Beiträge von Niles
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das ist imho graswachsenhören.
die industrie hatte nach dem snarekessel tiefenwahn ende der achtziger, teilweise bis zu 10", den bogen überspannt und musste dann irgendwas anderes an den markt bringen.
ne 8" snare hatte ja jeder.
also kam das mit der teppichansprache.
flupp kamen 5er snares wie pilze aus dem boden geschossen und boing klang war in, mit super teppich und ohne bauch.
jetzt gibts die 6,5er und 7er wieder und die haben alle keine teppichprobleme; klingen aber nach burgunder statt nach beaujolais.
da ist ne ganze generation verarscht worden.die vor kurzem hier verlinkte DW kesseltiefenbezeichnungsphilosophie ist genau son witz.
die ganze scheisse gabs in den achtzigern/neunzigern schon.bedarf in einer überversorgten gesellschft zu wecken ist die grosse kunst des marketings.
aber, der zaun, über den selbst die champions der branche nicht mehr drüberpissen können, der steht schon lange.
aber die saufen bis sie platzen.
Dann können wir das Forum - ein Bastard, entstanden aus dem Unrat der überversorgten Konsumgesellschaft - ja jetzt schließen.
Ich nehme an, Kesseldurchmesser, Befellung, Stimmung und Technik des bedienenden Schlagzeugers sind auch vollkommen irrelevant...Meine Meinung:
Ein Unterschied zwischen einer 5" tiefen und einer 6" tiefen Snare ist definitiv hörbar.
Dass die Teppichansprache bei einer flacheren Snare direkter ist, ist reine Physik.
Das Ende der 80er habe ich bewusst noch nicht mitbekommen, ich kann also gar kein Opfer des "mehr Teppichansprache"-Hypes sein.
Es grüßt Nils (der tiefe Snares eigentlich toll findet, für jazz aber etwas anderes nehmen würde)
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Wow, das beeindruckendste was ich hier seit langem gehört habe.
Inspiriert mich, wieder mehr mit 2 Hihats zu machen.Der Kerl klingt wie Tony L, irgendwie, auf jeden Fall sehr gut.
Eine MPC hab ich nicht vernehmen können. -
Darf man fragen, warum du auf die Tiefe bestehst?
Birke ist klanglich nicht wirklich mit Mahagoni zu vergleichen, was nicht bedeuten muss, dass man den Unterschied hört

Eine der bestklingensten Snares, die ich kenne, ist die Yamaha Maple Custom 13"x6".
Also wenns doch etwas teurer sein darf... -
Schnapp dir die Omar Hakim.
Bei Jazz und Fusion wäre mir eine gute Teppichansprache wichtig. Also eher Snares unter 6" Tiefe. -
Wie gewünscht: die Mikro-Position habe ich korrigeiert und den Vorverstärker bissl schwacher eingestellt.
http://free.zoznam.sk/mp3/crashes3Cooler Thread und Respekt so etwas anzupacken!
zu diesem Audio-File:
Die Becken haben meiner Meinung nach zu wenig Attack beim eigentlichen Anschlag.
Darauf folgt ein recht stark ausgeprägter, mittiger "ZUSCHHH", der zwar als Effekt ziemlich cool ist, aber als Crash-Sound selbst wohl noch zu ausgefallen.
Ich hatte mal ein Mini-China aus der Meinl CCS Serie, das so ähnlich klang, also eher mit dieser mittigen Ausprägung. War aber nicht das was ich suchte.
Ich würde dir empfehlen bei deinen Becken mehr "Anschlagssound" oder Explosivität bzw. hohe Frequenzen herauszukitzeln.Mach weiter so

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Ferien sind scheiße.
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Mir gefällt die Akzentverschiebung auf dem Crash. Schöne Idee.
Das Fill-In bei 0:35 rollt noch nicht so, ansonsten super. -
Schlagfertigkeit!
Sehr gut!
Auch deine signatur!
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Ich selbst besitze zwei 22x18" BDs eine 18x16" und 11(! - ach du sch..) Toms zwischen 8" und 18" in diesem wunderschönen "Cobalt Blue" - und möchte eigentlich nichts anderes mehr spielen.
BILDER!
SOFORT!hab mir auch überlegt was schlechtes übers Genista zu schreiben, falls mir doch bald wieder danach sein sollte eines zu besitzen

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Tomas Haake Jr!
Mal wieder sehr fein getrommelt, gibts von deiner Band ne Seite oder sowas?
greets, Nils
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Das klingt doch sehr gut, die Synthies würde ich ne Nummer zurückschrauben.
Feines Drumming! -
Genista und Signia sind meiner bescheidenen Meinung nach das Beste, was Premier je produziert hat, obwohl beide Serien recht unterschiedlich sind.
Das fängt schon beim Design an, welches unterschiedlicher nicht sein könnte und dennoch zum optisch schönsten in Sachen Trommelbau gehört.Ich selbst hatte ca. 2 Jahre lang ein Premier Genista in den Größen 22", 18" Bassdrums; 10",12",13" Toms; 14", 16" Floor toms.
Das Set hatte ich bei Ebay für lächerliche 1050 Euronen bekommen, und es war zudem mit den optisch äußerst ansprechenden und recht seltenen Premier-Gussspannreifen ausgestattet.
Zum Sound:
Hier im Forum ging damals das Gerücht herum, die Genista Bassdrums würden nichts taugen, letztendlich basierte dieses Gerücht aber nur auf einem einzigen Testbericht.
Ich hingegen muss sagen, dass ich nie wieder einen derart druckvollen Bassdrum Sound hatte, viele Trommlerkollegen (habe damals noch viel in Ensembles gespielt) bestätigten dies.Bei den Toms kann ich leider nicht ganz objektiv sein, da mein Set von Herrn Stegner zuvor komplett neu gegratet wurde (Ausnahme: Bassdrum) und zudem durch die Gussreifen natürlich etwas anders klang als das serielle Genista. Leider waren die Gussreifen - oder genauer gesagt: die Stimmschrauben, welche dafür zu kurz waren - wohl letztendlich einer der Gründe, warum ich das Set damals wieder verkauft habe.
Durch diesen Faktor, dass die Schrauben kaum bis zu den Böckchen gereicht haben, war die Stimmung immer extrem instabil und tiefe Stimmungen kaum möglich.
Heute kann ich mir nur noch an den Kopf fassen... Wenn ich damals etwas Geld in längere Stimmschrauben investiert hätte, hätte ich nun vielleicht das Set fürs Leben.
Wobei mir mittlerweile klar geworden ist, dass dickere Kessel besser zu meinem Stil passen.
Wie dem auch sei, zumindest in mittleren und hohen Stimmungen klang das Set einfach wundervoll, ein sehr schöner, singender Sound, hochgestimmt perfekt für Jazz. Tiefere Stimmungen waren aus oben genannten Gründen leider nicht möglich (Ich Idiot grrrr). Lediglich das 13er Tom hab ich nie gestimmt bekommen, was mir aber bei allen bisher von mir besessenen 13er Toms nie gelungen ist.
Ich habe das Set damals hauptsächlich mit Amba coated gespielt, manchmal auch amba clear, was auch super funktioniert hat. Mit nagelneuen Fellen war mir der Sound oft ne Nummer ZU offen, was letztendlich wohl auch an der extrem spitzen Gratung lag.Einige Zeit, nachdem ich das Set verkauft hatte (Hauptgrund war eigentlich, weil ich mir eine Metal-Burg mit 2 Bassdrums zugelegt hatte), fand ich heraus, dass ein Proberaum-Nachbar aus dem selben Gebäude ebenfalls das Genista spielte. Seines war in so einem edlen gräulichen Ton lackiert, welcher laut seiner Aussage aber aus umweltschutztechnischen Gründen wieder aus dem Programm genommen werden musste.
er spielte das Set in 22,12,16 und es klang komplett anders als meines zuvor. Tief und fett, wunderbarer Rocksound. An die fellkombination kann ich mich nicht mehr erinnern, aber es waren clears.
Er meinte übrigens, dass er nie Probleme mit der Stimmstabilität gehabt hätte. Von diesem Tag an habe ich mich selbst gehasst.Schlussendlich lässt sich wohl sagen, dass das Set durchweg zu empfehlen ist.
Witzig ist übrigens, dass ich mein Genista an den selben Kerl verkauft habe, von dem ich es 2 Jahre zuvor erworben hatte.
Er war zwischendurch auf DW gewechselt, war mit dem aber unzufrieden und wollte um alles in der Welt sein Genista wieder zurück.
Also ging das Set wieder zurück zu Papa.Hier noch Bilder von meiner Ex, hatte mal schönere Bilder, finde die aber nicht mehr. Das blau kam in Wirklichkeit viel besser raus, die Kamera war auch miserabel.




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find ich cool, gitarre klingt bissl komisch aber nette vocals und schön gegroovt.
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fand deine Nile und Behemoth Videos fett.
Das hier finde ich hingegen ziemlich mäßig.Das erste video ist sinnentleert. So etwas spiele ich nur noch wenn ich meinen Nachbarn auf den Sack gehen will. Selbiger Effekt stellte sich bei mir nach etwa 30 Sekunden ein.
Das zweite eiert ab 0:50 und die immer gleichen Pete Sandoval Memorial-Fills (die du nun seit 5 jahren spielst) passen nicht.Zieh dir mal metal-drummer wie Sean Reinert, Tomas Haake, Bobby Jarzombek, Gene Hoglan etc. rein. Mal so als Kreativitätsschub...
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des is doch eigentlich alles nur technick, also meiner meinung hat das alles nichts mit musik zu tun,
Da läuft ja auch keineswegs Musik im Hintergrund zu der getrommelt wird *hust*. -
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