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Olli007

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1

Freitag, 9. Februar 2018, 08:42

Roland td20 oder Roland td25 ?

Hallo,
was ist besser ein gebrauchtes Roland td20 oder ein neues Roland td25?
ich habe zur Zeit ein Roland td11kv und möchte mich verbessern. Das E-Drum nach und nach erweitern, ist am ende bestimmt wesentlich teuerer, als gleich komplett umzusteigen, da die einzelnen (gebrauchten) Komponenten ja fast für Neupreise verkauft werden.
Da ich das td20 (XX usw. wo sind die unterschiede?) nicht kenne und viele schreiben, das das td20 besser ist als das neue td25, bin ich mir unsicher, welches ich mir kaufen soll. Die Tendenz geht bei mir eher zum neuen Td25, weil da für ungefähr den gleichen Preis (bei ca. gleichen Komponenten) alles neu ist. Allerdings bekomme ich evtl., wenn man ein bisschen sucht :-), ein gebrauchtes td20 mit viel Zubehör und besseren Komponenten für etwas mehr oder gleich viel Geld.
Für eure Erfahrungen und Meinungen wäre ich euch sehr dankbar. 8)
Grüße Olli

Gsälzbär

Hybriddrummer

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2

Freitag, 9. Februar 2018, 19:14

Ich würde mir an deiner Stelle die Handbücher der beiden Modelle runter laden und dann vergleichen. Grundsätzlich ist das TD 20 das umfangreichere und flexiblere Modul. Es war bis vor ein paar Jahren das Flagschiff der Roland Serie, während das TD 25 "nur" Mittelklasse ist. Also nicht der Nachfolger des TD 20, wie es der Name suggeriert.
Gruß Gerd
Beer is cheaper than therapy!

Olli007

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3

Freitag, 9. Februar 2018, 20:14

Danke für den Tip. Das mit den Handbüchern ist eine Gute Idee. Das hab ich mir schon fast gedacht, das das td25 nicht viel mit dem td20 zu tun hat.

Nick74

aka Martin6

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4

Samstag, 10. Februar 2018, 00:15

ich habe zur Zeit ein Roland td11kv und möchte mich verbessern

Für eine essentielle Verbesserung in Sachen Akustik-Drum-Emulations-Klang solltet du auf diverse Software setzen: da nützt dir auch kein TD20, -25, da alle TDxx bis einschließlich TD30 diesen fiesen Roland-Sonic-Footprint aufweisen (ich nenne es diese stechende Plastikfrequenz, die nahezu einzigartig ist, in ihrer Beschissenheit, betrachtet man dazu auch noch den Preis.) Das TD20 hat mehr Triggereingänge, deswegen würde ich es auf jeden Fall bevorzugen!

Olli007

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5

Samstag, 10. Februar 2018, 07:58

ich habe zur Zeit ein Roland td11kv und möchte mich verbessern

Für eine essentielle Verbesserung in Sachen Akustik-Drum-Emulations-Klang solltet du auf diverse Software setzen: da nützt dir auch kein TD20, -25, da alle TDxx bis einschließlich TD30 diesen fiesen Roland-Sonic-Footprint aufweisen (ich nenne es diese stechende Plastikfrequenz, die nahezu einzigartig ist, in ihrer Beschissenheit, betrachtet man dazu auch noch den Preis.) Das TD20 hat mehr Triggereingänge, deswegen würde ich es auf jeden Fall bevorzugen!
kannstdu mir eine software empfehlen? und wie müsste ich das installieren und anwenden? ich habe da schon öfter mal nachgelesen, steige da aber nicht ganz durch. Gibt es da auch eine relativ unkomplizierte Erklärung?
Ich spiele auch nur für mich im Keller (also keine Auftritte) zum Spaß und zum üben, aber trotzdem möchte ich was besseres als td11.
Grüße

Nick74

aka Martin6

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6

Samstag, 10. Februar 2018, 12:43

Empfehle dir für den Einstieg Toontack's EZDrummer2. Das ist out of the Box klanglich top und du kannst es auch mit super klingenden Erweiterungen aufpimpen. Du brauchst einen tauglichen Rechner und diverses Audio-Equipment + am besten noch zusätztliche Software (wie z.B. ein Host-Sequenzer) und Knowhow, welches du dir selber aneignen kannst (lesen, ausprobieren, lernen, was oft für Anfänger mühselig und langwierig ist) oder du suchst dir professionelle Hilfe! (welche ich z.B. anbieten kann) :) .

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7

Samstag, 10. Februar 2018, 13:28

Der Nick verkauft halt hauptsächlich seinen Dienst, aber er hat schon recht mit dem was er sagt. Wer willens ist sich mit dem Thema auseinander zusetzten ist bei Software besser aufgehoben. Wenn du ein Mensch bist, der durch die Presets spielt bis er eins findet welches dir gefällt, dann finde ich ist dir auch der Umgang mit Software zu viel. "Horses for Courses"
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

JohnDrum

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8

Samstag, 10. Februar 2018, 14:50

Highend Software wäre von Toontrack: Superior Drummer 3! Roland TDs mit SD3: Siehe Youtube.

Olli007

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9

Sonntag, 11. Februar 2018, 07:48

Empfehle dir für den Einstieg Toontack's EZDrummer2. Das ist out of the Box klanglich top und du kannst es auch mit super klingenden Erweiterungen aufpimpen. Du brauchst einen tauglichen Rechner und diverses Audio-Equipment + am besten noch zusätztliche Software (wie z.B. ein Host-Sequenzer) und Knowhow, welches du dir selber aneignen kannst (lesen, ausprobieren, lernen, was oft für Anfänger mühselig und langwierig ist) oder du suchst dir professionelle Hilfe! (welche ich z.B. anbieten kann) :) .
Vielen Dank für die Info und Hilfe. Das ein E-Drum (zumindest in der Preisklasse) nicht an ein A-Set rankommt ist mir bewusst, ich spiele selber ein Mobiles A-Set im Fanfarenzug. Das ist mir eigentlich auch egal, da ich Zuhause kein A-Set wegen der Lautstärke spielen könnte.
Ich habe eine Sound Erweiterung V-Expressions und bin damit sehr zufrieden. Min. 100x besser als die Sets am Modul. Ich spiele grundsätzlich auch nur ein Set, was mir besonders gut gefällt (Richtung Rock/Pop 80er). Bei einem A-Set hat man ja auch nur ein Set. Also ich brauche eigentlich nicht 50-150 Sets. Ein td20 oder 25 möchte ich hauptsächlich wegen den besseren Modul, Snare, HH , Toms und BD. Ich hoffe da ein "realistischeres" spielgefühl zu haben. Kann mir da jemand was zu sagen und hat Erfahrung mit td20/td25?
Danke schon mal im Voraus für eure Hilfe :thumbup:
Grüße Olli

Dicker Bub

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10

Sonntag, 11. Februar 2018, 09:42

Gretsch, Ludwig und Roland beherrschen mein Leben!

Nick74

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11

Sonntag, 11. Februar 2018, 10:46

V-Expressions und bin damit sehr zufrieden ... Kann mir da jemand was zu sagen und hat Erfahrung mit td20/td25?

Dann rate ich dir unbedingt zum TD20, weil die Flaggschiff-Module die einzigen sind, bei denen man das Hihat-Pedal-Volume einstellen kann, was bei sämtlichen anderen (unter Flaggschiff-)Modulen mit dem oft mega dünnen und leisen "Chick"-Sound ein ganz schönes NoGo ist. Du wirst natürlich auch wieder V-Expressions brauchen um den Klang gut zu finden, aber ich empfehle dir trotzdem mal diverse Soft-Tools zu checken, da selbst V-Expressions, mit richtig tollem und vielseitigem Schlagzeugklang verglichen, in meinen Ohren zero Chance haben ;)

Olli007

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12

Sonntag, 11. Februar 2018, 19:14

Ok super, vielen Dank für Deine Erfahrungen :thumbup:
Dann werde ich mich mal auf ein Td20 umgucken (evtl. muss ich noch ein bissl sparen)......Die Software kommt dann evtl. mal später dazu.
Reicht eigentlich ein td20 oder sollte es ein tdw-20 oder ein td20KX sein? Wie gesagt nur für mich Zuhause, soll aber was vernünftiges sein :whistling: . Ich habe als Monitorsystem das Yamaha MS50DR und Kopfhörer Roland RH300V. Leider ist der Sound auf dem Kopfhörer wesentlich besser als über das Monitorsystem, was mich auch ein bisschen stört. Ich hoffe das das mit dem td20 besser sein wird...!? Hat da jemand Verbesserungsvorschläge?
PS: gibt es grobe Werte wie lange so ein E-Drum td20 gebraucht hält, also Toms, Modul usw.? Ich weiss es kommt darauf an wieviel jemand drauf "prügelt", aber wenn man von einer "normalen Nutzung ausgeht. Hat da jemand Erfahrung?
Grüße Olli

Olli007

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13

Sonntag, 11. Februar 2018, 19:19

Super Liste, das hilft schon mal viel weiter Danke :thumbup:

Nick74

aka Martin6

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14

Sonntag, 11. Februar 2018, 20:12

Leider ist der Sound auf dem Kopfhörer wesentlich besser als über das Monitorsystem, was mich auch ein bisschen stört.

Das liegt auch daran, daß der Roland RH300 den V-Drums-Klang beschönigt und eben perfekt darauf abgestimmt ist. Ich würde es bei den Monitoren mit Raumkorrektur versuchen (evtl. auch eine virtuelle wie IKM ARC2, was ein großartiges Klangverbesserungs-Tool ist, allerdings das Monitoring über Rechner verlangt)

Roland Hardware ist qualitativ hochwertig und bei sachgemäßer Verwendung langlebig, allerdings würde ich bei Gebrauchtkauf insbesondere die Cym-Pads checken, da da schon mal Lötstellen brechen können. ;)