Hi!
Ich bin jetzt nicht der Profi im Konzertbeckenspielen, aber mir hat es viel gebracht, mich mit den Becken auseinanderzusetzen. Ich hab also ne Stunde daran geübt. ![]()
Wichtig war mir die erkenntnis, dass man die Becken garnicht so übermässig laut und feste spielen muss. Die Becken für sich arbeiten lassen...
Also die Becken nicht feste ineinanderpressen. Wenn sie genau gleich aufkommen, dann wird das Geräusch manchmal verschluckt.
Meist halt ich die Becken etwas schräg, so dass das "untere" Becken auf dem Arm ruht und nicht so sehr durch die Schlaufe gehalten wird, und schlage mit dem anderen Becken. So kann man die Arme abwechseln, was vor schweren Armen schützt. Man kann natürlich auch jeden Schlag wechseln...
Um Pausen mitzuspielen, dämpfe ich die Becken an meiner Brust ab. Hab ich lange und laute schläge, dann öffne ich die Becken weit, sowohl zur Show, als auch damit der Sound sich anders überträgt.
Insgesammt spiel ich eher zwischen Brust und Bauchhöhe.
Aber wie gesagt, stell dich in den Proberaum und probiere einfach mal aus. Da kann man in einer Stunde schon viel lernen... (natürlich in jeder weiteren Stunde noch mehr). Unsere Becken klingen übrigens alleine ziemlich scheisse, im Orchester aber grandios. Also nicht abschrecken lassen.