Buchvorstellung - Biografie Sam Phillips - Sun Records

  • Moin!


    Ich möchte Euch die Biografie über den Sun Records Gründer Sam Phillips in einer kurzen persönlichen Sichtweise vorstellen.


    Buchbesprechung: Sam Phillips – Der Mann, der den Rock’n’Roll erfand
    Dieses ist keine formale Buchbesprechung. Ich schreibe über dieses Buch so, als würde ich die Eindrücke einfach, so wie der Schnabel gewachsen ist, einem…
    stompology.org


    Im Zeitalter der KI-Produktionen macht dieses Buch auch Mut auf das Eigene zu vertrauen.


    600 Seiten! Manchmal ermüdend. Und oft überraschend erhellend. Auch im Bezug auf das große Glück heute ein Musikinstrument spielen zu können.


    Viele Grüße

    Christian

  • Dein Zitat :


    "Alles andere als die Eigenheit, mit allen Stärken und ungewöhnlichen Eigenwilligkeiten eines Künstlers, einer Künstlerin zu fördern, ist für einen Produzenten auf der Suche nach „dem Echten“ langweilig. Die größte Aufgabe ist nicht das „Recorden“ und Herumfummeln an immer wieder neuen technischen Trends der Aufnahmetechnik, sondern die Geburtshilfe der „musikalischen Seele“ des Individuums."


    ...und v.a. diese Individualität einem breiteren Publikum vorzustellen (denn der Produzent ist ja kein Sozialarbeiter), ohne einen primären Fokus auf Profitabilität und Marktgängigkeit, der einer wahrhaftigen Weiterentwicklung von Kunst entgegen steht (denn das ist der Grat auf dem er auch wandert).

    "If you don't have ability you wind up playing in a rock band" (Buddy Rich)

  • Mit „Sozialarbeiter“ liegst Du 3OakDrums gar nicht so daneben. Laut Autor der Biografie sah sich S. Phillips in den ersten Jahren mehr als Psychologe und Forscher. Sein Studio bezeichnete er als ein „Labor“.


    Da Geld für seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie verdiente er zu der frühen Zeit als Radiomoderator und mit den Aufnahmen von Beerdigungen und anderen Feierlichkeiten.


    Später wurde er ein erfolgreicher Geschäftsmann und konzentrierte sich auf weiße Musiker. Wie zum Beispiel Johnny Cash, dessen Minimalismus auf Grund der geringen Erfahrungen (auch der Band) er zum Sound machte.


    Das Buch kann ich sehr empfehlen. Ist aber ein Brocken. -)


    Viele Grüße

    Christian

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