Auch von meiner Seite Glückwunsch an alle Teilnehmenden und insbesondere Dankeschön an das Orga-Team / -Duo!!!
Hier meine Notizen, von letzter Woche einfach 1-zu-1 copy-pasted:
C - mein Take. Ich war mit 1-2 Passagen nicht ganz happy, insbesondere dem Abschluss Fill, aber es war dennoch mein bester/passendster Take. Teilweise sind die Spuren nicht ganz synchron, da sollte ich in Zukunft mit Auto-Align o.ä. arbeiten. Man merkt es besonders beim Rimclick, der teilweise sehr stark ins Bassdrum Mikro überspricht und stellenweise ziemlich "krächzt" bzw. flamt. Ich wollte spielerisch gar nicht so viel machen und habe eher versucht sound-technisch das typische Dub-Feel einzufangen. Ich finde Dub einen sehr interessanten Stil, da es oft gar nicht so wichtig ist, was man spielt, sondern eher wann welcher Effekt in welcher Dosierung angewendet wird. Dementsprechend ist die Rolle des Producers hier auch eine ganz andere - er nimmt eine viel größere künstlerische Rolle ein als es bei vielen anderen Musikstilen der Fall ist. Das fand ich spannend, deshalb auch der Effekt-Overkill bei meinem Beitrag (wurde hier ja ein bisschen diskutiert, ob man den Sound mit in die Bewertung einfließen lassen sollte/darf) 
E – sehr wild, Timing all over the place, aber ein paar coole Ideen dabei. Spieler*in deutlich außerhalb seiner/ihrer Komfortzone, könnte etwas weniger spielen und dafür mehr on-point.
G – hat definitiv mehr „Reggae-Chops“ als ich und scheint sich in der Stilistik wohl zu fühlen. Ich finds etwas viele Rimclick-Variationen und sehr busy gespielt- zufällig ein Steward Copeland Fan? Mir persönlich fehlt ein bisschen die Kennzeichnung unterschiedlicher Song-Parts. Z.B. Im Solo-Part/Breakdown wird einfach gleich weitergespielt. Ich tippe auf einen versierten Reggae-Drummer, der den Song aber beim Einspielen gefühlt zum ersten Mal gehört hat.
H – schön songdienlich gespielt, schöne Fills, an 1-2 Stellen minimalst wacklig.
J – hier bin ich mir zu 99% sicher, wer der Schlagzeuger ist. Ganz andere Interpretation als die Meinige - sehr rock-poppig. Hat 90er/2000er Ska/Funk/Rock Vibes, als es viel Reggae Einfluss in der Rock Musik gab – Mr. Big usw. lässt grüßen. Das Off-Beat China ist nicht so meins, ansonsten top – wie immer
O – Schön Jamaica-rumpeliger Sound. Fills sind gut überlegt. Etwas variationsarm. Bei ca. 1:44 kurz plötzlich binäres Feel, aber insgesamt schöner Take.
P- ist „P“ Schüler*in von „J“? Stellenweise sehr ähnliche Interpretation. Schöne Idee, bei 0:50 mal komplett zu stoppen – schönes Arrangement. Solo etwas wild. Schönes Abschluss-Fill.
R – schön authentisch gespielt. Leichte Timing Wackler (Ghostnotes!). Hauptgroove finde ich etwas abgehackt.
V – jemand, der noch nicht viel Reggae gespielt und hörbar Schwierigkeiten hat. Aber ich finds grundsätzlich solide bis auf einige Timingfehler. Schöne Ideen dabei.