Beiträge von maxPhil

    Doch das sollte schon gehen - bei Meshuggah gehts ja auch; was nicht heißt, das ichs könnte oder wollte. Bodo oder Ulf dürften die richtige Wahl sein. Wenn da eine Kooperation zustande käme, das hier bitte unbedingt posten!


    Grüße, Philip

    Es mag Fälle geben, in denen die Bauteile ähnlich sind, aber wenns dann um die Konstruktion geht, gibts meistens schon Unterschiede. Einfach nachbauen geht nicht immer, weils dann ein Plagiat wäre. Und selbst wenn das geht, kann es durchaus darauf ankommen, wie gut die Arbeit durch Mensch oder Maschine ausgeführt wird. Letztlich spielt eben auch die durchschnittlich hohe Qualität eine Rolle - was meinst du warum z. B. SM57/58 so populäre Miks sind?


    Man zahlt natürlich auch immer die Marke mit (womit auch bestimmte Qualitäten, z.B. die erwähnte Konstanz mit verbunden ist), aber imho ist das meistens auch gerechtfertigt. Sicher wird dann nach ganz "oben" das Preis-Leistungsverhältnis immer schlechter und Top-Equipment ist sicher nicht für den Homerecorder sinnvoll, aber ganz sicher haben auch mehrere 1000€-Miks ihre Berechtigung.


    Letztlich heißt das nicht, dass preiswerte Miks schlecht wären oder keine Berechtigung hätten (oftmals sind die sogar gleichwertig oder besser als die Billigserien der großen Markenhersteller), aber meine Erfahrung war bisher "You get what you pay for".


    Übrigens ist es mit den Aldi- bzw. Discountersachen das Gleiche: Manchmal ists tatsächlich exakt das Gleiche, aber in den meisten Fällen ists eine andere Zusammensetzung bzw. sind die Zutaten minderwertiger. Kam zuletzt erst in Spiegel-TV...


    Grüße, Philip

    In den wenigsten Fällen sind solche Teile absolut baugleich, sowohl was die Teile, als auch die Konstruktion angeht. Gleiche Qualität für weniger Geld ist in den meisten Fällen einfach nicht drin. Verlässliche Qualität und verlässlichen Sound gibts im Normalfall nur von der Marke (da rechne ich jetzt auch Studio Projects, MXL, Okatava etc. dazu).

    Aber letztlich ist das auch egal; vielleicht reichen die Nachbauten ja auch vollkommen aus? Es kommt immer auf die Ansprüche an und wo man hin will.


    Grüße, Philip

    Bitte aufhören! Natürlich hast du einen Rebound (weißt du, was das heißt?), außer du hast dein Fell nur auf die Trommel gelegt und nicht gespannt ;) . Doppelschläge mit Händen und Füßen sind ganz normale technische Mittel, mit cheaten hat das rein garnix zu tun.

    Ich sehe darin kein Problem, auch als Rockband, verschiedenen Parts eines Songs zusammen zu schneiden, wenn selbst 99% der Pros machen das auch so machen (eigentlich auch unabhängig davon :D ). Und gerade als Hobbymusiker ist schon recht schwierig einen perfekten Take hinzubekommen. Die Jungs in den 70ern waren einfach auch meist sehr routinierte Musiker bzw. man hat da auch mal dickere Schnitzer auf Band gelassen. Die Ansprüche an heutige Produktionen sind halt auch sehr hoch.
    Es muss sich aber schon im Rahmen halten; Triggern und dann quantisieren und editieren empfinde ich auch als cheaten, aber für einen Song 3 verschiedene Takes zusammenschneiden und ein paar Schläge zurechtrücken ist doch kein Problem. Aufnahme ist Aufnahme und Live ist Live. Selbst wenn man dann live letztlich nicht so tight ist - macht doch nix, solange Show und Energie stimmen.


    Wobei es natürlich toll ist, wenn man das alles in einem Aufwasch hinbekommt.


    Grüße, Philip

    Seit Cubase SX braucht man zumindest dort keine 2 Spurensätze mehr! Man kann verschiedene Takes in den Vordergrund holen, die überlappen und komfortabel überblenden. Dank Ordnerspur kann man auch den ganzen Satz gut gemeinsam schneiden.
    Da spart man sich schonmal das Zusammenmischen in Subgruppen bzw. den mehrfachen Einsatz von FX etc.


    Wirklich sehr praktisch

    Hm, ich spiele meistens mehrere komplette Takes ein (zu einer Guidespur) und schneide die dann in Cubase nach Gefallen zusammen. Das geht mittlerweile dank Ordnerspuren und Autofade superkomfortabel. Früher war das umständlicher weil man eben besagte Überlappungsbereiche gebraucht hat.


    Ideal wären natürlich, dass immer in einem Aufwasch einigermaßen gut hinzubekommen, aber leider klappt das nur selten.


    Grüße, Philip

    Musik ist allerdings auch ein Umfeld in dem absolut undemokratische Strukturen gang und gäbe sind. Musizieren hat aber meistens auch einen positiven Effekt (Entspannung, Kreativität etc.) gerade auf Kinder. Ich denke auch, dass Musik über den üblichen sozialen Kontakt hinaus wirkt (emotional), aber letztlich bleibts ein Patt. Schließlich sind nicht alle guten Musiker, "gute" Menschen.


    Grüße, Philip

    Die richtige Mischung aus Kopf und Bauch ist eine Möglichkeit. Ich finde nämlich sowohl stark kopflastige Frickelgeschichten (Meshuggah, Dillinger, Mastodon, etc.), als auch eher bauchlastige Stonermucke (Kyuss, Orange Goblin, Mustasch, ...) gut. Extreme sind also nicht zwingend negativ, höchstens, hm... , einseitig :D . Theoriefreie tribale Musik (die Mutter des Drumsets) würde man ja auch nie als negativ, höchstens als anders bezeichnen.
    Die Kunst ist letztlich frei und das ist auch gut so :D !

    Ich wollte dir damit keinen "schwarzen Peter" zuschieben :) , ich wollte nur klar machen, dass es wieder einmal verschiedene Ansichten gibt, die beide ihre Berechtigung haben. Ich kann deine/ eure Posts schon nachvollziehen und da war jetzt auch nix wirklich schlimmes dran, aber ich hatte auch ein bisschen Matz' Eindruck.
    Die "Wahrheit" (oje, was für ein subjektiver Begriff ;) ) liegt meistens irgendwo in der Mitte.


    @kride
    Ich halte musikalisches Vorwissen auch für vorteilhaft, glaube aber nicht dass das immer was bringt. Bezüglich "westlicher" Musik vermutlich schon, aber schau mal die rhythmisch komplexen Sachen afrikanischer tribaler Musik an: Das geht auch ganz ohne Theorie, nur durch Praxis. Und auch bei "westlicher" Musik kann einem die Theorie letztlich ganz schön den Blick einengen und es braucht dann immer wieder Paukenschläge, die einem das vorführen und diese Theorie erweitern (Freejazz, Punk, Mathcore etc).


    Grüße, Philip

    Meine Güte, jetzt bitte nicht so emotional ?( . Mag sein, dass Matze das etwas harsch formuliert hat, aber ich hatte auch den Eindruck, dass das etwas nach "Als Studierter da weiß ich..." klang.


    Kurzum: Ich denke eine theoretische Grundlage kann von Vorteil sein, muss aber nicht. Es kommt halt darauf an, was man und wohin man will und in welcher Zeit man das erreichen möchte :D .


    Grüße, Philip

    Am Set pro Woche: hohe einstellige Zahl
    Aktiv im DF pro Woche: müsste irgendwas zweistelliges in den 10ern/20ern sein, je nachdem; dürfte im Log aber krasser aussehen, weil das DF fast die ganze Zeit in einem Tab offen ist und der Rechner fast den ganzen Tag läuft.


    Passt aber schon :D ...


    Grüße, Philip