Beiträge von Sebomaniac

    Wie bei allen großen Köchen verhält es sich so, dass auch diese nur mit Wasser kochen, was Herr Guiliana auch macht, genau betrachtet.
    Die technischen Fähigkeiten kann sich jeder mehr oder weniger schnell aneignen.... Musikalität, etwas Talent und viel Arbeit/Spielen
    in verschiedensten Ökosystemen (Bands) was eben die Lernkurve steiler werden lässt als jahrelang mit den selben Kumpanen zu "proben", sind dann der Unterschied .. ;)
    Vor allem hilft hier ins Wasser springen um schwimmen zu lernen...auch wen das Mut erfordert... Jazz-Sessions, Improvisieren mit anderen...die Welt ist unendlich...


    Viel spass beim Üben und spielen...


    Gruß


    Sebo


    P.S.: die Platte von seinem Quartett ist übrigens auch sehr hörenswert!
    P.P.S.: Es gibt einige Drummer, besonders aus dem New Yorker Umfeld, die extrem kreativ spielen, aber kaum Bekannt sind. (Bsp.: Ziv Ravitz, Otis Brown II, Kendrick Scott, Daniel Dor, Amir Bezler...usw. usf.)

    Ohh Generation Facebook ;(


    Na, sooo jung bin ich nicht mehr ;o) und auf's DF bezogen auch nicht...


    Ich fordere lediglich die Konsequenz wenn das eine, dann auch das andere. Ebene NICHT bei FB wo es keine "Negativschnellkommentar" gibt, könnte ja jemand sich beleidigt fühlen oder sein Haustier in der Mikrow... lassen wir das :P.


    Gäbe es das, könnte ich jetzt einfach 2 Daumen runter drücken bei Euren Beiträgen und müsste nicht so viel tippen und könnte in der Zeit 'was besseres anstellen.... :D :rolleyes: (also einfach warten dass das Antibiotikum die Mandelentzündung ausmerzt ohne dabei viel zu tippen).

    Anhören (Drummer): Gene Krupa, Sid Catlett, Cozy Cole, Zutty Singleton, Baby Dodds, Buddy Rich, Louis Bellson, Billy Higgins, Elvin Jones, Tony Williams, Art Blakey, Sam Woodyard, Jack DeJohnette, Max Roach, Ed Blackwell usw. usw.


    Die Jungs sind ja alle ganz gut dabei, aber es gibt auch richtig viiiiele tolle aktuelle Künstler und Drummer mit Wahnsinnsfähigkeiten...und das mit besserer Audioqualität...;)
    Die bedingungslose Verehrung der Vergangenheit des Jazz ist so ein wenig auch das Problem.... :D

    danke!


    also die von dir geposteten videos hab ich jetzt drauf!


    Das glaube ich nicht :D .... erstmal: Das ist ein Basic pattern für Swing... Jazz ist nicht nur dingdingAding....
    Jazz kann alles (mögliche) sein.....


    Das zentrale in den "basic" Pattern des Swing ist der Puls.... 4-tel Noten, meist auf dem Ride... alles andere ist quasi optionales Beiwerk...
    Du kannst spielen was Du willst, 7 gegen 4, Clave mit dem Fuß zu double time samba swing...interessiert keine Sau wenn die Basics nicht passen...
    Swing ist sicherlich ein guter Einstieg in die Musik die man gemeinhin Jazz nennt...


    Mein Tipp: Real Book besorgen, Stücke auschecken und dann spielen, spielen, spielen...
    Garantiert gibt es auch in Deiner Gegend einen Club wo regelmässig Jam-Sessions stattfinden...manchmal sogar explizit Jazz... ;)
    Wenn Du das Swing Pattern beherrschst, in allen möglichen Tempi mit stabilem Puls, kannst Du schon mal 50% der Sachen mitspielen die auf solchen Session gespielt werden.
    Dann brauchst Du noch ein grundlegendes Bossa-Pattern, die nächsten 35% des Repertoires... die restlichen 15% sind dann FUnk, Samba oder was auch immer...
    Ein wenig Besenspiel und Du bist auch für die Balladen mit Gesang gewappnet...Musikalische Grundlagen wie typische Formen von Stücken ("AABA" sei als häufigster Vertreter genannt) lernt man dann auch ganz flott...
    That's it...rausgehen, Spass haben...keine Scheu, jeder hat irgendwann zum ersten Mal bei einer Session gespielt... :) :thumbup:


    Literatur - gibt es unendlich viel... John Riley bietet schon mal einen fundierten Einstieg mit netten Play-Alongs.
    Es gibt tolles Videos von Peter Erskine wo er gaaaaanz am Anfang loslegt und toll erklärt...
    Und dann gibt es hunderte und tausende von tollen Platten, Videos, Livekonzerten und so weiter...


    Hau rein...

    ..leider ist auch die Sprachintelligenz gemeinhin nicht auf dem aufsteigenden Ast...
    Was heute als Witzchen zu lesen ist (Kommas retten Leben a) Wir essen Opa b) Wir essen, Opa) ist eigentlich eher traurig und bitter...
    Weitaus furchtbarer ist auch die Sprachbarriere wenn es um Fremdsprachen geht...
    Menschen mit akademischer ausbildung die in internationalen Projekten kaum zu gebrauchen sind und vor allem Fehler
    die durch halbwegs sicheren Umgang mit Sprachen vermeidbar wären sind unzählbar...gerade da ist Deutschland Entwicklungsland...


    Nun gut..muss jetzt Wände einreißen...

    Ahoi,


    vermutlich gibt es eine gesunde Mischung aus Stress, Frust und Langeweile die z uso einem Schritt bewegen...


    Stress - weil einfach alles immer schneller wird, optimieren, Gewinne verbessern, individuum spielt immer weniger eine Rolle
    Frust - wegen immer größer werdender Menge keine Zeit irgendetwas den eigenen Ansprüchen entsprechend fertig zu stellen, "bescheidener" Chef, verändertes Bild im Vergleich zu vor ein paar Jahren.
    Langeweile weil nicht mehr intellektuell gefordert mit den Aufgaben, Routine, 9to5, Hamsterrad...


    Stimmt so in etwa?


    :D KEnn ich.


    Ich habe mir eine neue Position gesucht, in dem Bereich an dem ich wirklich Spaß und Interesse habe, mit einer Aufgabe die zu mir besser passt, vor allem in einer Struktur die mir entgegenkommt (Mittelstand statt Konzern),
    mit einem tollen Chef (menschlich und fachlich) sowie tollen Kollegen - klar ist das auch anstrengend, aber wenns spaß bringt isses einfacher...
    Nebenbei ist noch ein kleiner Mann da seit einiger Zeit, Frau, Hauskauf steht an, das Gesamtpaket ist super, auch wenn die Einzelteile gelegentlich nicht spassig oder ermüdend sind... (Arbeit)
    Die Mischung stimmt, nichts einseitig - vielleicht hilft Dir so ein Impuls - "was neues anfangen" ..Du scheinst mir auf der Suche nach Sinn, Herausforderung, Abwechslung...
    Natürlich denkt man da erstmal an das naheliegenste.."Schlagzeug kann ich gut...." mal platt gesagt...muss aber nicht der Königsweg sein.
    Ich habe mir vorgenommen das Schöne immer frei zu lassen und nicht mit Verpflichtungen zu belegen (Unterrichten MÜSSEN etc.)


    Mein Rat ist Dich beruflich neu zu orientieren - vielleicht zu reduzieren und die bleibende Zeit einfach mal zum Leben zu nutzen!
    Die Gesellschaft suggeriert immernoch "Du musst 35h Woche zur MAloche, Dein Leben lang, gleiche Firma, gleicher Job - funktioniere gefälligst" .. das is aber - gelinde gesagt - vorbei!


    Gedanken, Denkanstöße...wie auch immer - mach 'was draus!


    Viele Grüße, Wünsche Dir nur das Beste!


    sebo