+1 für die Faltenmethode. Das Video von Rob Brown hab ich gesehen, ausprobiert, seitdem kriege ich das sehr gut hin, schnell eine sehr saubere Grundstimmung zu erhalten. Von der aus kann ich prima durch gleichmäßiges Spannen aller Schrauben nacheinander nachziehen, ohne dass was wummert. Ich habe zwei Maple-Sets, 10/12/14, eins davon mit sehr dünnen Kesseln. Ich habe oben tatsächlich Pinstripes drauf, unten klare Ambassador. Das Ambassador zuerst, nach der Grundstimmung eine dreiviertel Schlüsselumdrehung, beim Standtom etwas mehr, bis es einen sauberen Ton ohne komischen ausklang gibt. Das Schlagfell teste ich erstmal mit der Grundstimmung, wenn es zu tief ist, werden die Schrauben rundrum ein bisschen angezogen, bis der Ton mir gefällt. Da hab ich einen sehr sauberen Ton mit Punch und Sustain. Auf meinem Pearl BLX (dickere, tiefere Birkeneimer, 12/16, sind oben Emperors, unten einschichtige Pearl WS. Gleiches Verfahren, Schlagfell etwas fester, geil. Bass: Einlagiges Frontfell, relativ hoch gestimmt, ggf. nene Filzstreifen zur Dämpfung. Schlagfell EMad, tief gestimmt, kleine Schaumstoffmatte in der Trommel. Macht schön bassig Bumm, fetter Anschlag. Bei kürzeren Bassdrums (22x14) bin ich mit der Kombination Powerstroke3 / Ambassador gut klargekommen. Auch hier Resofell eher hoch, Schlagfell eher tief, und auf beiden Seiten einen Filzstreifen drunter.
Ich mag nicht so einen attackreichen Sound, so kriege ich den. Ich hab auch schon mit einlagig oben und unten rumgewurschtelt, da ging es besser, das Schlag-und Resofell ähnlich zu stimmen. Aber die Grundmethode war gleich. Wenn ich auf einen tieferen Ton zurück will, mache ich die Grundstimmung von vorn, dann die Feinstimmung.
Fell zentrieren kommt immer zuerst, wenn das schief auf dem Kessel sitzt, (oder sie Hoops verzogen/der Kessel nicht rund sind) wird es ungleich schwieriger.