Mein Bassist hat die B20-Becken am Set seines Sohnes. Die sahen genauso aus, wie meine Istanbul Mehmet, ganz eindeutig gehämmert und abgedreht. Klangen auch sehr gut.
(Er hat sie vor ca. 2 Jahren gekauft, vielleicht ist das mittlerweile anders.)
Beiträge von Two
-
-
Ja, auch bei den K-Serien. Siehe: https://zildjian.com/help/faqs
-
Das ist ein sehr niedriger Preis für dieses Set, also sei wachsam. Es KANN seriös sein, aber wir können das ohne mehr Informationen ganz sicher nicht einschätzen.
-
ALLE Zildjian Serien werden per Maschine gehämmert. Handhämmerung gibt es bei der Firma nicht mehr.
-
Ich denke mal bei den B20 wird auch nichts gehämmert und abgedreht. Die werden einfach zack zack in Form gepresst und gut is.
Nein.
-
+1
Grossartige Arbeit! -
Oha, das ist jetzt mal gar nicht mein Geschmack.
Bin gespannt, was am Ende dabei herauskommt... -
Vielleicht lohnt sich auch eine direct-drive-Version der Fussmaschine.
-
Nur brauchst Du jetzt ne neue Gewichtsangabe

-
Schnäppchen aus dem Forum:
Biete Drumcraft Serie 6 Shell Set - 300€ -
Jetzt weiss ich, wieso Du in den vorigen Filmen so entspannt und solide groovst: Du hast sehr, sehr viel Headroom!
-
Damit hätten wir dann jetzt geklärt, dass die Klangveränderung durch die Oberfläche bewirkt wird.

-
Stimmt. Das ist wie mit Rivo Drei: technisch perfekte Kinnladenmusik, aber leider irgendwie ohne Leben.
-
Ich würde es so lassen, aber das ist Geschmackssache - sowohl optisch als auch klanglich. Wenn Dir das Becken so wie es ist gefällt, lass es so. Wenn nicht, dann vermindere die Patina, aber so vorsichtig, dass nicht zu viel auf einmal passiert...
-
Korrosion findet hier statt, da bin ich ganz bei Dir, Jens, und sie trägt auch wesentlich zur Klangänderung bei. Allerdings findet diese Korrosion auf der Oberfläche statt, und ist das, was wir üblicherweise als Patinabildung und Versiffen bezeichnen. Durch die Anlagerung von Dreck und die Korrosion (im wesentlichen eine Sulfatbildung an der Oberfläche und Oxidation der obersten, dünnen Schicht des Materials) ändert sich in einem gewissen Rahmen das Schwingungsverhalten und damit der Klang. Da diese Schicht seine eigene DIffusions- und Korrosionsbarriere bildet, passiert im Ineren des Materials fast gar nichts - wenn der Bergheimer sein Becken anbohrt oder feilt, wird sauberes, glänzendes Material zum Vorschein kommen, das sich in seiner Struktur und Zusammensetzung von der kurz nach der Herstellung praktisch nicht unterscheidet. (Falls Du tatsächlich Nieten einbaust, Bergheimer, zeig bitte mal Bilder der Flanken der Bohrlöcher.)
Das ist genau die Position, die ich vertrete: Klangänderungen während der Alterung eines Beckens finden statt durch Veränderungen der Oberfläche, also durch dortige Anlagerungen und Oxidation. DIe mechanische Beanspruchung ist im Vergleich zu der, während der Herstellung, vernachlässigbar. Es ändert sich auch nichts an der Kristallstruktur oder am Gitter, sondern wenn überhaupt nur marginal etwas an der Mikrostruktur, die gegeben ist durch Korngrenzen, die Versetzungsdichte und -verteilung und durch Inhomogenitäten in der Zusammensetzung.
-
Auf Youtube habe ich lediglich folgendes gefunden (Ausschnitt von einer DVD), wo er mal nicht stand

Wer kauft sich freiwillig so eine DVD? 
-
Ach - das ist neu, ich konnte es vorhin noch sehen....

-
Dass alte Becken anders ("weicher") klingen als neue, hat mit der Veränderung der Molekularstruktur des Metalls durch die Faktoren "Zeit & mechanische Beanspruchung" zu tun
Das ist leider Unsinn.
Nach der erheblichen mechanischen Beanspruchung bei der Herstellung wird das Becken im Gebrauch nicht mehr nennenswert belastet. Jede Verformung, die das Becken beim Spielen erfährt, ist elastisch - das heisst, dass sich das Material nicht bleibend verändert. (Nebenbemerkung: metallische Legierungen haben keine "Molekularstruktur", denn es sind keine Moleküle im Spiel
). Wird das Becken doch mal so stark beansprucht, dass es sich bleibend verändert, ändert sich selbstverständlich der Klang. Allerdings ist es dann in einem Zustand, in dem wir es üblicherweise als defekt bezeichnen. -
Ich glaube, mit dem Tutorial von Sven (durch Hajo verlinkt) kann man auch alleine weit kommen und Erfahrungen sammeln. Vielleicht nach der Anleitung das ganze Set neu aufbauen, dann Fotos machen und damit zum Lehrer.
-
Ich hab mir die Trio-LP damals auch gekauft und viel gehört. Ich fand immer, dass Peter Behrens einen sehr guten Snaresound hatte und sehr konsistent spielt. Irgendwie war klar, dass er Schlagzeugspielen kann...