Hi Daniel,
kurz und kanckig, da das meisten Thenman schon beschrieben wurden und wir uns nur noch im Kreis drehen.
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Gibst du mir hier Recht: Die Samples sind im Rohzustand alle gleich laut. Wenn ich konsequent für gleiche Einstellungen in den verschiedenen Kits sorge, dann kommen sie auch alle gleich laut. Das betrifft den internen Mixer wie auch die Kit-Lautstärke,
Ich habe geschrieben das alle Sets die gleiche Lautstärke haben müssen, das bedeutet nicht, dass der interne Mixer für alle Sets gleich eingestellt sein muss! Unterschiedlichen Instrumente haben unterschiedliche Grundlautstärken!
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Habe es ausprobiert, da hast du uneingeschränkt Recht. Funktioniert tatsächlich.
Ich nutze sie nicht, denn ich habe neuerdings ein Outboard-Effektgerät (TC Electronics M300) plus zwei Art-Tube-Studio-V3-Röhrenvorverstärker (diese kommen bei mir als letzte Stufe bzw. Veredelung direkt vor den Signalsplitter, übrigens ein Behringer ...) und regle die EQ-Einstellungen über den analogen Submixer.
Findest du den eingebauten Kompressor hochwertig? Die Frage ist ohne eine bestimmte Absicht gestellt, mich interessiert hier nur deine Meinung.
Es gibt noch mehr Möglichkeiten am Modul. Die solltest du alle mal testen. Ich bin mit dem Kompresser zufrieden. Er ist druckvoll, der EQ passt nach dem Update ebenfalls.
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Er hat die Regler übrigens oben am Anschlag ... Was darauf deutet, dass er die Direct Outs benutzt. Aber er ist deswegen auch nicht die Referenz, die eigene Erfahrung zählt doch, oder?
Wie kommst du darauf?? Was haben die Regler mit den Ausgängen zu tun? Nichts, wo das Signal raus geht, entscheidest du allein über das Routing!
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Das ist aber nicht möglich. Du müsstest hierzu zwei mal 8 Kanäle zur Verfügung haben, was du nicht hast: einmal für den Mischer (Studio oder live) und einmal für dich als Monitor.
Das ist doch Quatsch was du da schreibst. Die Signale gehen ans Pult und gehen danach an die Monitore oder Monitor-Pult.
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Wenn du aber jetzt hingehst und mal eben die Snare lauter machst, wird das den Tonmann nicht freuen, da er nachregeln muss (das kann er nur beim Vorgehen mit Direct Outs machen), oder aber, er kann gar nicht Einfluss nehmen (bei Vorgehen mit Main Outs).
Nochmal; Direct-Out oder Mai-Out hat nur etwas mit dem Routing zu tun und sonst gar nichts! Dann soll Sie der Tonmann runter drehen. Ist doch nichts anderes, wie die Gitarre oder die Keyb bei einem Song zu laut/leise sind. Dafür sind die Jungs doch da! Das heißt doch nicht das ich ein Instruent um 20 db erhöhe. Fingerspitzengefühl ist hier gefragt.
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Wenn du einen Monitormixer benutzt, kannst du dein Set in Relation zur Band in der Lautstärke ändern. Ebenso kannst du nur die Band als Ganzes lauter oder leiser machen. Ausser, man würde einen Wahnsinnsaufwand betreiben (Instrumente der Band separat in deinen Monitormixer schicken), was aber in der Praxis nicht angewandt wird.
Dein Wahnsinssaufwand sieht wie folgt aus. Band als ganzes kommt in den Mix-In. Über den Mix-In Poti kannst du das Signal lauter/leiser drehen und zu deinem Set abstimmen. Wenn du jedes einzelne Instrument bearbeiten möchtest (hast du bis jetzt nie geschrieben), ist es sinnvoller ein Monitor-Mixer für alle Musiker einzusetzen. Das bedeutet nur ein Splitt des Multicore, (wie es eigentlich bei größeren Veranstaltungen üblich ist).
Danach schickst du das Signal wieder in Mix-In. Wo ist das Problem?
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Der Mix-in ist definitiv zu popelig. Ich will bequem die Relation E-Drums-Bandmix einstellen, mit zwei separaten gewichteten Reglern. Meistens kommt der Summenmix ohne Effekte; ich habe ja auch geschrieben, dass ein trockener Monitormix der Band Vorteile haben kann.
Ist deine Meinung, meines Erachtens der falsche Weg. Nicht der Mix-In sondern der Summenmix ohne Effekte.
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Ich erzähle dir mal eine Geschichte,....
Studio ist eine andere Welt, und wenn das Studio zu klein ist.....
Schade eigentlich, auf so etwas würde ich mich nie einlassen....
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Ich alleine will über den Mix entscheiden.
Und: Nicht überall hat es Platz am Mischpult für ein Schlagzeug mit 8 Kanälen. Da ist man froh, wenn nur zwei Kanäle belegt werden
Kann schon sein, aber dann ist das Pult zu klein. Was würde denn mit einem A-Set passieren? Bassdrum und Snare abnehmen?? Quatsch hoch drei.... Es sei, du spielts vor 20 Leuten....
Bei Live-Gigs kannst du nicht über deinen Mix entscheiden. Dafür gibt es andere, die es in der Regel auch besser machen vom Gesamtbild des Sounds.
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Wenn man einen guten geschlossenen Kopfhörer nimmt, kann man doch wohl den Mix selbst zusammenstellen? Tontechniker benutzen live auch geschlossene Kopfhörer, um einzelne Instrumente oder gar einen Drummix abzuhören.
Tontechniker benutzen nicht nur Hörer. Hörer benutzen Sie um einzelne Signale abzuhören. Einen Gesamtmix (Live) machen sie meistens ohne Hörer. Das ist aber ziemlich unterschiedlich, mir aber ehrlich gesagt vollkommen egal, wenn der Gesamtsound stimmt.
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Wenn du in den Mischer Vertrauen hast ... Er kann das Schlagzeug als Ganzes in der Lautstärke einpassen. Er darf aber keine Effekte einschleifen. Von mir aus kann er auch am EQ drehen, wenn das Signal nicht schon überladen ist. Alles andere bestimme ich, von meinem Set aus.
Ich konzentriere mich aufs spielen, das Set sollte an dieser Stelle einfach gut klingen, sonst hast du im Vorfeld was falsch gemcht.
Wollte eigentlich nicht mehr drauf antworten, da du dich selber wiedersprichst. Durch den EQ verändert der Tonmann deinen Sound. Warum sollte er nicht Effekte hinzufügen? Und warum sollte er das nicht tun? Du weißt doch gar nicht wie dein Set in Halle A (viel Holz), Halle B (viel Beton), Halle C (viel Glas) nach aussen hin klingt?
Wenn du Live-Gigs machst musst du vertrauen in den Tonmann haben. Ohne den geht es ab einer gewissen Größe nicht mehr! Entweder kann er es oder man sucht sich einen anderen. Wir haben das Glück, das wie einen haben der es kann und das gelernt hat.
Ober der Tonmann das kann oder nicht, hat aber immer noch nichts mit deinen eigenen Mixen zu tun. Was nutzt es, das du einen super Sound um dein Set hats, aber du nicht bemerkst, das drum herum alles Sch... ist.
Zum Schluss erkläre ich dir unseren Aufbau und was dazu benötigt wird.
Egal ob Probe oder Live, wird so verfahren: In der Probe deshalb, damit jeder weiß was er zu tun hat. Natürlich sparen wir uns in den proben den Hauptmischer und gehen direkt in den Monitormixer.... :]
Drums 10 Kanäle + 2 Sampler Kanäle
Keyb1 2 Kanäle
Keyb2 2 Kanäle
Gitarre 2 oder 3 Kanäle
Bass 1 Kanal
Gitarre Front 2 Kanäle
Gesang 5 Kanäle
Drums:
Ausgang der Kanäle wie auf der Rückseite beschrieben, plus die zwei MAster-Spuren zum einschleifen. Zusätzlich die Sampler Kanäle.
Dies gehen über Stage-Boxen an den Mischer. Davon ab werden die Signale gesplittet
1.) zur Anlage
2.) zum Monitormix.
Alle einzelnen Kanäle (Außnahme Drums, da ist nur nuch ein Summensignal notwendig) gehen an den Monitormixer. Zusätzlich ein Summensignal über alles, natürlich mit allen Effekten die der Mixer eingestellt hat.
Über 6 Einzel-Ausgänge kann sich jeder Musiker (wir sind 6) seine Instrumente zum Summensignal anpassen. Wir spielen alle mit InEar.
Ich mach es mir ziemlich einfach.
Ich nehme mir das Summensignal in Mix-In und fertig! Wenn nötig könnte ich einzelne Instrumente anpassen. Habe ich aber bis heute nie gebraucht, da das Summensignal für mich ausreichend ist.
Dazwischen ist noch aus Sicherheitsgründen ein Limiter, der mich vor Rückkoppler oder sonstiges Problemen (Kabelwackler usw) verschont.
Kann über den Poti Phones/MixIn die Lautstärke anpassen, wie ich es haben möchte. Kann sogar über die Fader mein Set in den Vordergrund zum Summenmix stellen. So einfach ist die Welt. (wird im Soundcheck natürlich vorher abgecheckt)
Wenn du deine Konfiguration x-mal auf und abbauen musst, bist du froh, je einfacher es wird.
Ich weiß das meshhead auch seinen eigenen Monitor-Mix hat. Aber nicht um irgendwelche Sounds oder sogar sein Set extern zu bearbeiten, sondern er stimmt für sich die einzelnen Instrumente ab. Im Prinzip das gleiche was wir tun, nur das wir das für alle Musiker tun.
So jetzt sollte es prinzipiell genug sein. Einiges habe ich bereits schon mehrmals erklärt.
Gruß Ruby