Beiträge von MoM Jovi

    Hi,


    ich möchte mein Boss DB-90 und den In-Ear Kopfhörer Verstärker gerne fest verkabelt in einer möglichst kompakten und stabilen Koffer-/Rack-Lösung unterbringen. Außerdem soll noch ein 10" Tablet Platz finden. So muss ich, egal wo ich hinkomme, nur noch Strom und Monitor-Signal vom Mischer einstecken und es kann los gehen.


    Am liebsten wäre mir ein "kurzes" L-Rack, also eins das vorne und oben nen Deckel hat. 2-3 Höheneinheiten würden reichen. 19" Breite wären optimal, um oben das Tablet und DB-90 nebeneinander zu bringen und untendrunter den In-Ear Amp und noch ein Fach für Kleinzeugs. Den "Innenausbau" kann man selber machen. Leider sind mir die L-Racks, die ich bis jetzt gefunden habe, alle zu tief. 20cm würden für mein Vorhaben ja schon reichen. Habt ihr sowas schon mal irgendwo gesehen? Eine Maßanfertigung ist wahrscheinlich zu teuer.


    Als Alternative kommt evtl. ein DJ-Mixer Case infrage, also Grundplatte mit Deckel. Aber ein L-Rack wäre mir schon lieber, weil das ganze Kabelzeugs hinten unten verschwinden könnte.

    Ich hab seinerzeit auf Probenraummitschnitten der Band (meist per Kompaktrekorder von Zoom mit diesen Stereomics) immer erschreckt festgestellt, wie LAUT meine HH war.


    Das hab ich vergessen in meinem Beitrag: Ich habe noch nie ein extra HiHat-Mic gebraucht. Die Hats kamen immer über die beiden OH's mit...und selbst dann noch recht laut. Und auch das SM57 an der Snare bekommt ordentlich was davon mit... Mir hat dann mal jemand gesagt, ich solle die HiHat höher stellen :rolleyes: Aber es ist doch keine Lösung, Spielkomfort für besseren Sound einzubüßen??


    Spiele 16", 17" und jetzt auch 18".


    WTF?? 8| :D

    Ein bisschen Offtopic: aber schaut euch mal das Soundcraft UI24R an im Vergleich zum XR18 ;) Das Teil fällt bei Thomann immer weiter im Preis und 200-300€ mehr sind vielleicht ganz gut angelegt ;)

    Sorry vielleicht für's Aufwärmen. Aber hat hier auch schon mal jemand an die Spielweise gedacht? Und das wäre auch meine Frage, bevor ich nen neuen Thread aufmache.


    Ich spiele Paiste Alpha 14" Medium HiHats. Habe mich schon oft gewundert, warum die in manchen Räumen so hart klingt, also so gut wie kein Body und jede Menge Anschlag. Klingt dann leicht blechig. Nun beschäftige ich mich seit einiger Zeit intensiv mit Spieltechnik und Dynamik, Push-Pull und so. Ich habe den Eindruck, dass ich die Hihat oft einfach zu hart spiele und sie quasi übersteuere. Bei sachterer Spielweise bekomm ich viel mehr Körper und Zisch. Sie fühlt sich dann auch gleich viel weicher an und gibt mehr Rebound. Ich habe dabei auch gemerkt, dass die HiHat im Kontext zu Bass und Snare gar nicht so laut sein muss, eher leise. Es gibt ja andere Threads zum Thema Grooven und so, wo häufig betont wird, dass Bass und Snare den Takt angeben und das Blech nur begleitet...
    Also kurz gesagt: sanfteres Spiel auf der HiHat führt bei mir gleichermaßen zu entspannterem Spiel und besserem HiHat Sound.


    Und ich tendiere immer mehr zu dünnen Becken...neulich mal eine Sabian 13" XS HiHat angespielt und die war butterweich. Auch die Paiste PST7 Medium HiHat gefällt mir immer besser, habe mir die testweise mal angeschafft aber muss sagen, echt nicht schlecht.

    Abgesehen davon, dass ich noch nie Monitoring im Proberaum gebraucht habe und darüber immer wieder den Kopf schüttle ;)


    Da ich Klick auf den Ohren habe und die In-Ears den Höreindruck verändern, habe ich auch im Proberaum ganz gern ein bisschen von den "Raummikros" mit drauf ;)


    Da blieben, falls Du es noch nicht versucht hast, andere Sticks (Hotrods, Lidwish usw.) und (noch) sanftere Spieltechnik ohne Einbußen an musikalischem Ausdruck, versteht sich.


    Wir spielen immer noch Rockmusik :D Ich weiß ja nicht, was sanfter ist, als den Stock fallen zu lassen?? ?( Vielleicht sollte ich mit Helium gefüllte Sticks nehmen?? :D
    Meine Kollegen haben vorgeschlagen, die Becken abzukleben...das werde ich natürlich niemals tun. Mal abgesehen von den Kleberückständen...ne du!

    In unserem neuen Proberaum sind die Reflexionen so krass, dass ich alleine durch die 3 Gesangsmikros rundherum im Raum so viel Schlagzeug auf meine In-Ears bekomme, dass ich das Set gar nicht mehr abnehmen muss. Es kommt sogar eine Art Kompression zusammen und es klingt eigentlich extrem cool. Obwohl wir den 6x6m großen Raum bis auf 2 gegenüberliegende Stellen mit je 2m Länge an den Decken bis 2.5m mit Molton abgehängt haben, scheinen die übrigen 50cm nach oben und die Decke (alles Beton) noch genug zu reflektieren.


    Die Kollegen beschweren sich jedenfalls schon wieder über zu viel Zisch. Bin bereits von Paiste Alpha auf PST7 umgestiegen (im Übrigen sehr geiler Sound, wie ich finde!! Man redet ja bei den PST7 vom "klassischen Rocksound"...vielleicht genau das, was ich immer gesucht habe!?). Und ich war der Meinung, dass die PST7 relativ sanft sind. Zudem spiele ich überhaupt nicht laut. Aber selbst wenn ich den Stick einfach auf die HiHat fallen lasse ohne Kraft, dann ist es den anderen schon zu viel! ?(


    Aber wie gesagt scheint der Klang allgegenwärtig zu sein, wie ich meinem Monitorsound entnehme. Nun habe ich mir tatsächlich überlegt, so ein Moskito-Netz übers Set zu hängen, wie man es sich über Betten hängt!! :D Hat sich sowas schon mal jemand überlegt oder sogar gemacht? Ich denke, dass ich an einigen Stellen auch noch dickeren Stoff dranhänge. Aber eben nicht überall, denn ich muss ja noch sehen, was draußen so vor sich geht!

    Also die Fissler-Soße ist ja wirklich verboten geiles Zeug!! Habe meine Alphas vor 7 Jahren gebraucht gekauft und nie geputzt. Ich hatte nämlich mal Groove Juice und das hat mit meine Paiste 402er damals versaut: überall wo es direkt auf das Becken kam, gabs Flecken, an den anderen Stellen passierte beim Verreiben aber nix..vielleicht lags auch am Material der 402er - ist ja keine "richtige" Bronze. Jedenfalls hatte ich seither Respekt vor dem Becken Putzen.
    Nach diesem Thread hab ich mich aber dann doch mit Fissler Pflege rangetraut und das Ergebnis ist der Wahnsinn! Ich bekomme natürlich nicht mehr alle Stickspuren komplett weg, vor allem die Ränder der HiHats sind schon von den Jahren geprägt. Aber dafür, dass ich 7 Jahre nicht geputzt hab und die Vorbesitzer teilweise auch nicht, sind die Tellerchen wieder super geworden!
    Ride und HiHat hab ich schon und bin fast der Meinung, dass gerade die HiHat brillianter im Klang geworden ist...Die Crashes kommen über die Feiertage dran :)

    Aber das Becken zu leise sind, auch dünne, habe ich persönlich noch nie erlebt.
    Vielleicht spiel ich aber auch einfach nur in den falschen Locations.


    "Falsche" Locations, würde ich`s nicht nennen. Besser in anderen Lokations mit anderen Voraussetzungen (evtl. ohne Strom aber trotzdem großräumig oder im Freien), deshalb auch anderen Zielen und Ansprüchen.


    Ich meinte mit "nicht hören" eher mich selber, nicht die Location :D Gerade in kleinen Locations, wo dir 1 oder 2 Marshalls um das Set wehen, hast du mit leisen Becken keine Freude...dann wirfst du deine dynamischen Fähigkeiten über Bord und schlägst drauf wie irre, um mehr Ping zu bekommen, aber Sustain hast du erst keines.


    So geht's mir auch. Wenn ich nichts höre bzw. kein Feedback von Becken oder Trommeln bekomme, dann hau ich nur noch drauf wie ein Blöder und verliere jede Dynamik. Habe das Problem aber nicht bei Thin und Medium Alphas. Jetzt bei den PST7 könnte ich mir aber vorstellen, dass es wieder in die Richtung geht... aber das Spielgefühl ist jedenfalls besser als z.B. Sabian B8, die einfach nur hart sind. Mal sehen, was demnächst im Proberaum passiert und ob die "Elektriker" überhaupt merken, dass da neues Blech hängt - oder der Schlagzeuger einfach unverändert laut ist, weil er eben Schlagzeuger ist. =)
    In meinem Überaum zuhause hab ich gestern Abend aber wieder die alten Alphas aufgehängt. Wenn es ein bisschen knallt, ist schon besser. Dort hab ich Gehörschutz und Drumherum juckt es keinen. Und die spielen sich besser zusammen mit Pinstripes. :D
    Power/Rock/Heavy Modelle passen nicht zu meinen Kraftverhältnissen. Lediglich das Ride ist bei mir ein Power Ride.

    Habe seit gestern einen gebrauchten PST7 Medium Satz mit 14 HH, 16+18 Crashes und 20 Ride...

    Die Crashes in 16" und 18" sind diese ich sag mal "spießigen" Hard-Rock Becken, die ich schon so lange suche. Jetzt nach einigem Spielen stelle ich fest, dass das 18" schon ziemlich hart gespielt werden will, um gefordert zu sein (liegt das an der Größe?) und das 16" dagegen schnell seinen Klang entfaltet. Wäre eine Überlegung wert, mal beim Händler 16" in Heavy und 18" in Medium auszuprobieren oder das 18" in Thin und das 16" in Medium. Rein vom Anschlag-Gefühl wäre es besser, schätze ich. Wer locker spielen will, sollte das 18" in Thin in Betracht ziehen. Wie man lesen kann, soll es klanglich alles gut zu kombinieren sein.


    ... und genau das dachte ich auch, als ich die beiden Crashes ausprobiert hab! 14/16/20 passen ganz gut zusammen, aber das 18er Crash braucht im Verhältnis mehr Schlagkraft als der Rest, wenn man einen "Crash" möchte. Da finde ich fast, dass man das 18er weglassen könnte und dafür das Ride so montiert, dass man es auch crashen kann. Vielleicht versuche ich mal, das 18er durch das 20er Thin Ride zu ersetzen.


    Da ich irgendwo gelesen hab, dass man mit PST7 die "sanfteren Alphas" bekommt, dachte ich, das wär was für den Proberaum - wegen der Ohren der Mitmusiker. Lautstärketechnisch sind die tatsächlich ne Stufe unter den Alphas (Vergleich Alpha Medium vs. PST7 Medium). Ob ich damit jedoch gegen den Gitarristen ankomme, wird sich zeigen. Die PST7 geben mir ein bisschen das Gefühl der Sabian B8, die ich mal im Proberaum hatte, von denen ich dann auf die neuen Alphas umgestiegen bin, weil ich einfach nicht das gewünschte Feedback bekam (ähnlich, wie wenn du mit 101er Messingtellern gegen ein Blasorchester ankommen willst ;(


    Vom Sound her, sind die PST7 mit Sicherheit was anderes als meine Alphas, die ich gewohnt bin. Kann damit bestätigen, was oben schon steht (Alpha = moderner Sound). Sie sind heller und nicht so "pingig". Und trockener.

    Auf Facebook geistern im Moment Werbe-Anzeigen von einem ominösen "CRVIPS" Shop herum, der diverse hochpreisige Drum Sets mit bis zu 90% Rabatt als "Christmas Offers" anbietet!
    Fallt bitte nicht drauf rein. Das Ganze ist ziemlich gut gemacht! Aber die Vernunft sagt einem, dass so was dann doch nicht wahr sein kann.

    Okay, so hab ichs mir eigentlich schon gedacht. Für eine "echte Signature" sind mir 150 Euro selbst gebraucht einfach zu wenig...


    Ich tendiere wahrscheinlich doch eher zu den erwähnten 70 Euro Teilen, da es wie gesagt um ein Proberaum Set geht. Bin mit meiner Pearl Forum bereits sehr zufrieden, die ich damals für 60 Euro bekommen habe. Und meine Haupt-Snare bleibt erstmal die vom Tama Superstar Hyperdrive Set. Da muss keine hochpreisigere her.

    Kann das sein, eine Signature Snare für 150 Euro? Na klar, wir sind auf dem Gebrauchtmarkt. Aber ist das die orignale Signature, oder ein günstigeres Modell, das daran angelehnt ist?


    www.ebay-kleinanziegen.de/s-anzeige/chad-smith-signature-snare/768057463-74-318


    Habe daneben noch eine Sonor Force 3007 für 120 Euro:
    www.ebay-kleinanziegen.de/s-anzeige/sonor-force-3007-14-snare/768395414-74-303


    Und ne Tama Imperialstar für 69 Euro:
    www.ebay-kleinanziegen.de/s-anzeige/snare-tama-14-x-5-5-imperialstar-holzsnare-schlagzeug/691896837-74-8112


    Und diverse Basix Concept Series, meist mit Stativ im Set für 60-70 Euro sowie eine Basix Custom für 80 Euro.


    Ich brauche eigentlich nur was für das Proberaum-Set hier weiter oben. Doch wenn ich dann dieses "Signature Ding" für 150 Euro sehe, bin ich schon nochmal am überlegen.
    Oder halt doch "nur" die Sonor 3007er, oder Tama oder gar Basix!? ?(

    Wenn man das irgendwo sieht, dann sind das Leute, die es geschenkt bekommen oder zu viel Geld haben oder das Ding nie spielen oder es so speziell spielen, dass
    sie es mit der Spitze zärtlich im Bogen berühren.


    Erschließt sich mir sowieso nicht, warum man so etwas tut. Kostengründe kommen zumindest langfristig gesehen nicht in Betracht, weil eben ein neues Splash mehr kostet als ein geeigneter Galgenarm mit Multiklammer. Es sei denn, man spielt Paiste 101 (gibt's da überhaupt Splahes??). :rolleyes:
    Und Platzgründe kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
    Zudem, lässt sich ein Splash überhaupt als solches spielen, wenn man erst die Kante des größeren Beckens darunter überwinden muss??

    War eigentlich auf der Suche nach nem günstigen Proberaum Set und bin in den Kleinanzeigen auf die Marke "Taye" gestoßen. Was ist das? Hab ich noch nie gesehen.


    Hier ist das Angebot. Von den Kesselgrößen genau richtig für mich, ansonsten gibt's in der Preisklasse nur 10/12/14 oder 12/13/16 Sets.


    Eigentlich fehlt mir da noch ein 14er Floor Tom. Hat das zufällig jemand abzugeben? :)


    Habe das Teil am Samstag geholt. Für 300 sind wir uns einig geworden. Die Trommeln sind cool!
    Die Hardware bestätigt, was ich hier schon gelesen habe. Die Beinchen am Floortom und an der Bassdrum sind ja niedlich! :rolleyes: Den Tom-Halter werde ich wohl eher nicht benutzen, zumindest nicht auf der Bassdrum, da ich Toms im 45 Grad Winkel nicht ausstehen kann. Aber anders wäre es mit ner 22er BD und 9" Tomtiefe nicht möglich :D
    Also die Hardware von meinem BASIX Custom kann definitiv mehr! Aber für den Proberaum tuts das so. Wenigstens ordentliche Kessel.


    Jetz suche ich halt noch das passende 14er Floortom.

    War eigentlich auf der Suche nach nem günstigen Proberaum Set und bin in den Kleinanzeigen auf die Marke "Taye" gestoßen. Was ist das? Hab ich noch nie gesehen.


    Hier ist das Angebot. Von den Kesselgrößen genau richtig für mich, ansonsten gibt's in der Preisklasse nur 10/12/14 oder 12/13/16 Sets.


    Eigentlich fehlt mir da noch ein 14er Floor Tom. Hat das zufällig jemand abzugeben? :)

    ein DrumCraft der höheren Serien hat mit einem Basix nicht wirklich viel zu tun, Als Nachfolger kann man das nicht bezeichen.


    Ein DC8 ist bzw. war in der Anschaffung relativ günstig, ist aber mit Sicherheit kein Billigset, sondern ein durch und durch solides Arbeitsgerät.


    Aber mit Erscheinen von Drumcraft verschwand BASIX, oder nicht? Und ist Drumcraft nicht auch quasi die "Hausmarke" von GEWA? ?( Mein Basix Custom ist nun auch schon 15 Jahre alt, und seither hat sich ja auch was bei der Produktion getan, sodass ein Drumcraft wahrscheinlich deswegen schon besser ist als Basix. So hab ich das mit dem "Nachfolger" wenigstens gemeint.


    Edit: mein Bruder als studierter Profigitarrist und Gitarrenbauer würde widersprechen, dass man auf einer billigen Asiengitarre bei entsprechendem Tweak nicht ebenso amtlich spielen könnte wie auf den genannten großen Namen. Und eine Strat klingt und spielt sich auch völlig anders als eine Paula, obwohl beide ordentlich Geld kosten.;)


    Ja. Es gibt aber Kollegen, welche jene Asien-Gitarren von vornerein als Schrott abtun. Hatte mal nen Englisch-Lehrer und Gitarrist, der meinte, du kannst aus 1000 Harley Benton Gitarren 1 gute erwischen, die nicht so windschief ist wie die anderen 999. Natürlich abgesehen von den Pickups und Saiten! Und über dasselbe sprechen wir doch hier auch in Bezug auf Trommeln.