Der hype ist noch nicht vorbei denn erst kürzlich haben sie einen endorser hinzubekommen und es werden noch weitere kommen. Warum stelle ich diese Hypothese auf? weil die Qualität seit der Zusammenarbeit mit Amisos ein neues Level erreicht hat das sie auch in Zukunft halten werden.was Amisos in Zusammenarbeit mit Meinl auf den markt bringt ist hörens und empfehlenswert. Just my twu ssents
Dass Meinl-Becken sogar richtig gutes (und teures) Zeug auf dem Markt hatte und meiner Wahrnehmung nach dabei vielleicht sogar Vorreiter bei der Gestaltung roh belassener Beckenoberflächen und den damit möglichen Sounds war, könnte tatsächlich zu einem gewissen Hype geführt haben.
Als Vorreiter roh belassener, trashiger und sehr dünner Becken würde ich Bosphorus mit den Master Vintage Becken und ggf. noch Agop anführen. Diese wurden zunächst über cymbalsonly und dann über Memphis Drumshop vor ca. 15-20 Jahren auf dem US-Markt deutlich gepusht, was dann eine Schwemme dieses Beckentyps bei anderen Herstellern, insbesondere Meinl, mit sich brachte (erfreulicherweise).
Grundsätzlich würden mich bei dem Thema die Marktanteile unterschiedlicher Hersteller interessieren. Mir scheint, dass Sabian in den 90er/2000ern sehr hoch im Kurs waren aber seither ziemlich abgestürzt sind - auch darin könnte ich mich massiv täuschen. Meinl wirkt auf mich mittlerweile eher stabil und hat sich auf dem Markt etabliert, wobei der große Hype/Anstieg vorbei ist, keine Frage. Ich denke, Meinl war sehr schlau und hat schon früh sogenannte Youtube-Drummer endorsed und auf Youtube/Social Media gesetzt. Dazu gab es Zugpferde wie Benny Greb, der alles mit seinem Namen darauf zu Gold verwandelte. Als Gegenbeispiel verloren die Top-Endorser von Sabian (Chad Smith, Portnoy, Weckl) in den letzten 15 Jahren an (viraler) Relevanz.
Dieser Podcast zum Aufstieg von Meinl ist sehr interessant:
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Schön, mal wieder etwas von dir zu hören, Matze! Deine Videos waren damals - noch vor Youtube & Co - immer ein Quell der Inspiration und ich habe mir da die ein oder andere Idee geholt. Kann mich noch gut an dein riesiges Premier Cabria erinnern.
Bin ja leidenschaftlicher Coated-Spieler, aber so saubere klare Felle haben schon auch was.
Was für ein Fell ist das auf deiner Snare? Würde optisch auf ein Skyntone tippen, könnte aber natürlich auch ein Fiberskyn oder ein echtes totes Tier sein.
Ich kann es nicht genau sagen, das Fell habe ich aus dem Nachlass eines verstorbenen Trommlers quasi als Beigabe mitbekommen. Es ist etwas dicker/schwerer als ein typisches Fiberskyn. Ein Logo konnte ich nirgends finden. Es ist ein tolles Fell, um etwas "wildere" Snares etwas zu zähmen.
Hier habe ich es auf meiner President, die mit dem harten 3mm Kessel recht laut und unkontrolliert tönt (es hat wohl seine Gründe, warum Holzsnares i.d.R. 6-10mm Kesselstärke besitzen). Mit dem Fell klingt sie wirklich toll. Ob es tatsächlich ein Tierfell ist, kann ich nicht sagen.
Ein alternativer Spannreifen sollte problemlos funktionieren, dazu einfach die Stimmschrauben aus den Klauen herausnehmen.
Edit/PS: Ich hatte auch mal eine Sensitone Alu sowie die Starphonic Alu - und konnte da überhaupt keine Unterschiede bei Verarbeitung oder der Soundcharakteristik feststellen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Kessel aus der gleichen chinesischen Fabrikhalle stammen Würde mich wohl für die Günstigere entscheiden.
vielleicht könnt ihr mir helfen, des Wert meines Zweitsets zu bestimmen.
ich möchte mein Sonor Force 2005 Full Birch in Dunkelrot abzugeben. Jeder Kessel hat so seine kleinen Macken und Kratzer, abgesehen von dieses kosmetischen Sachen ist es aber in super Zustand.
3 Tomhalter, 2x400er und ein 600er sind dabei, aber keine weitere Hardware.
Ich würde gerne sofort einen realistischen Preis ansetzten und niemanden abschrecken. Was haltet ihr für fair?
Ich denke, dass der Drum-Markt in Sachen Innovationen sehr stark abgegrast ist und nun so langsam das Kesselinnere als Spielplatz für Soundtüfteleien entdeckt wird. Ich persönlich finde die Thematik spannend. Kesselkonstruktionen mit Verstärkungsringen machen ja letztendlich auch nichts anderes, als die Ausbreitung von Schallwellen im Inneren der Trommel zu beeinflussen und zu modifizieren.
Wie so oft wird es auf diesem neuen Spielfeld zahlreiche Optionen von gratis bis sehr teuer geben. Ersteres ist etwa hier zu sehen:
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Sehr schönes Projekt bisher, ich mag die Sonics sehr gerne, ein echter Geheimtipp. Eigentlich finde ich das Türkis Finish richtig schön. Ich persönlich würde wohl ein paar Holz-BD Hoops besorgen, diese braun beizen und fertig. Das Problem ist nur, was macht man dann mit der 16er Standtom?
Innen waren die Trommeln sehr rau. Würden nun schön glatt geschliffen und mit Hartöl versiegelt.
Ich habe dieses grob geschliffene und unbehandelte Innenleben bei vielen Sonor-Serien gesehen, Hilite, Phonic, Designer etc. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich den 80er/frühe 90er-Sonor-Hype, den viele Trommler teilen, aus diesem Grund (und weiteren) nicht ganz nachvollziehen kann. Aber wer weiß, vielleicht ist dieses raue Innenleben ja Teil des "Sonor-Sounds"? Du hast mMn das einzig richtige gemacht und mit deiner Behandlung die Trommel von innen gut gegen Feuchtigkeit etc. versiegelt - das sieht sehr gut aus auf den Bildern.
Ich hatte mal bei einer 16er-Bassdrum diese beiden Teile in Kombination als extra hohen und langen Cowbell Halter in Betrieb. Hat super funktioniert und ich hatte die Teile ohnehin hier rumliegen.
Wenn du möglichst nah an das Original drankommen möchtest, versuche es mit Mahagoni Beize (ich habe glaube ich die von Clou verwendet) und dann ggf. einem Klarlack für die Endbehandlung (ich selbst habe mit Hartöl gefinished, das ist aber eher matt). Ich würde schauen, dass der lediglich gebeizte Kessel etwas heller als das Originalfinish ist, da das Finish mit der Endbehandlung (Öl/Wachs/Beize) noch einmal etwas nachdunkelt. Welchen Hoop du letztendlich kaufst, ist glaube ich nicht so wichtig. Ich würde wohl den günstigeren nehmen.
Hier meine Sonor Swinger (Buche) Shells von damals. Wenn ich mich recht entsinne waren das 2 Schichten Mahagoni Beize + 2-3 Schichten Hartöl. Immer mit Zwischenschliff, der zunehmend feinkörniger wird.
Ein matter Spannreifen zu einem Hochglanzfinish wird sich extrem beißen, insbesondere, wenn beide Finishes einen nahezu gleichen Farbton aufweisen. In den Kleinanzeigen habe ich da gefühlt schon alles gesehen und meistens sieht das Ergebnis gruselig aus. Zudem sollte man ein gebeiztes Finish immer noch endbehandeln (mit dem Öl, Wachs oder Klarlack deiner Wahl), da reine Beize viel zu anfällig ist. Wäre ich in deiner Situation, würde ich wohl in Richtung bewusstem Kontrast gehen und einfach Ahorn-Hoops bestellen, die ich dann klarlackiere oder -öle.
Als Laie wird es nahezu unmöglich sein, die genaue Optik des Super Mahoganys zu treffen.
Dass sich völlig verhunzte oder beschädigte Gratungen negativ auf den Bassdrumsound auswirken können, habe ich auch schon erlebt. Ist aber eigentlich auch nicht Thema des Threads. Es ging ja eher um Unterschiede zwischen (intakten) Gratungsformen.
ich finde grundsätzlich, dass die Rolle der Kesselbeschaffenheit und Gratung bei zunehmender Kesselgröße etwas abnimmt. Ich habe hier 4 unterschiedliche 16" Floor Toms (Ahorn mit spitzer Gratung, 2x Vintage Buche mit runder Gratung, Pappel mit halbwegs demolierter Gratung...), die bei gleicher Befellung alle sehr ähnlich klingen, wohingegen die kleinen Toms durchaus unterschiedlich tönen.
Das gilt dann mMn umso mehr für Bassdrums. Aber ja, ein Vergleichs-Video (gleicher Bassdrum-Kessel, unterschiedliche Gratungen) bei unterschiedlichen Stimmungen wäre natürlich genial.
Habe leider eine bekommen....richtiges Schützenfest. Rost und Reste von Zuckerwatte und Currywurst....das wird ein Spass die Scheisse weg zu bekommen....
Ich kann deine Enttäuschung verstehen, aber hast du keine Fotos von der Trommel und Details zum genauen Zustand eingeholt? Dieser Thread befreit dich ja nicht von einer gewissen "Pflicht", dich als Käufer eigenverantwortlich zu informieren ... Tatsächlich wurden hier zuletzt sogar unwissentlich betrügerische Angebote geteilt.
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