Beiträge von ThomasTrommelt

    Hier von mir noch ne blöde Frage: ich möchte Stereo-Backing-Files + extra Klick-File auf verschiedenen Kanälen abspielen. Die Files gibt es schon, die kann ich mit Wave-Form übertragen. Den internen Klick kann ich hierfür wohl nicht nutzen, da es sich um 3-5 min Songs handelt, da gibt es sicher Sync-Probleme - oder hat das schon mal jemand versucht?
    Lt. Manual kann ich aber über Pad Link 2 Pads mit einem Schlag starten (also Pad 1 Stereo-Files Master Out + Pad 2 Klick Sub Out - S. 42). Ist das so korrekt, hab ich das richtig verstanden?
    Zur Zeit benutze ich ein Edirol R 44, das hierfür zwar prima geeignet ist, aber eher Recording-Features aufweis, die ich kaum nutze. Ich möchte gern auch die anderen Features vom SPD SX nutzen (ich vermisse mein SPD S ein bischen...)
    Vorab vielen Dank für jegliche Info, auch gern per PM ;)

    Ein Kumpel von mir hat sich bei nem Gig beim ersten Stück mal bei einem Beckenstopp die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger aufgeschnitten - das Blut ist echt gespritzt. Er hat weitergespielt, während der Roadie mit Gaffa die Wunde zutapte... nach der Show war der Schnitt schon fast zugeheilt. Nur die Harten usw.

    Mein verstorbener Vater hätte sich während seiner Zeit als Berufmusiker auch nicht träumen lassen, dass man irgendwann einmal Rock-, Jazz- und Popularmusik studieren kann... genausowenig wie ich, dass es tatsächlich Absolventen der SAE-Schule gibt, die was gelernt haben und die Ausbildung nicht nur als Ausrede für ihre Daseinsberechtigung als professioneller Nachkomme missbrauchen... so ändern sich die Zeiten!
    O tempora, o mores...

    Natürlich kann man aus Allem eine Wissenschaft machen und natürlich hat etwas Tiefgang noch niemandem geschadet. Ich persönlich halte es hiermit der Musiker ist wichtiger als seine Ausrüstung. Musikequipment ist Werkzeug und jeder Handwerker benötigt unterschiedliches. Ich finde den Test sehr informativ, aber wie jeder Test ist er unvollständig, unvollkommen und subjektiv. Man muss sich schon selber ein Bild machen, ob man den ganzen Krempel braucht, der angeboten wird, das ist hier auch nicht anders als im restlichen Konsumgeschehen.
    Ich nutze meine E-Drums zum Üben, Aufnehmen und ggf. zum (leisen) Proben - wobei es durchaus im Unterhaltungsbereich auch mal zum Gigeinsatz kommen kann. Dafür sind die Modul-Teile genau richtig, wobei mir hierfür ein z.B. TD 30 nie ins Haus kommen wird, da einfach zu teuer für den Gegenwert.
    Wer Module nicht mag, kann sich ja seine eigene Lösung zusammenbasteln - mir wär das zu aufwändig und zeitraubend, da spiele ich lieber Musik mit meinen Bands (ja, auch Toto ;o)). Dogmatismus in welche Richtung auch immer finde ich einschränkend und macht mich immer misstrauisch und paranoid und ist m.E. hier auch nicht angebracht.

    Ich finde Tipp 3 hilfreich:


    3. Spielt nicht


    Off Topic: Ist es eigentlich immer noch so, dass an SAE-Schulen Menschen studieren, denen ausbildungs- und berufsmäßig sonst noch nichts gelungen ist und die sich überlegt haben, mann, ich versteh ja was von Musik, da muss doch was zu machen sein - Papi, mach die Geldbörse auf?! ?! Oder ist das wieder so ein Vorurteil und es hat sich grundlegend was geändert?! Bitte um Aufklärung!

    Zoll kann interessant sein: jahre vor Schengen auf Kreta gespielt, extra Carnay ausgefüllt, wurde bei Einreise bearbeitet, bei Ausreise von mir vergessen (dicker Kopf...)
    JAHRE später (mittlerweile Schengen) ein Schreiben vom griechischen Zoll: ich hätte damals dieses und jenes Equipment eingeführt, bitte Zoll zahlen, sonst Einreiseverbot - und ich hatte schon die Tics in der Tasche... Ich zum Zoll, der einzige, der noch wusste, wie man das Carnay bearbeitet, war der Leiter. Ich soll alles vorlegen, was auf dem Carnay steht, dann wird die Ausreise nachbearbeitet. Mittlerweile war das meiste Zeug verkauft oder kaputt. Ich also alles zusammengesucht, geliehen oder durch Ähnliches ersetzt, zum Zoll, er wirft nen kurzen Blick drauf, füllt laaaange das Formular aus - Problem gelöst. Uff. Sollte man generell nicht unterschätzen, ähnlich wie das Finanzamt...

    Nur ein paar E-Drum-Pads an ein Holzbrett zu nageln - das kanns eigentlich nicht sein ...
    mir erschliesst sich der Sinn des Ganzen nicht. Ein Cajon ist ein eigenständiges Instrument, das ich spiele, wenn ich dessen Features brauche. Ansonsten spiele ich Drums oder E-Drums oder Triangel oder...

    Hi Chevere,
    wozu sollst du BL vorspielen, das geht aus deiner Frage leider nicht hervor. Für ne Prüfung, ok, Chart rausschreiben und Üben, Schritt für Schritt, erst trocken zum Playback, dann am Set. Zeit genug hast du ja. Für ne Band - hmm, da solltest dir das schon leichtfallen, denn wenn es darum geht, ein Programm zu lernen mit 20 - 30 Songs, solltest du schon so weit sein, dass du schnell Songs rauszuhören/rausschreiben und spielen kannst. Wenn du dir da noch schwer tust, solltest du dir überlegen, ob du für sowas schon weit genug bist.

    Für mich ist das wieder ein weiterer Abschnitt in der ewigen Diskussion Musik fühlen und gefühlvoll ausdrücken vs. schneller-höher-weiter. Weckl ist ein Supertrommler, solche wirken bei Einsätzen, in denen sie ihre Fähigkeiten nicht ausspielen können, manchmal unterfordert und wirken gelangweilt (so erlebt mit seiner eigenen (!) Band im Colossaal vor ein paar Jahren). natürlich kann man nicht jeden Gig mit 150% Einsatz spielen, aber man merkt als Zuschauer und -hörer oft sehr deutlich, wer mit der Seele dabei ist und wer nur so tut als ob. Damit will ich nix gegen Supertrommler sagen, wegen solchen haben wir mal angefangen, bei mir wars Phil Collins, John Bonham, Ian Paice, dann Simon Phillipps, Terry Bozzio, Steve Gadd - ich habe diese Drummer geliebt und vergöttert, aber sie haben eins gemeinsam: sie haben immer Musik gemacht, und diese Musik war mir mindestens ebensowichtig wie das Getrommel - Getrommel ohne gescheite Musik ist ebenso langweilig wie umgekehrt. Ich konnte z.B Billy Cobham nie mit Genuss hören, weil mir dieses oberhektische Getrommel auf den Senkel ging...


    Jemand, der Musik begeistert und begeisternd vermittelt und auch mal an seine Grenzen stösst und vielleicht darüber hinauswächst, hat immer die besseren Karten beim Publikum, egal, was er - die Basics mal vorausgesetzt - "draufhat" (das interessiert sowieso nur die Muckerpolizei, und auf die ist eh gesch***). Donati ist auch so ein Kandidat. Wie er bei Vai trommelt - virtuose gepflegte Langeweile, sogar beim Solo.


    Ein Parade-Gegenbeispiel für mich ist Marco Minnemann, der immer - wenn ich ihn bisher live oder im Film gesehen habe - eine derartige Begeisterung und Spielfreude ausstrahlt und dermassen Eins mit der Musik wird, das es mich sowas von mitreisst. Ich bewundere und beneide ihn darum und wundere mich, warum DT ihn damals nicht genommen hat - die einzige Erklärung muss sein, dass sie sich keinen neuen Vornahmen merken wollten :D

    Weil hier immer von Feeling die Rede ist:


    Binär oder ternär hat erst mal nichts mit Feeling zu tun!!
    Das ist einfach eine mathematische Unterteilung der Zählzeiten.


    Irgendwelche Feelings bringt der Musiker dann in die ganze Sache rein.


    Genau so ist es.

    Wow, ist bestimmt spannend! Das Sprichwort: "Der Künstler wird schon mit dem Bettel-Hut in der Hand geboren" wird immer realistischer. Irgendwann gibts nur noch computergefertigte Massenware und Underground, nix mehr dazwischen. Aber wen wunderts...