Wow. Wenn man sich mit dem Thema binär vs. ternär noch nicht auseinandergesetzt hat, hat man noch einiges vor sich ![]()
Ich verstehe aber, dass man in vielen Stücken, vor allem im Soul, Hiphop, etc. die ternäre Natur gar nicht so leicht erkennen kann, da der unterliegende Swing oder Shuffle nicht in der Hihat oder dem Ride gespielt wird sondern hauptsächlich nur BD-Schläge und Ghostnotes betrifft. Gegenüber einem binären, also auf 16tel basierenden Beat, gibt es dann nur kleine Verschiebungen mancher Schläge, die man schon fast eher als "feel" als als exakte Metrik auffassen kann. Spätestens wenn man "in the gap", also irgendwo zwischen binär und ternär spielt, ist es damit dann sowieso vorbei.
Etwas umständlich aber vielleicht dadurch deutlich wird das ternäre Feel im Hiphop hier von Rob Brown erklärt. Der entscheidende Satz fällt bei 2:40. " The idea is to keep that jazz swing rolling around in your head as a sort of a groove template to help you to create the feel of the groove".
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