Beiträge von JoP

    Hi,
    Ich darf am 2. und 3. August einen Workshop zum Thema Drum Recording halten. Der Workshop richtet sich an Drummer*innen, die sich selbst aufnehmen wollen und/oder im Studio besser klingen wollen und Soundengineers die tiefer ins Thema Drum Recording eintauchen wollen. Es wird nerdy!
    🤓Mehr Infos gibt's unter dem Link:

    Sommerakademie Beratzhausen: Drum Recording
    Der Workshop richtet sich an ambitionierte Drummer*innen und Tontechniker*innen, die sich selbst aufnehmen wollen und/oder sich bestmöglich auf ein…
    www.vhs-regensburger-land.de


    PS: Der Workshop findet nur statt wenn genügend Teilnehmer zusammen kommen.

    Ich hatte mittlerweile noch zwei mal das selbe Spiel, und bin mir mittlerweile sicher dass es am Spannreifen lag. Ich hatte irgendwann mal den Spannreifen gegen einen dünneren ausgetauscht (1,6mm statt 2,3mm) wie er bei den Vintage Ludwig Snares üblich war. Aber der hat sich offenbar so verzogen, dass er an der falschen Stelle, bzw zu weit außen auf den Fellkragen drückt, und so das Fell aus dem Alurahmen zieht. Jedenfalls hab ich den Spannreifen gewechselt und seitdem ist alles gut.
    Bin jetzt froh den Fehler gefunden zu haben.
    Ambassador ist eben ein Klassiker, und soundtechnisch möchte ich darauf nicht verzichten müssen.

    Hab gerade innerhalb kürzester Zeit das Geld von Thomann zurück erhalten, vor ner halben Stunde reklamiert :thumbup:

    Hab trotzdem irgendwie ein ungutes Gefühl damit auf die Bühne zu gehen. Hab aber noch ein frisches Ambassador auf Lager, das kommt jetzt drauf. Ich halte euch auf dem Laufenden ob das hält. Auf ner anderen Snare hab ich auch keinerlei Probleme und es hält schon ne gute Zeit lang.

    Hi,

    ich habe nach einiger Zeit Evans UV1 auf der Snare wieder zum altbewährten Ambassador gewechselt, und hatte jetzt zwei Snarefelle innerhalb von etwa 2 Monaten, bei denen sich innerhalb kürzester Spielzeit das Fell aus dem Alurahmen gelöst hat. (Nach ca 30min bemerkt, Snare klingt plötzlich nach Masshoff Tuning) Hat das Problem sonst noch jemand? Eigentlich bin ich soundmäßig zufrieden, aber hab keinen Bock dass das bei einem Gig passiert.

    Hey, ich hab's mal wieder geschafft in den Weihnachtsferien ein Video zu machen, ich hoffe es gefällt euch und hilft euch weiter!

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    Danke, ist auch mein Lieblingsshirt und ich hab es in weiß, grau, blau und grün :D

    orinocco Ich denke das ist ein guter nächster Schritt wenn man mit der Bassdrum auf den 8tel Positionen zurecht kommt, also wenn solche Grooves

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    reibungslos funktionieren.

    Ich hab's mal wieder geschafft ein neues Video zu machen :) Es geht um Grooves mit 16tel in der Bassdrum.

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    Hey, versuch mal an deinen Pedaleinstellungen zu schrauben, die können nämlich die jeweilige Spieltechnik erleichtern und verhindern dass es zu ungewollten "Ghostnotes" kommt. Wenn du in das Fell spielst, probier mal die Feder so locker wie möglich zu machen, so bleibt der Beater besser "kleben", und es reicht den Fuß entspannt auf das Pedal zu stellen, damit das so bleibt. Außerdem hilft dabei ein tief gestimmtes gedämpftes Schlagfell und ein Loch im Reso. Wenn du aus dem Fell spielen willst, unterstützt dich eine straffer gespannte Feder, die den Beater mit aus dem Fell zieht.

    Endlich hab ich's geschafft das nächste Video fertig zu machen. Diesmal geht's um die Rhythmus Pyramide, also schnappt euch euer Pad und raus in die Sonne ;)

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    Vielen Dank :)


    orinocco
    das Wichtigste ist dass man ne klare Vorstellung von dem hat was man tut. Und wenn es nur ist dass man sich beim Spielen vorstellt wie es klingen soll, oder die Fill-Ins oder Grooves "singen" kann. Die Noten und das Zählen sind auch nur ein Hilfsmittel, nicht zwingend nötig, aber für die Meisten schon hilfreich, gerade um sich kompliziertere Konzepte zu erarbeiten. Aber wenn man etwas verinnerlicht hat, sollte man auch nicht mehr beim Spielen über Notenwerte oder Mitzählen nachdenken, sondern lieber auf die Musik hören.

    Vorweg muss ich erwähnen, dass du da ein tolles Video gemacht hast. Deine Art, wie du es rüberbringst macht Laune gleich mitzumachen.
    Gerade deine Erklärungen sind Gold wert.


    Vielen Dank :)

    Ja, mir ist es wichtig bei allem immer einen gewissen Praxisbezug zu haben, und zu wissen wofür man das übt. Dann kann man auch für sich entscheiden ob man das braucht, oder nicht.

    Das Buch "Quintessence" kenne ich leider nicht, aber lustigerweise hab ich im nächsten Video für die Drumnerds am Rande auch Paradiddles in Quintolen und Septolen eingeplant :thumbup:
    Diese zwei Sätze hintereinander fühlen sich irgendwie falsch an, praxisbezogen und Paraddiddles in Septolen. Aber dabei geht's dann eher um Horizonterweiterung und den Spaß daran. Wenn man den nicht hat, und nur Pop/Rock Songs trommeln will, kann man die Quintolen und Septolen auch getrost erst mal in der Ecke liegen lassen ;)

    Ist natürlich alles Geschmackssache, aber Subkick ist schon so eine Art Studiostandard. Gerade in Verbindung mit einem md421 das basstechnisch eher dünn klingt, ergänzt sich das prima. Auch das Gehäuse und vor allem der Abstand zum Fell beeinflussen den Sound stark. Der Produzent Eric Valentine (Good Charlotte, Taking Back Sunday, Queens of the Stoneage, Third Eye Blind, Smash Mouth, The All-American Rejects,...) benutzt bzw benutzte oft für seinen Rock Bassdrum Sound zwei NS10 Speaker, einen im Gehäuse, einen ohne Gehäuse, weil ihm das das perfekte Lowend gab, ohne EQen zu müssen.


    Von Ash Soan (der wohl erfolgreichste Studiodrummer aus UK) gibt's zwei Videos wie er seine Bassdrums mit Subkick abnimmt, einmal sogar ungedämpft und ohne zusätzliches Mic, da allerdings mit ordentlich Zerre und wahrscheinlich gegated. Aber auch ein interessanter Sound.
    https://www.youtube.com/watch?v=-5LYkJ14svU
    https://www.youtube.com/watch?v=WOlw-hXCCTQ


    Hier hört man auch ganz gut was die Subkick machen soll. https://www.youtube.com/watch?v=dbLUPzgoCzk


    Ich mag auch ganz gerne eine drei Mikro Kombi aus Md421(Attack), Subkick (Lowend) und grade ein C414 (Mittendruck). So kann man ohne Eq ganz simpel seinen Bassdrum Sound formen. Gerade mit etwas mehr Abstand als man denkt matscht die Subkick auch nicht mehr so.
    Generell klingen für mich Closemics sowieso nie natürlich oder nach einem "guten" Drumsound, sondern sind für mich eher da um den Overhead und Raummikros die gewünschte Portion Lowend und Attack zuzumischen. Und wenn man nur etwas mehr Lowend bei der Kick will, ist ein Subkick schon praktisch. Aber auch nicht zwingend nötig für nen guten Kick sound.

    Hallo,


    das Video ist ja nicht ganz billig (299$)


    https://daveelitch.myshopify.c…ions/instructional-course


    Der gute Dave ist ja ein ausgesprochener Technik-Polizist, und hat laut seiner Homepage Leuten wie Benny Greb, David Garibaldi, Greg Bisonette oder Thomas Haake Stunden gegeben.


    Es gibt leider so gut wie keine aussagekräftigen Ausschnitte davon zu finden (jedenfalls finde ich nichts), und ich bin mir nicht sicher ob es wirklich so der Augenöffner in Sachen grundlegender Konzepte ist.
    Auf der anderen Seite ist es immer interessant zu sehen wie andere Lehrer Inhalte vermitteln, und bestimmt kann man das ein oder andere in den eigenen Unterricht einfließen lassen.


    Hat jemand Erfahrungen damit?


    Vielen Dank für eure Infos :)

    Ja, da hast du Recht, der Engineer ist schon ziemlich wichtig, gerade bei drums ist das ja auch recht komplex.
    Meine Apis fahre ich schon gern in die Sättigung, und dämpf sie dann mit nem Pad Stecker runter bevor ich ins Interface gehe. Auf Tape hab ich leider noch nie aufgenommen(nur auf Kasette mit nem 4 Spur Recorder ;) ), aber das soll schon was haben. Leider auch n bisschen umständlich. Eric Valentine und Steve Albini sind ja ziemliche Tape Verfechter. Deren Drumsounds mag ich zumindest sehr gerne. Aber ich glaub das ist auch nur eine Frage der Zeit bis jmd mit nem Plugin lebensecht Bandsättigung emuliert. (wenn's nicht jetzt schon so weit ist) Das erwarte ich noch! ;)
    Mixingtechnisch bin ich leider nicht so fit, wie ich's gerne wäre, aber das ist mir zu viel Computergefrickel ;)


    Danke jedenfalls für das Kompiment :)

    Zweifelsohne ist der Raum sehr wichtig und für eine wirklich amtliche Drums Aufnahme braucht man auch einen guten Raum, klar. Dennoch sehe ich das etwas anders: Am wichtigsten ist der Grundsound des Schlagzeugs. Die Mikrofonauswahl spielt auch in einem kleineren Raum sehr wohl eine Rolle. Nur kann man da halt eher auf Raum Mikros verzichten, weil es sich schlicht und einfach nicht lohnt. Und die Nachbearbeitung ist natürlich wichtig. Mangelt es an einem geeigneten Raum, kann man da auch im Mix etwas tricksen, um einen schönen hintergründigen Raumanteil zu simulieren (natürlich nicht mit Plate Reverb auf den Trommelspuren ...).

    Da geb ich dir Recht, deshalb schrieb ich auch nach Instrument und Musiker. Und es ist natürlich auch so dass das Schwächste Glied in der Kette den Sound verhunzt ;) Aber zumindest ich hab den Fehler gemacht von tollen Preamps und Mikros zu träumen (zu viel Gearslutz gelesen ;) )und mich zu wenig um den Raumsound zu kümmern, obwohl das mehr gebracht hätte. Da steckt halt nicht so ne Indunstrie dahinter ;)

    Sehr schick. Bewusst gegenüber den KM184i favorisiert oder aus anderen Gründen?

    ja, ist vom Frequenzgang her glatter, ohne die Höhenanhebung, und fällt auch unten rum erst später ab.

    Was mich allerdings wundert ist, dass deine Bassdrum beim Spielen so wackelt. Ist das gewollt?

    Ja, ich klette mir immer so Eigenbauplatten mit Löchern auf den Teppich, in die ich die Bassdrumfüße stelle. Dann kann nix rutschen, und ich hab festgestellt dass die Kick auch n bisschen mehr lowend hat, wenn nan das Pedal nicht festschraubt. (das Pedal hat auch Klett) Das schwankt dann aber bei der kurzen (14") Ludwig Kick mit den Vintage Füßchen n bisschen. Stört mich aber beim Spielen nicht. Ist jetzt auch nicht so, dass das n völlig anderer Sound wär, aber ich bild mir ein dass es ein klein wenig besser klingt ;)