Beiträge von Niles

    Karl Doppler, ein ewiger Quell der Freude und Erheiterung.


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    wie jetzt, nur drei snares?


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    Hi Marius,


    DEN prototypischen Berufsmusiker gibt es nicht, die Frage ist, was du hauptsächlich machen möchtest: Unterrichten, Studio-Jobs, Producer, Live-Cover?


    Edit: Die Frage stellt sich auch nach deiner persönlichen Lebensplanung. Hast du Familie/Kinder, bzw. planst du etwas in dieser Richtung? Diese Fragen musst du natürlich nicht beantworten, sind aber sicher sinnvoll im Hinterkopf zu behalten. Bei mir war es mit dem zweiten Kind jedenfalls vorbei mit dem nebenberuflichen Musiker-Dasein (ok, da war auch noch dieses Covid-19 ...).


    Deiner Website entnehme ich, dass du Unterricht anbietest. Dann bist du ja eigentlich schon Berufsmusiker, oder nicht? Möchtest du diese Tätigkeit denn ausweiten?


    Die meisten Berufsmusiker, die ich kenne, haben kein Musik-Studium vorzuweisen und diejenigen, die einen Abschluss in diesem Bereich besitzen, sind der Meinung, dass es auch ohne gegangen wäre. Viele private Musikschulen (in meiner Gegend) suchen händeringend nach Lehrkräften - leider in der Regel scheinselbstständig arbeitend und unterbezahlt. Ein Großteil der Berufsmusiker in meinem Umfeld wollen aktuell ehrlich gesagt raus aus dem Unterrichts-Hamsterrad, da die SchülerInnen nicht unbedingt motivierter und einfacher werden.


    So wie ich dich im Forum kennengelernt habe (Achtung, Küchenpsychologie incoming), bist du ein sehr akribisch und exakt arbeitender Perfektionist mit Hang zur Detailverliebtheit und Selbstkritik. Grundsätzlich würde ich dich mit diesen Eigenschaften auch im Tontechniker-Bereich sehen, z.B. Audio-Forensik o.ä. - hier wäre ein Studium natürlich unumgänglich, aber auch vielversprechender - aber dafür kenne ich dich natürlich zu wenig.

    Moin,


    wenn du nur gelegentlich Schlagzeug spielst: Warum den Raum nicht so belassen, wie er ist? Grenzen Nachbarhäuser direkt an den Raum (sieht für mich nicht so aus)? Ist die Gegend verkehrsberuhigt oder rauscht ohnehin alle 5 Minuten eine Vespa durch? Eine halbe Stunde des täglichen dezenten Krachs sollten Nachbarn doch eigentlich ertragen können (und ist nebenbei gesetzlich auch im Rahmen, wenn nicht außergewöhnlich hohe Dezibel-Zahlen vorliegen und das Ganze nicht mitten in der Nacht stattfindet).

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    Hier scheint wieder ein Betrüger am Werk zu sein. Akzeptiert nur Paypal-Friends und antwortet nur in unvollständigen, falschen Sätzen. Habe nach Telefon-Nr. gefragt. Seitdem keine Antwort mehr. Habe die Anzeige gemeldet.


    edit: oho, und plötzlich ist die Snare "verkauft". Hoffentlich ist niemand darauf reingefallen.

    Hier ein kurzes Feedback zur Stahl-Schnarre.


    Wie auch bei der Supraphonic schwankte ich nach deren Erhalt zunächst zwischen Kopfschütteln und Begeisterung.


    Kopfschütteln:

    Kessel mit Naht, das oxidationsanfällige Nickelfinish (das aber irgendwie auch ziemlich cool ist), keine Gaskets zwischen Böckchen und Kessel (Der Verband der deutschen Sonor-Tanzmucker ist empört).


    Begeisterung:

    Ich habe den Kessel zunächst mit den Original-Gussreifen und durchgespielten Fellen angetestet. Da gefiel mir der Charakter schon sehr gut. Die Teppichansprache ist hervorragend, spricht sofort an und raschelt nie unkontrolliert nach. Stimmtechnisch ging in der Kombination eigentlich schon alles, hat mich ein bisschen an die Sonor D505 erinnert, aber sensibler.


    Hier ein Foto vom ursprünglichen Zustand:


    Da ich die Snare eher hochgestimmt spielen möchte, habe ich die Gussis gegen ein paar billig 1,6mm Hoops, die ich noch herumliegen hatte, ausgetauscht und kurz grob gereinigt. Beim Fellwechsel merkt man dann, wie hochwertig die Snare ist. Stimmschrauben laufen wie Butter, das Tune-Safe greift beim Aufziehen des Felles sehr früh, die Stimmschrauben sind mit jeweils 2 Unterlegscheiben aus Leder und Metall ausgestattet und halten die Stimmung sehr stabil. Snarebed ist klar erkennbar und sauber geformt. Naht ist gut verarbeitet.


    So spiele ich die Snare jetzt:



    Soundtechnisch gefällt mir die Snare sehr gut, sie macht nach oben hin nicht dicht, klingt offen und gedämpft immer voll und nie choked. Wie auch bei der Supra bin ich mir sicher, dass die dazugehörige Brass-Hardware, die eben nicht vom Kessel entkoppelt ist, zum Gesamtsound der Snare beiträgt und so das gewisse "Etwas" beisteuert. Leider hatte ich keine Stahlsnare in ähnlicher Größe zum Vergleich da, sonst könnte ich den Sound noch etwas genauer beschreiben. Ich möchte nochmal die Snareteppich-Ansprache hervorheben, die für mich fast schon Referenz-Charakter hat, besser geht es eigentlich nicht. Bereits in ppp sprechen die Wires an. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich einfach minutenlang Press-Rolls auf der Trommel gespielt habe und daran Spaß hatte.


    Die Snare klingt sowohl am Rock-Pop-Set im sehr trockenen Studio als auch am Jazz-Set in einem eher offenen Raum hervorragend. Wie gesagt, es wäre interessant, mal eine günstige Stahl-Snare mit Canopus-Teppich auszustatten und A-B zu vergleichen. Vielleicht werde ich das in naher Zukunft mal ausprobieren.

    Drummerforum live: Einer stellt ne Frage, maximal 2 antworten drauf, der Rest erzählt, warum die Frage doof ist. Da ist schon was dran, mit den 10 Drummern, die es braucht, um einen Nagel in die Wand zu kloppen😀😉

    Ein Thread-Ersteller stellt eine Frage, die unpräzise des Todes ist... Er erläutert in keiner Weise, welche Stilistik er spielt, in welcher Lautstärke das Ganze stattfinden soll, in welchem Ambiente (Bar? Stadion?) das ganze stattfindet, welche weiteren Instrumente vorhanden sind (Akustik-Gitarre? Oder ein ganzes Blasorchester?), ob das ganze verstärkt/abgemict wird und wenn ja in welcher Form (Close-Mic? Recorderman? etc.?)


    So wie die Frage gestellt ist, ist sie halt sinnlos. Dennoch habe ich, mit dem Vorschlag eines geeigneten Beckens, versucht, konstruktiv etwas beizutragen.


    Es gibt viele Threads im DF, die man nach 3-4 Antworten auch schließen könnte, nämlich wenn eine präzise gestellte Frage präzise beantwortet wird, da gebe ich dir völlig recht. Hier ist die Kritik an der Fragestellung meiner Meinung nach aber berechtigt.

    Finde die Frage/Thematik nur bedingt sinnvoll, da sehr kontextabhängig.


    Klar kann ich einen kleinen Unplugged-Akustik Gig mit einem einzigen Becken spielen. Bei Prog-Metal sähe es dann wieder anders aus.


    Als Becken dafür würde ich mein 20er Agop Om Crash nehmen, das vielleicht vielseitigste 20er auf diesem Planeten? --> Klick

    +1


    Neues Fell drauf, zentrieren, stimmen. Fertig. Geht mit etwas Übung in 5 Minuten.


    Weitere Vorteile:

    • Man sieht die Verarbeitung der Trommel von Innen, kann die Gratung auf Unebenheiten abtasten
    • Wie gesagt, man trainiert seine Tuning-Skills
    • Man bekommt einen Eindruck von der Qualität der Böckchen, Gewinde und Schrauben. Laufen die Stimmschrauben beim Fellwechsel sauber? Gibt es ein Tune-Safe System?
    • Man bekommt einen Eindruck von der Tuning-Range der Snare.

    Automatisierung von Patterns/Systemen ist eigentlich ziemlich gut. Nur so schaffst du die Grundlage, irgendwann einmal über ein System zu improvisieren. Dass das Gehirn bei sehr ähnlichen Handsätzen wie in Beispiel 1 und 2 zunächst durcheinander kommt, ist normal. Einfach weitermachen und ggf. mal beide Patterns im Wechsel miteinander üben (8 Takte A, 8 Takte B). Immer schön mit Klick und langsam anfangen.


    PS: Den Quintolen-Kram in Beispiel 3 würde ich noch weglassen. Wenn dich Pattern A und B schon durcheinander bringen und du noch Probleme mit Tempi hast, ist das noch eine Nummer zu groß würde ich sagen.