Beiträge von maxPhil

    Ich hab das für kleinere Gigs auch schon gemacht, aber aus eigenem Antrieb. Ich will ja nicht schuld sein, dass man vom Rest nix hört :) . Witzigerweise wäre es dann in den gut gefüllten Räumen meistens auch ohne Abkleben gegangen.


    Ich würde Augenmaß walten lassen (Techs oder die Leute aus der Band übertreiben es manchmal mit ihrer Sorge) und wenn du der Meinung bist, dass das ohne Abkleben geht (gerade bei OAs!) dem Tech sagen: "Nee, die werden nicht abgeklebt" und wenns weiter Stress gibt "Dann spiel ich eben ein bisschen leiser" - musst es ja später nicht machen :D , wenn du meinst, das es passt.


    Grüße, Philip

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    Original von Rockpommel
    Unglaublich!


    Dem möchte ich mich anschließen. Finde ich gut, dass man als renomierter Studiodrummer so viel wert auf eine informative Webseite legt.


    Grüße, Philip

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    Original von svään
    "Sprache ist Kulturgut zählt nicht"


    Wenn das die richtige Lösung wäre, würde Sprache sich ja nie verändern, denn die Leute die Alt-Hochdeutsch (um ein beliebiges Beispiel rauszugreifen), haben ja auch nicht gesagt, dass ist Kultur, denn dann gäbe es ja unsere Sprache garnicht.


    Ich habe in der Schule gelernt, dass Sprache ausschließlich der Kommunikatino dient, und dass darin ihr Sinn liegt, dass bedeutet, solang mir mein "rumgetippe" einen Kommunikation mit anderen möglich macht, ist es richtig.


    Ich wäre ein bisschen vorsichtig mit dem Aufstellen von Theorien ;) ; Die Funktion von Sprache ist Kommunikation, aber das hier ist auch ein Schriftmedium. Nicht umsonst ist Schrift einheitlich kodiert, damit diese möglich und praktikabel wird und es nicht zu Missverständnissen kommt. Dass Sprache flexibel ist, ist kein Freibrief zu machen was man will und man sollte auch stärker zwischen dem mündlichen und schriftlichen Bereich trennen; klar, das Internet ist eine Mischung beider Formen, aber es sollte doch imho nicht zu weit ins mündliche abdriften (wir schreiben hier ja auch nicht im Dialekt).
    Kommunikation besteht zudem sowohl aus Information, Mitteilung und Verstehen und wenn die Mitteilung nicht klar ist, kann auch kein Verstehen stattfinden. Es sollte also auch in deinem Sinne sein, dich möglichst adäquat zu formulieren, sonst findet nämlich letztlich keine Kommunikation statt. Auch ich halte mich nicht immer an alle Regeln der Rechtschreibung, aber ich beherrsche sie einigermaßen; aus vielen Freds die lax formuliert sind spricht aber das Gegenteil. Das ist auch weiterer qualitativer Unterschied.


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    Mir ist in diesem Forum noch kein Beitrag über den Weg gelaufen, den ich hätte 2mal, oder langsamer lesen müssen, also kann es doch nicht soo schlimm sein, dass man sich da drüber aufregen müsste. (finde ich.)


    Andererseits haben die Kritiker natürlich recht damit, wenn sie sagen, die "junge Generation" schreibt in einer Form in der wir nicht bereit sind (man beachtet "nicht bereit", anstatt nicht in der Lage dazu") das Geschriebene zu entziffern, denn meist ist es ja doch so, dass die Jüngeren von den Älteren lernen möchten.


    Also es gab hier schon einige Beiträge, bei denen man Schwierigkeiten hatte. Vielleicht fällt dir das schon garnicht mehr auf?
    Und "nicht bereit" sein, ist schon treffend formuliert; ein gewisser Respekt gegenüber der Sprache drückt auch einen gewissen Respekt gegenüber dem Gesprächspartner aus. Das hat also auch nichts mit jung oder alt zu tun.
    Das Internet ist desweiteren eine Form der Öffentlichkeit, auch das sollte man bedenken. D.h. es geht nicht nur um den Lesenden, sondern um den Schreibenden - der sich nämlich gegebenenfalls zum Deppen macht. Ich frage mich immer, ob Leute mit einer eher "lockeren" Sprache im DF sich auch im Reallife so verhalten.


    Grüße, Philip


    PS: Klasse Post Ballroom :D !!!

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    Original von matzdrums
    audiokarten mit 7 monoeingängen gibt es genauso oft wie mischpulte mit 7 kanälen. per usb ist bei 4 monosignalen simultan auch ende.


    Stimmt nicht, von Marian und Motu gibts USB-Interfaces die 8 Mono-Kanäle bieten; bloß nicht für 180€ ;) .


    Grüße, Philip

    Danke für das Beispiel mit der Kompression. Ich werds Zukunft wohl weiterhin so machen, dass ich OH, Raum bzw. generell keine Beckenmiks mit in die "Extremkompressor"-Gruppe nehme. Die Becken rutschen zu sehr in den Vordergrund, matschen alles zu und pumpen letztendlich nicht zu knapp.
    Mir wurde das mit komprimierten OHs als Geheimtip angetragen, ich kann das aber nicht nachvollziehen, wie man da was sauber hinbekommen soll. Selbst leise dazugemischt finde ich das nicht so prall. Nur Kessel ist geil, aber...


    Grüße, Philip

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    Original von drumdidi
    Das mit dem selber Erkennen kann ich nachvollziehen, ist mir aber mittlerweile nur noch periphär wichtig und nur bei meinen ganz persönlichen, eigenen Sachen.
    ansonsten zählt für mich nur noch die Maxime, das das Optimum rausgeholt wird und das Endprodukt gut ist.
    Mein Ego hab ich da in Rente geschickt, weil es der Musik nicht im Wege stehen sollte.
    Hauptsache die Musik wird gut und wie gut ich spielen kann, muss ich nicht mehr beweisen.


    Ja klar, wer kennt das nicht, dass man dank digitaler Bearbeitung mal einen Part zusammen gebastelt hat. Ist doch auch okay. Es geht hier auch weniger um eine Egosache; natürlich zählt v.a. das Endergebnis. Das Ganze muss aber noch zu den Individuen/ zum Stil passen, es soll authentisch & integer sein, darum gehts. Mal auf den Punkt gebracht: Keine Schlampe sein, die sich für den Erfolg prostituiert :D . Das ist eher eine philosophische Frage (auch wenns zuletzt nicht so klang =) ).
    Letztlich meinen wir wohl auch das Gleiche, bloß von verschiedenen Seiten beschrieben.


    Grüße, PHilip

    Für mich hört sich das ehrlich gesagt so an, als wäre es nicht anders möglich gewesen.


    Ich schraube ja auch gerne kräftig an den Sachen rum und mir ist durchaus bewusst, dass es auch die Aufgabe eines Produzenten ist, die Songs zu optimieren, aber selbst diese Arbeitsweise sollte Grenzen haben, spätestens wenn die musikalische Integrität betroffen ist. Das gilt natürlich vor allem dann, wenn man sich als Band versteht - da wäre ich nie mit einverstanden, wenn jemand dermaßen an unseren Songs rumpfuscht oder einzelne Musiker einfach weglässt, schließlich möchte ich uns/ mich noch wiedererkennen; etwas anderes ists wenn es sich um einen Solokünstler + Studiomusiker + Songwriter oder komplette Studio-/ Kommerzprojekte handelt.


    Grüße, Philip

    Die Mucke find ich ganz gut, aber ein bisschen konservativ. Drumming und besonders der Bass gefallen mir prinzipiell, aber gerade Breaks haken doch öfter noch. Die Gitarre ist irgendwie nicht so prall und in den Soli (warum gleich 2???) heftig daneben. Den Gesang finde ich grausam, sorry. Klingt schief und so geleiert, da sollte man das Zweistimmige eher lassen oder dem Gesang mit Melodyne zu Leibe rücken. Das Timing stimmt insgesamt nicht so ganz (im Chorus schwankt das Tempo), der Übergang vom ruhigen Part in den heftigeren hakt.


    Grüße, Philip

    Es überrascht mich immer wieder, wie klasse (natürlich, druckvoll) allein gut ausgerichtete OHs klingen. Bei den Raummiks erstaunt mich, dass die so ein kräftiges Bassfundament liefern. Viel Raum klingt halt immer ein bisschen Retro; für moderne Mucke tät sich sagen, eher dezent, einfach um die Aufnahme noch atmen zu lassen. Die Natürlichkeit fehlt dem Mix ohne OH und Raum vollkommen - könnte aber je nach anvisiertem Ziel auch passen.


    Hast du schonmal probiert die Raummiks zu komprimieren? Oder noch einen Kesselsubmix zu erstellen, denn man dann wie Sau komprimiert und noch gaaanz leise dazumischt? Würde mich sehr interessieren, wie das bei so einer hervorragenden Aufnahme klingt.


    Für den Bandmix sind HH und Ride vermutlich in dem Piece-by-Piece-Sample zu laut, aber klasse Vorführeffekt! Klingt immer bombig.


    Die Snare in Mixed_1 gefällt mir sehr gut, schön knallig.


    Grüße, Philip

    Wobei ich mir sehr gut vorstellen kann, dass es da noch qualitative Unterschiede gibt, die einen gewissen Mehrpreis auch rechtfertigen. Offensichtlich kommen die Differenzen (abgesehen von den soundmäßigen) erst bei wirklich starker Nutzung zum Tragen. Außer wenn einem der Sound wirklich zusagt, gibts also keinen zwingenden Grund für den Otto-Normal-Trommler auf Evans zu setzen, wenn man zudem durch einen kurzen Test die Qualität überprüft.


    Grüße, Philip

    Ich hab mich jetzt auf die Aufnahmen von Seven bezogen. Sobald man halt nur die Sn dazu nimmt, klingen die Toms zu dünn. Dann lieber ganz ohne oder mit allem.
    Strittig sind HH und Ride, da hast du recht. Im Fall von Sevens Groove, war das HH-Mik aber sehr förderlich. Obs bei mir was bringen würde, wäre die große Frage (spiele eher kraftvoll und viel offen und außerdem kommt da viel Müll mit rein), aber ich nehms ganz gerne dazu, um gegebenenfalls darauf zurückgreifen zu können.


    Grüße, Philip

    Liebe Leute, ist doch ganz einfach: Es heißt Bassdrum eh basta. Wer sich den Text durchliest erfährt, dass & warum bass und base gleich ausgesprochen werden, woher "Handy" kommt und dass der Begriff im Duden steht :D . Schön, oder?


    Ich finde, es gehört auch einfach dazu zu wissen, wie man das eigene Instrument schreibt oder ausspricht. Und wenn nicht, lieber auf verkrampfte Anglizismen verzichten, es gibt auch deutsche Wörter.
    Ich stelle mir gerade vor, dass im Bläserforum (Ferkel ;) ) jemand Sexophon schreibt :D - das wäre sicher ein Knüller. Passt nicht ganz, aber Klorinette =) ist auch ganz gut.


    Grüße, Philip

    Ich kann das leider gerade nicht anhören (schaffschaffe :D ), aber ersteres müsste der Fisch sein, weil bass(drum) und base werden imho gleich ausgesprochen.


    Ich wollte hier auch keine Verwirrung schaffen bezüglich der Etymologie, sondern nur klarstellen, dass die gleiche Lautung, auf eine ursprünglich gleiche Schreibung zurückzuführen ist.


    Grüße, Philip


    PS: Nils, sei doch froh, dass du was lernst ;) .