Beiträge von JoP

    Danke dir! Sehr interessant...dein Raum ist ja mal wirklich klasse...und klingt gut, Zumindest wenn man einen wuchtigen, modernen Sound will.
    Insgesamt schon ziemlich luxuriöse Bedingungen die du da hast! Kannst dich glücklich schätzen!
    LG
    Jo


    PS: das t-bone Bändchenmikro ist ja echt der hammer für den Preis. Sind im Video nur die Overheads zu hören? Kaum zu glauben...Ich habe die NT5 als OHs, da bin ich jetzt echt stutzig geworden. Was für ein Unterschied, selbst wenn man den Raum "abzieht".

    Danke, bin auch echt happy mit dem Raum. :) Ist echt schwer was mit hoher Decke zu finden was bezahlbar ist.
    Ja, also wie es im Video steht, zuerst die Overheads roh, dann mit EQ und Kompression, dann mit den Closmics. Und dann das gleiche mit dem Raum. Was man dazu sagen muss, ist dass die t-Bone Bändchen klanglich sehr von einem guten Preamp profitieren, weil sie wenig Output haben. (noch weniger als die Coles) Die Nt5 klingen natürlich vom Frequenzbild her anders, und Bändchen nehmen auch wegen der 8er Charakteristik mehr vom Raum auf und klingen deshalb ein bisschen "größer"

    Danke für die Info, super geschmeidig! Den Begriff Lavalier kannzte ich vorher nicht wirklich..
    Den Übergang von Sprache und dann Trommeln hört man auch nichts, ist das irgendwie geschnitten oder sind da Gates im Einsatz?
    Mich würde auch mal dein Studio Setup interessieren. Preamps, Wandler, DAW, Mikros... finde diese Sachen gerade super spannend und da kann man ja immer viel von anderen lernen (die es besser machen als man selbst

    Ja, das Lavalier hab ich immer bei dem Drumparts in der Videoschnittsoftware weggeschnitten.


    Also meiner Meinung nach ist das alles relativ austauschbar, am Wichtigsten (nach Instrument und Musiker), und um ein vielfaches wichtiger als Mikros, Preamps und Wandler, ist der Raum. Diese Erkenntnis hat mich am meisten weiter gebracht.
    Aber das ist was ich für die Videos benutzt habe:


    Kick in: md421 -> Api3124
    Kick out: subkick -> audient asp008
    Snare top: Audix i5 ->Api3124
    Tom1: Audix d2 -> audient asp008
    Tom2: Audix d6 -> audient asp008
    Overheads: Neumann km84 - Api3124
    Room (stereo): TBone RB500 - Rupert Neve Designs Portico 511
    Hihat: AKG C414 XLS -> audient asp008


    Wenn ich was "richtiges" aufnehme, nehme ich noch zusätzlich Snare-bottom, Mono Raum, Wurst-Mikro und ein Kick Out Großmembran auf. Dann auch manchmal md421 an den Toms.
    Die T-Bone Bändchen sind tatsächlich extrem gut im Preis/Leistungsverhältnis, und gerade als Raum Mikros rechnet sich der mehr als 10 fache Aufpreis zu den Coles für mich nicht. War echt überrascht und hab deshalb auch ein kleines Shootout gemacht. https://www.youtube.com/watch?v=Vhyy0IcIzas
    Da kannst du auch hören wie der Raum mit unbearbeiteten Overhead und Raumspuren klingt.


    Als Interface benutze ich ein RME Fireface UC.


    DAW unterschiedlich, ich hab Protools, Logic und Ableton. Haben alle in der Bedienung Vor- und Nachteile. Logic geht am schnellsten um Takes zu Compen, bei Protools kann man, wenn man bearbeitet das in einer Playlist machen, und immer einfach zu den Ursprungstakes darunter zurück. Ableton nutz ich hauptsächlich für Liveanwendungen. Aber ich denke Hauptsache ist man kennt sich mit seiner DAW gut aus, arbeiten kann man mit allen.
    Ich hoffe das hilft dir :)

    Danke, freut mich sehr! :)

    eine Frage hätte ich zur Aufnahme. Wie hast du deine "Vocals" aufgenommen? Es klingt jetzt nicht nach Raummikro, man sieht aber auch kein anderes Mikro...welche Bearbeitung nimmst du für die Stimme?

    Ich hab einfach für die Videos irgend ein günstiges Lavalier mit XLR Anschluss gekauft (COMICA CVM-V02O XLR Revers Lavalier-Mikrofon in Omni)
    und das mit Gaffa unters T-Shirt auf die Brust geklebt. https://www.youtube.com/watch?v=Hdi19roIxcQ
    Bearbeitet hab ich es nicht besonders, einfach mit einem EQ die sich aufschwingenden Frequenzen gezogen, Lowcut, und evtl iwas geboostet. Beim ersten Video hatte ich das Gain nicht richtig eingestellt, wollte aber nicht nochmal alles aufnehmen, deshalb zerrt es manchmal ein bisschen ;)

    Yes, yes, yes, vielen Dank. Ich bin dem Sound nun deutlich nah gekommen! Das Tieferstimmen und Dämpfen der Toms war der entscheidende Schritt (ich gebe zu: da hätte ich selbst draufkommen können), in Kombination mit dem Hochziehen der Overheads bin ich wirklich nah dabei. Ein Raummikro hab ich nicht gestellt. Das werde ich demnächst aber testen.


    Ich denke aber. dass der wichtigste Schritt war, dass ich einen klaren Zielsound vor Augen hatte. Bis dahin hab ich mein Set gestimmt, so wies mir gerade taugte und aus den Fingern floss. Dann Mikros dran und mal geschaut. Jetzt hatte ich aber das Ziel tiefe Toms mit einem ordentliche Bumm aufzunehmen. Dadurch war die Herangehensweise eine andere. Dein Sound hat mich inspiriert und Deine Tipps haben mir viel Zeit gespart.


    Vielen, vielen Dank!

    Cool, freut mich dass es dir geholfen hat :thumbup:

    Hi,
    vielen Dank :)
    Also generell mag ich es gerne wenn der Hauptsound durch Overheads und Room Mics entsteht. Umso lauter gespielt wird, desto wichtiger werden die Room Mics (für meine Herangehensweise).
    Die Overheads stelle ich gern in ner Art Glyn Johns auf, aber weniger extrem, also das linke Overhead ist nicht direkt über der Snare, sondern ein bisschen mehr auf der Hihat Seite, und das rechte zeigt über die Schulter zur Snare. Lowcut mache ich bei den Overheads erst ab ca 100hz. So sind auch die Toms in den Overheads schon gut da, und ich brauch die Closemics nur um ein bisschen Attack und Lowend dazuzuschieben, je nach Musikrichtung braucht man das ein bisschen mehr oder weniger.
    Deshalb auch die audix mics, die haben (vor allem das d6) quasi nur attack und lowend. Von daher ist da auch keine Nachbearbeitung drauf. Bei dem Rock Beispiel habe ich ein Gate auf den Room Mics, das nicht zu macht, sondern nur ein paar dezibel absenkt (so ca 4-10, je nach Geschmack) und von dem Snaremic und den Tommics per sidechain geöffnet wird.
    Das Floortom ist Bennygrebmäßig gestimmt. Also mit n bisschen Watte drin, ansonsten einfach tief, das Hängetom hab ich bei manchen Beispielen n bisschen höher gestimmt. Felle sind Evans UV2 oben und einlagig Coated unten. Hängetom, Reso etwas höher, Schlagfell tief, kleines Stück Gaffa am Reso, oben ungedämpft, Floortom oben n halbes Moongel oder so. Dadurch dass die Kessel eine runde Gratung haben, gibt's eh wenig Obertöne, und wenn man zu viel aufs Schlagfell macht, klingt es schnell pappig.
    Einzelsignale komprimiere ich eher nicht, oder wenig, sondern lieber die Drumgruppe parrallel. Und delaye meistens die Roommics ein bisschen, (so um die 20ms) damit ich nicht komprimieren muss (was die Becken hochzieht) und es trotzdem größer/länger klingt und breitere Attacks gibt. Ich bin jetzt auch kein Mixingexperte, aber nehme relativ viel auf, und versuche viel über Tuning/Mikrofonauswahl und Platzierung zu machen.
    Ich hoffe das holft dir weiter! :)


    Großartiges Video. Was du machst, hat einfach Hand und Fuß.

    Dankeschön :)


    Genau. Ich versuch es nochmal kurz zu erklären und dich nicht noch mehr zu verwirren ;)
    Man spielt im gleichen Zeitraum 3 und 4 Schläge. Was man gegen was spielt ist Sache des Sichtpunktes, also was man als den Grundpuls wahrnimmt. Ohne Kontext kann man es auf beide Arten notieren, und es klingt völlig identisch. Wie gesagt, man hat 12 Noten die man gleichzeitig durch 3 und 4 teilt.


    Das können ein 3/4 Takt 16tel (Die 3 ist der Grundpuls) oder ein 4/4 Takt 8tel Triolen (Die 4 ist der Grundpuls) sein.
    Und "dagegen" spielt man dann beim 3/4 takt jede 3. 16tel, was dann 4 Schläge sind (wie bei der Akzentübung aus dem Video, nur dass man streng genommen dann nur die Akzente spielt) also 4 gegen den Grundpuls von 3.
    Oder beim 4/4 Takt Triolen jede 4. Triole, was dann 3 Schläge sind, gegen den Grundpuls von 4.


    Aber so sehr muss man das auch gar nicht theoretisieren. Ich hab dir mal was aufgeschrieben, die ersten beiden Zeilen und die 3. und 4. klingen identisch. Ob es 3 gegen 4 oder 4 gegen 3 ist, ist quasi nur eine Frage der Notation, bzw, was man als Grundpuls wahrnimmt. Ich weiß nicht wie man hier Bilder richtig einfügt, deshalb hier als Dropbox Link:


    https://www.dropbox.com/s/v4ud…en_4___4_gegen_3.pdf?dl=0


    Ich hoffe dass dir das hilft, und nicht noch mehr verwirrt ;)

    ja, glaub auch, ich meinte tatsächlich das gleichzeitige Spielen von Triolen und 16teln. Das würde in einem eher langsamen Tempo von 90bpm so klingen:


    https://www.dropbox.com/s/iwhs…3otf/Unbenannt-3.wav?dl=0



    Das hab ich jetzt eher nicht so im Ohr, kann aber durchaus schon sein dass das irgendjemand macht, aber das würde ich persönlich erst mal beim Üben hinten anstellen.
    Das Wechseln der Subdivisions bei Fill ins ist tatsächlich sehr üblich, dafür würde ich aber eher die Rhythmuspyramide als Übung empfehlen. Oder 2 gegen 3 klingt auch in schnelleren Tempi noch "schön".


    Edit: dropbox wollte mein mp3 nicht abspielen, jetzt als .wav müsste es gehen.

    Prinzipiell ja. Praktisch wird man das kaum brauchen. 3 gegen 4 heißt ja im Endeffekt, dass man was hat, das man durch 3 und 4 teilen kann. Also 12 Noten, das können ein 3/4 Takt 16tel sein, dann spielt man 4tel und jede 3. 16tel. Oder ein 4/4Takt 8tel Triolen, und man spielt Viertel und jede 4. Triole. Je nachdem ob man die 3 oder die 4 als Grundpuls wahrnehmen will.Das könnte man jetzt theoretisch auch auf gleichzeitige 16tel und 8tel Triolen hochrechnen, dann brauchst du als Grundlage 12 32tel Triolen (also 12 Schläge innerhalb einer 4tel). Aber das verkompliziert nur alles, und ich wüsste nicht wo man das musikalisch anwenden kann. Ist aber prinzipiell ohne Tempoangabe das Gleiche. Sind ja die gleichen mathematischen Verhältnisse. Ob du jetzt einen Takt 3 gegen 4 spielst, oder alles innerhalb einer 4tel. Nur innerhalb einer 4tel wird's schwierig zu zählen ;)


    Super das gefällt mir... meinen Abo-Click hast du mal
    Vor allem gefallen mir die neuen Ideen im Video (bspw. bei Wiederholungen schneller vor) was zu einer sehr angenehmen Gesamtlänge der Videos führt.
    Top!

    Danke, das freut mich! :)


    Gute Videos bei Dir auf dem Kanal! Im 8tel-Groove-Video sieht man ein C414 unter der HiHat - welche Richtcharakteristik hast Du da gewählt und welches C414 Modell ist das genau? Und auf dem Snare-Mic ist eine Art Barriere zur Hihat hin drauf - was ist das genau?

    Dankeschön, ich bin eigentlich kein riesen Fan von Hihatmics, meistens ist das eh aus, oder nur minimal zu den Overheads gefahren. Das ist ein XLS und müsste auf Superniere stehen, glaub ich. oder zwischen normaler Niere und Superniere. Die Barriere ist n Stück Wellpappe mit schwarzem Gaffa drauf, damit es nicht zu sehr nach Müll aussieht :thumbup:

    Hi, Danke für das nette Feedback! :)


    Sehr gut gemacht. Kompliment. Darf man fragen, mit welcher Software Du arbeitest? Und wie bekommst Du den Kameraschwenk hin?

    Ich hab mit iMovie angefangen, dann völlig verzweifelt, weil es alles iwie verschoben hatte und man nicht richtig zwischenspeichern kann (oder ich hab's nur nicht gefunden). Und hab dann nochmal neu mit Davinci Resolve angefangen. Das ist zwar anfangs etwas unübersichtlich, weil es gefühlt 100 Wege gibt iwas zu machen, aber nach 2 Tagen Tutorials schauen geht's ;)
    Und es ist kostenlos. Der Schwenk ist mit nem Slider mit E-Motor.



    Super, und für jeden was dabei! Extra cool wäre es, wenn Du noch Deinen Fill bei 13:05 erklären würdest. Ich tu mich bei diesen schnellen Fills immer schwer beim raushören...

    Das ist RllFRLFRllFRLFRL (Großbuchstaben sind Akzente ll ist immer leise auf der Snare, die lauten Schläge kannst du verteilen wie du willst) geht auf der 3 los, mit Bassdrum und Hihat, einfach druchgehend 32tel. Wenn du generell Probleme hast beim raushören, man kann bei Youtube unter Einstellungen->Wiedergabegeschwindigkeit auch langsamer machen, dann ist es leichter.

    Hi,
    wegen der Corona Unterrichtspause hab ich mich daran gemacht Videos für meine Schüler zu machen, und warum nicht gleich alle daran teilhaben lassen...
    Ich hoffe das ist das richtige Unterforum.
    Ist jetzt das erste Video das ich gemacht habe, und soll einen relativ großen Bereich von Anfänger bis Fortgeschrittene abdecken, mit einem möglichst massenkompatiblen Song. Die Noten sind in der Videobeschreibung zum Download, die könnt ihr natürlich auch gern für euren Unterricht verwenden, falls ihr unterrichtet. Gerne auch Feedback was ich besser machen kann (die Noteneinblendung ist noch suboptimal, da muss ich mehr Platz am Bildrand beim Filmen einplanen...)


    Viel Spaß damit




    Lern den Song: Sia unstoppable


    Lern den Song: Sia - Unstoppable (Schlagzeug) - YouTube



    einfache Songs mit 8tel Pop/Rock Grooves begleiten:


    https://youtu.be/vNZkSKFY71k



    Drum-Fills mit 3er Groupings improvisieren:


    Drum Fills mit 3er Groupings improvisieren - YouTube


    Fill Ins mit 7er und 4er Groupings:


    Bring deine Fill Ins auf das nächste Level mit 7 und 4 - YouTube


    Rhythmuspyramide:


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    Ich habe vor kurzem auch selbst einen teuer gegen billig Test gemacht und war sehr überrascht wie gut die günstigen T-Bone RB-500 (99€) gegen Coles 4038 (1179€) abgeschnitten haben. Klar sind kleine Unterschiede da, aber nichts was den ca 12-fachen Preis rechtfertigt. Gibt online auch Vergleiche wo der Unterschied viel größer sind, aber wahrscheinlich schwankt die Fertigungsqualität bei einem 99€ Bändchen, und ich hatte vllt Glück. Hier der Link zu meinem Vergleich: https://www.youtube.com/watch?v=Vhyy0IcIzas

    Ich würd mal behaupten dass sich ne verschobene Snare und kommerzieller Erfolg bzw Massentauglichkeit nicht ausschließen, wenn man wie schon erwähnt Use Somebody von den Kings of Leon oder auch Hold Back the River von James Bay anhört. Generell läuft aber wenig im Radio was den Durchschnittsmenschen potentiell beim Putzen oder Autofahren stören könnte. Sei es jetzt durch übermäßigen Gebrauch von Synkopen oder jazzigen Akkorden.