Beiträge von c_g_ramone

    Hallo Leute,


    ich habe mir vor ein paar Wochen ein ca. 30 Jahre altes Remo "Encore"-Set gekauft. War sehr günstig, gut erhalten und klingt gar nicht schlecht.


    Die Kessel sind aus "Acousticon SE", also diesem Holzspäne-Harz-Gemisch von Remo. Die Kessel sind noch rund, die Gratungen sind alle ok.
    Allerdings sind die Kessel von den Böckchen eingedrückt, d.h. da sind Beulen entstanden. An der Bassdrum recht deutlich, an den Toms nur minimal bis gar nicht.


    Nun die Frage: hat schon mal jemand von euch versucht, sowas wieder zu begradigen? Ich möchte da jetzt nicht unbedingt einfach mit Heißluft oder so dran gehen.
    Bevor etwas kaputt geht, lasse ich die Teile lieber so. Wie gesagt, der Sound ist völlig ok.


    Ich habe auch schon kräftig gegoogelt, aber nichts hilfreiches gefunden. Lediglich einige Infos:
    - diese Acousticon-Kessel waren kein Billigkram
    - Besitzer solcher Sets waren damit sehr zufrieden
    - Kessel der ersten Acousticon-Variante (ohne "SE") haben sich irgendwann "aufgelöst"...
    - die PTS-Trommeln (mit vorgestimmten Fellen) klangen nicht so toll


    Nebenbei: wenn jemand Encore-Trommeln (mit den klappbaren Böckchen) abzugeben hat, ich hätte Interesse.
    Zustand usw. egal. [An einem "Schrott"-Kessel könnte ich z.B. ein paar Reparaturversuche machen.]


    Gruß,
    c_g_ramone

    Hallo Leute,


    ich habe im Proberaum eine Sonor-HiHat aus der Force 2000-Serie, bei der ein Bein fehlt. Wurde vom Vorbesitzer vermutlich wegen einer Doppelfußmaschine entfernt und entsorgt.
    Jetzt würde ich das Teil gerne wieder komplettieren. Hat zufällig jemand so eine HiHat DEFEKT rumliegen?
    Vielleicht ginge auch ein Beckenständer. Das Unterteil würde ja reichen, so lange Beine dran sind.
    Die Force 2000-Beine sind einstrebig.

    Hallo,


    ich habe vor genau einem Jahr ein 2000er S.R. Ride bei Paiste polieren, bedrucken und versiegeln lassen. War danach tatsächlich fast wie neu. Und sieht jetzt immer noch sehr gut aus. Gekostet hat mich der Spaß ca. 50 Euro. Hat allerdings zwei Monate gedauert.

    Upps... Sorry, aber so hatte ich das nicht verstanden. Ein GROSSES Loch (als Reso-Öffnung, wie sonst beim Reso-Fell) würde ich auch nicht vorschlagen. Auf die Idee wäre ich auch gar nicht gekommen. Mir ging es eher darum, ob man grundsätzlich ein Loch in das Schlagfell machen darf/kann/sollte.
    Und nebenbei: ja, in den Bassdrums auf dem Foto sind Mikrofone fest installiert.

    Also mein Bassdrumsound ist durch die Löcher nicht trockener geworden. Das haben eher die kleinen Decken bewirkt.
    Und leiser sind sie definitiv auch nicht geworden. Träge kommt mir da auch nix vor. Und (wie bereits geschrieben) gerissen ist
    mir dadurch auch noch kein Fell.
    Ich habe die Mikro-Löcher in die Schlagfelle gemacht, weil ich vor den Bassdrums möglichst nichts rumfliegen und -stehen haben möchte.
    Bei Gigs sind mir so oft Mikroständer von den Bassdrums gekickt worden, daß ich darauf keinen Bock mehr hatte. Das kann jetzt nicht
    mehr passieren. Da muß schon jemand die Bassdrum selbst umrennen.

    Ich mache das schon seit Jahren so, weil ich keinen Bock auf ein Mikro-Kabel hatte/habe, das vorne aus der Bassdrum rauskommt. Eine Buchse im Kessel kam für mich auch nicht in Frage.


    Ich habe bei mehreren Bassdrums kleine Löcher ins Schlagfell geschnitten, ca. 2 cm im Durchmesser, damit ein XLR-Stecker durchpasst. Ein Fell ist mir an dieser Stelle noch nie gerissen, egal ob ein- oder zweilagig. Meine Bassdrum-Mikros sind mit SIB-Halterungen in den Kesseln angebracht.

    Da deine Bassdrums Rosetten für Tom-Halter haben, könntest Du versuchen, jeweils einen Mikro-Haltearm von innen bzw. von unten darin zu befestigen. Gesehen habe ich sowas schon, da hat's gut funktioniert.

    Also ich benutze die Megaports seit längerer Zeit und bin sehr davon angetan. Ich sag's aber lieber gleich: ich bin inzwischen Endorser der Marke Drumport, deswegen halte ich mich mit Aussagen zurück, die als nicht-objektive Werbung verstanden werden könnten. Wer mit der Optik der Ports etwas anfangen kann, sollte sie nach Möglichkeit mal ausprobieren. Ich spiele hauptsächlich Metal mit viel Doppelbass, und meine Bandkollegen und ich sind mit der Soundveränderung durch die Ports sehr zufrieden.

    Zufällig habe ich mir gerade letzte Woche ein Middle-Pedal gebaut. Besonders aufwändig war es nicht, Arbeitszeit vielleicht zwei Stunden.



    Eine echte "Notwendigkeit" gab es eigentlich nicht, ich wollte es nur mal ausprobieren. Normalerweise spiele ich zwei Bassdrums (mit einzelnen Fußmaschinen)


    oder mit einem normalen Doppelpedal. Für mich fühlt sich das alles gleich an. Optisch finde ich es aber schöner, wenn die Bassdrum (wenn's nur eine ist) in der


    Mitte des Sets steht. Das war sonst nämlich bei mir nicht so, weil ich ja einfach nur eine Bassdrum weggelassen hatte.


    Mich wundert allerdings, daß so wenige Hersteller überhaupt Middle-Pedale anbieten.

    Ich war vor 6 Monaten auf Europa-Tour und hatte auf der Bass so ein Fell (mit Flammen-Design). Mit dem Sound waren alle zufrieden. Das Fame-Logo habe ich mit Nagellackentferner weggewischt. Und das Premier-Logo gibt's als Aufkleber bei Ebay.


    Den Band-Namen hatte ich übrigends einfach im Büro weiß auf schwarz auf Papier gedruckt und mit einem Klebestift und zwei kleinen Streifen Tesafilm aufgeklebt. Hat man aus zwei Metern Entfernung nicht mehr gesehen. Ich war nur Aushilfsdrummer, deswegen habe ich das so simpel gemacht. Sonst hätte ich was bei Drumsigns in Auftrag gegeben.

    Mein Ride hängt direkt über der rechten Bassdrum. Und mir hat nicht gefallen, daß der Galgen dafür waagerecht stehen mußte (oder sogar nach unten geneigt, je nach Marke). Also habe ich einfach die Basis gekürzt.

    Ich hab' schon mehrfach Galgen-Beckenständer gekürzt, um das Ride-Becken tiefer zu kriegen. Einfach die Befestigungsschraube des Dreibeins rausdrehen, das Rohr weiter durchziehen und mit einem Rohrschneider kürzen. Danach ein neues Loch für die Schraube bohren, fertig. Ich bin kein Handwerker, hat aber trotzdem nur ein paar Minuten gedauert.

    Auf der Mapx-Anzeige in der D&P erkennt man es besser, da sind auf jeden Fall zwei Metallreifen hinter dem Holz-Spannreifen zu sehen. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, daß es auch zwei Felle sind. Und auf dem Foto oben sehe ich wirklich den Holz-Spannreifen, dann einen silbernen (Fell-)Reifen und einen schwarzen, den ich auch für einen Fell-Reifen halte.