Beiträge von wittekka

    Ich möchte noch mal einen anderen Faktor in die Runde werfen:
    Ich hatte bisher Pearl, Yamaha, DW und Tama Hardware.
    Bei Pearl und Yamaha brauch man Memory Camps bei den den Beckenständern an den Beckenarmen, da diese nicht geriffelt sind wie bei Tama und DW.
    Deshalb kommt für mich nur noch Tama an das Set weil mit im Vergleich zu DW die etwas schlankere Optik besser gefällt.


    Speziell bei Pearl haben sich die Beckenarme verstellt wenn ich meine memory clamp verloren hatte, was mir recht oft passiert ist.
    Und wenn ich was verstellen wollte musste ich immer zum Stimmschlüssel greifen.
    Die von Sonor sind auch geriffelt, die gefallen mir aber nicht. Die von Mapex sind auch geriffelt.

    ich finde das deine Art zu spielen etwas nach Baukasten klingt. Jeder Teil der Musik hat etwa die gleichen Drumparts.
    Das es nicht so genau gespielt ist finde ich verzeihlich, da man live auf die Mitmusiker Rücksicht nehmen muss und es sich meist anders anhört wenn die Lautstärkeverhältnisse aller Instrumente zu einander korrekt sind.
    die Qualität der Audioaufnahme und Videoaufnahme finde ich absolut ausreichend.
    ich finde das eigentlich ganz ordentlich. Meiner Ansicht nach könntest du am meisten daran arbeiten dein Schlagzeug Spiel interessanter zu gestalten.

    Jeder der kommerziell über einen längeren Zeitraum für livekonzerte engagiert wurde, kann irgendwas gut.
    Ob es jetzt die eigene Vermarktung oder Koks besorgen oder ein Instrument spielen ist.
    Selbst der Typ von den Flippers ist dazu zu rechnen.
    Alle Nörgler und Kritiker müssen das erstmal nachmachen.
    Ob das positiv oder negativ ist steht auf einem anderen Blatt.
    Erstmal den eigenen Output mit den Leuten vergleichen über die man meckert
    und dann sehen was dann noch an Kritik übrig bleibt.
    Es ist ja auchinteressant, dass Simon Phillips oder Thomas Lang usw. nie herablassende Äusserungen
    über beispielsweise Lars Ulrich machen obwohl die in einer ganz anderen Liga spielen, aber im geschäftlichen
    steckt der Ulrich wohl beide in die Tasche.


    Die meisten die sich solange oben halten schaffen das nicht ohne Grund.
    So auch der Ringo!

    Ich hatte dasselbe Problem bei einem Pearl mmx. Es war dort das 12er tom.
    Ich bin damit zu mehreren Experten gefahren um es stimmen zu lassen (1997) war ich mir meiner noch nicht so sicher...
    Dann hab ich es umgetauscht. Das 12er klang nicht schlecht, passte aber nicht zu den anderen.
    Ich hatte folgende Kombi:
    10x8,12x9, 14x12, 16x14


    dann habe ich das 12x9 gegen ein 12x10 getauscht. Dann war alles gut. Ob es was damit zu tun hat ob die Trommel in die reihe passt oder nicht kann ich nicht sagen,
    könnte aber auch sein.
    Manchmal hat man aber auch einfach ein "Ei" dabei.
    Wie sind denn deine Trommeltiefen?


    Danach war für mich jedenfalls klar ich nehme immer gleichen abstand tiefe zu Durchmesser. Also entweder 10x7 und 12x9 oder 10x8 und 12x10 usw.
    Kann aber auch genauso gut sein, dass meine These nicht stimmt.

    ich habe mir mal aus blech ne halterung für in der bassdrum gemacht und das mikro permanent dort eingebaut und das kabel durch das luftloch ausgeleitet. man muss dann halt etwas basteln, aber hat dafür den sound vom innenmikrofon. ich habe das simon phillips abgeschaut. der spielt jauch auch mit geschlossenem reso.


    wenn man es gut mischt reicht aber auch ein mikro vor der bassdrum, aber der sound ist dann schon anders. man muss den sound dann son annehmen wie er ist und dementsprechend mischen, dann wird es schon gut.

    Sennheiser e604 in gebraucht, eins in der mitte über timbales und eins in der mitte über die congas.
    es gehen auch sm 57, beyerdynamic m201 usw.
    meiner Ansicht nach wären aufgrund der richtcharakteristik des preises und des klanges die e 604 meine erste wahl.

    Gutes Lied,
    der Bass alleine klingt doof, ich finde solange der alleine mit Gesang ist muss der weicher.
    Ich würde mir auch überlegen, ob die Nihat am Anfang mitmachen muss, denn zusammen groovt es nicht besonders.
    Ich würde den Bass und den Gesang am Anfang mal allein ausprobieren.
    Ich finde entweder den Anfang zu laut oder das restliche Lied zu leise.
    Im weiteren würde ich mir überlegen welches Element das entscheidende zum entsprechenden Zeitpunkt ist und den rest zum entsprechenden Zeitpunkt mehr in den Hintergrund mischen.
    Es wirkt so, als wollte der Mischer alles so gut wie möglich gleichzeitig hörbar machen. Das it auch gelungen klingt aber etwas durcheinander für meinen Geschmack.
    Der Job des Mischers / Produzenten ist Entscheidungen zu treffen, was im entsprechenden Teil im Vordergrund stehen sollte.
    Ich finde den Backgroundgesang zu weit rechts.


    Ich habe über eine professionell Abhöre mit Raumkorrektur und 2 verschiedenen Lautsprecherpärchen und einem DT 880 gehört.


    Viel Erfolg beim Mischen!

    Ich würde mal behaupten, dass Du auch wenn Du es schaffst mehrere Minuten 170 BPM aus dem Handgelenk zu spielen das ganze noch nicht entspannt ist.
    Ich habe neulich mit der linken Hand trainiert auch in dem Tempo (die rechte kann es ja), nur die linke fühlt sich behindert an.
    Wenn ich mich auf die Hand konzentriert habe war ich verkrampft.
    Dann habe ich angefangen mit der linken 8tel bei 150 zu klopfen und nebenbei was anderes zu machen.
    Beispielsweise eine Trommel stimmen oder irgendwas, was einen etwas ablenkt.
    Dann habe ich "nebenbei" trainiert und das ganze wurde lockerer und lief irgendwann auf "Autopilot"
    Dann habe ich das Tempo gesteigert usw.
    Man kann als Ablenkung irgendwas nehmen, es muss nur genug Aufmerksamkeit erfordern, dass man nicht mehr aktiv an die 8tel denken kann.


    Das interessante ist, dass ich kurzfristig vor dem Training mit links genauso schnell 8tel schlagen konnte wie mit rechts aber nicht so lange und nicht so gleichmäßig und nicht so entspannt.


    Der Pfad von deinem Gehirn bis in deine Hand muss so "ausgetreten" sein, dass Du ihn nicht mehr verlässt, egal ob Du laut oder leise spielst.

    Ja genau fabfilter.
    Den air eq hab ich mir auch angeschaut, mich aber aufgrund der größeren flexibilität für den fabfilter entschieder.
    Der Grund für meinen Test ist das ist für mich wichtig ist mich an ein Plugin zu gewöhnen, da mit der Gewöhnung die Arbeitsgeschwindigkeit stark ansteigt.
    Auch wenn der AirEq durch seinen Charakterregler ein gewisses Alleinstellungsmerkmal hat, habe ich mich dagegen entschieden weil Generation von Toningenieuren auch ohne den Charakterregler ausgekommen sind.
    Meiner Ansicht nach ist die Qualitätsverbesserung, die man durch Gewöhnung an ein Gerät erhält größer, als wenn man ein besseres Gerät benutzt.
    Wie ich schon geschrieben habe, habe ich ja bisher den Apqualizer benutzt, dabei habe ich immer einen Basscut Filter bei den meisten Spuren bei 40 Hz eingesetzt, im AB Vergleich ist mir dann nach langer Zeit aufgefallen, dass andere EQs bei gleicher Einstellung mehr Bässe durchlassen.
    Dann habe ich das ding nochmal durchgemessen und hatte auch einfach Bock auf etwas neues. Als ich dann die aktuelle Marktlage durchforstet habe, habe ich viele für mich neue interessante eq plugins gefunden.

    Ich will nur noch kurz eines anmerken, dass mir mal wieder aufgefallen ist.


    Das Tama hat ja bekanntlich die Aufhängung am Spannreifen. Wir haben eine relativ tiefe Stimmung gewählt an beiden toms.
    Beim 14er war nach dem aufhängen am Tomhalter alles gut, das 12er klang mit der Hand festgehalten sauber und nach dem Aufhängen hat es geflattert.


    Das bedeutete, dass wir es in aufhängtem Zustand nachstimmen mussten.


    Ausserdem reagieren Schlagzeuge mit Gussspannreifen viel sensibler auf den Stimmschlüssel.


    Ein eindrucksvoller Hinweis darauf wie der Spaß an einem Schlagzeug auch von der Hardware abhängig ist.


    Welche Firmen stimmneutrale Aufhängungen bieten findet jeder glaub ich selber heraus.


    Ich freu mich, dass epole der sound gefällt und mir macht es Spaß wenn ich meine Erfahrungen weitergeben kann und die auf so fruchtbaren Boden fallen!

    Ich bin darauf gekommen, da ich bei einigen Mischungen häufiger den Eindruck hatte, dass bestimmte Equalizer den Klang verwaschen machen.
    Gerade dann wenn viel Nebengeräusche auf den einzelnen Kanälen vorhanden sind.
    Speziell war das früher bei dem Logic eq so.
    Dann habe ich eine ganze Zeit den Apqualizer aufgrund seiner Flexibilität benutzt.


    Ich habe diesen Test vor Jahren schonmal gemacht und damals waren die einzigen Plugins die nicht nachschwingen die von tritone digital.
    In anbetracht der veränderten Marktlage habe ich es nochmal gemacht.


    Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich einfach als Standard den Sonalksis nehme um die Spure zu putzen und wenn ich sounddesign mache, dann nehme ich welche, die den sound auch verändern dürfen und sollen, die können dan von mir aus auch nachschwingen.
    Der Sonalksis hat ein sclechtes GUI, aber er ist sehr effizient programmiert. Davon kann ich mehrere hundert anmachen ohne probleme zu bekommen.


    Für mich stellte sich einfach die Frage ob ich mich an ein präzises oder ein unpräzises werkzeug gewöhnen möchte.
    Die anderen sind ja nicht weg, ich kann sie ja einsetzen wenn mir danach ist.


    Ich findes es nebenbei interessant, dass einige teure highend equalizer doch nicht die cleanen präzisionswerkzeuge sind, für die sie sich halten.

    Hallo zusammen!
    Ich suche mi gerade einen neuen EQ den ich standardmäßig erstmal für alles nehme.
    Dabei habe ich etwas gegoogelt und aus den Kandidaten die mir vorliegen eine Engere Auswahl getroffen.


    Anforderungen sind:


    Parametrisch
    Graphisch gut nachvollziehbare Benutzeroberfläche
    Gute Low Cut filter mit einstellbarer Flankensteilheit.
    Neutraler Klang


    Jetzt habe ich folgenden Test gemacht. Ich habe eine Bassdrumsaple genommen und davon am Ende in der Ausschwingphase einen kleinen Teil abgeschnitten und durch Stille ersetzt.
    Dann habe ich die verschiedenen EQ's mit +5db Anhebung bei 70 Hz und einem Q von 1,0 auf das Sample gelegt.
    Das ganze habe ich dann "gebounced" und geschaut, ob nach dem abgeschnittenen Teil noch Signal dazugefügt wird.
    Somit habe ich ermittelt welcher EQ nachschwingt.


    Die Kandidaten:
    Apulsoft Apqualizer
    Ozone 5 EQ
    Sonalksis SV 517 MK 2
    DMG Equality
    Meldaproduction MEqualizer
    SPL Passeq
    bx_digital V2
    PSP MasterQ
    Logic Channel EQ
    Waves H-EQ


    Nun habe ich einige Scennshots von den Graphischen Darstellungen der Soundfiles gemacht. An der Songpositionslinie habe ich das Sample Abgeschnitten.
    Seht es euch selbst an. Ich finde Das Ergebnis recht interessant.
    Hören kann ich die Unterschiede nicht.


    An wenigsten schwingt der Sonalksis und der Passeq nach.
    Die Bedienung und das Konzept gefällt mir am besten beim DMG.
    Ich hab mich noch nicht entschieden welchen ich nehme.


    Ich würde gerne eure Meinung dazu hören. Haltet ihr das für einen relevanten Faktor, oder meint ihr es ist egal?
    Ich könnte mir lediglich vorstellen, dass es den Bassbereich etwas zumüllt und bei sehr dichtem Material den Bassbereich etwas undefinierbarer macht.

    Klar ist das genetisch bedingt. Dein Körper hat einen Bauplan und darin steht auch wie gut deine Nerven isoliert sind und wie hoch die Nervenleitgeschwindigkeit ist.
    Dementsprechend kann jeder Mensch leicht unterschiedlich schnell Bewegungen ausführen, Zusammenhänge erfassen, sich den hintern abputzen und was auch immer.
    An deinen Biologischen Grenzen kannst Du gar nichts ändern. Du kannst Deine Fertigkeiten nur soweit modifizieren wie es deine biologischen Grenzen zulassen.
    Da Dir aber niemand sagen kann wo genau deine biologische Grenze im Bezug auf Singlestrokes ist, loht es sich doch zu üben, denn es könnte ja sein, dass Du noch etwas schneller wirst...

    An den von dir genannten Aufnahmen würde ich mich nicht unbedingt orientieren.
    Die Aufnahme von großen Versender ist dahin gehend unrealistisch, dass ein natürliches Schlagzeug nur in einem sehr sehr kleinen Raum und in der Ecke stehend so fett klingeln kann.
    Die Aufnahme bei Bonedo zeigt wie ein einzelnes Mikrofon im Vergleich zu einem Klassiker klingt.


    Ich finde es wichtig sich an Schlagzeugaufnahmen zu orientieren. Ich würde aber solche Aufnahmen dafür benutzen, die dazu gemacht wurden um mit anderen Instrumenten zusammen zu klingen.


    Für die Mikrofonauswahl musst Du andere Kriterien anlegen .Es gibt zwei grundlegende Überlegungen die du anstellen solltest.


    1. willst du flexibel sein und möglichst viele verschiedene Sounds mit deinem Equipment verwirklichen können, dann nimm möglichst neutrale Mikrofon, hierfür musst du aber gut abmischen können!


    2. willst du möglichst sofort einen Sound aus den Mikrofonen bekommen der wenig Bearbeitung nötig hat, dann hör dich durch die verschiedenen Mikrofontypen und stell dir vor in welchem Zusammenhang sie klingen sollen und kauf dir Mikrofone, die diese Spezial Anwendung gut beherrschen.


    Als Hörtip empfehle ich dir die einschlägigen Schlagzeuger dvds von JoJo mayer, dave weckl, mike Portnoy, steve porcaro, Thomas lang, die audition videos von dream theater als die einen neuen drummer gesucht haben, john blackwell usw. usw.


    Daran hörst du auch direkt wie man in den unterschiedlichen Stilistiken abmischt.


    Hör dir auch an wie sich der schlagzeugsound mit der Zeit verändert hat. vergleiche beispielsweise jazz aufnahmen aus den 50ern mit led zeppelin, mit red hot chili peppers und mit nickelback.
    Hör dir verschiedene stilrichtungen an wie metal, punk, fusion, jazz, top 40. Mitunter nimmt aufgrund des sounds das Schlagzeug eine komplett andere Funktion ein.


    viel Spaß

    ich finde diese Diskussion sehr interessant.


    jemand der ein Instrument programmiert hat aus meiner Sicht geringere Fähigkeiten nötig als jemand der das entsprechende Instrument tatsächlich spielt.
    beim Programmieren braucht man nicht die Fähigkeit zu einer bestimmten Zeit etwas zu tun.
    wenn man jedoch ein Instrument tatsächlich spielt muss man Rhythmusgeschwindigkeit und die damit zu einer bestimmten Zeit notwendigen bewegungen unter Kontrolle haben. beim Programmieren jedoch kann man beliebig lange ausprobieren bis man einen perfektes Ergebnis hat.
    Durch das Programmieren wird Leuten mit wesentlich geringerem Talent die Möglichkeit gegeben Musik zu erschaffen.
    meiner Ansicht nach wird durch diese Möglichkeit die Musiklandschaft weiter kommerzialisiert und den Studio Musikern ein Stück ihrer Arbeit genommen.
    Ob das gut ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters
    Diese Entwicklung ist Aufjedenfall vorhanden und ich denke nicht dass man sie noch aufhalten kann.