Finde ich nicht. Aber darüber streiten zu wollen, fände ich jetzt albern.
Ich finde das Video auch nicht musikalisch wertvoll. Ich mag auch keine Blastbeats. Aber scheiße, Mann: 250 bpm sind 250 bpm. Und zwar sauber gesechzehntelt. Wären das 200 gewesen, hätte ja jeder gesagt, er soll nach Hause gehen mit seinem durchgedrehter-Rasenmäher-Geräusch. Aber 250 verdienen einfach Respekt. Und die sind das Thema hier, nicht die Musikalität (er hat ja den Thread auch explizit so betitelt). Warum muss man die erwähnen, bloß um auch was Negatives sagen zu können? Braucht denn jede Respektsbekundung das große "Aber"?
Ich stell mich doch nicht vor nen Jazzer, der mit seinen Besen wischt wie der selige Ed Thigpen, und blaff den an: "Ey, lass mal hören, wie du Painkiller spielst, du Schwuchtel!"
Andersrum muss das doch auch nicht sein, oder?
Was denn sonst? Du schreibst es ja so, als wäre das eine völlig abwegige Zielsetzung. Ich kann mich an einen jungen Mann erinnern, der hier wie Sau auf "Alors on danse" abgegroovt hat. Da kamen dann Leute und schrieben, er sei ein Poser, weil er einmal seinen Stick getwirled hat. Ich fand das zum Kotzen. Immer muss man, egal wie toll etwas ist, das Haar in der Suppe suchen. Warum kann man den Blastphemer nicht einfach für seine 250 bpm abfeiern, ohne dass irgendwelche Spaßbremsen darauf hinweisen müssen, was an seinem Getrommel nicht geil ist? Auf mich wirkt sowas immer missgünstig. Wenn's nicht so ist, sorry.
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