Nur brauchst Du jetzt ne neue Gewichtsangabe ![]()
Beiträge von Two
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Schnäppchen aus dem Forum:
Biete Drumcraft Serie 6 Shell Set - 300€ -
Jetzt weiss ich, wieso Du in den vorigen Filmen so entspannt und solide groovst: Du hast sehr, sehr viel Headroom!
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Damit hätten wir dann jetzt geklärt, dass die Klangveränderung durch die Oberfläche bewirkt wird.

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Stimmt. Das ist wie mit Rivo Drei: technisch perfekte Kinnladenmusik, aber leider irgendwie ohne Leben.
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Ich würde es so lassen, aber das ist Geschmackssache - sowohl optisch als auch klanglich. Wenn Dir das Becken so wie es ist gefällt, lass es so. Wenn nicht, dann vermindere die Patina, aber so vorsichtig, dass nicht zu viel auf einmal passiert...
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Korrosion findet hier statt, da bin ich ganz bei Dir, Jens, und sie trägt auch wesentlich zur Klangänderung bei. Allerdings findet diese Korrosion auf der Oberfläche statt, und ist das, was wir üblicherweise als Patinabildung und Versiffen bezeichnen. Durch die Anlagerung von Dreck und die Korrosion (im wesentlichen eine Sulfatbildung an der Oberfläche und Oxidation der obersten, dünnen Schicht des Materials) ändert sich in einem gewissen Rahmen das Schwingungsverhalten und damit der Klang. Da diese Schicht seine eigene DIffusions- und Korrosionsbarriere bildet, passiert im Ineren des Materials fast gar nichts - wenn der Bergheimer sein Becken anbohrt oder feilt, wird sauberes, glänzendes Material zum Vorschein kommen, das sich in seiner Struktur und Zusammensetzung von der kurz nach der Herstellung praktisch nicht unterscheidet. (Falls Du tatsächlich Nieten einbaust, Bergheimer, zeig bitte mal Bilder der Flanken der Bohrlöcher.)
Das ist genau die Position, die ich vertrete: Klangänderungen während der Alterung eines Beckens finden statt durch Veränderungen der Oberfläche, also durch dortige Anlagerungen und Oxidation. DIe mechanische Beanspruchung ist im Vergleich zu der, während der Herstellung, vernachlässigbar. Es ändert sich auch nichts an der Kristallstruktur oder am Gitter, sondern wenn überhaupt nur marginal etwas an der Mikrostruktur, die gegeben ist durch Korngrenzen, die Versetzungsdichte und -verteilung und durch Inhomogenitäten in der Zusammensetzung.
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Auf Youtube habe ich lediglich folgendes gefunden (Ausschnitt von einer DVD), wo er mal nicht stand

Wer kauft sich freiwillig so eine DVD? 
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Ach - das ist neu, ich konnte es vorhin noch sehen....

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Dass alte Becken anders ("weicher") klingen als neue, hat mit der Veränderung der Molekularstruktur des Metalls durch die Faktoren "Zeit & mechanische Beanspruchung" zu tun
Das ist leider Unsinn.
Nach der erheblichen mechanischen Beanspruchung bei der Herstellung wird das Becken im Gebrauch nicht mehr nennenswert belastet. Jede Verformung, die das Becken beim Spielen erfährt, ist elastisch - das heisst, dass sich das Material nicht bleibend verändert. (Nebenbemerkung: metallische Legierungen haben keine "Molekularstruktur", denn es sind keine Moleküle im Spiel
). Wird das Becken doch mal so stark beansprucht, dass es sich bleibend verändert, ändert sich selbstverständlich der Klang. Allerdings ist es dann in einem Zustand, in dem wir es üblicherweise als defekt bezeichnen. -
Ich glaube, mit dem Tutorial von Sven (durch Hajo verlinkt) kann man auch alleine weit kommen und Erfahrungen sammeln. Vielleicht nach der Anleitung das ganze Set neu aufbauen, dann Fotos machen und damit zum Lehrer.
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Ich hab mir die Trio-LP damals auch gekauft und viel gehört. Ich fand immer, dass Peter Behrens einen sehr guten Snaresound hatte und sehr konsistent spielt. Irgendwie war klar, dass er Schlagzeugspielen kann...
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So lassen natürlich.
Das kostet Dich sonst Jahrzehnte, bis es wieder vernünftig aussieht.... -
Keine Ahnung, was für ein Set das ist, kaum zu erkennen in dem extrem verbastelten Zustand.
Allerdings ist es normalerweise ein Zeichen für low-end-Material, wenn die BD nur 6 Böckchen hat. -
Oh - ich hab jetzt erst kapiert, wie das funktioniert. Erst nur das eingebettete Video angeschaut, das alles auf einmal zeigt. Erst youtube kam die rundrumguck-Fähigkeit dazu.
Mir gefällt diese Art von Videos sehr gut! -
Geil gespielt!
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Tolle Sache, und gut zu sehen, dass Du tatsächlich neue Ideen umsetzt.
Bei der Seilsnare sehe ich das wie mein Vorschreiber - sieht noch etwas empfindlich und noch nicht ganz zuende gedacht aus. Ich würde auch unbedingt die Seile auf den Böckchen gegen abrutschen sichern. Evtl. auch die Bohrungen in den Gewinden der Spannschrauben so formen, dass sich diese automatisch gerade ziehen.
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Falls es Dich beruhigt - 8tel bei 200 BPM oder 16 single handed bei 100 BPM spiele ich höchstens ein paar Takte bevor ich abkacke. Und ich spiele jetzt seit über 40 Jahren Schlagzeug...
(Allerdings bin ich Jazzer ;)) -
Was für ein entsetzlich heuchlerischer Werbescheiss
