Beiträge von trommelmann

    Kann durchaus sein, daß flatbase besser klingen. Aber ehrlich, wen juckts?
    Da ich doch öfters auf verschiedenen Bühnen, bzw. Studios spiele, die Bühnenverkleidung immer eine andere ist, ganz zu schweigen von der Anzahl der Besucher, die noch dazu immer wieder andere Kleidung tragen, interessiert mich das überhaupt nicht.


    „He du in der ersten Reihe. Dein dicker Pullover wirkt sich klanglich negativ auf meine Becken aus!!“


    LgTrommelmann


    p.s.: Das fällt für mich ungefähr in die selbe Liga wie das Stereo-Magazin, welches Lankabeln auf ihre klanglichen Eigenschaften bei Audiostreaming getestet haben.

    Eine Mitschülerin vor vielen Jahren:
    „Du bist Schlagzeuger? Zeig mir mal einen Rhythmus.“
    Und das am Schilift mit skiern und Stecken in der Hand.


    oder


    „Was machst du so?“
    „Ich studiere Schlagzeug.“
    „Das kann man studieren? Lernst du wie man welche baut?“
    „Nein, wie man es spielt.“
    -> ungläubiges glotzen.


    Vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun.
    LgTrommelmann

    Ich würde das mal skandinavischen Folk zuordnen.
    Bisschen moderner, aber die Verwandschaft ist erkennbar, ist die Musik von der Band Phoenix aus Skandinavien.


    HIER gibt es einen Livestream von einem Festival wo sie gespielt haben.


    LgTrommelmann

    Wenn man nicht reboundverwöhnt ist, dann funktioniert auch ein doublestrokeroll.
    Bei mir am besten mit „Patsch“ wie von Chuck-Boom beschrieben. Bei einem leisen Wirbel hebe ich mit den Spitzen der Drähte auch nicht unbedngt vom Fell ab. Gemischt mit einer leichten Wischbewegung wirbelt das ganz schön dahin.


    LgTrommelmann

    Du kannst das Resofell ja nicht nur auf die Grundfrequenz des Schlagfelles stimmen, sondern auf einen der Obertöne.
    Je nachdem wohin du stimmst, beeinflusst du das Ausschwingverhalten, Ausschwingdauer und Klangfarbe der Trommel.
    Das könnte man wahrscheinlich als Interferenzbildung beschreiben.


    Zu der Frage Hohlraumresonanz mit hoher Güte: hä? ?(


    LgTrommelmann

    Wird dir nichts helfen, aber ich stimme mein Set folgendermaßen:


    Toms: Reso so tief wie möglich. Schlagfell höher.
    BD: Reso und Schlag so tief wie möglich aber mit ton.
    Snare: Reso so hoch wie möglich: Schlagfell rauf und runter wie es die Musik verlangt. Stimmungswechsel der Snare je nachdem mit welcher Band ich spiele.


    Felle: toms: oben ambassador coated, unten ambassador clear
    BD: Powerstroke 3
    Snare: oben fiberskin thin, unten ambassador reso


    Die Stimmung ist aber sehr vom Schlagzeug abhängig. Da geht es mir in erster Linie darum, den Bereich zu finden wo die Kiste am besten klingt.


    LgTrommelmann

    Da wurde der Herr Miller schlecht belehrt, oder er hat sich das Video nicht angesehen, geschweige denn den Thread gelesen.


    Rimshot: „Knall“
    Rimclick= Sidestick: „Click“


    Um letzteren geht es und über ebendiesen reden wir hier.


    LgTrommelmann


    Aber bitte nicht nach sidestick in Wikipedia suchen!

    Ich hatte mal das selbe Problem und habe dann einen Profi gefragt, der selbst Schlagzeuge herstellt und verkauft! Dieser meinte: Schwarzer Klavierlack aufzutragen ist äußerst schwer und deshalb teuer. Frag mal einen Tischler. Sprühdose? - das muß ich dir dringend abraten. Könnte es sein, dass neue billiger sind?


    Gruß Rims


    Ich möchte hier noch klarstellen, daß es „schwarzen Klavierlack“ per se nicht gibt. Das ist entweder Polyester, was ohne der richtigen Ausstattung nicht wirklich zu verarbeiten ist, oder Schellackpolitur.
    An Schellackpolitur habe ich mich in meiner Zeit in der Klavierwerkstatt in der ich gearbeitet habe mal versucht. Das Ergebniss war, gelinde gesagt, mangelhaft.
    Das Auftragen der Politur braucht viel Zeit, Geduld und Erfahrung. Der Seniorchef war nach 40 Jahren ungeschlagener Meister in dem Gebiet. Ein paar Jahre Erfahrung braucht es, damit das Ergebniss halbwegs was gleich schaut.


    LgTrommelmann