Beiträge von Essetiv

    Zappa war in der Zeit ein Garant für " Junkie Musik " ( wir haben keine Vorurteile ). Wenn man heute Zappa hört, oder über ihn spricht, ganz geschweige denn über seine Musiker, wird man als Randgruppen zugehörig abgestempelt. Einfach mal das Radio einschalten................. 8) ;)

    Ich hab hier mal so 3-8 Probleme....... ich kenne die Version, daß Avatarbilder zu groß sind. nun wird mein Avatarbild nicht angenommen, weil es zu klein ist! 8) des weiteren hab ich laut Anzeige 59 Beiträge verpasst. verzeiht mir bitte meine Schlampigkeit...... :D


    Uff - ganz übersehen ... definitiv ist "auf Klick spielen können" eine sehr wichtige Sache. Das hat trotzdem immer noch nicht viel mit Timing zu tun. Als Beispiel nehme ich noch mal den "Rosanna" Halftime Shuffle, mit dem ich mich ja recht intensiv beschäftigt hatte. Setzt man das Tempo mit 82-88 BPM fest - in diesem Bereich schwankt der Song nämlich :P - spielt man also 16tel Triolen. D.h., auf einen Klick kommen 6 Triolen. Jetzt wird klar: das, was zwischen dem Klick passiert, ist mindestens genau so wichtig wie z.B. stabile Backbeats. Wie man das spielt, ist das Microtiming. Und die spielerische Qualität dieses Microtimings, inklusive Groove Gefühl, hat absolut Null komma Null mit dem Klick zu tun. Das selbe gilt für das Zusammenspiel einer Band.


    Ich habe "Rosanna" gerade noch mal dahingehend analysiert. Auffallend ist, dass der Track schneller beginnt als er endet. Das Tempo schwankt um bis zu 6 BPM über den gesamten Track. Die haben das definitiv ohne Klick eingespielt und Jeff Porcaro war einer der meist beschäftigten Studio Drummer überhaupt zu seiner Zeit. Also das ist alles über jeden Zweifel erhaben ...



    Gut erkannt!


    Jetzt versuch das Gleiche nochmal mit " Fool in the rain " 8)


    Dass es ein Leben rechts und links vom Click gibt, ist aber allen bewusst!? :D


    Ich spreche hier von dem Umgangssprachlichen " F- Haar " ( Ausschreibung ist nicht Jugendfrei.....), welches manchen Stücken und Bands erst den Wiedererkennungswert verleiht. 8)


    Fell- und Stockbruch...… Jürgen 8)

    Hallo Schlagwerkgemeinde,


    der Themenstarter und alle Interessenten mögen doch mal einen Blick hier hinein werfen (E)i ron Made en - oder wie man unrunde Metall Kessel wieder rund macht..........


    Das dürfte einige Fragen beantworten, und mich davor bewahren, mich zu wiederholen.


    Bei tiefgezogenen Kesseln kommen solche Auffälligkeiten produktionsbedingt vor, und machen da auch vor großen Namen nicht Halt! 8)


    Gruß Jürgen.

    Lexikon75 & Korki
    Verstehe. Ich meinte das auch nicht negativ. Bei mir als Autodidakt stoßen diverse Fragestellungen sowieso auf ein bisschen Unverständnis, weil ich mich bisher halt irgendwie allein druchgewurschtelt habe. Ich bin im Begriff, das zu ändern und mich der Frage zu stellen, ob ich überhaupt noch genug "formbar" für eine Aufnahme und einen Abschluss an einer Musikschule (BFSM) bin, um meine Brötchen damit zu verdienen. Mein größtes Defizit ist wohl, dass ich mich bisher kaum mit Noten beschäftigt habe und schon gar nicht vom Blatt spielen kann. Natürlich verstehe ich trotzdem, was ich spiele.



    Das halte ich auch für die absolute Oberliga. Denn ich habe schon einige Drummer gesehen, die zwar vom Blatt spielen konnten, aber das dann schon irgendwie auf Kosten der Musikalität, die Performance und das Zusammenspiel mit der Band betreffend, ging.


    :thumbup:



    Die Erziehung...…………..


    Es gibt Menschen, die Eliteschulen besuchen, währenddessen Theorien und Fertigkeiten erlernen, die ihre Eltern für erstrebenswert erachten………


    Wenn Musik eine Form der Kommunikation ist, ist die Fähigkeit, Noten lesen zu können dann nicht das, was Europa vor der Reformation in die Lager der Mächtigen und der Unwissenden getrennt hat?


    Nur weil ich lesen und schreiben kann, heißt das noch lange nicht, dass ich auch sprechen, ganz geschweige denn eine Sprache anwenden kann. :D

    Guten Abend,


    Wenn man heute das Trommeln anfängt, hat das einen ganz entscheidenden Vorteil im vergleich zu " Yesteryears "...……….


    Ich hab 1976 mit dem Klappstuhlophon begonnen. Das hieß…………..


    entweder du warst in der Lage, Patterns aus Konserven heraus zu hören, und dir den Kram autodidaktisch drauf zu schaffen, oder es wurde nichts mit dem trommeln.


    heute findest du an zumindest jeder zweiten Straßenecke, einen mehr, oder weniger geeigneten Musikpädagogen.


    Die Wichtigste, und für mich elementarste Voraussetzung ist, bist du in der Lage, dich in ein Bandgefüge zu integrieren?


    Der Rest ist reine Fleißarbeit! ;)


    Grüß Jürgen...………….

    Eine Alternative wäre gewesen, alle zwei bis drei Wochen am Wochenende zu ausführlicheren Proben zu fahren, aber ich weiß nicht, ob das auf Dauer realistisch ist.
    :(


    Bedauerlich, sicherlich für beide Teile. :S


    Auf der anderen Seite ist es eigentlich relativ egal, ob am Wochenende Gigs gespielt werden, oder geprobt wird.


    Ob Entfernung da letztendlich eine Rolle spielt, hängt doch eher von der Motivation, und der Bindung ab.


    Unterschiedliche Arbeitszeiten dürften in manchen Fällen eine größere Barriere darstellen.


    Ich wünsch dir und deiner Band das Beste. 8)