Beiträge von kuttner

    In unserer (dunklen) Ecke der deutschen Lande ist Funk und Soul beim gemäßigten Publikum beliebt:


    - KC & The Sunshine Band - That's The Way (I Like It)
    - Earth Wind & Fire - Let's Groove
    - James Brown - Sex Machine
    - ...


    Was sonst noch zum Leute zum Tanzen animiert:


    - INXS - Unbelievable
    - Kaiser Chiefs - I Predict a Riot
    - Kings Of Leon - The Bucket
    - ...


    Und wenn alle so hart wie Steine sind geht nur noch einer. Smokie - Living Next Door To Alice.

    Hehe, nicht den Kontext verzerren, bitte.


    Im ersten Post geht es mir darum, dass die in Nottwill wieder zu B20 zurückkehren. Das finde ich "sympathisch".


    Darauffolgendes Statement bezieht sich gar nicht nur explizit auf die Firma Paiste, sondern ebenfalls auf andere Beckenfirmen, die mit einer unübersichtlichen Serienuntergruppierung aufwarten. Ich mach nicht umsonst Absätze ;)



    Wie unterschiedlich einem doch die Worte im Mund rumgedreht werden. :D ;)

    Andererseits ist bei den Giant Beats und den Twenties das Angebot auf eine übersichtliche Anzahl von Becken limitiert. Gut so. Bleibt zu hoffen, dass die bei Paiste das nicht unnütz erweitern.


    Ich frage mich ernsthaft, wer die ganzen Beckenmodelle noch kaufen soll. Kein einziger Laden wird sich - und sei er noch so groß - diese ganze Armada von Beckenvariationen in unterschiedlichen Größen hinhängen. Was bringts also? Das ist zwar schon teilweise so aber wird jetzt noch mehr verschärft. Hanebüchener Schwachfug.


    Edith sagt, dass es mit der Übersichtlichkeit der Serien generell nicht so schlimm ist. Es ist eher schlimm, dass eine übergroße Subgruppe (Paper Thin, Wild, Crunch, ...) innerhalb dieser Modellreihen gebildet werden.

    Zitat

    Original von Saprogenic
    Vielleicht kann mir jemand die Unterschiede aufzeigen und seine subjektive Meinung aeussern, welches der beiden fuer lautere Musik eher zu nehmen waere.


    Keines von beiden. Warum? Weil man für laute Musik große Becken hernimmt. Die bieten mehr Reserven.

    Zitat

    Original von chesterhead
    Inspiriert von Tama?


    Dacht ich auch beim ersten Hinschauen - bei dir gefällt mir der Einzug aber besser als bei diesem Tama-Set. Die Lugs sind nicht mein Fall da sie sehr groß und recht klumpig wirken. Trotz allem wirkt das Teil edel, weil die Farben schwarz und diese orange schimmernde Inlay ganz gut harmonieren.


    Was mir wichtiger als die Optik erscheint ist der Sound des Eimers. Ist der so, wie du es dir erwartet hattest?


    Respekt vor deiner handerwerklichen Arbeit, das sieht sehr sauber aus und eine feine Dokumentation ist das obendrein. Schöne Bebilderung.

    Zitat

    Original von trommelmatze
    Die Musikrichtung ist in der Tat ganz anders als "Spring-Tide". Bei "Jerzee" geht es in die Richtung Songwriter-Pop-Rock.


    Deswegen wünsche ich mir auch beim Solo etwas anderes als bei "Spring-Tide". Es ist schwer, sich aus seinem eigenen Stil herauszubewegen, das weiß ich. Aber alles, was "Portnoy-Fills" sind, alles was schneller als 3 Schläge pro Sekunde ist, solltest du vielleicht rauslassen; gerade bei der Art von Musik. Das hat mir schon bei diesem Raggae-Projekt nicht so doll gefallen. Denn du groovst dir erst einen weg und ballerst dann - leider unnötig - dieses schnelle Gerassel hintendran. Schade, wirklich. Einfach mal den Doppelhuf abschrauben, vielleicht hilft das. :)

    Ich weiß nicht, ob der Thread jetzt auf bekannte Bands bezogen ist oder eher auf den Untergrund oder den Amateurbereich.


    Im Profibereich oder sagen wir mal dem Sektor der Populärmusik, die durch die Plattenfirmen "verteilt" oder bekannt gemacht wird (und die im Radio/Fernsehen auf den einschlägigen Musikkanälen gespielt wird) erscheint es mir so, als dass insgesamt mehr Livegigs durchgeführt werden als früher. Die Künstler können einfach nicht mehr davon leben, dass sie ins Studio gehen, eine Platte aufnehmen, diese sich verkauft wie Bolle, dann eine kleine Tour in den ausgewählten Großstädten der nördlichen Hemisphäre gespielt wird und dann erstmal ein paar Jahre Ruhe ist. Diese Künstler touren wieder vermehrt und spielen auch in "kleineren" Städten. Daran hat m.E. das Internet mit den Tauschbörsen und dergleichen einen großen Anteil. Um sich zu erhalten brauchen die Künstler die Livekonzerte. Steve Gadd spielt auch mehr live denn je. Ich glaube, dass es in seinem Alter sich besser wäre, sich früh ins warme Studio zu hocken, eine Platte nach der anderen einzutrommeln und abends wieder nach Hause zu fahren. Scheinbar gehen aber die Studiojobs zurück und er muss mit Clapton und anderen um die Welt fahren.


    Anders siehts meiner Meinung - je nachdem, wo die Musiker herkommen, wie weit sie es treiben wollen mit Ihrer "Karriere" - im Amateurbereich aus. Die älteren Semester, die ihre Band zum Zeitvertreib neben Job und Familie haben, werden genausowenig wie ihrer jüngeren Kollegen nur im Keller sitzen wollen um dort ihre musikalischen Errungenschaften zu feiern. Als Effekt der o.g. Entwicklung im Profisektor - der steigenden Anzahl von Livekonzerten - kann man auch vielleicht eine steigende Akzeptanz für handgemachte Musik bei den Leuten im Allgemeinen feststellen. Demzufolge wird eine Coverband, die die Hits aus dem Radio spielt - insofern sie gut ist - sehr gerne angenommen.
    Hinzu kommt m.E., dass es als Jugendlicher heute wesentlich einfacher ist, an ein Instrument zu kommen. Alles ist nicht mehr sooo teuer. Vor allem, was Gitarren, Bässe, Schlagzeuge angeht. Zudem gilt es neuerdings als "hip", in einer Band zu spielen, solange man gewisse Klischees bedient und sich gut produzieren/verkaufen kann. Es ist ausserdem nicht schwer, in einer Kombo zu spielen, weil es mittlerweile dermaßen viele davon gibt, dass einige Leute gleich in 3 oder 4 Projekten spielen. Kommt dann immer ganz darauf an, welche Ansprüche die Musiker an sich stellen, vor allem musikalisch. Damit meine ich vor allem, inwiefern eine wirklich intensive Beschäftgung mit dem Instrument erfolgt (Übungsintensität, Noten, Equipment-Wissen, ...). Niemand ist verpflichtet, Unterricht zu nehmen oder so etwas. Das führt dann zu weit ;). Vorwiegend spielen die Bands hier recht einfach gestrickten Punk, Emo, Metal, (Rock ist recht selten). Das wird akzeptiert und kommt gut an. Die Konzerte laufen oft in Jugendeinrichtungen oder werden von jenen veranstaltet. Die stellen meist auch die Technik. Diese Einrichtungen machen mit dem Getränkeverkauf und Einnahmen beim Eintritt ein recht ordentliches Geschäft, mit denen sie sich erhalten können, denn vom Staat bekommen sie kaum noch Unterstützung. Ist ja auch besser so. Zudem bieten sie den Bands Proberäume und Equipment für wenig Geld, dass sich die meisten Jungmusiker nicht leisten können (PA, einfache Beleuchtung, ...)
    Was die Musiker des mittleren Alters angeht, so weiß ich nur, dass Kneipen in meinem Umkreis zwar nicht immer begeistert sind, wenn eine Band spielen will - meist geht es um GEMA-Sachen, da die Bands selten eigenes Material spielen - aber das Publikum für Livemusik immer offen. Es ist einfach ein anderes Gefühl als die "Konserve". Es ist auch nicht verpönt, dass alte und junge Mucker zusammenspielen, wenn die Musik nicht allzusehr unterscheidet.


    Das sind Erfahrungen, die ich gemacht habe und die nur einen minimalen Teil dieser Entwicklung erfassen, weil mein Blickwinkel begrenzt ist. Aber das ist für der plausibelste Weg, vieles zu erklären. Erfahrungen, wie sie hier im Thread bisher beschrieben wurden, macht man sicherlich auch in Zeiten, wo Livemusik eine große Akzeptanz hat als auch wenn sie nicht so angesagt ist. Es ist aber je nach Musiksparte anders. Ein Orchester hat kaum Zulauf, das ist auch Livemusik. Da gilt diese Entwicklung freilich nicht. Aber es geht mir ja um "Rock/Pop/Jazz und was draus geworden ist".