Zitat
Original von Mr.Nunenmacher
Habe aber durch rumexperimentieren den sound verloren und habe jetzt nach 2 Tagen durchstimmen immer noch nicht den gewünschten alten Sound gefunden.
so geht's mir momentan auch ... aber es sind schon vier tage und 20.000 umdrehungen. 
einmal vermengt, immer verrenkt.
du willst also kompakt, bauchig und bassig? bibbelsnare ist ahorn, hoffe ich. sonst ist alles folgende hyperirrelevant.
zuerst teppich ab und schnarre aufs gesicht (kissen) legen. reso schön gleichmäßig auf den tiefsten ton stimmen; schrauben erst von hand so fest wie möglich (aua), dann in achtel- bis viertel-drehungen alle falten und dellen raus. mit dem finger beklopft könte es "popp" machen.
schnarre drehen, schlagfell wie gehabt bearbeiten. allerdings macht's jetzt eher "pomm", weil das fell nunmal dicker ist als das reso.
jetzt mal test auf dem snareständer. klingt wahrscheinlich alles dumpf und boingig. also schnarre wieder drehen und reso sanft hochstimmen (winzige schritte an den schrauben und über kreuz arbeiten). aus dem "popp" ist womöglich ein "pöpp" geworden.
teppich montieren, wieder auf den ständer mit dem teil. teppich gut anziehen, aber nicht zu stark. statt "tuff" sollte es "tsch" machen (ogottogott, wenn das einer liest). kräftig geschlagen, müsste jetzt ein sehr tiefer bis matschiger snaresound zu hören sein. nun also das schlagfell in (wie gewohnt) kleinen schritten spannen, damit aus dem matsch eine aufgeschlagene soße wird.
wenn alles gutgegangen ist, müsstest du jetzt klingen wie blly ward auf seiner neuen dvd. 
aber denk daran, oft sind's nur millimeter, die zwischen genial und grottig entscheiden.
im gegensatz zu den meisten anderen hier (wenigstens denen, die auf dahingehende fragen antworteten)habe ich keine guten erfahrungen mit "reso- tiefer als schlagfell" gemacht ... andersrum klingen meine (allerdings nur 5-bis-5,5-zoll-tiefen) ahörner einfach nicht vernünftig. immer ist das reso höher.