Beiträge von Schmatzi80


    Anderes Beispiel: man macht einen Test ob man das Fell heraushört (bspw. Emperor vs. Ambassador). Ich würde behaupten, man kommt über die 50%-Quote nicht weit drüber hinaus, wenn man durcheinander gewürfelte Beispiele nimmt. Heißt das dann, das Fell macht doch nicht den Sound? Das könnte man natürlich noch ewig weiterführen. Am Ende kämen wir zu dem Ergebnis, das nichts Einfluss hat, weil die Resultate nicht signifikant genug sind. Wir runden also immer ab und wundern uns, warum die Rechnung nicht aufgeht. Aber das ganze ist größer, als die Summe seiner Einzelteile. ;)


    Tadaa: Ich habe das mal gemacht....


    Das von mir verwendete 14" Tom stammt aus der Yamaha YD-Serie und ist von mir mit YESS nachgerüstet worden. Die Felle sind nicht alle neu gewesen, so dass auch hier ein Vergleich nicht repräsentativ sein kann.


    Das Resonanzfell war ein REMO Ambassador, mitteltief gestimmt.


    Die Schlagfelle habe ich versucht gleich hoch zu stimmen. Gelungen ist mir das meiner Meinung nach nicht immer. Gestimmt habe ich die einzelnen Felle möglichst tief. ich Persönlich stimme ich das Tom noch tiefer, mit weniger Resonanz, aber so würde sehr viel der Fell-Eigenschaften nicht so deutlich raus stechen. Zuvor habe ich die Felle per Fön an die Gratung angepasst. Viele halten das zwar für Humbug, ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich so viel leichter stimmen lässt. Direkt sehen konnte ich die Auswirkung bei dem Aquarian Perfomance Fell. Ich gehe immer mit meinem Daumen über die Gratung nachdem ich gefönt habe und merke immer direkt, wie die Gratung sich um das Fell legt, anstelle einer Rundung merkt man die spitze Gratung (das soll aber nicht der Gegenstand von Diskussionen werden ).


    Die von mir verglichenen Felle waren:


    - Aquarian Performance II - Tipp von rumoO: Das Fell hat nen Dot oben drauf....
    - REMO Ambassador coated
    - REMO Pin Stripe Clear
    - REMO Emperor coated
    - REMO Emperor clear


    Ich hätte auch gerne ein paar Felle von Evans und RMV in den Vergleich mit einbezogen. Ich spiele aber seid Jahren nur noch REMO... Und mir extra 4 neue Felle wegen dieses Vergleichs zu kaufen fand ich übertrieben. Falls mir Jemand Probanden zur Verfügung stellt baue ich diese gerne nachträglich ein...


    Auch hier der Hinweis, dass nicht alle Felle neu waren, aber auch nicht so runter gespielt, dass man keinen vernünftigen Test mehr machen konnte. Ich persönlich habe halt viele Felle ausgetestet und nach 5-11 Proben wieder runter genommen und ersetzt. Aus diesem Bestand stammen die gebrauchten Felle.


    Die Audio-Files sind so gestaltet, dass ich alle Toms nacheinander spiele. Ein neues Fell ist immer dann zu hören, wenn ich einen einzelnen Schlag mache. Ich hoffe das reicht als Abgrenzung. Die beiden Files unterscheiden sich dadurch, dass der eine mit und der andere ohne ein wenig EQ bearbeitet wurde. Zudem habe ich die Files normalisiert, so dass man nicht von den Lautstärke-Unterschieden auf die einzelnen Felle schließen kann.


    http://soundcloud.com/schmatzi80/verleich-ohne-eq
    http://soundcloud.com/schmatzi80/verleich-mit-eq

    Kenne die Möglichkeiten und Grenzen nicht genau. Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass solche Pauschalaussagen (eben wie "du brauchst nur genug Speicher, alles andere ist egal") einfach Blödsinn sind.


    Richtig, es muss auch kein aktuelles Intel Notebook sein. Das geht auch mit nem >5 Jahre alten (nicht zu schmalbrüstigen, also kein Celeron o.ä.) Modell, wenn das OS bzw. die HDD nicht total zugemüllt ist. Aber wenn er sowieso ein neues kaufen will, ist die i3 (ivy bridge) Geschichte mit genutzter Grafikeinheit und ansonsten "standard" ne nette Sache, die sehr zügig, sparsam (dementsprechend länger mit Akku) und kühl (und dementsprechend leise) läuft. Mal von der HDD abgesehen, die das alles wieder ausbremst ... da kann man nicht viel falsch machen.


    Nur kurz... das notebook reicht so dicke, dass das wichtigste viel Speicher ist... wenn es zu pauschal war, so sollte es nicht klingen.... Es gibt ja viele Faktoren, die einen reibungsfreien Ablauf gewährleisten.. Alles irgendwie schoin geklärt, aber das wollte ich so nicht stehen lassen....

    Eine in meinen Ohren sehr gute low-Budget-Lösung für die BD-Mikrofonierung ist das DAP Audio DM-20... Für den Einstieg reicht es allemal und der Unterschied zu den Standard-BD-Mikros ist wirklich nicht groß. An dem BD-Mikro scheiden sich ja sowieso die Geister, die Einen schwören auf das D112, die Anderen können es nicht ab, weil es zu warm ist und brauchen mehr kick in der Berta und huldigen dem Audix, der Profi will Grenzfläche, etc. Da vieles über den EQ und den Kompressor läuft reicht ein grundsolides Signal aus.... Hier gab es ja auch nen Thread über Mikros und Positionierung, der war wirklich aufschlussreich...
    Zum Thema Software kann ich dir die Cubase-Sondereditionen der Zeitschrift KEYS eimpfehlen, da kriegst du für 15€ ne guten guten Einstieg... Ich glaube vor kurzem erschien 6LE, die Zeitschrift kannst du dir auch einzeln nachbestellen... Ich weiß nicht, wie es mit ner MAC-VErsion aussieht, ich benutze XP als Basis und das System läuft stabil...

    Moinsen,
    mal wieder lustige Ferndiagnosen an dieser Stelle, da geb ich auch mal meinen Senf dazu...


    Zusammenfassend klingt es ja so, als ob die Technik nicht das Problem ist... Da denke ich ein bisschen anders, da für mich Technik auch bedeutet, dass Dinge in jedem Tempo umgesetzt werden können... Hast du schon mal daran gedacht die Füße einzeln auf die Triolen abzustimmen? Bei mir versucht mein linker Fuß immer abzuhauen, wenn ich von binären Beats auf double-bass-Triolen wechsle... und "speed is nothing without control!".

    Ich würde dir empfehlen die Pegel vor Cubase richtig einzustellen, sprich im Pult, denn das Signal bzw. die Lautstärke des Signals in Cubase kannst du nachträglich ändern, die Eingangssignale nicht. Ich würde jemanden ans Pult setzen während ihr einspielt und die Eingangspegel bei Maximallutstärke einpegeln, so dass diese nicht übersteuern.


    Hab ich noch nicht gesehen. Snare Resos sind jedenfalls sehr dünn, ein normales Amba coated taugt dafür NICHT! Das einzige nicht-klare Snarereso, das mir spontan einfällt ist das Black Suede Snare Side.


    Ich kenne noch REMO Renaissance-Resos... Zählen die auch zu den coated-Varianten? Ich fand die sehr gut...

    Danke für die Kommentare...


    ... schlüssig oder nicht ist glaube ich Gewohnheits- und Geschmackssache... Das mit dem mumpfigen Gesang schauen wir uns mal an... Wir sind auf jeden Fall weiter fleißig und nehmen weitere Songs auf...


    Lustigerweise sind die noch nicht aufgenommenen Songs teilweise eingängiger teilweise vertrakter... mal schauen, wie die gefallen....

    Hi grieser,
    zum Thema Snare stimmen gibt es nen gutes Tutorial hier im Forum von matzdrums... hier: der stimmfilm


    Ansonsten gilt für mich immer: Das Reso ist für die Teppichansprache zuständig und das Schlagfell für den Ton... Wurde ja eigentlich auch schon abgefrühstückt.... Moongel hilft... Manchmal auch nur ein wenig tiefer oder höher stimmen....

    Dank an Euch für Eure Eindrücke....


    Es ist natürlich so, dass wir uns bei den Parts und deren Konstellation innerhalb eines Songs etwas denken. Da ist für uns nix wahllos aneinander geklatscht und die Songs sind für uns rund und in sich schlüssig...


    Zum Thema Gesang: Ich kann mir schwer vorstellen, dass unser Sänger tonal daneben liegt. Er hat ein gutes musikalisches Gehör und auch die Gesangslinien fügen sich für uns perfekt in die Songs ein... Da er auch Gitarrist ist bin ich mir sicher, dass er erkennt, wenn er irgendwo auch nur ein bisschen daneben liegt... Wir haben an Einigen Stellen in verschiedenen Songs halt nen krassen "Flüstertüten"-Gesangseffekt auf den Vocals, mein ihr das mit schlecht abgemischt, unpassend?


    Gibt es sonst noch Kritik? Irgendwer?

    Nen guter Freund von mir spielt gerne sein berühmtes Teeth-Drumming-Solo.... Natürlich geht das erst ab 1 Promille und ich schmeiß mich jedes mal in der Ecke, war mir nie nen Thread wert, aber wenn er nicht der einzige Verrückte ist... Bei Ihm ist es glaube ich ne rechts links BD-Snare-Kombi, wobei er die Schneidezähne noch als Crash benutzt... Ob er Rythmus-Gefühl hat kann ich aber nicht beurteilen, denn hören tu ich sein sauber gespieltes Thomas-Lang-Solo leider nicht.... Da fällt mir ne Ankündigungs-Reihe von Richard Cheese ein... Bass-Solo, Drum-Solo, Lang-Solo, Han-Solo, Teeth-Solo... Naja, ich glaube ich brauch erstmal nen Kaffee!!!

    Erstmal, sehr cool Diskussion...
    erst mal muss man wirklich unterscheiden, welche Musik abgenommen wird... Gitarre, Bass und nen Drum kann man vielleicht noch sauber signalmäßig trennen, ich finde, wenn dann noch Gesang und meinetwegen noch Backingvocals und vielleicht noch nen Keyboard dazukommen wird es meistens schon enorm laut, denn der Vorteil des "Live"-Mitschnittes ist ja der Wohlkühlcharakter... Und da finde ich sollte man darüber nachdenken sequentiell einzuspielen... Ich persönlich finde es gut nen Rough-Mix zu machen, der vor allem tight eingespielt ist, denn anhand einer solchen Vorlage kann man gut einzeln aufnehmen. Ich nehme mir immer diesen Mix, setze mich dann zu Hause hin, höre erst mal, schau dann, was ich genau wo spielen kann und trommle das dann für mich nach Vorlage und Roughmix ein, dann geht es erst ans Aufnehmen, denn das wichtigste an einer Aufnahme ist die Vorbereitung... Jetzt kann man auch wieder den Bogen zur Live-Aufnahme machen... Wenn die Band gut vorbereitet ist und jeder seinen Part am besten nach Klick, oder gut eingespielter Song-Vorlage geübt hat, dann ist es sogar manchmal besser die Sachen live einzuspielen... Für mich sind Studio-Tage immer ein wenig mit Druck verbunden... Ich spiele lieber alleine nach Track ein, denn jeder Fehler ärgert mich halt und diese Kleinigkeiten bei einem Live-Mitschnitt rauszufiltern ist ziemlich unmöglich...
    Spaßmodus ein [Vorteil ist auch, man kann einem Gitarristen oder Bassisten auch mal vorführen, was es heisst nicht tight zu spielen. Ich finde es immer lustig, wenn man Aufnahmen macht und die Signale isoliert aufnimmt, dass die werten Herren sich dann wundern, dass sie irgendwie daneben sind, obwohl sie "gefühlt" doch alles richtig gemacht haben... Da frag ich immer: "Na, nie mit Metronom geübt?". Okay, der Blueser und Jazzer kann jetzt natürlich auch gerne kontern, aber die Musikrichtungen, die mich betreffen (Rock,Alternativ,Metall,Pop) sind nun mal sehr auf kontinuierliches Tempo getrimmt...] aus!

    Moin,


    ich habe schon in meinem Vorstellungsthread ein bisschen über die Band geschrieben, deswegen gibt es hier einfach nur was für die Ohren... Der 3. Song ist auch fertig eingespielt, aber da fehlt noch der letzte Feinschliff....


    Wie es bei Aufnahmen so ist, wirklich zufrieden bin ich nie, da mal ne BD unsauber oder das Micro-Timing nicht so, wie ich es haben will, aber egal... Wir stehen am Anfang und für uns ist es erstmal wichtig Songs rauszubringen um Sie Live präsentieren zu können...


    Ich würde mich über Kritik freuen und hoffe es gefällt....


    http://soundcloud.com/kattara


    Moin luf,


    irgendwie bringst du es recht gut auf den Punkt.... Alles sehr schwierig... Ich kann dir nur empfehlen ein neueres Set zu kaufen. Den Vintage-Charakter oder deinen speziellen Sound kannst du besser mit den richtigen Fellen einstellen... Bis 1400€ gibt es gebraucht echt viel schönes Zeugs, dass das auch kann... Ich persönlich würde dir zu einem Set der großen Marken raten, da ist man auf der sicheren Seite... Die Hardware ist durchdacht und du hast zum Wiedereinstieg ein "Rundum-glücklich-Paket". Zum PDP Pacific kann ich dir auch leider nix erzählen... Ich finde aber, dass es neu in dieser Preisklasse bessere Allround-Sets gibt...

    Vielleicht mit Fell (Plüsch, irgendwas Bauschigem)l beziehen... Sorry, habe gerade das "Animal"-Interview in der d&p gelesen, hab ne Querverbindung zu dem Set gesehen, keine Ahnung warum... Wäre glaube ich coole Sache bei so einem abgefahrenem Set... Noch nen Band um den Hals und ne Kette dran, die du ,mit dem Set verbindest und du kannst draufhauen, wie nen Tier ;)