Beiträge von Propeller

    Sägen, Flex, Durchknabbern ... gibt alles schiefe und unschöne Schnittstellen. + 1 für einen Rohrschneider. Gibt einen sauberen Schnitt und die Dinger sind erstaunlich schnell und einfach. Abschließend vllt. trotzdem noch mal mit etwas Schmirgel oder einer Rundfeile entgraten.

    +1

    Ich habe ebenfalls mit einem Rohrscheider sehr gute Erfahrungen gemacht und damit schon einige Tom- und Beckenhalter gekürzt. Ich denke, der Tip "weniger Druck, aber dafür mehr Umdrehungen" ist der richtige. Aber Die Vater wird schon wissen, was er tut... :)

    Auf den Bildern ist allerdings auch zu sehen, dass der linke Beater weiter weg ist von der Mitte, als der rechte. Das erklärt eig. schon alles.

    Also wenn, dann ist es wirklich nur minimal. Klar kann das bei einer solch kleinen Bassdrum schon viel ausmachen. Das kann aber auch an der Kameraperspektive liegen. Oder das Patch klebt nicht genau in der Mitte...

    Was viel mehr auffällt, sind die sehr geringen (und dabei noch ungleichen) Abstände der Beater zum Fell in Ruheposition. Ich hatte auch schon mit solch geringen Abständen experimentiert und dabei bemerkt, daß ungleich starke (bzw. schnelle) Füße so noch viel stärker Einfluss auf das Spielergebnis haben als bei "normalen" Beatereinstellungen, weil die Beater so schwieriger gleichmäßig in Fahrt zu bringen und zu halten sind.

    Außerdem scheint mir die Position des Slavepedals auf den Bildern sehr unkomfortabel für ein entspanntes Spielen, da es näher an der Sitzposition zu stehen scheint.

    Als letztes würde ich für einen möglichst guten Gleichlauf der beiden Pedalteile darauf achten, daß die beiden Gelenke der Welle jeweils den gleichen Knickwinkel haben und diese Winkel auch nicht zu eng sind, die Welle also möglichst gerade verläuft.

    Der TS schrieb zwar, daß das Problem auch auftritt, wenn der das Slavepedal mit dem rechten Fuß anspielt, aber vielleicht lässt sich über die Einstellungen hier doch noch etwas verbessern...

    Wobei es ja gerade das eben nicht ist - nach dem Prinzip shit in --> shit out... ;)

    Nach meiner Erfahrung kommt der Begriff dann zum Tragen, wenn "Musiker" eher dürftige Signale liefern, sich aber dann trotzdem über den Sound beklagen. Dann kann man am Pult oft nur Schadensbegrenzung betreiben und der Kritik (zumindest gedanklich) so begegnen: "Ein Mischpult ist leider keine Kläranlage..." ^^

    Es ist ähnlich, wie wenn die Sängerin meckert, sie könne sich nicht gut genug hören, und man am liebsten sagen würde: "Sei froh..."

    War leider etwas OT, sorry... Vielleicht fällt mir zum Thema ja noch etwas passendes ein...

    Hallo,


    als Freeware fällt mir dazu spontan Aered und der gute alte Drum Lesson Editor ein. Der DLE ist ein kleines, aber effektives Java-Programm und schon einige Jahre alt. Ich benutze den aber immer noch gerne.

    Aered sollte für Deine Zwecke aber auch funktionieren. Der Vorteil von Aered ist, daß man auch unterschiedliche Taktarten hintereinanderreihen kann. Ein Nachteil ist, daß man die Notationen nicht beliebig oft in Schleife abspielen kann. Zumindest wüsste ich nicht, wie das geht.


    P.S.: Jo, das war einer schneller... ;)


    Gruß

    Doublebass-Fake in Perfektion! Krasser Typ...


    Wie baut man eigentlich ein Drumset im Schnee? ;)

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    Möglicherweise haben diese starken Abdrücke bei mir auch noch damit zu tun, dass ich mein Snare-Reso auch nicht besonders fest spanne. Jedenfalls nicht bis zum Anschlag, so wie es z.B. Udo Masshoff empfiehlt.
    Oder würde sich das eher entgegengesetzt auswirken?


    Ich stelle mir das so vor: Je lockerer das Reso und/oder der Teppich, desto mehr Bewegung im System, desto mehr Reibung bzw. Abnutzung...

    Seitdem ich einen Puresound Custom Pro-Teppich besitze und den auch schon auf verschiedenen Snares getestet habe, sind bei mir auch verstärkt diese Abnutzungen auf den Resos aufgetreten. Auch bei generell eher lockeren Teppichspannungen. Der Grund dürften schlicht und einfach die bei diesen Teppichen vergleichsweise dickeren, schwereren Spiralen in Verbindung mit der rauheren, unverchromten Oberfläche sein. Mit verchromten oder dünneren Spiralen hatte ich diese "Problem" bisher jedenfalls nicht.
    Der Verzug der Spiralen könnte tatsächlich von einer ungleichmäßigen Montage kommen. Oder war der Teppich evtl. von vorne herein nicht optimal verarbeitet? Soll ja vorkommen... ;)

    Hallo Antares,


    auch wenn Du Dir sicher bist, daß es vom Drumset kommt - aber welches Mikrofon war bei der Aufnahme im Einsatz? Manchmal (wenn auch selten) kann es vorkommen, daß etwas am Mikrofonkorb, an der Spule bzw. Kapsel oder diese Teile als ganzes nicht 100%ig fest sitzen...


    Sofern das Snarebed ordentlich und flach genug geschnitten ist. Wenn es zu tief und/oder zu steil geschnitten wurde, liegt das Blech nicht richtig auf und es gibt unangenehmes Rascheln. In diesem Fall hilft ein deutlich kürzerer Teppich für 12" oder 13" Snares sogar, das Problem zu lösen.


    ...oder z.B. der Tama Super Sensitive Snareteppich. Der ist auch in der 14"-Version etwas kürzer als andere Snareteppiche. Ist nur die Frage, ob einem der sehr "sensitive" Sound gefällt. Passt nicht zu jeder Snare, wie ich festgestellt habe...

    Feines Gerät, habe jenewelche in der älteren Version (dafür aber optisch wie neu :P), ist eine sehr feine Snare. Die flachere Variante hatte ich mir auch mal in neu mit dem neuen Strainer bestellt, die ging aber zurück, u. a. weil mir der neue Strainer tatsächlich - trotz Hightechpipapo - nicht so zusagte. Was mich besonders störte, war die Einrastvorrichtung (die ja eig. ein Pluspunkt sein sollte). Durch die kann man nämlich leider nicht mehr so fein justieren und gerade bei der Teppichspannung machen Nuancen oft viel aus finde ich.


    Das mit dem Strainer kann ich so unterschreiben, ich finde auch, daß die Rasterung des Rädchens etwas feiner sein könnte. Dazu kommt bei mir noch das Phänomen, daß die Teppichspannung oft nach dem Ab- und wieder Anspannen nicht mehr die gleiche ist, die ich vorher eingestellt hatte. Nach ein paar Schlägen auf das Fell gibt sich das zwar meist wieder, manchmal muß ich dann aber auch wieder nachjustieren. Ich hatte auch schon verschiedene Teppiche und Befestigungsvarianten ausprobiert, ohne wirkliche Besserung. Bei mir geht es allerdings nicht um eine Free Floting, sondern um eine Reference. Der Strainer ist allerdings der gleiche. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, daß man den Spannhebel, wenn er eingerastet ist, wieder die möglichen 1-2mm vom Vollanschlag bis zum Einrastpunkt zurückzieht und dann die Spannung überprüft. Diese 1-2mm Spiel im Hebel machen viel aus!


    Nichtsdestotrotz :D : Eine sehr schöne Trommel! :thumbup:

    Hallo,


    wenn das Stativ auch für tiefe Snares (z.B. 8") geeignet sein soll, ist die Auswahl ohnehin nicht besonders groß. Diese hier sollten z.B. geeignet sein:


    Pearl S-930D
    Tama HS80LOW
    Gibraltar GI-9706UA-TP


    Die Yamaha-Stative lassen sich wohl alle nur auf minimal 45cm herunterstellen, das könnte für eine tiefe Snare je nach Aufbau zu hoch sein.


    Für eine kleine 10"-Snare wird es schon schwieriger, da wäre der Pearl S-1030 geeignet. Den hab ich selbst, er hat einen verstellbaren Korb und ist auch für Übungspads sehr gut geeignet. Sehr solides, gut einstellbares Teil, allerdings nur für Snares bis maximal 6,5"Tiefe geeignet.
    Für eine so kleine Snare kann man aber auch ein Tom-Aufhängesystem wie z.B. R.I.M.S. benutzen. Das Pearl I.S.S. ginge in dem Fall auch, wie z.B. hier zu sehen: https://img.digimart.net/prdim…181c220fa124c00eeaa41.jpg


    Die eierlegende Wollmilchsau für kleine als auch für sehr tiefe Snares scheint es nicht zu geben, danach habe ich selbst schon gesucht. Wenn Dir die tiefe Einstellung wichtiger ist, würde ich wohl den Tama HS80LOW nehmen, da ich die Roadpro-Serie uneingeschränkt empfehlen kann...

    Hallo Dany,


    wenn Du mit den Plastikbeatern spielen willst, solltest Du aber auf jeden Fall ein Schutzpatch (z.B. Evans Patch oder Remo Falam Slam) auf das Fell kleben. Dickere Patches schützen das Fell natürlich besser, haben dafür aber auch größeren Einfluss auf den Sound und das Spielgefühl. Was da sinnvoll ist, hängt natürlich auch davon ab, wie fest man reinlatscht...
    Wenn kein breites Patch für zwei Klöppel verfügbar sein sollte, kann man auch zwei kleine nebeneinander kleben. Zur Not tut es auch ein Ausschnitt aus einem alten Fell, mit Klebeband rundum sauber auf das Bassdrumfell geklebt. Hat man früher eigentlich immer so gemacht, als es die ganzen Patches noch gar nicht gab...


    Ansonsten lohnt es sich meiner Meinung nach auf jeden Fall, sich mit Doppelbass zu beschäftigen, da es die körperliche Balance am Set verbessern und das Spiel bereichern kann, auch wenn man nix mit Metal am Hut hat.


    Gruß Bernold

    Hallo,


    vor ca. 2 Jahren sind wir auf digitale Mischtechnik umgestiegen und ich würde da auch nicht mehr von weg wollen. Probe- und Auftrittsaufwand sind ähnlich zu eurem. Bei uns war bzw. ist es aber so, daß unser Bassist und ich als Drummer Interesse an der Technik haben und daher war ich damals vorgeprescht und hatte mir einen Digitalmixer gekauft, da ich auch etwas neues für meinen Keller haben wollte. Der Hauptgrund für die Anschaffung war aber die mit Analogmixer eigentlich fast immer dürftige Monitorsituation bei Auftritten. Ich hatte zwar auch vorher schon mit In-Ear Monitoring bzw. Kopfhörer gespielt, aber nun kann jeder in der Band seinen Monitormix unabhängig selbst machen, und das ist einfach ein Traum und schont außerdem noch die Ohren und die Nerven!
    Am Anfang gab es natürlich auch ein paar Schwierigkeiten und Skepsis bei den restlichen Bandmitgliedern, aber mittlerweile läuft es und es nutzen auch alle. Bisher allerdings nur live und ich zu Hause zum üben, die Umstellung im Proberaum steht noch aus...


    Aber zu Deinen Fragen: Wenn man sich für Mischtechnik interessiert und die Grundfunktionen eines Pultes und von Peripheriegeräten (z.B. Gates oder Kompressoren) kennt, sollte der Umstieg auf Digitaltechnik nicht schwer fallen. Es liest sich aber ein bischen so, als ob das bei eurem Gitarristen nicht so wirklich der Fall ist und er es lieber so lassen möchte, wie es jetzt ist. (was natürlich auch legitim ist, wenn alle zufrieden sind).
    Natürlich gibt es auch bei Analogpulten Unterschiede bei den einzelnen Herstellern, aber das Grundprinzip ist am Ende doch immer das gleiche und da kommt es eher auf persönliche Vorlieben an. Die kann man aber eigentlich nur kennen, wen man schon mit Pulten verschiedener Hersteller gearbeitet hat. Ich weiß aber nicht, ob das bei eurem Gitarristen der Fall ist. Bei Digitalpulten gibt es da doch schon manchmal größere Unterschiede in Design und der Bedienung (Konsolen- oder Rackmixer?), und das nicht nur zwischen den Herstellern.
    Wenn er aber sagt, er hat keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen, so ist dem mit Argumenten oft nicht beizukommen. Das kann man nicht erzwingen, da spreche ich leider aus eigener Erfahrung...


    Wenn sich euer Soundmann aber für Digitaltechnik interessiert und sich da einarbeiten würde, so gäbe es ja die Möglichkeit, ihn in diese Entscheidung mit einzubeziehen. Er könnte euch als Band dann auch langsam an die Sache heranführen.


    Also grundsätzlich würde ich sagen: Natürlich ist der Umstieg möglich, aber es sollte sich neben dem Soundmann zumindest einer in der Band dafür interessieren und sich einarbeiten, sonst kann es schnell krampfig werden. Aber die Möglichkeiten und Erleicherungen, die die Digitalpulte (am Ende) bieten, machen alles wieder wett. Und das sage ich als Digitalisierungsskeptiker... ;)


    Gruß Bernold

    Ja richtig, der (sehr gute) Auftritt 1993 mit Brian May im Vorprogramm von Guns'n'Roses im Frankfurter Waldstadion ist mir noch in guter Erinnerung - ebenso sein danals goldfarbenes Yamaha-Set.
    Er spielte später auch noch für Black Sabbath auf Alben wie Headless Cross oder TYR. Die Teilnahme an "Superdrumming" wurde ja schon genannt. Das war er mit dann auch das erste mal richtig aufgefallen...

    hallo ^^,


    danke Propeller für deinen beitrag. sehr geil, was die "dame" da leistet!!! sehr motivierend!
    ohne YT wäre ich aufgeschmissen :D.
    mfg ^^



    Ja, "motvierend" was auch das, was mir als erstes dazu einfiel. Das ist für mich die eigentlich "klare Botschaft" dabei: Daß man letztenendes für (fast) alles eine Lösung finden kann, und daß man zuviel Zeit mit unwichtigem Kram vergeudet, statt zu üben... ;( ;)