Beiträge von Broadkaster82

    Da darf Robert Glasper nicht fehlen.... (mit Marc Colenberg an den Drums)


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    Also nochmal für Malpa: Was du darfst ist folgendes:


    Ein Cover spielen und aufnehmen - die Aufnahme die du selbst gemacht hast darfst du auch auf CD vervielfältigen und verbreiten - notfalls auch im Internet. Das alles aber nur unter dem Vorbehalt :!: , dass du die notwendigen Genehmigungen der Urheber der nachgespielten Titel von der GEMA lizensierst - da gibt es für jede Nutzungshandlung entsprechende Tarife.


    Ohne die Lizenz darf man es nicht. Aber die Lizenz ist einfach zu erhalten - und eine reine Form- und Geldsache. Die GEMA ist verpflichtet, jeden der den Tarif zahlt auch die Lizenzen zu erteilen.


    Und bei Hostern wie Youtube oder Soundcloud haftet der Hoster auch für die GEMA. (Youtube wollte das noch nicht wahr haben und nörgelt - aber das ist nur eine Frage der Zeit.) Da wäre hochladen legal. Bei Dropbox ist es eben so, dass da kein "Musikprogramm" als Attraktion der Seite gilt - daher geht die GEMA auf solche Dienste nicht zu, sondern der Uploader wäre in der Haftung (wie bei einer eigenen Webseite).


    Nochmal zu den File-Hostern: Klar ist Dropbox ein legaler Laden - das ist Rapidshare eigentlich auch. Aber nur bis zu dem Punkt, zu dem solche Dienste wissentlich dulden, dass mit ihrer Plattform illegale Files gehostet und verbreitet werden. So war das bei The Piratebay (6 Jahre Gefängnis) und Kim Dotcoms Mega (der kommt auch nicht billiger davon). Diese Plattformen schalten Werbung auf und kassieren dafür sehr viel Geld - wenn ihnen dazu jedes Mittel Recht ist, möglichst viel Traffic und Klicks auf ihrem Server zu kriegen, dann ist das eben auch planvoll und gewerblich. Alles andere sind Ausreden. Wenn also viele illegale Filesharer Dropbox nutzen würden, dann müsste Dropbox einschreiten oder wäre ebenso haftbar. So lange das Geschäftsmodell aber zahlende Kunden sind, die einen Cloud-Speicher mieten wollen und nicht die Werbeklicks, ist das immerhin ein gutes Zeichen.

    Man findet die Audiospuren auf dem MAC im Folder "Studio One/Songs/<name des Songs>/Media".


    Es empfiehlt sich, den gesamten Song-Folder in den Songs-Folder des Zielsystems (also in deinem Fall der PC) zu kopieren.


    Wenn ihr den ganzen Gig in einem Rutsch aufgenommen habt, sind das mitunter sehr sehr große Files.
    Also nicht wundern, wenn das Überspielen zwischen zwei Festplatten (die auch noch unterschiedliche Filesysteme haben müssen, weil MAC und PC das eben so wollen) sich eher im Stundenbereich abspielt.
    Wegen der unterschiedlichen Filesysteme (HFS oder NTFS) können mit dem MAC aufgenommene Sessions leider nicht einfach durch Anstöpseln der Festplatte an den PC genutzt werden. FAT32 sollte bei so großen Files nur dann problematisch sein, wenn Files > 4 GB entstehen. Dann könnte man nicht einfach eine FAT32 Platte an den MAC hängen und auf diese überspielen.
    Für das Lesen und Schreiben auf NTFS-Platten braucht der MAC ein Zusatzprogramm.

    Nur wegen dem "somit" so einen Aufriss? Ich schrub 2009 eingereicht, damit erschließt der Fachmann dass der Rest später gekommen sein muss.


    2009 eingereicht, 2010 offengelegt, 2011 erteilt. Man kann sogar die Offenlegungsschrift und das Patent nachlesen, findet sich recht schnell ganz ohne Kenntnis der Nummer bei Suche mit den richtigen Namen.


    Klar - hier. :D


    ......die Jungs von Drumcraft fragen (...........) Sie waren an unserem Messestand seeehr interessiert an unserer Lösung ....

    Die waren nur auf der Suche nach dem Schiebeelement. :whistling:

    Was heißt hier wollen, das Patent wurde 2009 eingereicht und ist somit schon offengelegt und erteilt...


    Entweder offengelegt oder erteilt. Was denn nun?
    Offengelegt wird ein Patenantrag dann, wenn nicht innerhalb von 18 Monaten nach dessen Einreichung beim Patentamt auch die Prüfung des Patents beantragt wird. Ohne Prüfung kann es allerdings nicht erteilt werden. 8)
    Aber ihr habt ja sicher eine Nummer, dann kann man die Offenlegungsschrift oder das Patent in der DEPATIS Datenbank des DPMA nachlesen.

    Neuer Sänger und neue Mix-Revisionen. Es geht langsam aber stetig voran.


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    @ luca: Du würdest den Raum kaum wieder erkennen - aber die Akustik funktionert noch.

    Zimi, meintest Du die Frage nach Schweißaufnahme oder Austrocknung? Silverfox-Stöcke sind lackiert - der von ihnen entwickelte Lack zieht sehr tief in das Holz ein - so waren bei mir in den letzten Jahren (Ich spiele die jetzt seit 2007) auch mit normalen Raspel-Spuren von Becken oder Rimshots keine Veränderungen durch Feuchtigkeit auffällig. Eher durch Holzverlust beim Abraspeln - aber das ist ein sehr sehr schleichender Prozess.....


    Bei anderen Maken, wie Vic Firth, Pro-Mark oder Vater ist das aber auch weniger ein Thema - es sei denn man spielt Stöcke über Monate (ich bin da leider etwas konsumierender).
    Nur bei den Pro-Mark Natural-Stöcken hatte ich (das war aber ca. 1988 bis 1990) mit Schweiß-Aufnahme zu kämpfen (und mit Blasen an den Fingern). Die wurden sogar im Laufe der Zeit krumm.

    Holz ist ein Naturprodukt!


    Trotzdem der Hinweis: Die Paare der Silverfox Sticks sind sowohl weight- als auch pitch-matched! Edit (1): Und sie werden in der Nähe von Boston aus dort heimischen Hölzern (Ahorn, Hickory) hergestellt.


    Deswegen kauf ich mir die immer noch (und zwar im Laden) - obwohl ich mit dem Importeur nun echt gar nix mehr zu tun habe.


    Edit (2): ich habe eben mal spaßeshalber ein Paar, das ich bei mir zuhause zum Üben auf dem Practisepad verwende (alle Jubeljahre mal) mit der Küchenwaage gewogen (Genauigkeit 1g). Das Paar ist zwei-drei Jahre alt, die Stöcke haben leichte Spielspuren. Einer wiegt 61 g der andere 62 g (Modell 5B XT). Klingen tun sie - auf eine hölzerne Tischplatte gespielt - ziemlich gleich. Damit kann ich gut leben.

    Naja, das ist im Endeffekt eine große Herausforderung für den Drummer und halt ein Haufen Sortierarbeit. Am Ende des Aufnahme-Tages musst du dann halt noch einmal grob durchsortieren um zu schauen, ob von jeder Anschlagstärke genug Aufnahmen da sind, gegebenfalls Schläge rausschmeißen, die nicht passen und neu Aufnehmen.


    Alles halb so wild.
    Ich hab das für einen Sound-Designer und Plugin-Produzenten aus meinem Bekanntenkeis mal gemacht, als der für irgendeine Library was herstellen wollte. Ich weiß nicht mal mehr, welche das war, aber die Vorgehensweise war einfach:


    Wir haben die Drums entsprechend den Vorstellungen für das gewünschte Kit gestimmt und dann jede einzeln aufgenommen - es waren soweit ich mich erinnerte 6 Velocity-Layers, also habe ich erstmal leise angefangen und so mehrere Schläge aufgenommen - das waren glaub ich immer 7 oder 8 - dann wurde für die nächste neue Lautstärke ein neues File angelegt, ich hab wieder 7 bis 8-mal draufgehauen (immer schön ausklingen lassen) und so weiter..... Bei der Snare haben wir zusätzlich noch ein paar Presswirbel - Einzelschläge aufgenommen und ein paar Sideklicks und Rimshots. Bassdrum auch nur einfach wie die Toms. Jedenfalls waren die Takes immer so beschriftet, dass es hinterher kein großes Gesuche gab (also z.:B "Tom 2 Velocity 3")
    Da es sich um typische 70-er Jahre Disco Tomsounds handeln sollte (also stark geklebt) war Übersprechen/Bleeding nicht mit aufzunehmen - das macht man heutzutage natürlich aufwändiger.


    Der Produzent hat sich dann z.B. bei den Toms aus jeder Velocity-Stufe zwei Schläge rausgesucht und dann einfach die Files auf den gleichen Pegel gebracht. Zwei Schläge deshalb, weil bei programmierten Wirbeln die Software immer abwechselnd die Samples verwenden sollte, um den Maschinengewehr-Effekt zu mindern.


    Die Aufnahmen waren jedenfalls nach 3-4 Stunden im Kasten. Keine Ahnung, wie lange die Edits benötigten.


    Jeff Porcaro: "Get a guy and his Synclavier in Studio A and gimme a rhythm section in Studio B and let's see how many tracks we can get done before the end of the day. You know, they'll still be working on the second day on just the drum part of the first track. And we'll have eight tracks cut and all be feeling like motherfuckers."


    Da ist viel wahres dran - aber gute Musiker sind natürlich ohnehin das A&O einer guten Aufnahme. 8)
    Inzwischen ist das Editieren von Audio Tracks etwas einfacher und schneller geworden - auch Timingfehler lassen sich super easy korrigieren. Da dürfen auch miese Musiker mal ins Studio.......

    ich habe bisher noch in keinem studio ein hauseigenes drumset benutzt (und ehrlich gesagt, noch nicht mal eines rumstehen sehen)

    Mir ist das schon öfter passiert - Gründe: siehe unten.


    weil musiker auch gerne mal mit schrott anreisen. oder mit sachen die vielleicht im proberaum toll klingen aber im studio zu problemen führen.

    Das ist das eine. Die Nutzung eines gestellten Kits ergibt sich aber auch mal, weil man einen bestimmten Sound haben will, der eben ein bestimmtes Set voraussetzt. Mir wurden z.B. schon oft Vintage-Ludwig-Kits zum Spielen aufgezwungen, weil man den perligen runden Sound meines Gretsch für unpassend befand. Wohlgemerkt: das Gretsch klingt immer klasse - aber eben sehr anders als ein olles Ludwig mit 26"er-Hupe und 18" Floortom.


    Daher würde ich nicht vorwiegend auf gute Stimmbarkeit Wert legen, sondern auch auf eine gewisse Affinität zu den Vorbildern der Szene, die man bedienen will. Da ist bei Dub-Reggae die Auswahl etwas größer, als bei Americana oder bei Jazz.
    Ein weiterer Punt ist der Wiederverkaufswert: ein gebrauchtes Kit mit Kultfaktor, wie z.B. ein Vintage Ludwig, hält seinen Wert stabil - im Falle des wirtschaftlichen Scheiterns kann man dann besser Schadensbegrenzung betreiben, als mit einem stylischen DW-Kit, dessen Farbe in zwei Jahren out ist. Denn dass man die Farbe beim Studiokit hinterher auf der Aufnahme nicht hört, ist den Käufern dann leider meißt egal.

    Ich kann nur aus zweiter Hand und aus lange zurück liegender Erinnerung berichten. Mein früherer Lehrer Bodo Schopf hat auf einer Falco-Tour 1985 ein Set mit May-Mikrophonen genutzt. Er sagte mir damals: "wenn die Toms nicht 100% perfekt gestimmt sind, hört es sich sofort Sch..ße an."


    Ach ja - und wer nach Zappa Aufnahmen mit Chad Wackermann an den Drums aus der Zeit vor der "Them or Us Tour" 1984 Ausschau hält, kann sich vielleicht auch ein Bild davon machen, wie sie klingen - Chad jhatte damals ein Slingerland Set mit May-Mikrophonierung.

    Zudem: Zur Musikmesse kommen auch die aktualisierten Preislisten der Lieferanten - so sicher auch von der Firma Sennheiser. Die Kosten steigen überall - nicht nur Löhne (die ja hierzulande zu wenig steigen) sondern auch die Rohstoffpreise und die Kosten für die Finanzierung neuer Investitionen, sowie deren Abschreibungen ändern sich mal. So ist es keineswegs unverschämt, dass mal jemand die Preise erhöht.
    Ein Händler wie Thomann, der sein Lager sehr schnell umschlägt, muss dann halt auch mal als einer der ersten auf die neuen Preise reagieren. Die anderen ändern sie vielleicht erst, wenn sie beim Nachbestellen merken, dass sie teuerer werden müssen - oder sie beobachten den Markt und verkaufen ihre noch günstig eingekaufte Lagerware mal endlich wieder mit Gewinn (den sie sonst nicht hätten, weil sie ja mit Thomann konkurrieren müssen, der Aufgrund seiner großen Umsätze wohl oft billiger einkauft).


    Alles normal. Wer'S noch woanders günstiger kriegt, soll zuschlagen - sonst eben ärgern, dass man nicht schon letztes Jahr im Lotto gewonnen hat und sich alles hätte leisten können...... :D