Vielen Dank für die Antwort. Ich bin bisher auch davon ausgegangen, dass die Kessel zusammengehörten.
Ich kann, meiner Meinung nach, daraus kein "vernünftiges" A-Set mehr machen, weil die beiden Standtoms zu beschädigt sind und daher sehr stark abgeschliffen werden müssen. Aber abgesehen davon möchte ich auch gar kein A-Set mehr daraus machen. Ob es nach der Restaurierung trotzdem auch als A-Set gut klingt, wird man sehen. Die beschädigten Kessel müssen so oder so abgeschliffen werden, bevor sie weiter bearbeitet werden können.
Hier mal ein Zitat der "Sticks" Webseite (Quelle: http://www.sticks.de/equipment/pearl-wood-fiberglass-drums/)
ZitatGeschichte der Pearl Wood/Fiberglass Drums
Erstmals ist 1970 in einem Pearl-Katalog von „Wood/Fibreglass“-Drums die Rede – übrigens tatsächlich „Fibreglass“ geschrieben. Bereits 1968 hatte Pearl allerdings mit dem „President“-Outfit schon Drums mit Fiberglaskesseln angeboten. 1972 wurde zwischen der „Artist“-Serie mit Fiberglaskesseln und der „Professional“- Serie mit neunlagigen Holzkesseln und Fiberglas-Innenbeschichtung unterschieden. Ab 1973 wurden im Katalog dann auch wieder Drums mit reinem Holzkessel als dritte Klangoption angeboten. Die vierte Klangdimension stellten die damals noch als „Transparents“ bezeichneten Drums mit nahtlosen Acrylkesseln dar. Ein Jahr später hießen diese dann „Crystal Beat“. Ab 1974 wurden die „Wood Fiberglass“-Drums dann auch als solche auf dem Badge bezeichnet (wobei man sich in den Katalogen allerdings über die Art der verwendeten Hölzer ausschwieg). Wie auch die „Crystal Beat“- Drums wurden die „Wood Fiberglass“-Drums 2015 als eine moderne Neuauflage präsentiert.




