Beiträge von maxPhil

    Wow - sehr interessant. Danke für die Mühe.
    Klarer Gewinner sind die Schoeps - fein und wenig aufdringlich, gut auch die Neumann. Die preiswerten Kondensatoren sind eigentlich alle zu zischelig. Die Röhren finde ich zu rauh, zu grob für die HH. Bessere wäre es gewesen das Bändchenmik gleich auszusteuern - viele empfinden die geringere Lautstärke als negativ. Das klingt zwar etwas dumpf, aber ich könnte mir vorstellen, dass wenn man die Höhen vorsichtig anhebt auch ein angenehmer, wenig aufdringlicher Sound rauskommt, der sich schön in den Mix integrieren lässt.


    Eine Sache zeigt der Vergleich eindeutig: Qualität kostet!


    Grüße, Philip

    Zitat

    selten einen solchen blödsinn gelesen... dann müsste auch jeder autofahrer bei kauf eines fahrzeugs per se ´ne anzeige wegen schwerer körperverletzung bekommen. bitte sachlich argumentieren.


    Bei Fahrzeugen geht man auch tatsächlich von einer "Betriebsgefahr". Im übrigen kein Vergleich - Rauchen ist ein reines Genussmittel (dazu noch eins, dass egal in welcher Dosierung, schädlich ist), Fahrzeuge erfüllen zahlreiche andere positive Funktionen.
    Doppelmoral ist was Schönes, gell :P : Zur Sachlichkeit mahnen und selber stänkern.

    Vermutlich wurde da jeder mitgezählt, der irgendwann mal an einem Joint gezogen hat :D . Aber selbst das haut imho nicht hin - bei Alkohol dürften die Zahlen nährungsweise stimmen, aber selbst normales Rauchen dürfte sich statistisch in anderen Regionen bewegen.
    Im übrigen wird Drogemissbrauch (Hasch und harte Drogen) in Deutschland auf vielfälltigste Weise bekämpft: Gesetzlich, polizeilich, sowie durch Regierungsstellen, als auch NGOs.

    Etwas irritiert bin ich schon, was da für schwere Geschütze seitens einiger Rauchverbotsgegner aufgefahren wird: Es wird ein Pseudoliberalismus bemüht, ein Verfall der Persönlickeitsrechte und eine Kontinuität zum Etatismus skizziert. Sorry, das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen. Eine Entfaltung der Persönlichkeit ist nur solange legitim, als dass andere dadurch nicht eingeschränkt werden; in unserem Fall werden sogar gesundheitliche Schäden der Mitmenschen in Kauf genommen. Im Sinne der Angestellten ist deshalb ein allgemeines Rauchverbot und gerade bei Konzerten etc. ist auch das Argument "man brauch ja nicht hingehen" nur noch zynisch.
    Ein Verfall der Kultur droht mit der weitgehenden Verbannung des Rauchens nicht. Zwar ist Rauchen und R'n'R bisher eine feste Verbindung, aber das eine geht nicht mit dem anderen unter!


    Vollkommen fehl am Platz ist ein Vergleich zwischen einem Autofahrer, der betrunken das Leben anderer riskiert mit einem Raucher: Im Falles des Autofahrers wäre das eine Straftat!!! und soweit wollen wir beim Rauchen nun nicht gehen :) .


    Rauchen ab 18, keine Kippen am Automaten ohne Karte sind sicher sinnvolle Maßnahmen, obwohl natürlich ein Missbrauch nicht vollständig ausgeschlossen werden kann (wir haben uns den Alk auch immer irgendwie besorgen können :D ). Aber es sind wichtige Zeichen.


    Inwiefern Rauchen in der Öffentlichkeit allgemein auch verboten wird (wie ist das eigentlich in den USA), bleibt abzuwarten. Inwiefern das sinnvoll wäre? Ich weiß nicht recht, aber ganz ehrlich nervt mich der Qualm des auf dem Balkon rauchenden Nachbarn, der mir mehrmals täglich in die Bude zieht wesentlich mehr, als der Qualm in der Kneipe.


    Ich als Gelegenheitsraucher bin erfreut, dass es anscheinend viele rücksichtsvolle Raucher gibt - mehr von der Sorte und wir hätten das Gesetz nicht gebraucht. Was mal wieder ein Beweis für die These wäre, dass es die meisten nur lernen, wenns weh tut.


    Imho überwiegen doch deutlich die Vorteile:
    + keine Gesundheitsgefährdung Anderer, besonders des Personals
    + bessere Luft (besonders im Restaurant sehr angenehm), ist auch besser für die Stimme
    + keine stinkenden Klamotten
    ...


    Grüße, Philip

    Wie schon xfach gesagt: Angestellte können sich dem Rauch nicht entziehen! Und das es eine deutliche Mehrheit gibt, die ein allgemeines Rauchverbot bevorzugt, scheinst du zu übersehen. Ich halte zwar viel von Minderheitenschutz, sehe aber nicht ein, warum eine Minderheit, eine Mehrheit terrorisieren darf.
    Mein Vergleich ist im übrigen so lächerlich wie deine Überstrapazierung des Kulturbegriffs.


    Gewisse Verbote und Regeln machen ein Zusammenleben erst möglich und sind Fundament des Staates, wie wir ihn kennen. Dass das staatliche Handeln von Doppelmoral geprägt ist (Verbote vs. Steuern) stimmt zwar, aber die Realität ist eben nicht immer schwarz oder weiß.

    Zitat

    Original von chesterhead
    Ich finde das Gesetz auch sehr einseitig. Alle Nichtraucher sprechen von Belästigung und Einschränkung durch passives Rauchen, die Einschränkung von Rauchern wird immer gerne unter den Tisch fallen gelassen und das wo Rauchen als Genußform eindeutig ein teil unserer Kultur ist.


    Einschränkung von Rauchern? Sorry, es gibt kein Recht auf Selbstzerstörung :D . Anders: Ich bin auch für die Rechte von Gewalttätern. Ich schick die dann bei dir vorbei - du darfst ihnen den Rauch ins Gesicht blasen und sie dir die Visage verschönern :P .
    Kultur ist im übrigen wandelbar und nicht alle Kultur ist positiv zu bewerten und schützenswert.


    Grüße, Philip

    Hateblaster,
    Und was ist mit den Angestellten? Sollen die auch einfach gehen?
    Komisch auch, dass in 90% der Fälle das Rauchverbot sehr gut aufgenommen wird und es nur wenige Problemfälle gibt. Ohne das Verbot, auf freiwilliger Basis, wäre dem nicht so; die Leute brauchen anscheinend eine gewisse Starthilfe um zu merken, was sie selber wollen.


    @ PG
    Ohne Gesetze und Strafen akzeptieren die Menschen, vielleicht insbesondere die Deutschen, selten etwas. Wenn ich in andere Länder schaue, finde ich den deutschen Weg nicht immer den Schlechtesten.


    Grüße, Philip

    Klaro dürfen die Leute weiterrauchen - nur eben nicht dort wo sie andere massiv schädigen. Es ist für den einen oder anderen sicher schwer zu akzeptieren, dass diese Symbiose aus R'n'R und Rauchen damit ein Ende hat, aber die Dinge ändern sich nun mal. Es gibt Schlimmeres.
    Dort wo noch geraucht wird, handelt es sich (zumindest in Freiburg) um übliche antiautoritäre Widerstandsnester :) , die das auch Prinzip durchziehen. Aber man muss ja nicht hingehen. Sobald sich die Sache etabliert hat (und man keinen Hund mehr mit dem Widerstand dagegen hervormlockt) und die kapiert haben, dass hier nicht die persönliche Freiheit, sondern die Gesundheit der Mitmenschen der primäre Adressat ist, wird sich das auch erledigen.


    Ich bezweifele übrigens, dass sich die meisten kleinen Kneipen eine entsprechende Entlüftungsanlage hätten leisten können. Pech gehabt, die vorhandenen Ausnahmen sind z. T ohnehin nur schwer verständliche (an Schulen KEIN generelles Rauchverbot).


    Grüße, Philip

    Supersache, das ist übrigens garantiert keine Mode, sondern ein Gesetz und das ist auch gut so (tm). Die Nichtraucher, sogar viele Raucher und die Bediensteten dankens - wer raucht schädigt nicht nur sich sich selbst, sondern auch andere.
    In den meisten Fällen klappt es ja recht gut und wo es nicht klappt, wird das in den nächsten Jahren hoffentlich auch von den Ordnungsämtern durchgesetzt.


    Was das angeht, war Deutschland eine Insel der Seligen, fehlt nur noch ein Tempolimit. Kommt hoffentlich auch bestimmt in den nächsten Jahren...


    Grüße, Philip

    Zitat

    Original von AbsolutMuh


    BINGO! Das 24" Ride kann ich mein eigen nennen und das Teil klingt angecrasht echt hoellisch gut - Hat aber seinen Preis.


    *Lechz* 8) - ich will die Teile auch, habe bisher nur das 20er...
    Wenn du verkaufen willst, gib bescheid ;) !


    Grüße, Philip

    Zitat

    Original von chaosman
    Das ist doch wieder Unsinn: Man muss doch hier eindeutig zwischen Gema-Anmeldepflichtiger, und nicht Anmeldepflichtiger Veranstaltung unterscheiden.


    Die GEMA ist eine Verwertungsgesellschaft, die hat mit dem Urheberrecht nur in zweiter Ordnung zu tun. Auch wenn jemand nicht bei der GEMA gemeldet ist, ist er Inhaber der Urheberrechte und kann prinzipiell gegen Verstöße vorgehen. U. u. ist ohne GEMA der Nachweis komplizierter.


    Zitat

    Wenn mein Sohn mit dem Schulchor in der Aula auftritt und dabei Hänschen klein singt, darf ich das wohl als Livekonzert betrachten. Willst du mir jetzt echt weismachen, dass ich das nicht für meinen Privatgebrauch aufnehmen darf?


    Im Falle von Hänschenklein ist der Regelschutz erloschen, d. h. hier liegen die Rechte beim Ausführenden, also u. a. bei deinem Kind, ergo bei dir :) . Du kannst, das also problemlos aufzeichnen und letztlich sogar publizieren.
    Und selbst wenn jemand die Rechte besäße, juckt es letztlich wohl kaum jemanden, wenn du das für private Zwecke aufzeichnest. Wobei dann hier die Aufführung ein Problem sein könnte (wenn sie öffentlich ist!) und weniger die Aufzeichnung - letztere wäre ja durch den Ausführenden autorisiert und erstere solange legal, wie eventuelle GEMA-Gebühren bezahlt worden sind bzw. keine GEMA-Mitgliedschaft vorliegt (das alles unter der Prämisse, dass das Einverständnis der Ausführenden vorliegt, also nicht "einfach" so irgendwas mitgeschnitten wird!).


    Zitat

    Zweitens, habe ich noch nie einen (bekannten) Künstler vor dem Konzert sagen hören: Aufnehmen ist nich!


    Das steht aber auf fast jeder Eintrittskarte eines kommerziellen Konzertes. Eben weil der Veranstalter der Gema gegenüber Vertragspartner ist, nicht der Künstler, bzw. Künstler ja in Ihren Verträgen die Gemabwicklung auf den Veranstalter übertragen müssen/sollten.


    Oder liege ich hier wieder ganz falsch ?


    Prinzipiell kann man natürlich alles machen und nicht alles Recht wird durchgesetzt bzw. vielleicht will jemand sein Recht nicht durchsetzen (z. B. weil man das als Werbung ansieht), aber die Faktenlage wurde hier schon von einem RA erläutert: Es ist nicht erlaubt, einfach ein Konzert ohne Zustimmung des Urheberrechteinhabers aufzuzeichnen, selbst wenn der nicht bei der GEMA ist. Und nur weil jemand nichts dagegen sagt/ tut, heißt das nicht, dass dem tatsächlich so ist oder dass das geltendes Recht wäre.


    nd.m: Mit einem guten Encoder (Lame), einer hohen Bitrate und einem guten DA-Wandler (vielleicht nicht gerade vom iPOD) ist der Unterschied marginal bzw. nicht vorhanden. Da gabs schon unzählige Blindvergleichstests, bei denen selbst Hifi-Experten keinen Unterschied hören konnten. Wenn du Unterschied hören solltest liegt das v. a. daran, dass irgendein ein Glied der Kette minderwertig ist.
    Ich selbst habe in den Anfangszeiten von mp3 sehr deutlich die Artefakte gehört (bei Becken oder HH), mittlerweile ist das kein Thema mehr. Im Zweifelsfall gibts ja noch Ogg oder Musepack.


    Grüße, Philip

    Zitat

    Original von timi12345
    Aber ich muss ganz ehrlich sagen ich spiel jetzt seit 2Jahren mit einer Pearl Doppelfußmaschiene (ca.250€) und brisng das von der Geschwindigkeit her schon auch locker zusammen!


    Na dann - Schwanz raus und zeigen :D !


    Grüße, Philip

    Zitat

    Original von chaosman
    Das ist doch Quark, Tonaufnahmen bei Livekonzerten sind selbstverständlich legal, es sei denn, der Veranstalter weist darauf hin, das es eben ausdrücklich nicht gestattet ist.


    Wie kann man eigentlich so einen Mist verzapfen :rolleyes: ?
    Erstens ist wiegesagt die Aufnahme illegal und zweitens liegen die Verwertungsrechte immer beim Urheber. Und selbst wenn das nur ein kleiner Künstler aus Hintertupfingen wäre, ist dem so; wobei hier die Frage ist, ob der an einer Verfolgung interessiert wäre.


    Und wenn du die Aufnahme für dich privat machst, wirds wohl auch kaum jemanden jucken, solange du die nicht vervielfälltigst (z. B. via P2P) und/ oder verkaufst.


    Grüße, Philip

    Das mit den CD-Verkäufen ist ziemlicher Unsinn, gerade im Falle von Tool. Imho verdienen große Bands gerade wegen der großen Kosten für Livekonzerte nichts daran.
    Ich habe mal gelesen, dass man ab 50.000 verkaufter Einheiten einigermaßen davon leben kann.


    Liveaufnahmen sind, solange sie von der Band nicht ausdrücklich autorisiert sind, natürlich genauso illegal, wie alle anderen Sachen.


    Grüße, Philip

    Obwohl es nicht meinen Geschmack trifft durchaus schick. Das Logo finde ich auch zu groß und es wirkt tatsächlich etwas komisch, dass die Firma Cube heißt und das Symbol ein Dreieck ist; prinzipiell finde ich es aber nicht schlecht.


    Wollte darauf hinweisen, dass eine "Schwarze Sonne" u. a. auch als Nazi-Symbol fungiert. Das ist eine reine Information!!!, ich sehe hier keine Analogie zur entsprechenden Symbolik und werfe dir auch nichts vor.


    Grüße, Philip

    Imho darfst du dir deinen auf CD vorhandenen Krempel nicht per Filesharing ziehen, weil du damit automatisch an der illegalen Verbreitung (weil das was du runterlädst auch wieder verteilt wird) beteiligt bist. Auch sind hochwertige mp3s (>=192kb bzw. VBR) keinesfalls Fragmente, sondern im Normalfall nicht vom Original zu unterscheiden.


    Der Witz an dem Urteil war, dass die Angeklagte die außergerichtliche Einigung ausgeschlagen und es gibt noch die Möglichkeit der Berufung (wäre nicht das erste Mal, dass in den US erst mal hohe Strafen verhängt werden, die das Berufungsgericht dann kassiert).


    In Frankreich ist so ein Prozess übrigens ganz anders ausgegangen (auch hier allerdings die Einschränkung, dass es auch schon Urteile gab, bei denen Filesharer zu Geldstrafen verurteilt wurden).


    An dieser Stell nochmal der Hinweis auf http://www.fairsharing.de/ .


    Grüße, Philip