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smithers

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  • »smithers« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 11. Januar 2019, 07:06

Schallschutzpodest im Keller

Hallo und guten Morgen,

Ich wohne in einem Reihenmittelhaus und mein eDrum steht im Keller. Um meine Nachbarn nicht über Gebühr zu nerven, möchte ich ein wenig in Schallschutz investieren. Die Schläge auf den Gummipads hören meine Nachbarn vom Keller bis ins Dachgeschoß hinein. Es wird sich dabei wohl um Körperschall handeln, welcher sich vom Kellerfußboden über die Wände bis in das Dach verteilt. Man hört es nicht unbedingt laut, aber es ist dennoch zu hören (wenn ich das hier so schreibe, frag ich mich, ob ein A-Set nicht die bessere Wahl gewesen wäre ?( ).


Es geht also darum, das Schlagzeug vom Kellerfußboden zu entkoppeln. Erster Gedanke ganz klar ein Podest. In wie weit das was bringt, kann man nur ausprobieren. Im Internet liest man ja immer wieder über vergeblichen Mühen.

Darüber hinaus kam mir noch ein anderer Gedanke. Der Fußboden meines Kellers besteht aus einer ca. 3-5 cm dicken Betonschicht. Darunter befindet sich lockerer Sand. Es existiert also keine durchgehende Bodenplatte für alle Häuser. Wenn ich jetzt rund um das Schlagzeug herum einfach den Fußboden aufschlitze, besteht ja keine Verbindung mehr zwischen Schlagzeugstellplatz und dem Rest des Hauses. Die einzigste Schallbrücke besteht dann nur noch über den Sand unter dem Beton. Sollte das nicht ein idealer Schallschutz sein? Bautechnisch habe ich leider 0 Ahnung um das Beurteilen zu können. Was meint ihr? Ist meine Idee absurd oder sollte ich sie weiter verfolgen?

Rockpommel

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Samstag, 12. Januar 2019, 15:39

Hi smithers, mutiger Lösungsansatz!☺️
Wenn sich tatsächlich lockerer Sand unter dem Fundament befindet, würde mich das sehr wundern. Idealerweise wird eine Gründung schwer verdichtet, wenn ich mich nicht irre. Die Kellersohle zu öffnen wäre mir zu riskant. Darin oder darunter können Leitungen verlaufen, zudem wird der Beton armiert sein. Ausserdem würde ich mit zusätzlichen Feuchtigkeitsproblemen rechnen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rockpommel« (12. Januar 2019, 18:01)