Roland TD-9 oder Td-11

  • Ja das meine ich ja, das man eben nicht das ganze drum rum mit kaufen muss.
    Das mit Smartphones und Tabletts ist schon super, aber da ändert sich so viel in so kurzer Zeit, da kann doch keiner so richtig mit halten. Wenn man da laufend was neues kaufen soll, kommt man auch nicht billiger. Deshalb wäre die PC oder Notebook-Lösung denke ich die bessere.


    Gruß
    Stefan 8)

  • Trommeltotti dein Part :thumbup: .


    Gut ich übernehm mal...


    Fein! Ich darf hiermit gerne mein Wohlwollen bekunden, dass jetzt offensichtlich vermehrt auch andere Musiker Kollegen gravierende Missstände in diesem speziellen E-Drum Segment erkannt haben und bereit sind, diesen unvorteilhaften Umstand deutlich aufzuzeigen und entsprechend zu thematisieren. :thumbup:


    Ein Hoch auf die E-Drum Zukunft. :rolleyes:


    Gruß


    Trommeltotti

  • Nur um das nochmal zum Thema TD-9 bzw. generell ältere vs. neuere Roland-Module mit VSTis einzuwerfen:
    Bei den aktuellen Roland-Modulen sollen angeblich die Latenzen im Modul ein Stück verringert worden sein, und es ist ein USB-Midi-Interface integriert. Mit letzterem muss man die Signale nicht mehr zwangsläufig durch ein Midi-Kabel schicken, das verringert weiter (geringfügig) die Latenz, vernünftige Implementierung des USB-Interfaces vorausgesetzt.

  • Naja die Midi-Latenz war bis jetzt nicht so das Problem, da kommen eher andere Sachen in die Gewichtung, und mittlerweile ist das Thema für den "Latenz-Normalo" (durch die aktuelle Hardware-Leistung) auch vernachlässigbar, nur wenn man wirklich extrem empfindlich ist, sollte das noch entscheidend sein, also ich hab auf jeden Fall gut Luft nach oben mit meiner M-Audio Audiophile 192 und meinem Midi-Kabel an dem Uralt-TD-8, derzeit steht die Audio-Ausgangslatenz auf 2ms, aber es wären auch noch 6ms vollkommen akzeptabel, und das schafft mittlerweile (fast) jeder Pc/Notebook, ASIO natürlich vorausgesetzt.
    Aber ich spreche jetzt natürlich aus meiner Sicht...


    Gruß
    Philipp

  • Bei den aktuellen Roland-Modulen sollen angeblich die Latenzen im Modul ein Stück verringert worden sein, und es ist ein USB-Midi-Interface integriert....


    Nachweislich erzeugt etwa ein ROLAND TD-20 Modul um die 4ms Latenzen am Midi-Out Port. Ich habe also bereits Verzögerungen um die 4ms zu verzeichnen bevor das Steuersignal überhaupt erst in Richtung Rechner geht. Das ist IMHO nicht gerade optimal. Wenn man das strenger formulieren möchte, dann muss man wohl schlicht und ergreifend festhalten, dass eigentlich überhaupt kein Modul am Markt dafür geeignet ist diesen Job als Drum To Midi Converter qualifiziert zu erbringen!


    Interessant dabei wäre in Erfahrung zu bringen, inwieweit die aktuellen Modelle bis hoch zum TD-30 Modul nun geringere Midi-Out Latenzen anbieten können. Kann hier Jemand konkrete Zahlen nennen?


    Jedenfalls ist es hierbei ganz offensichtlich, dass sich die einschlägige Industrie weiterhin beharrlich weigert, endlich ein ausgereiftes Gerät anzubieten, welches ausschließlich darauf ausgerichtet ist, die eingehenden Triggersignale absolut zuverlässig und möglichst ohne jegliche Verzögerungen als digitale Steuerbefehle an den Rechner schicken zu können. Ich warte!


    Gruß


    Trommeltotti

  • @trommeltotti: Hier ist ein Video von Rolands Präsentation des TD-15 auf der letztjährigen Musikmesse. Demnach liegt die Latenz des TD-15 und des TD-30 nach Angaben des Sprechers bei 2,9ms. Dies soll 35% weniger sein als beim TD-20, welches dann damit laut Roland bei ca. 4,5ms liegen würde.
    http://www.youtube.com/watch?v=0ZpknSGAYKE


    Unabhängige Messungen liegen allerdings dann wieder beim alten Niveau:
    http://vdrums.com/forum/showth…ncluding-Superior-Drummer


    phanaton: Klar, eine einzelne Note braucht über das Midi-Kabel nur ca. 1ms. Positionsinformationen (z.B. Snare oder Ride) brauchen nochmal ca. 1ms, da ist man dann also schon bei 2ms pro Note.
    Bei gleichzeitig angespielten Noten addiert sich das dann auf, weil die Daten nur hintereinander über das Midi-Kabel können. Also ist bei vier gleichzeitigen Noten ohne Positionsinformationen die letzte Note erst nach ca. 4ms angekommen. Sind zwei der Noten noch mit Positionsinformationen, ist die letzte Note nach ca. 6ms da.
    Das mit den gleichzeitig abgespielten Noten ist natürlich in etwa der worst case bei absolut perfektem Timing, aber es sollte die möglichen Größenordnungen der Midi-Latenz aufzeigen.

  • Dazu sollte man aber sagen, dass auch ein Usb-Kabel daran nix ändert, MIDI-Protokoll und Geschwindigkeit bleibt genauso, wie wenn man das Ganze per Interface überträgt. Und da (vernünftige) Interfaces das Umwandeln in Pc-Daten in absolut vernachlässigbarer Zeit erledigen, behaupte ich mal, ist da kaum ein messbarer Unterschied.
    Ich bin auch für eine Aktualisierung des "Musikprotokolls", da MIDI halt schon stark veraltet ist... 3.8 kB/s, pfff was ist das schon heutzutage... OSC ist da schon wesentlich vielversprechender. Aber die E-Musik Produktion ist einfach zu konservativ um mal einen starken Umschwung zu bringen(wie ja auch im E-Drum Bereich...). Ganz nach dem Prinzip: "Never change a(n almost) running System" ...


    Trotz allem ein Test mit einem ordentlichem Midi-USB-Interface vs. direktem USB MIDI out vom beispielsweise Roland TD-15 Modul würde mich durchaus interessieren vielleicht irre ich mich ja auch...


    Gruß
    Philipp

    Einmal editiert, zuletzt von phanaton ()

  • So ein Test würde mich auch mal interessieren.
    Mich würde auch mal interessieren ob so eine USB Audioface, was zwischen e-drum und laptop geschaltet wird, bei der heuteigen PC Hardware eigentlich wirklich noch was bringt.
    Ich meine man spricht hier zum Teil von 2 bis 4 ms!. Ist das überhaupt irgendwie erkennbar ob das Signal nun 2 oder 4ms unterwegs ist??

  • Sicher messbar geht sogar noch einiges mehr, ich weiß jetzt nicht genau wie weit es messbar ist, aber messen kann man sicher noch, ob es nun 2.00002 ms oder 2.00003 ms braucht. Nur was eher entscheidet, ob man diesen Unterschied (also 2 oder 4ms) wirklich wahrnimmt...

  • Einen Unterschied von 2ms wird niemand hören. Aber man hat eine relativ lange Gerätekette mit mehreren Latenzquellen (Modul, Midikabel, Midi-Interface, PC, Audiointerface), und wenn die Latenz von mehreren davon ein paar ms schlechter ist als sie sein könnte, dann addieren sich schnell Unerschiede im zweistelligen ms-Bereich auf. Man muss die Einzeldiskussionen um ein paar ms also immer als Teil eines großen Ganzen sehen.

  • So, da es ja anscheinend Interesse dafür gibt(und ich mich vorm Lernen drücken will :D )
    Hab ich noch mal fix zwei Messungen von meiner Konfiguration gemacht:
    Jeweils ist Scantime = 2.0 bei meinem TD 8.
    Untere Grafik ist der direkte Output(also Triggeroutput von der Trommel)
    Obere einmal TD8 Phones und einmal Superior Drummer.


    TD 8 Kopfhörer Output 5.4ms Latenz:


    Superior Drummer 10.4ms Latenz:


    Kann jeder für sich entscheiden was er davon hält ;) .


    Gruß
    Philipp

  • Wie ich oben schon schrob, ich kann bei der Soundkarte noch 4ms mehr draufpacken, und es ist für mich noch akzeptabel, dann wirds langsam kritisch(er). Aber ich hab natürlich das maximal Einstellbare bei meinem Interface eingestellt (64 Samples Audio-Output Latenz laut Cubase 2.086ms) Ich komm damit seit Jahren zurecht, vielleicht kann man mit dem ASIO4ALL mit entsprechender Prozessorleistung sogar noch mehr rausholen...


    Edit: Also 4 gehen nicht (mehr, timing festigt sich ;) ) sind nur noch 1.5ms drinnen, dannach wirds doch langsam kritisch


    Edit2: Ich brauchte weitere Ablenkung, und hab noch mal schnell ASIO4ALL installiert, schneller als der orginale Treiber ist es leider nicht, aber es ist auch nur 0.05ms langsamer(also quasi kein Unterschied)
    Mit dem Lappie könnte durch höhere Prozessor-Power und interne Soundkarte noch mehr drinnen sein, daher wirst du diesbezüglich wahrscheinlich keine Probleme bekommen...

    3 Mal editiert, zuletzt von phanaton ()

  • Vielleicht noch ein Hinweis: Die neueren TD-Module (z.B. 11 und 15) mit USB2MIDI unterstützen auch den Rücktransport von VSTi zurück zum Modul. Ich komme mit meiner Ausrüstung damit super klar und kann damit z.B. das Metronom und die MP3-Features des TD-11 mit den Sounds von EZDrummer etc. direkt am TD-11 nutzen.

    Rogers, Gretsch und Toontrack beherrschen mein Leben!

  • Das mit Roland hat sich erledigt. Erstens will ich nicht so eine Geschäftspolitok unterstützen nachdem ich nun weiß was mit VSTi geht und außerdem hat das DM 10 X ein besseres Preis/leistungsverhältniss. Jetzt versuche ich gleich mal rauszufinden wo die Unterscheide zwischen den drei DM 10 Sets sind.
    Nach meinem aktuellen stand gibt es ja: DM 10 Studio, DM 10 X und DM 10 Pro.
    Ich tendiere zum Dm 10 X.

  • Schau dir bei Alesis auch die Funktionen des HHat an. Ich weiß nicht ob die schon über Auf und Zu raus sind.


    Stufendynamik hat die HiHat des Alesis DM10 wohl, aber der HH-Input ist nur mono (also nur eine Zone und keine Choke-Funktion).


    Der Crash-Input ist zudem der einzige, welcher eine Choke-Funktion bietet (dann auch nur mono, also nur ein Sound auf dem Becken). Alle anderen Eingänge (bei BD bin ich mir da nicht sicher) lassen sich auf entweder Piezo/Piezo oder Piezo/Switch einstellen und können mit zwei Sounds belegt werden, aber immer ohne Choke-Funktion.

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