Beiträge von Niles

    Eindruck beim ersten Reinhören: Sehr sehr interessant, wie die unterschiedlichen Interpretationen das Playback in unterschiedliche Stilistiken "schieben". Man hat das Gefühl, man hört teilweise völlig unterschiedliche Songs und man sieht, wie riesig der Einfluss des Schlagzeugs in diesem Genre ist.


    Edit: Typo

    Könnte mir vorstellen, dass ein Vorbesitzer es mal sehr gut gemeint hat mit dem Fetten der Stimmschrauben - dann liegt die Gute im Rahmen von Festivalgigs im Sommer ein Paarmal im saunaheißen Auto und das Fett an den Stimmschrauben verflüssigt sich und "ergießt" sich über die Trommel. Sicherlich gab es dann auch sichtbare Spuren davon an den Böckchen und Kessel, die dann aber weggewischt wurden - lediglich an die Gaskets kommt man bei einer oberflächlichen Reinigung nicht heran.

    Finishes können auch helfen, das Set zeitlich zuzuordnen. Beim Genista made in England gab es oft hochglanzlackierte Finishes mit durchscheinender Maserung. Bei der aktuellen Version (Gear4music) sind eher deckende Farben vertreten - außerdem kommen sie mittlerweile mit einem etwas feineren Tomhaltesystem als dies früher der Fall war.

    Mannomann, ihr macht es Marius wirklich nicht leicht, die Sache hier weiterzuführen.


    Einfach Take Aufnehmen und Marius schicken... Wo genau ist das Problem?

    "Videobeweis-Trend"... hab ich was verpasst? :D

    Beim Voting einfach für den Take stimmen, der einem spielerisch am besten gefällt und gut ist.


    Hier wird lieber seitenweise über irgendwelche Eventualitäten geschrieben, anstatt sich einfach mal ans Schlagzeug zu setzen. Es ist so wurstig... Keyboardforum oder Drummerforum?

    Habe eine ziemliche Odyssee an Swishes/Chinas hinter mir und muss sagen, dass man diese Beckengattung fast nicht nach Soundfile oder Online-Empfehlung kaufen kann.


    Unter Overheads klingen diese Becken fast immer traumhaft und weich, während sie einem dann "in Echt" angespielt oft den Schädel wegblasen oder doch anders klingen als im Soundfile.


    So habe auch ich dann irgendwann den Gebrauchtkauf in diesem Bereich aufgegeben und habe mir 4 neue Exemplare bestellt, von denen ich das beste und für mich passendste behalten habe (Turkish Kurak 20", dann Nieten reingebohrt - ein Traum!). Das ganze ging damals über den Turkish-Vertrieb Cymballand und lief sehr entspannt ab. Ich würde also empfehlen, dass du grob vorselektierst, welche Swishes deinem Anatolian am nächsten kommen und dann einfach mal eine Handvoll (oder mehr?) bestellst.


    Ob das alles Umbauten wurden, das mag ich ehrlich bezweifeln, schaue ich mir den Zustand so mancher Sets an.

    Das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Bei den meisten Dachbodenfunden sind BD+Hängetoms quasi eine Einheit, die wohl noch nie auseinandergebaut wurde. Die Floortom (das separate Teil) ist dann über Zeit verloren gegangen oder liegt - wie schon angedeutet - noch irgendwo auf dem Dachboden herum. Ich habe mal ein Sonor Phonic Set für 50 Euro in einer Scheune abgeholt und fragte dann den Verkäufer, ob da ganz hinten in der Ecke nicht auch noch etwas herumliegt. Es war die passende D505, die er mir dann noch für nen 10er mitgab. Ich denke Nicht-Trommlern fehlt zumeist das Verständnis für die "Komplettheit" eines Kits. Manchmal landet die Floortom dann in einer separaten Anzeige.


    Auch die Fußballthese klingt valide, Fasching war ja auch zuletzt.


    Die Vision- Serie gibt's & gab's in allen möglichen und unmöglichen Kombinationen, Maple, Birch, Linde, Lack, Folie und alles schön gemischt ^^

    Danke für die Info, das wusste ich nicht. Dachte, das wäre immer Birke gewesen. Habe hier ein Vision 14" Floortom herumliegen und finde das wirklich sehr solide und gut verarbeitet (und es klingt gut, btw). Da bei meinem geposteten Angebot auch noch zwei Becken/Tom-Kombiständer dabei sind, kam mir das Angebot sehr günstig vor.


    Zitat

    Und für 135,-€ mehr gibt's hier 'ne Snare, extra Tom und Hardwaresatz dazu, würde mir auch farblich besser gefallen, wenn das tatsächlich dunkelblau ist. Dann könnte es sogar ein Vision Birch Lacquer VBBL sein und nix Linde wie in der Beschreibung ;)

    Das ist ja völlig krass, warum kauft das niemand? Ok, ich finde es sehr hässlich aber genau solche Finishes dürften doch bei Kids/Jugendlichen gut ankommen.

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/pearl-vision-drumset-ohne-snare-/3264635642-74-345


    Finde ich ein sehr gutes Angebot, beim Vision handelt sich um die gängigen 6-ply, 7.5mm Birke Kessel von Pearl. Die Verarbeitung ist super und die Hardware sehr solide - ich mag auch das ISS System gerne und kann die hier teilweise geäußerte Kritik nicht bestätigen. Die Hängetoms sind schön flach und das 14er und 16er sind Floor Toms - somit auch sehr aktuelle und praktikable Größen. Dann kommen noch Becken-/Tomständer dazu.


    Wäre ich nicht vollkommen über-ausgestattet, hätte ich das Set längst geholt.



    1. Wie sehr ist die Bubinga an der Sonor Vintage, falls das jemand beurteilen kann?

    2. Bereue ich die Bubinga, wenn ich sie anstatt der Brass wähle?

    Bubinga kann schon deutlich anders klingen als die weniger dichten bzw weicheren Holzarten (Ahorn/Birke). Ich persönlich liebe meine Tama Mike Portnoy Bubinga Snare - soundtechnisch ist sie vielleicht sogar mein absoluter Favorit nach einer wirklich langen Snare-Odyssee und hunderten getesteten und verglichenen Trommeln.


    Hier die Gründe:

    Die Portnoy macht hochgestimmt nicht "zu". Sie bleibt immer herrlich offen und crisp, ähnlich einem Stahl-Kessel - und auch deutlich anders als ich es bei der Starphonic Alu erlebt habe (die ich hoch und offen gestimmt eher schwach fand). Geht man dann runter in der Stimmung, wird sie deutlich holziger und wärmer im Sound - hier hatte ich manchmal mit Stahl-Snares so meine Probleme, vor allem bei sehr leichten Trommeln - nicht so bei der Portnoy. Ein Unterschied zwischen Portnoy und Starphonic könnte allerdings sein, dass die Portnoy eine scharfe 45-Grad-Gratung hat, wohingegen die Gratung der Starphonic leicht abgerundet ist. Ich meine auch, dass der Portnoy Kessel minimal dicker ist (+1-2 mm oder so).


    Im Gegensatz zu meinen Messing Snares ist die Bubinga Portnoy vllt einen Hauch kontrollierter. Eine Messing-Snare würde ich wählen, wenn ich den typisch rockigen "ring" Sound haben möchte - also einen starken Kesselsound. Ich finde Messing vor allem in hohen Tunings oft sehr schneidig und laut - muss aber sagen, dass ich auch ein bisschen ein Messing-Fan bin und hier auch die Dicke des Kessels, Gewicht der Hardware/Spannreifen etc. eine Rolle spielen. Bubinga kommt aber vielleicht einen Hauch "zahmer" daher. Magst du nicht mal beide bestellen und dann vergleichen? Würde mich interessieren, ob du unsere Einschätzungen hier dann verifizieren oder falsifizieren könntest.


    Hier hörst du die Portnoy Bubinga mal hochgestimmt und ungedämpft.