Beiträge von Beeble

    weis jemand welche Software hier in dem Video verwendet wird?
    Oder falls jemand etwas gutes in der Richtung für IOS kennt immer raus damit.


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    USB > Ja, wenn 3.0
    Da muss man sich aber über seine Rechnerkonfiguration im Klaren sein und die 3.0 Interface liegen vermutlich weit über deinem Budget.
    Firewire > Ja, ohne wenn & aber.

    USB 3 wenn einem ca 30 Aufnahmekanäle nicht reichen, der Threadstarter sprach von momentan 4 Spuren.
    USB3 kann Full Duplex, falls es solche Geräte schon gibt würde sich die Anschaffung bei exessiver Nutzung vieler Spuren sicher lohnen.
    Firewire 400 ist langsamer als USB 2 und schon sehr veraltet, hat aber den Vorteil das es full duplex arbeitet.


    Meine Meinung:
    Ein USB 2 Interface wenn man nicht mehr als 30 Spuren gleichzeitig aufnehmen will und ein preiswertes Gerät sucht.
    USB 3 wenn man nach oben keine Beschränkungen haben will und einem etwas kleinere Latenzen wichtig sind und Geld keine Rolle spielt.
    Firewire wenn man solch ein Gerät geschenkt bekommt und man mit sehr wenigen Spuren arbeitet.

    meine Rechner (Macbook Pro und iMac) sind beide noch älterer Generation (2010 oder so), aber die werden das für meine
    Zwecke bestimmt auch schaukeln. Und irgendwann werden sie ersetzt werden müssen..

    keine Sorge, zum Aufnehmen bis mindestens 30 Spuren reichen deine Macs locker aus.
    Eng wirds erst beim Mischen mit vielen Spuren und rechenintensiven Plugins bei größeren Projekten.
    Die Latenz bei USB ist leider mit um die 5ms pro Richtung recht hoch, zumindest bei Windows Hardware.
    Das stört aber erst wenn man das Monitoring über die DAW während der Aufnahme nutzt.

    Für die Entscheidung mit Glyn Johns aufzunehmen gibt es dieser Tage ja nur 2 Gründe:
    Einmal zum lernen und einmal weil das Budget für mehr nicht reicht, sowohl was Equipment als auch freie Aufnahmekanäle betrifft.
    OK, für richtige Retronerds ist es vielleicht noch interessant mal die
    ganze Band mit altem Equipment analog auf 8Spur Tonband aufzunehmen und
    sich mit 3 Drumspuren zu vergnügen.


    Damals waren unbegrenzte Aufnahmespuren wie heute nicht möglich und alles >16 Spuren für kleinere Studios unbezahlbar. Da musste man sich schon was einfallen lassen.
    Ich denke jeder sollte sich damit einmal beschäftigt haben des lernens wegen.
    Aber ausreichend Kanäle zum Aufnehmen sind heute ja erschwinglich und zumindest ich nehme so viele wie ich mir leisten will.
    Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind einfach vielseitiger und einfacher wird es mit Glyn Johns auch nicht.


    Ich habe mit den SC450 dabei bessere Ergebnisse erzielt als mit zb. NT5. Warum weiß ich nicht.
    Auch denke ich das bei einem kleinen Set mit einem Ride, einer Tom, Snare, BD und HH vielleicht bessere Ergebnisse zu erreichen sind als mit einem 12teiligen Set mit Beckenwald.

    "füllern" tust du doch mit dem Klarlack. Kleine Riefen werden nachher unsichtbar. Nur nach dem Beizen kannst du natürlich nicht mehr schleifen. Störende Riefen müssen vorher geschliffen sein.
    Dem Lack ist es auch egal ob es sich um einen Tisch oder eine Trommel handelt, ebenso das Holz.

    Nach dem ich geschliffen habe, ist das Holz natürlich nicht ganz eben.

    natürlich ist das Holz ganz eben wenn du geschliffen hast. Ist es das nicht, bist du noch nicht fertig mit schleifen.
    Ich gehe hier davon aus, das du weisst wie man Holz schleift!?


    Wenn deine Oberfläche fertig geschliffen ist, kannst du beizen, auch hier gehe ich davon aus das du weißt wie es geht!?
    Jetzt kommt die erste Schicht Lack, ich bevorzuge bei so kleinen Flächen einen sehr kurzen Härter.
    Vorsichtig anschleifen, nicht durchschleifen, es muss nicht superglatt werden.
    Jetzt die zweite Schicht und dann sehr fein schleifen bis mindestens 800er Papier.
    Dann die dritte Schicht jetzt schön satt auf Glanz spritzen. Dafür ruhig einen normalen Härter nehmen damit der Lack Zeit hat sich zu setzen.
    Düse 1,0 bis 1,6, je nach Pistole.


    Wenn es richtig klavierlackmäßig werden soll, wirst du 3-6 Schichten oder mehr jeweils mit Zwischenschliff benötigen.
    Hat man eine saubere Spritzkabine zur verfügung, lassen sich auch sehr gute Ergebniss mit 1k Wasserlacken erreichen.
    Ich benutze ausschließlich Wasserlacke.

    Endlich tut sich mal was, einige Hersteller scheinen kapiert zu haben das Kooperation vielleicht besser ist als sein eigenen inkompatibles Süppchen zu kochen.


    Worum gehts? Wer von euch auf die MuMe geht sollte sich ein wenig bei NI und auf dem Yamaha und Steinberg Stand umsehen.!


    -Wir produzieren schon seit Jahren die Messestände für Yamaha und ca 1 Woche vor Aufbau werden auch die Produkte bei uns eingelagert.
    Da bin ich natürlich immer neugierig und schau schon mal was es für neue Sachen gibt.


    Der Marketing Direktor von Yamaha, Christopher Dunkley, ein sehr netter Mensch hat auch immer ein Ohr und Spass dran über neues zu quatschen.
    Diesmal eregte ein Mischpult mit sonderbarem Design mein Interesse. Grosser und kleiner Bildschirm und jede Menge OLED Displays über das ganze Gehäuse verstreut.
    Als Herr Dunkley gestern zur letzten Besprechung kam und alle Ausstellungsstücke noch einmal kontrollierte habe ich ihn auf das Pult angesprochen..


    Wir sind dann in einen der Besprechungsräume und hinter verschlossener Tür hat er uns (mein Musikerkolege und ich) sehr begeistert das Pult erklärt.
    Es handelt sich wie man auch unschwer erkennen kann natürlich um ein Digitalpult mit einem ca 12" und einem 6" 3DTouchscreen.
    32Kanäle und 16+4 Fader. 32 Ein- und 8Ausgänge mit 96kHz/24Bit, Ethernet, Wlan und USB und eigentlich allen üblichen Schnittstellen, sogar Midi (aus gutem Grund, dazu gleich mehr)


    Seit Behringer mit seinem X32 alle Konkurenten und wohl besonders Yamaha vom Markt gefegt hat arbeitet Yamaha an dieser eierlegenden Wollmilchsau.


    Was Herr Dunkley dann erzählte konnte ich zuerst nicht glauben:
    Dieses Pult hat ein modifiziertes Windows BS, optimiert auf Audioperformance, einen i7, 32Gb Ram und einen Slot für zusätzliche SSD Platten.
    Der Hammer ist, das Cubase auf dem Pult läuft und zwar auf dem hochaufösenden OLED Display mit 3D Touch.
    Auf dem kleineren Display werden wahlweise Effekte, VSTi und Meterbridge angezeigt.
    Diese Cubaseversion sah schwer nach Version >9 aus, ich denke damit ist klar was uns in den nächsten Versionen alles erwartet.
    Natürlich ist das alles etwas fummelig, aber es lassen sich noch 2 Externe Monitore anschließen und natürlich eine Tastatur.


    NI wird definitiv Bestandteil dieses Pultes sein, und ich denke es geht wohl um die bisherige Verweigerung von VST3 seitens NI.


    NI hatte wohl schon ein Drumtriggerinterface fertig entwickelt das via Ethernetkabel am PC und/oder dem Pult angeschlossen werden kann,
    Das ist wohl auch der Grund warum man eine Midibuchse optional nutzen kann.
    "Es wird keinerlei Latenzen geben über die USB Ports, diese werden 20x pro ms abgefragt, das ist mehr als das einhundertfache eines PCs"
    "Ein zukünftiges Einspielgerät könnte Midibefehle über Ethernet liefern..mehr will ich dazu jetzt nicht sagen.."


    Probleme gibt es wohl noch mit Rolandlizenzen und wirtschaftlich ist NI wohl ohne Yamaha/Steinberg längerfristig nicht überlebensfähig.
    Leider durfte Herr Dunkley mir dazu nichts genaueres erzählen. Kontakt mit Studiodrummer und einem Flügel lief jedenfalls schon auf dem Pult



    Danach haben wir noch ne knappe Stunde mit dem Pult rumgespielt (ich habe mich nicht getraut heimlich ein Foto zu machen, musste ich ihm versprechen)
    Cubase lässt sich komplett über touch bedienen, auch wenn der 3D Effekt zb bei den Fadern erstmal komisch ist.
    Es lief alles sehr flüssig und es gab keinen Absturz. Es lässt sich sehr schnell zwischen DAW und Pultbedienung umschalten.
    Schön sind auch die kleinen OLED Displays über und unter den Fadern, ähnlich wie beim X32 zeigen sie aktuell Belegung und Funktion, allerdings hochauflösend und optional animiert.


    Mit der integrierten DMX Software lässt sich das Pult auch noch für die Lichtsteuerung nutzen. -Die meisten Windowsprogramme sollen laufen.


    8 XLR Eingänge und 4 Ausgänge find ich aber etwas wenig. Nutzen lassen sich die restlichen Ein/Ausgänge nur mittels einer Stagebox die über Ethernet angeschlossen wird.
    Vom Einschalten bis zum Cubaseprojekt dauert es ca 6s! Wahrscheinlich weil nur die im Projekt befindlichen Plugins geladen werden und nicht alles gescannt wird.
    Wenn an den Gerüchten mit dem Triggerinterface was dran ist, bin ich mal gespannt. Vielleicht gibts ja bald Infos von NI selbst.


    Ich denke die Zusammenarbeit der 3 "großen" könnte die Entwicklung etwas antreiben und richtet sich besonders gegen die inovationsschwache Firma ROLAND
    und dem Markschreck bei Digitalpulten, Behringer.
    Und vielleicht kommt dann endlich mal VST3 auch bei NI an.


    Zum Preis sagte er uns nur soviel, "es wird etwa so viel kosten wie die das X32+ein sehr guter PC."


    harren wir der Dinge die da vielleicht bald kommen.

    Cubase zb. setzt automatisch Hitpoints in jeder Audiospur. Hitpoints sind Markierungen der Transienten, also dem Attack zb. einer Snare.
    Da du Einzelspuren vorliegen hast funktioniert das ganze hervoragend ohne viel Nachbearbeitung.



    aus diesen Hitpoints lässt sich mit einem Mausklick eine komplette Midispur erzeugen, sogar mit Lautstärkedynamik wie in der Originalspur.
    Jetzt diese Midispur gegebenenfalls noch quantisieren einen Drumsound deiner Wahl zuordnen und fertig.
    Ich benutze diese Methode manchmal um beim Mix das vorhandene Material noch etwas zu pimpen.

    da bin ich mir fast sicher das du das im Nord einstellen kannst wie eingehene Mididaten in Bezug auf Anschlagstärke behandelt werden.
    Falls alles nicht geht kannst du immer noch einen Rechner dazwischenschalten mit irgendeinem Midifiltertool wie Midi-OX oder was es da so gibt.

    KT Trigger habe ich ich in Zeiten benutzt als es noch keine Hitpointerkennung gab. Sehr gutes Tool, aber bedarf viel Einarbeitung und Fummelei.


    wenn du 16 Audiospuren hast gehe ich davon aus das du eine DAW benutzt?
    Die meisten DAWs haben eine Transientenerkennung und damit ist das ersetzen der Sounds ein Kinderspiel.
    Ansonsten mal die Demo von Cubase 30 Tage an deinem Projekt testen.

    Wie kann man denn die Gesamtlatenz in so einer Kette ermitteln?

    objektiv geht das nur mit einem Ozilloskop. Nur so bekommt man die Gesamte Signallaufzeit vom Anschlag bis zur Ausgabe des Tons.


    Mikro direkt aufs Pad, das Mikro in den Oskar, den Audioausgang auch an den Oskar. Der Schlag wird als erstes Aufgezeichnet, dann kommt irgendwann der Ton aus dem Audioausgang auch an. das Zeitintervall ist dann die Gesamtlatenz, die bei USB irgendwo zwischen 15 und 30ms liegen wird.
    Vergessen wird leider bei solchen Latenzvergleichen meist die nicht beeinflußbare Verzögerung am recht langsamen USB, die immerhin je nach Rechner irgendwo zwischen 5-10ms liegt (also 10-20ms hin und zurück)


    Das Signal beginnt seine Reise mit dem Anschlag ans Pad. Der Sensor(Piezo) schickt das Signal ins Modul, dieses generiert daraus ein Midiwort.
    Dieses kommt dann recht zügig am USB Port des Rechners an und hat da erst mal Pause, da der USB Eingang nur sehr selten vom Rechner abgefragt wird, etwa alle 5-10ms.
    Im Rechner gehts dann zügig weiter in die DAW/VSTi dort wird der Ton dann gerechnet. Das passiert nahezu in Echtzeit.
    Das ist dann aber noch kein Audio sondern nur Daten die wieder über USB ins Interface geschickt werden und erst dort in etwas hörbares gewandelt werden was dann letztendlich am Verstärker/Lautsprecher ankommt.


    Das bedeutet jeder der in seinem Asiotreiber eine Latenz von 2ms angezeigt bekommt hat tatsächlich eine Latenz >12ms je nach Drummodul und Rechner auch locker bis 20ms und mehr.


    Folgende Grafik veranschaulicht das sehr schön, auch wenn es da um Audio geht was zusätzlich noch mehr Latenz erzeugt als Midi da auch das Eingangssignal erst gewandelt werden muss.
    Die Wandler arbeiten deutlich im Microsekundenbereich was man als Echtzeit bezeichnet, das ist schneller als der Schall von einem InEar bis zum Trommelfell braucht.
    Die Werte in der schon etwas älteren Grafik sind auch bis auf die USB Werte etwas großzügig angegeben.



    Was auch interessant ist, die Zeit die ein Modul braucht vom Anschlag bis zur Ausgabe eines Sounds.
    Man nimmt einmal auf einer Midispur das empfangene Midievent auf, auf einer Audiospur noch den dazugehörigen Sound vom Modul.
    Eventuell noch auf einer weiteren Audiospur über ein Mikrofon den Padanschlag.
    Damit lassen sich die relativen zeitlichen Abstände messen, jedoch nicht die Gesamtlatenz.


    Für low latency Fetischisten ist eine alte RS232 Schnittstelle die bessere Wahl, da dort die Mididaten im stream durchgereicht werden und nicht erst endlos am USB Bus parken.
    Ich denke auch das auf einer internen Karte auch reichlich Midilatenz eingespart werden kann.
    Ohne es zu wissen vermute ich, das der Midieingang auf meiner internen Juli@ Karte deutlich schneller ist.
    Sowieso sind interne Karten unschlagbar was performance betrifft. Besonders die von RME ;)


    Auch ist dieser Latenzkrieg ist völlig überbewertet. Für Puristen mag das entscheidend sein, aber der Hobbymusiker wird auch mit einem TD50 über USB gefühlt in Echtzeit spielen können.

    Ein gutes leicht verständliches Tutorial für Anfänger.
    Leider spricht er nicht die wirklich wichtigen Hürden bei der Gesamtlatenz an. Ok muss er auch nicht, da man mit einem solchen Setup wie im Video darauf sowieso keinen Einfluß hat und und das Erklärvideo unnötig kompliziert macht.
    Wer Wert auf geringe Latenzen legt nutzt sowieso kein USB. Und das Roland kein Interesse am nutzen von VSTi hat ist wohl verständlich.
    Ein Einsteiger wird genau so ein Setup nutzen und darum gehts in dem Video. Nur soviel leicht verständliche und gut erklärte Infos wie nötig.
    Das Video sollte man hier anpinnen.

    Aber jetzt lasst uns doch um Gottesinnenwillen nicht schon wieder abschweifen...

    du hast ja Recht..aber einen noch:


    Es bedarf doch keiner Rechtfertigung warum sich jemand ein TDx kauft, auch nicht wie er dieses nutzt und einsetzen möchte.
    Leute die 1000 Euro für ne Briefmarke bezahlen sollen das tun, ich würde sowas nie werten!
    Auch das die meisten hier wissen das VSTi fast echt klingt und sich trotzdem mit dem tweaken der Synthiesounds beschäftigen weil es ihnen Spass macht ist nicht zu bewerten.
    Wenn jemand enttäuscht ist das "super natural" gar nicht so natürlich klingt wie die Werbung sugeriert und das gerne ändern möchte kann man sich ja austauschen, aber ohne denjenigen
    zu belächeln und dann auch sachlich und weniger emotional.
    Diese unliberale Haltung der beiden Fraktionen Schlagzeug und Edrum erinnert mich oftmals an Fußballfans.
    Bei keinen anderen artverwanten Instrumenten wird so dermaßen kontrovers und verbissen gestritten wie hier.
    Statt seine Zeit und Geld mit Schlagzeugspielen oder überhaupt mit Musik zu vergeuden könnte man sich ja auch besser ne Golfausrüstung kaufen und wäre viel an der frischen Luft.
    Jeder Thread hier zum Thema Edrum/Roland wird früher oder später gekapert und endet immer bei postings wie meinem jetzt..deswegen hör ich jetzt auch auf und weiss schon gar nicht mehr worum es hier eigentlich ging.