Beiträge von Merk Würdig

    Meinst du mich?
    Ja richtig, die 1 habe ich ja gar nicht mehr drauf. Der Akzent auf der 4+ hätte ich auch weglassen können. Der soll kein Crash andeuten, sondern bezieht sich nur auf die Intensität des Snareschlages.

    Zitat

    Es sei denn, du hast ein Becken zuviel. Dann schnapp' dir einen Kugelkopf(?)-Hammer, eine feste Unterlage aus Holz und los geht's.
    Der Becken-Produktionsvideo Thread ist dann vielleicht hilfreich.

    Auch wenn ich nicht glaub dass der Threadstarter zum Hammer greift: Wenn dann bitte eine Unterlage(Amboß) aus härterem Material als das Becken es ist (normal dürfte Gusseisen sein), da sonst nur Dellen in das Becken gehämmert werden, ohne das Material großartig zu verdichten. Wens interessiert, ganz interessant: http://www.cymbalholic.com/for…5-The-Art-of-Cymbalmaking


    Der leider verstorbene Johann-VDS war auch mal hier im Forum unterwegs. Er hatte ebenfalls viele Tipps zum Thema Becken hämmern parat.

    Probiers mal mit Birke-Multiplex, sollte einfacher zu finden sein ;)
    Fall man beim Baumarkt kauft, aufpassen dass man ordentliches Holz bekommt bei dem alle Schichten gleich Dick sind, sonst mMn die FInger davon lassen.

    Eiche ist härter und schwerer als Hickory. Ahorn wäre weicher, meines Wissens nach aber immer noch härter als Birke.
    Kannst du was zum Klang sagen? Hörbar? Oder lohnt sich das dann doch nur wegen der Optik 8) .


    Edith: Das Sperrholz sieht mir sogar eher nach Kiefer oder Fichte aus, also noch weicher. Ich empfehle "echtes" Multiplex aus Birke, sollte haltbarer sein.(Allerdings auch merklich teurer)

    zu 1. wenn du in SIR die Reverb Time verkürzt, erhältst du das, was man auch gated reverb nennt. Das hallsignal wird einfach abgeschnitten. Mit Stretch und envelope kannst du vlt was machen weiß aber nicht wies klingt. Primär ist die Reverb Time also von deinem geladenen Impuls abhängig, ja.


    zu2. tiefe Frequenzen sind erstmal ganz gut, um sie aus dem Hall rauszuhalten. Auch zischende Höhen kann man rausnehmen wenn sie stören. Wobei bei einem langsamen Song ein bisschen Hall auf der Bassdrum bspw. fett rüberkommen kann.


    zu3. ich arbeite meistens mit 4 Hallauxwegen. 2 plates, jeweils für snare und gesang, sowie 2 verschieden große rooms. Wobei natürlich die Snare sowie der Gesang auch room Hall abbekommen dürfen. Ich würd nicht mit zu vielen verschieden Hallräumen arbeiten, sonst passt mMn nicht mehr alles zusammen, die gewünschte Räumlichkeit wird übertrieben und wirkt unnatürlich. Aber wie immer: gut ist was gefällt.

    Ich versuchs mal:
    Das Empfinden für die Entfernung einer Klangquelle wird von mehreren Parametern gestreuert, die da wären:
    1. Die Lautstärke. Je weiter weg etwas ist, desto leiser.
    2. Das Frequenzsprektrum. Je weiter weg etwas ist, desto weniger hohe Frequenzen und teilweise auch Bässe hört man.
    3. Verzögerung des Signals. Sitz ich direkt vor der Schallquelle, krieg ich den Schall mehr oder weniger sofort ab. Ist die Quelle aber 30 Meter von mir entfernt, brauch der Schall schon eine Zehntel-Sekunde um zu mir zugelangen.
    4. Verhältnis Direktklang gegen Raumklang/Reflektionen. Das ist auch wo Hallplugins ansetzen. Sitz ich wieder direkt vor der Schallquelle, ist der Anteil des Schalls, der direkt ohne Umwege zu mir fliegt deutlich früher, "eq-d",sowie lauter,(siehe 1.,2. und 3.) bei mir, als der Anteil des Schalls, der erst über Umwege, sprich Reflexionen zu mir kommt. Bin ich weiter von der Schallquelle entfernt relativiert sich dieses Verhältnis oder kehrt sich sogar um, ich höre viel Raumklang/Reflektionen und wenig direkt Schall.


    Wie macht man sich das jetzt in einem Mix zu Nutze?


    Sachen die im Vordergrund sein sollen(wie Gesang, Snare, Bassdrum), brauchen keinen großen Raumanteil/Hallanteil, denn das rückt sie in den Hintergrund. Ja wie? Ich hör doch den Hall bei den Profiaufnahmen aufm Gesang. Richtig. Will man diese Vordergründigen Klangquellen größer, breiter, fetter klingen lassen, muss man das Hallsignal vom Direktsignal entkoppeln. Dies erreicht man u.a., indem man mit Predelay arbeitet. Dieser Parameter des Hallplugins verzögert das Hallsignal zum Direktsignal. Ab einer gewissen Delay-Zeit,ca. 30ms, hört man das.
    Bedeutet tut das, dass man das Direktsignal sofort hört, die Reflektionen aber erst ca 100 Meter zurücklegen müssen, bis sie an unser Ohr kommen. Unser Gehirn folgert daraus, dass die Schallquelle ganz in der Nähe ist.
    Ein anderer Ansatz ist, der allerdings nur begrenzt* mit Impulsantoworthallplugins funktioniert ist, den Anteil der Earlyreflections zu erhöen. Das ist der Anteil der Reflexionen, die früh um Ohr ankommen. Sie stehen im Gegensatz zum restlichen Hallsignal, das später als die earlyreflections am Ohr ankommt. Viele Earlyrefletions bedeutet dann also kleiner Raum, wenige -> großer Raum.
    *(hier kann man den Anteil der Earlyreflections nur durch andere Impulsantworten verändern, das sind die Peaks am Anfang der Impulsantwort, die aus der Hallfahne rauspieksen.)


    In der DAW würde ich folgendermaßen arbeiten: Du legst dir 2 Auxkanäle an (heißt das so?), auf einen(I) legst du nen(probiers erstmal mit den Platehalls) Hall mit hohem Predelay, auf den anderen einen Room ohnen Predelay(II). Die Hall Plug-Ins setzt du auf 100% wet, d.h. kein Direktanteil. Dann legst du sends von jedem Kanal, an dem du Hall haben möchtest, zu dem entsprechenden Auxkanal. Jetzt kannst du über die Sendlautstärke den Anteil des Halls steuern.
    Signale die im Vordergrund sein sollen, kriegen jetzt also ein bisschen Hall(I), die anderen Signale, denen ein bisschen Raumklang gut tun würde, kriegen Hall(II).
    Wichtig: nicht übertreiben mit dem Hall, immer nur ganz dezent, so das man es eig gar nicht hört. Es sei denn man will wieder in die 80 Jahre.


    Viel Spaß beim rumprobieren

    Ich hab gerade den Thread überflogen und muss ein paar Warnungen zum Umgang mit Glasfasern und vorallem Epoxydharz geben, da ich bei einem anderen Hobby viel mit GFK zu tun habe.
    Ersteinmal ein Auszug aus Wikipedia:
    Zitat von Wikipedia



    Lass das Zeug nicht im Wohnzimmer oder Schlafzimmer trocknen, arbeite in einem gut belüfteten Raum, draußen(im Herbst/Winter schwierig da die meisten Harze eine mindest Trocknungstemperatur von ca 18° C haben) oder falls das nicht geht mit einer Atemschutzmaske ide gegen organische Dämpfe und Gase schützt. Lies dir auch mal R und S Sätze deines Harzes und Härters durch. Und auch Glasfaserstaub is nicht so gesund und juckt auf der Haut, dh auch beim Aussägen Atemschutz und Schutzbrille tragen und möglichst langärmelig und mit Schutzhandschuhen arbeiten.


    Ich will dir/euch nicht unnötig Angst machen - GFK ist ansich ne tolle Sache - aber ich würde damit nicht arbeiten, wenn ich das anders, deutlich gesundheitsfreundlicher bewerkstelligen könnte.

    Dann oute ich mich auch mal: Nr. 8.
    Da ich schon beim 8tel Contest nichts eingeschickt habe und ich gelesen hab, dass hier die Einsendungen nicht allzu reich an der Zahl waren, habe ich meinen firsttake den ich irgendwann zum spaß aufgenommen habe eingeschickt.


    Aufgenommen mit Em-800 und opus 53 als overheads in Recorderman/Glynn John aufstellung und ein BD 300 in der BD.


    Nächstes Mal wieder.

    Wenn man das Fell ziemlich lasch spannt, son Kickpad daraufklebt, Plastik- oder Holzbeater benutzt und ordentlich zutritt kommt doch ziemlich viel Kick/Attack auch auf die Overheads.
    Ne weitere alternative: deine BD Totdämmen, so dass du sie auf den overheads kaum mehr hörst/ sie deutlich leiser wird, evtl auch leiser spielen und dann Triggern. Im Metalbereich wird bei den Fußtrommeln eh sehr häufig zumindest zusätzlich gestriggert.
    Und gehts hier um einen Mix mit Band oder nur Schlagzeug?

    Wenn sich die BD sich nicht durchsetzt wird sie sich auch nicht besser durchsetzen wenn die BD auf den OHs leiser ist.


    Trotzdem:


    Eine Variante wäre auf den OH-Kanal ein Compressor mit Sidechainfunktion einzubinden, der von einer ein paar Millisekunden nach vorne versetzten Kopie der BD Spur gesteuert wird(welche nicht zum Maser-Out geht). Der Kompressor macht dann die Overheads immer dann leiser, wenn die BD gespielt wird.
    Problem: Der ganze Overheadkanal wird leiser, dh wenn du neben BD irgendetwas anderes gleichzeitig spielst wir das ebenfalls leiser. --> Suboptimal.


    Was du sonst noch probieren könntest, eine Kopie der BD Spur machen und diese so verschieben, dass sie sich mit der BD auf den OHs auslöscht. Dafür müsste die Phasenlage auf den beiden Overheads allerdings gleich sein. Und ich bezweifle dass da viel ausgelöscht wird, da das Direktsignal doch deutlich anders klingt, somit einen anderen Frequenzgang hat und damit es auch schwer wird die OH BD auszulöschen.



    Andere einfachere Methode: Mit der Overheadpositionierung und der Stimmung der BD experimentieren, so dass dir der BD Sound in den Overheads schon ohne Stütze gefällt oder einfach leiser vorhanden ist.

    Ich hab das Xenyx 1202 seit ca 2,5 Jahren, hauptsächlich um schnell etwas auf dem laptop aufzunehmen . Es hat eine komplette Flut, in der es komplett mit Wasser und Schlamm eingedeckt war überlebt und es sind bis jetzt keine Fehlfunktionen festzustellen. Allerdings macht es keinen Spaß das Ding auf zuschrauben und dann auch noch wieder zu zuschrauben. 90 % der Schrauben passten nicht mehr in das Gewinde oder dürfen sich nur noch bedingt Kreuzschlitzschraube nennen. Ein USB Interface war bei mir nicht dabei.

    Probiers mal damit:
    BD auf 1 1e 1u 2 2u 2e 3 3u 4 4e 4u
    und Toms auf 1 1e 2u 3e 4 (4e)


    EDIT:

    Code
    BD auf           	1 1e 1u    	2  	2u 2e	3  	3u    	4  4e  4u
    und Toms auf	1       	1e       	2u       	3e          	4        	(4e)


    €: auch nicht wirklich besser, aber vlt. verständlich.

    2 die mir einfallen: Ultramixer oder Reaper.
    Bei beiden kann man die Geschwindigkeit stufenlos ändern, allerdings mit Tonhöhenänderung. Beide sind nich komplett kostenlos. Die Demoversione von Ultramixer lässt sich beliebig oft für 60 min benutzen und Reaper will nach 30 Tagen einen Lizenzkauf, den man wenn man es denn ausgiebig benutzt ruhig auch mal tätigen darf, allerdings kann man Reaper auch nach Ablauf der 30 Tage weiter benutzen.
    Sont würde mir noch Audacity einfallen, da geht Geschwindigkeitsänderung ohne Tonhöhenveränderung, allerdings nicht wirklich komfortalbel und stufenlosund auch die Bedienbarkeit fällt gegenüber den anderen beiden meiner Meinung nach stark ab.