ALS!!! größer ALS!!!! mann iwansky!!!!
Beiträge von Tim
-
-
hi marco,
wie hab ihr denn getriggert? vielleicht sind ja trotz aller bemühungen ein paar ms auf der strecke geblieben. es gibt geile plug ins (drumagog oder KTdrum trigger) mit denen man gut verlustfrei und "nondestruktiv" arbeiten kann, während man die audio-tracks behält. oder habt ihr direkt vom soundmodul audio in den rechner gespielt?
everytime: ja. da ist mir persönlich zuviel bd-gefuddel. einfach die 16tel rauslassen sollte schon helfen. evtl. den leicht unterrepräsentieren bass mal auf die kick setzen lassen. im ref ok, wenn es tight gespielt ist. ist aber meine persönliche meinung und du spielst das ding, wie du es geil findest.
wie meinst du das mit der kritik?

lass dich von mir nicht ärgern, die songs rocken wie sau - waren eben nur die dinge, die mir aufgefallen sind.
PS: hab mir die songs von eurer download page gezogen und höre mir das ganze mit recht passabler software an.
gruss,
tim -
nachdem hier nicht steht: "keine kritik bitte"....
everytime: es wäre schlimmer, wenn mal alles hören würde vom schlagzeug. das ist ein endloses gefuddel und passt meiner meinung nach garnicht zum song. davon ab holpert es und so hat der eigentlich coole song ne mittelschwere unwucht.
ice age: rockt gut. ab und zu sind die abschläge zu spät und im ersten ref fehlt der erste backbeat?

stars (...): rockt. weniger plastik-hall im "ruhigen" teil für die schnarre wäre eleganter.
schlagzeugsound gefällt mir sehr gut. sehr geile stimme. und die band hat gut druck.
gruss,
tim -
hi,
von dem, was man jetzt (angesichts der MP3 qualität) beurteilen kann, finde ich das zeuch richtig gut. gefällt sehr.
vom mix her sollte die stimme weiter vorne sein und die hihat-arbeit könnte auch etwas mehr "luft" haben. bd-sound ist geil, aber die snare könnte noch etwas mehr vertragen. es scheint, als wäre die referenz ein bisschen der APC (josh freese) sound gewesen. lieber die (passende) snare genauso hinstimmen, statt viel rumzufummeln (hört sich so an)
die songs gehen gleichermaßen für CD und live. live würde ich den songs noch ne nummer mehr intensität zuschreiben.
gruss,
tim -
-
für die google-nixblicker unter uns:
erster fund:
http://en.wikipedia.org/wiki/Funky_drummer
dann gehts nach:
http://www.joejahnigen.com/grooves.htm
dann nach:
http://www.joejahnigen.com/son…ove/trans/funkdrummer.jpg
nachtrag: das rollt NICHT mit nem 16tel RL sticking auf der hihat. herr jahnigens interpretation ist fragwürdig.
gruss,
tim -
luft überträgt schall mit (technischen) 340m/s
wasser mit ca 1500 m/s -
lieber manuel,
leider nicht, ich habe kaum zeit, an meinen eigenen gates rumzuspielen. aber frag doch mal den im video genannten techniker, der ist doch eh "näher dran", oder?
gruss,
tim -
cool! die gates für die toms gehören nochmal eingestellt. (speziell erstes video).
gruss,
tim -
bezüglich scan: jemandem, der nicht mal den richtigen plural von ostinato bilden kann, glaub' ich kein wort!

gruss,
tim -
der stricker hat das ding doch als prüfung getrommelt... der sollte das genau wissen.
gruss,
tim -
so. edit sagt: 4x 32tel vor das letzte 16tel sextolen paket.
gruss,
tim -
tach,
wer des englischen halbwegs mächtig ist und mal ein paar euros nicht scheut, sollte sich schleunigst die aktuelle ausgabe des MD holen. was vincent hier so ablässt ist kein leichter stoff und es geht heftig zur sache, aber er trifft den nagel auf den kopf.
zitat:
"You play with passion and you do things for certain effects for certain reasons, but I don't sit down with a freaking meter on my leg to see how many singles I can play."
gruss,
tim -
wie befriedigen 4 schlagzeuger und 1 bassist eine frau?
der basser schreitet zur tat, während sich die schlagzeuger unterhalten, wie weckl das gemacht hätte....
PS: ja, ich würde sagen ein patzer. aber frag mal den king of agogik. das ist alles kunst.
-
jemand gemerkt, daß gestern im tatort herr lang kurz zu sehen war?
-
naja. man kann über lang's geballere denken was man möchte, er ist aber ein netter typ, was wohl auch die anderen genossen, die ihn PERSÖNLICH erlebt haben auch sagen können...
let's go beer.
tim -
schneider,
ZitatDann besser mal wieder Ohren putzen und Gehirn waschen.
einspruch.
so manches altes recording (ohne yess) hat nen schöneren sustain und/oder volumen als ein moderner kessel incl. rims-nachbau. es ist wohl immer die summe der dinge.
gruss,
tim -
bevor du dich für eine mehr oder weniger "festinstallation" entscheidest, würde ich dir raten ausreichend mit mikro-position(en) für dein material und den ansgestrebten sound zu experimentieren.
gruss,
tim -
sollte es wirklich um das zeuch gehen, das holle geposted hat, dann macht erstmal unabhängig von jedem produzenten ein bandcoaching-seminar. ihr müsst erstmal lernen zusammen zu spielen und aufeinander zu hören bzw. mal zu erfahren, welche möglichkeiten sich zwischen bd/bass + rhythm.gitarre eigentlich ergeben. sollte nicht viel zeit sein, reicht es auch, wenn sich schlagzeug und bass reichlichst zeit nehmen, die parts zu üben, zu analyiseren, zu verbessern und dann festzunageln. das festigt schonmal die basis.
bezüglich studiovorbereitung zitieren ich mich mal selbst:
ZitatAlles anzeigenich kann dir mal meine erfahrungen und tips schildern (ohne gewähr auf funktion und klugscheisserei):
* der ton-ing muss so mikrofonieren, wie dein set aufgebaut ist und nicht andersrum. du solltest dich sicher und komfortabel fühlen.
* hör dir deine eigene musik vorher ein paar mal (möglich mit dem gleichen kopfhörer-typ, der auch im studio verwendet wird) im proberaum an, und trommel dazu die songs. so kannst du dich an die hörsituation gewöhnen. achte auf die dynamik. (dynamik !? ;-))
*verwende VIEL zeit dazu, dein monitoring richtig einstellen zu lassen und überlege die vorher genau, woran du dich orientierst (bass, gesang...). achte auch darauf blickkontakt zu diesen leuten zu halten.
* mach den klick nicht zu laut. wenn du genau "drauf" bist, solltest du ihn nicht mehr hören. WICHTIG: spiel mit dem click, nicht dagegen. DER CLICK IST DEIN FREUND! --> lieber etwas "hin und her" im mikrotiming, dafür aber musikalisch und mit feeling spielen.
* kommt auf die musik an, aber bei mir funktioniert das: 2 Tassen Kaffe und du spielst automatisch "vor" dem Click. 1 Glas Wein und du spielst automatisch nach dem Click. optimal: Wasser

* du musst natürlich deinen kram können. sprich fills, grooves, arrangements, dynamik und spannungsbögen.
* stimm dein set und überlege dir, welchen sound du haben möchtest (Referenz-CD; spiel sie dem ton-ing vor). Denn: Shit comes in, shit comes out.
* ...fast das wichtigste: wenn du den selben take zum 4 mal spielst und es passt immer noch nicht (timing, einsatz, sound) mach den nächsten song (sollte vom song her das genaue gegenteil sein) oder hör einfach auf. am nächsten tag morgens hinsetzen, einen hammertake spielen und das wars. funktioniert, glaubs mir!
hier was zur generellen aufgabe "recording":
ZitatAlles anzeigenmeiner meinung (und meiner begrenzten erfahrung nach), gibts neben den "technischen" daten folgende hauptfaktoren:
raum und stimmung des Sets
nix neues, daß der raum gut klingen sollte. ich denke, die wenigsten machen sich mal wirklich die mühe, ihr set im raum umherzutragen und die verschiedenen perspektiven (als spieler und zuhörer) zu beurteilen. ich bin nicht der held in sachen raumakustik, aber man kann selbst ohne aufwändigste berechnungen nach einiger zeit herausfinden, wo im raum das set am ausgewogensten (ich spreche über die frequenzen) klingt. selbst bei close-miking sehe ich noch maßgeblichen einfluss des raumes.
die stimmung des sets ist natürlich ne wichtige sache und sollte von anfang an den "grundcharakter" des angepeilten sound-ideals darstellen. will heißen, ich werde nur mit mühen das nu-metal sound image mit coated amba auf den toms bedienen können. wenn dann mal die passende fellkombi unter berücksichtigung allgemeiner tuning-regeln (sustain, dämpfung, intervalle - die DTB ist dein freund) anwendung gefunden hat, kann man eigentlich loslegen.
drummer
hier fällt die erste entscheidung auf dem weg zum guten sound.
hat der drummer:
- einen guten ton
- spielt ausgewogen (z.b. Verhältnis BD/SN/HH und vor allem Becken)
- ein dynamisches spielhat man eigentlich schon gewonnen. für mich ideal in kombination mit guten raum-mikros (ungefähr resultierend in overheads, bd, sn). so klingt es echt, frisch und lebendig. ist ein drummer noch nicht so weit, kann diese herangehensweise natürlich sehr nach hinten los gehen, weil man im nachhinein nicht mehr viel schrauben kann und jeder versuch macht es nur "unechter" und damit auch schlimmer. in diesem fall sollte man eher über close-miking nachdenken und es der person unten überlassen, das noch geradezubiegen.
der mann am pult
ist der mensch am pult nicht selbst (guter) schlagzeuger oder hat verstanden, wie die aufgenommene musik funktioniert, dann ist es wohl dem sound dienlicher, wenn man mit weniger mikros arbeitet und den sound schon über den raum/set/drummer prägt.
auf der anderen seite kann jemand, der es wirklich drauf hat, bei den passenden faktoren einen mördersound aus closemiking und den damit verbunden 12-99 kanälen zaubern.
zusammenfassend sieht man, daß aus den verschiedenen kombinationen eigentlich alles entstehen kann, wobei hier natürlich zu beachten ist, daß bei entsprechender "güte" alles komponenten (menschen und maschinen) das optimum bei maximalem aufwand herauszuholen ist.
denkt man jedoch an otto-normal-trommler wird auch schnell klar, daß hier alles möglich ist. außer acht gelassen hab ich mal die diskussion live vs. studio, habe aber hier in erster linie an aufnahmen gedacht.
gruss,
tim -
hi,
ja, du musst aufaddieren.
grundton (kesselton) + (reine) oktave (12 halbtonschritte) + reine quinte (7 halbtonschritte) = zweiter oberton.
die partialtöne heißen ja auch harmonische obertöne, weil die frequenzen in beziehung stehen. d.h. das spielen des naheliegendsten partialtones regt auch den grundton zum schwingen an, was in diesem fall ein ton sein könnte, der zwar dem kessel gut steht, du aber aufgrund von zu dünnen fellen z.b. nicht den richtigen "auslöser" parat hast. also stimmst du das fell auf einen der (hoffentlich nächsten) harmonischen obertöne und hoffst, das dies den grundton des kessels auch zum schwingen anregt. ne nach gratung, fell und konstruktion kann man hier wohl ganz unterschiedliche ergebnisse erzielen. (evtl. sollte remo ja mal nen fellsatz anbieten, der über die filmstärke/masse/amplitude auch die tiefen grundtöne von großen kesseln anregt. aber an diesem punkt muss leider steve miller die diskussion fortführen, der hat da ganz geile theorien ;-))
letztenendes kann man aber den taschenrechner und obertonreihe aus der hand legen und so stimmen, daß es nach was klingt. solche gedanken sind sehr gut, um die physik dahinter zu verstehen, jedoch gibt es im echten leben viele faktoren die einen mit so einer eher theoretisch geprägten herangehensweise in den wahnsinn treiben können. dennoch gut, um in die richtige richtung geschubst zu werden.
gruss,
timPS: schon ab dem 6. partialton ist es nicht mehr möglich diesen ton absolut in unserer "temperierten" stimmung abzubilden. man kann natürlich mit den verhältnissen und resultierenden frequenzen rechnen...
PPS: man hat ja noch das resofell, welches sinnvollerweise in einem harmonischen intervall stehen sollte. evtl. trifft man da ja besser ne harmonische zum kesselgrundton (stichwort pitchbend vs. linerares ausklingen). auch sehr interessant: tiefe stimmungen (sprich bd/ft) haben eine höhere partialtondichte (gemessen am bereich bis ca 20khz), was wieder mehr chancen verspricht ;-))