch nochmal ein paar Holzrahmen zu basteln.

    Ah krass - hast du so eine Fräse? Das ist ja schon sehr spezielles Equipment.

    Ich hätte es wahrscheinlich mit Flachdübeln gemacht.


    Beam: Stimmt, bei Hornbach kostet die 12mm Platte auch nur 40€ auf den m2.
    Da waren die Zuschnittspreise im Netz anscheinend irre hoch.