Beiträge von trommelmann

    Wenn du 2 und 4 nicht sauber mittreten kannst, kann es sein, daß deine Mitmusiker beim ersten 4er mit einer 3er verschiebung die Eins nicht findet, und somit hast du nicht nur dein Spiel verloren sondern auch die Nummer in den Sand gesetzt.
    2 und 4 treten können, und zwar in allen Lebenslagen, ist essentiell. Wenn du den Puls nicht definiert rüberbringst, freuen sich deine Mitspieler gar nicht.

    Schau mal, daß der Swingpattern in der rechten Hand in kombination mit der getretenen Hiha tauf 2 und 4 ordentlich sitzt.
    Dann würde ich alle swing8teln durchchecken. Also rechte Hand spielt Swingpattern, linker Fuss tritt Hihat auf 2,4. Dazu übst du folgendes:


    01. 4T Snare auf 1, 4T Bassdrum auf 1
    02. 4T Snare auf 2, 4T Bassdrum auf 2
    03. 4T Snare auf 3, 4T Bassdrum auf 3
    04. 4T Snare auf 4, 4T Bassdrum auf 4


    05. 4T Snare auf 1+, 4T Bassdrum auf 1+
    06. 4T Snare auf 2+, 4T Bassdrum auf 2+
    07. 4T Snare auf 3+, 4T Bassdrum auf 3+
    08. 4T Snare auf 4+, 4T Bassdrum auf 4+


    dann folgende Kombinationen nach obigen Prinzip
    Schläge auf:
    09. 1, 3
    10. 2, 4
    11. 1, 2
    12. 1, 4
    13. 2, 3


    14. 1, 2, 3, 4
    15. 1+, 2+, 3+, 4+


    dann kannst du dir alle möglichen Kombinationen auswürfeln. und Taktweise Snare und Bassdrum wechseln. z.b.:


    mit 2 Schlägen:
    - mit 8tel abstand (1, 1+): auf alle anderen Stellen hinschieben (1+, 2 / 2, 2+ / 2+, 3 / 3, 3+ / 3+, 4 / 4, 4+ / 4+, 1)
    - mit 2 8tel Abstand (1, 2): verschieben (1+, 2+ / 2, 3 / 2+, 3+ / etc.)
    - mit 3 8tel Abstand (1, 2+): verschieben (1+, 3 / 2, 3+ / 2+, 4 / 3, 4+ / 3+, 1)


    mit 3 Schlägen:
    mit 2 8tel, 1 8tel Abstand (1, 2, 2+): und verschieben
    mit 1 8tel, 2 8tel Abstand (1, 1+, 2+): und verschieben


    Da hast du schonmal so ziemlich alle Kombinationen abgedeckt. Weitere Möglichkeiten kannst du dir ausrechnen, bzw. viel Jazzplatten anhörst.


    WICHTIG: Immer dran denken, daß du in der Jazzphrasierung bleibst.


    LgTrommelmann

    Den letzten Gel-Sticker hatte ich nichtmal beim transportieren der Snare im Softbag runtergenommen. Und der ist ein halbes Jahr auf der Snare geklebt. Runtergenommen habe ich ihn nur beim stimmen.


    Man kann die Dinger auch abwaschen. Dann halten sie wieder besser. Und das bei einem Stückpreis von 10Cent.

    Zitat

    Original von The Abschmatzer
    Ich würde eher mal raten, dass man, wenn mans hochzieht, die Beine verdrehen kann, also praktisch ein Lock-Out Hebel.


    Nene, das Ding ist für die Federspannung. Ich hatte mal eine ähnliche.

    Ich habe heute meine neue 13"x6" Black Panther zum ersten mal mit Band testen können.
    Als Felle habe ich oben Ambassador white coated und unten Ambassador Reso aufgezogen. Reso sehr hoch gestimmt, Schlagfell in - sagen wir mal - mittelhoch.
    Durch die recht scharfe Gratung sind die Rimshots sehr knallig. Normal angeschlagen und gut getroffen hat sie erstaunlich viel Bauch. Man muss sie aber doch ziemlich kontrolliert anspielen, wenn man sie ausserhalb des Zentrums anspielt, bekommt sie recht viel Obertöne.
    Die Teppichansprache ist auch mit dem Originalteppich sehr gut. Aber ich werde ihn wohl noch austauschen. Da ist noch einiges rauszuholen.


    Als Hauptsnare in Konbination mit 22" BD, finde ich den Soundunterschied allerdings zu extrem. Ich denke zu einer 20" BD passt sie besser.


    LgTrommelmann

    Zitat

    Original von Christi
    am besten macht man da einen elektromagneten drann, schließt das ganze an ein metronom an und lässt das pedal playback spielen ;)
    könnten sich die phyik-genies mal austoben. vll mit einem fußschalter oder so bedienbar.


    Ich würde ja mit dem Fussschalter den Elektromagneten aus und einschalten. einmal drücken und der Schlägel kloppt aufs Fell, nocheinmal drücken und Schlägel kommt zurück. Nur musst du für jeden Schlag dann zweimal drücken. Auch blöd.

    Zitat

    Original von macmarkus


    fakt ist jedenfalls, dass hier kaum ein trommler ein brauner, neumann oder schoeps (oder sonstwelche "kracher") sein eigen nennt ... und stattdessen eben kleinmembraner von rode (könnte man fast schon als "akg der jetztzeit" bezeichnen) oder gar no-names (nicht despektierlich gemeint) favorisiert. die livebilder belegen das ...


    sind also overheads doch nicht sooo wichtig, wie immer getan wird? ?(


    Das liegt meines Erachtens daran, daß Schlagzeugmikros doch meistens vom Tontechniker gestellt werden. Sowohl live, als auch im Tonstudio.
    Die meisten Trommler die ich kenne, haben überhaupt keine Mikros, bzw. relativ günstige die sie für ganz kleine Gigs verwenden, wo die Band selber die Anlage stellt.


    LgTrommelmann

    Ich finde es eine coole Idee. Mit dem Gedanken habe ich vor ein paar Jahren schonmal gespielt, es aber mangels Umsetzungvermögen begraben.


    Für eine normale Gigsituation macht es keinen sinn, aber für eine Avantgarde-Performance wäre das doch der Hammer.


    Interessant wäre es doch auch nicht nur das Pulsfeeling des Trommlers als Taktgeber zu nehmen, sondern alle Mitspieler einzubeziehen. Jeder bekommt einen Pulsmesser, das wird in einen Rechner eingespeist, und der Mittelwert wird als Click ausgegeben.
    Als weiteres kann man dann noch jeden Einzelpuls und den Mittelwert als Taktgeber für Visualisierungen ausgeben.


    LgTrommelmann

    Oder die Frau Dennerlein: http://www.youtube.com/watch?v=82m9M4KHRnE


    Das wäre fast schon eure Besetzung. Aber von einem Keyboarder ohne Jazzerfahrung zu verlangen auch den Bass mitzuspielen wäre schon arg.


    Bass ist schon wichtig. Aber mein Gott, zum ausprobieren geht es auch anders. Meine erste Jazzcombo hatte die Besetzung: Geige, Posaune, Gitarre und Schlagzeug. Und wir hatten auch unseren Spaß.


    LgTrommelmann

    Hi Dominik,
    na, da spielt es sich ja kräftig ab. Technisch bist du auf einem guten Weg. Als ich in deinem Alter war, habe ich mich am Set schon über Bumm-Tschak-Bumm-Bum-Tschak gefreut.


    Die Grooves sind ein bischen wackelig. Was aber Angesichts des ersten Auftrittes nicht verwunderlich ist. :D


    Wa ich dir als Tip geben kann:
    Atme! Sowohl du als auführender Trommler, als auch im musikalischen Sinne.
    Es macht auf mich ein wenig den Eindruck als würdest du hyperventilieren. Aber das ist auch eine Frage der Erfahrung. Irgendwann entdeckt man den Platz zwischen den Schlägen und merkt, wieviel Zeit man eigentlich hat, und das da jede Menge Platz ist. Das heisst nicht, daß man weniger Schläge macht, aber du kannst vorausschauender trommeln, große Bögen machen und darauf hinspielen.


    Weiter so. :D
    LgTrommelmann

    Zitat

    Original von eigi
    Zusätzlich zu schweren Sticks kannst du noch Gewichtsbänder an den Gelenken befestigen. Angeblich soll das auch einiges bringen.


    Da würde ich jetzt aber mal ganz vehement abraten. Es sei denn du willst dir deine Gelenke komplett ruinieren.