Go ist ein geschlossenes System. Für den Erfolg bei Go brauchte es „einfach“ mehr Rechenleistung und inputs. Das hat nichts mit Kreativität zu tun.
Nein, das stimmt nicht. Beim Go liegt die Zahl der möglichen Spielzüge in der Größenordnung 10E170. Daher ist es bei diesem Spiel, im Gegensatz zum Schach eben NICHT möglich, mit purer Rechenleistung zum Erfolg zu kommen. Daher wurde schon früh, in 1965, vorgeschlagen, diesem Spiel über selbstlernende Alogorithmen (die es damals noch nicht gab) zu begegnen.
Im Netz gibt es Live-Kommentare und viele nachträgliche Analysen zu den Partien. Schau mal nach unter "Zug 37". Dieser wurde zunächst als Fehler angesehen, die Genialität, die dahinter steckte, wurde erst später erkannt und von Meister Fan Hui mit den Worten "It’s not a human move. I’ve never seen a human play this move. So beautiful" kommentiert.
Siehe auch hier.