Beiträge von MoM Jovi

    bei mir hat niemand nur 1 punkt bekommen :) das bring ich ned übers herz, nicht mal für meinen eigenen beitrag :D

    ich glaube die 10 Punkte habe ich nur vergeben wo mir gar nichts auffiel.

    Naja, 1 Punkt heißt ja nicht "total sch***", aber man nutzt halt die Skala aus und setzt die Beiträge in Relation. Wenn nachher aus Mitleid die untere Hälfte nicht vergeben wurde, brauchen wir die Skala ja nicht so fein einteilen.

    Ich merke, ich finde es einfacher, ein paar Bemerkungen zu formulieren, als mich auf eine wertende Zahl festzulegen.

    Für mich wäre es wohl passender, ein Formular zu haben, dass für jeden Beitrag aus 3 oder 4 Kategorien besteht wie

    Groove, Timing, Musikalität o. ä. Aber das ist keine Aufforderung :) .

    Ich gehe immer so vor (bei der letzten Challenge schon): Nach 2 mal durchhören stehen 2 Beiträge fest, die einmal 10 und einmal leider nur 1 Punkt bekommen. Alles andere wird dann bei erneutem (mindestens noch 1 mal komplett) Durchhören dazwischen verteilt. Viele sind auch richtig gut und kriegen 9, 8 oder 7 Punkte. Bei diesen entscheidet für mich häufig, ob es vielleicht doch etwas "overplayed" ist oder 1-2 Wackler zu hören sind. Dann gibt es das Mittelfeld: solides Timing, straight, nicht ganz so "kreativ" und hier spezielle weniger funky. Und die, die offensichtlich richtig wackeln, bekommen 4, 3 oder 2 Punkte.

    Sonderlich schwierig finde ich das nicht, aber man muss sich halt die Zeit nehmen.

    Geschafft: Teilnahme Check, Voting Check!

    Habe die 10er Skala voll ausgenutzt, nur ein 9er war nicht dabei. Der 10er war für mich nach 2 mal hören eigentlich klar, bis es mir beim finalen Durchhören wie Schuppen von den Augen fiel, dass doch ein anderer die 10 bekommt.

    Anfangs hätte ich auch auf um die 5 E-Kits getippt, jetzt eher nur noch 2.

    Spannend, dass die allermeisten das Intro quasi gleich umgesetzt haben.


    Bin gespannt auf die Ergebnisse. Super Job an alle, und natürlich Marius!


    Magst du uns verraten, was du audiotechnisch noch gemacht hast? Hast du individuell auch was gemacht, oder über alle Beiträge dasselbe drüber laufen lassen? Finde sehr spannend, wie meine Becken nun klingen. Ich glaube, ich finde es ziemlich cool!

    Mein Aha-Erlebnis war mit verschiedenen Sticks zu experimentieren...Dicker/Dünner/Hickory Maple/Kopfformen , weil ich nicht mehr so happy war und dann feststellte "hey mein Ride klingt ja plötzlich komplett anders" und damit klar war, dass ein Ride eben nicht DIESEN Sound hat. Dann habe ich aber festgestellt, dass ein für mich gutes Ride mit verschiedensten Sticks zwar sehr unterschiedlich aber dann immer irgendwie anders cool geklungen hat.

    Oh ja, Sticks können einen riesen Unterschied machen. Habe ich gerade wieder erlebt, weil ich eine ganze Zeitlang mit sehr leichten Maple 7A gespielt habe und letztlich wieder auf 5er Hickory umgestiegen bin (manchmal auch Maple). Da klingt ein Ride mitunter ganz aufregend neu... Ich muss das allerdings etwas einschränken: ich spiele die Sticks, die mir gut in der Hand liegen und die mir vom Spielgefühl zusagen - ich suche sie nicht nach dem Rideklang aus.

    Diesen Punkt finde ich auch immer zu pauschal, wenn er angeführt wird. In der Theorie beginnen wir Schlagzeuger doch alle auf der kleinen Trommel und sollten unsere Technik klar haben. Da werde ich irgendwann mal einen Stick haben, der für mich passt. Und im Rock-Pop-Bereich (wo es u. U. um Schnelligkeit und Power geht) habe ich persönlich ein Problem, plötzlich mit einem dünneren Stick zu spielen, nur damit das Ride feiner klingt. In Orchester- oder Jazz-Geschichten sehe ich das noch mal anders - also überall, wo die Dynamik eine größere Rolle spielt und das Schlagzeug meistens insgesamt zu laut ist.

    Ich würde da auch immer erst den Stick als gesetzt nehmen und dann das Ride suchen. Für mich selber war aber nie der Ping selbst das Kriterium, sondern das komplette Ride und dann nicht nur der Klang, sondern wie fühlt es sich an. Wie ist der Rebound, wie schwingt es auf, wenn ich crashe...der Sound ist dann halt meiner, der eben auch maßgeblich von "meinen" Sticks geprägt ist.

    Ich denke, der Weg und das Herumprobieren gehört schon irgendwie dazu. Man sollte nur irgendwann ankommen und nicht den Fehler machen zu denken, man könne nur mit Equipment XYZ gut trommeln. Wie Du selber richtig feststelltest:

    ...it's a journey...

    So sehe ich das auch. Gerade als Anfänger wird man schier erschlagen von den Optionen, und ich finde auch den Rat "geh in einen Laden und nimm deine restlichen Becken mit" nicht unbedingt hilfreich. Hätte ich das mit meinen 402er Sibernickel gemacht, dann hätte so ziemlich jedes "ordentliche" Ride gut geklungen und am Ende hätte sicher der Geldbeutel eines 16jährigen mitentschieden. Man muss vielleicht tatsächlich mal Fehler machen und irgendwann merken, dass das mega Ride, was man da vor Jahren gekauft hat, doch nicht seins ist. Aber irgendwann wird einem bewusst, was man wirklich will und braucht. Ich habe das Gefühl, dass sich das bei mir jetzt so langsam einstellt. Liegt aber auch daran, dass auch mal andere Sachen wichtig werden und man gar nicht so viele Gigs hat, bei denen man das Zeug alles live probieren kann.

    Tip3: Bisschen wie TIP1: wenn Du über Tip2 ein (und nicht DAS) Becken gefunden hast, was Du toll findest und für Dich funktioniert , bleib dabei und konzentriere Dich was Du auf dem Becken spielst und nicht worauf Du spielst, weil irgend ein Benny, JoJo oder geheimnisumwitterter Guru ne tolle Performance auf irgend 'nem neuen Becken abzieht.


    Das Credo sollte lauten: Mach nicht aus dem Equipment sondern aus Deiner Spielerei eine Wissenschaft ! Und Ja: Ich habe auch rumprobiert und sage es war v.a. Zeitverschwendung !

    Das denke ich auch immer mehr. Aber ich bin noch nicht soweit. Ich muss noch etwas Zeit verschwenden, bevor ich den ganzen unnötigen Kram abstoße... ^^

    Grade durch Zufall über diesen alten (schönen) thread gestolpert...

    Ach herrje :D

    Lese eben meinen Beitrag #121 und muss schmunzeln...das dort erwähnte 22" Big Beat Ride ist es immer noch. Erst am Samstag habe ich ein anderes Ride während des Gigs damit ersetzt, weil ich alles vermisst hatte, was es ausmacht.

    Spannend finde ich meine Auflistung am Ende. Diese zeigt, dass ich bis 2020 immer sehr genügsam war und mit einem einzigen Ride klarkam und alles erschlug. Beim Erwerb eines Ride kam das alte immer gleich weg. Die Pandemie-Zeit muss da was verändert haben...

    teure Snare Drums (die ihr Geld auch wert sind), haben aus meiner Sicht ein größeres Dynamikspektrum und sind leichter zu stimmen und zu spielen.

    Billige Trommeln funktionieren nur im mittleren, vielleicht noch höheren Bereich und müssen ziemlich genau gestimmt werden und sind für extreme

    Dynamiken praktisch unmöglich.

    Okay, das ist schon klar. Und liegt das nun an teurerem "Zubehör" wie Guss- statt Flansch-Reifen (mit außerdem besserer Symmetrie), einem hochwertigen Perser und Fellen, außerdem gute Schrauben und Gewinde und Abhebung? Komme ich da ernsthaft auf einen Differenz (!) -Betrag von mehr als 500€?

    Oder ist es das Kesselmaterial, also seine atomare Zusammensetzung und der Prozess, wie man da hin kommt? Bronze ist ja nicht gleich Bronze, auch wenn sie gleich heißt. Das sieht man ja bei den günstigen Paiste Serien, die angeblich aus der 2002er Bronze gefertigt sind.

    Wenn es um Stimmbarkeit bedingt durch u. a. Verwindungsarmut des gesamten Systems Kessel-Böckchen-Schraube-Reif geht, dann spielen sicherlich Fertigungstoleranzen und Ausschuss am Ende eine Rolle. Wenn bei Drumcraft nur jeder 4. Kessel die Qualität von dem hat, was bei Tama zum Kunden geht, ist der Fall klar.

    Der Max macht das Video natürlich im Auftrag von Bonedo, was irgendeine Verwandte vom Hans ist, der ja offenbar der Eigentümer von der Trommelkraft ist. Von daher ist das Video schon verhältnismäßig "kritisch".

    Das dachte ich mir auch. Aber vielleicht ist dieses Maß an "Kritik" auch ein gutes Verkaufsargument: "Hey, wir kriegen das für den Preis nicht ganz so toll hin, aber eigentlich brauchst du es nicht, und dafür bekommst du unsere Snare ja auch günstiger."

    Und ob teure Snares automatisch klangliche Vorteile haben.

    So wie ich das hier aus manchen Beiträgen rauslese, können "teure" Snares besser mit tiefen Stimmungen. Also dort, wo man am weitesten entfernt ist von einer "Snare", bei der ja per Definition alles scheppert und hochgeknallt ist. Leuchtet ein, wenn man ein 16er Floortom nimmt. Das hochwertige Sonor-Vintage Tom lässt sich einfacher stimmen als ein Pappelkessel gleicher Größe mit Legs, die zu wünschen übrig lassen. Aber liegt ess nun am Material, das evtl. teurer sein könnte, oder an der Verarbeitung oder an den Beschlagteilen, dass die Snare teurer ist?


    Folgendem Demo der Drumcraft Bell Brass entnehme ich, dass eigentlich nur der (zu kurz gewählte) Teppich der Snare das nimmt, was ihr zu ihren Schwestern aus der Boutique fehlt...na gut, viel mehr gibt's daran ja auch nicht, was man optimieren könnte - Felle sind ja schon Remo - und es ist auch eine Portion Marketing dabei:


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    Wieviele Vertreter des ein oder anderen Lagers lassen sich wirklich auf einen objektiven Vergleich von teuer zu günstig ein?

    Ich hatte beim letzten Gig meine Millennium Power Brass 14x5,5 (<200€) mit Remo Coated CS gespielt anstatt sonst immer Sonor Vintage 14x6,5 mit Evans UV1 und die Backbeats haben viel mehr geknallt und gingen mir leichter von der Hand, um es mal darauf zu beschränken. Gestört hat meine blöden Ohren daran nichts. Ich wette aber, dass es auch eine Sache der Felle und der kürzeren Tiefe war, nicht mal unbedingt das Messing gegenüber der Buche.

    Zitat

    Nur dann ist es zu spät, um sich beispielsweise einen vierstelligen Betrag schön zu reden oder eingestehen zu müssen, dass die alte Snare eigentlich genau so gut war - weil einem kein Laden/Händler

    Den Einwand verstehe ich nicht völlig. Ok, ich verstehe ihn, wenn Du es so meinst: weil es kaum noch Shops gibt, die Marktsituation für die Mehrzahl der verbliebenen Musikgeschäfte ist schwierig bis furchtbar. Und natürlich haben diverse Shops nur wenige Hi-End Snares da. Manche garkeine. So verstehe ich Deinen Einwand.

    Nein, es ging mir um was anderes: Ich persönlich brauche einfach unendlich viel Zeit um sagen zu können, diese Snare gefällt mir in jeder einzelnen Situation oder ich kann sie in dieser und dieser Situation optimal einsetzen oder eben auch nicht. Dazu reichen auch keine 30 Tage zuhause im Falle von Online-Kauf. Man muss damit proben und Gigs spielen in verschiedenen Kombos und Locations - im besten Fall auch noch verschiedene Felle und Tunings probieren. Das ist nicht möglich an einem Tag im Laden und auch nicht an einem Tag zuhause. Weil man das:

    und diese Unterschiede sind halt der charakteristische Ring, das Gewicht, das Material des Rims etc., insbesondere wenn man diese Sachen wenig gedämpft spielt, das will ich ausdrücken.

    sonst niemals erfährt und die 4k-Snare für sich selbst als solche begreift.


    Genau!

    Alle möglichen Demos und Samples haben ja immer alle möglichen Referenzpunkte:


    ...die spannende Frage ist doch vllt. auch die: Was ist denn der Referenzpunkt für eine klangliche Bewertung ? Wenn ich mir ein set/snare/whatever an verschiedenen Punkten im Raum anhöre klingt das schon stark unterschiedlich: Wo steht das set im Raum ? Sitze ich dahinter, stehe ich davor...5 meter weit weg. Wenn man nun eine Aufnahme macht, kommt man über die Signalkette/Aufnahme auf "Ein" Ergebnis (lassen wir mal die Wiedergabekette außer Acht).


    [...]


    Viel wichtiger ist: Wie verhält sich das Instrument aus den vorbenannten Perspektiven. Kommst Du subjektiv zu einer immer positiven Einschätzung, weil Du das Ding leicht stimmen kannst, am set das gut klingt, vor dem set gut kling, es sich leicht Aufnehmen lässt, in einer Live Situation gut rüber kommt...etc. das sind für mich relevante Punkte, ob Du damit dann für 5xMehr Kohle weil's aus Bronze oder Superhightech Carbonfaser gemacht ist, aus dieser Sicht 5x mehr Performance bekommst...ich glaube es nicht ! Für mich hat sich mein Zeugs über die Jahre "rausgemendelt", weil's demgemäß funktioniert.


    Man (ich) weiß es ja selber am besten, dass die eigene Snare in verschiedenen Räumen unterschiedlich klingt und mikrofoniert nochmal anders, abhängig davon, ob man sie "live" über InEar mit Außeneinstreuung oder nach der Aufnahme über (verschiedene) Lautsprecher und Kopfhörer hört. Ganz zu schweigen von Fellen, Teppich, Sticks...

    Was ich für mich sagen kann ist, dass ich eine Snare niemals im eigenen Proberaum oder gar im Laden so testen kann, dass ich sie als für mich heiligen Gral bezeichnen kann. Ohne Mikrofonierung klingen für mich die meisten Snares sogar "gleich". Erst unterm SM57 kommt der eigentliche "Bauch" einer Snare mMn zum Tragen. Im Live-Bandkontext über InEar-Monitoring merke ich dann schon, welche Snare mir besser gefällt und welche doof ist.


    Edith: Da habe ich übrigens genau den umgekehrten Eindruck:

    1.) was kurioserweise oft vergessen mitunter auch nicht geglaubt oder verstanden wird: close-miking bildet immer nur einen kleinen Einblick in den Sound. Zig snares unterscheiden sich im close-miking zwar, aber mitunter nicht (mehr) sooo gravierend. Im Raum oder aus Fahrerperspektive gespielt/gehört aber durchaus!

    Nur dann ist es zu spät, um sich beispielsweise einen vierstelligen Betrag schön zu reden oder eingestehen zu müssen, dass die alte Snare eigentlich genau so gut war - weil einem kein Laden/Händler und schon gar keine Sample-Bibliothek oder Demo-Video die Möglichkeit einräumt, das ganze so ausgiebig vor dem Kauf zu testen. Hinzu kommt, dass ja auch erst höherpreisige Snares mit vernünftigen Fellen und Teppich ausgestattet sind und man anfangs gar nicht weiß, wie die Mittelklasse-Snare mit UT-Fell klingen würde, wenn sie ordentlich befellt und gestimmt wäre. Das kann man wohl nur mit Erfahrung einigermaßen vorhersagen, und die kann teuer und schmerzhaft sein vom auf die Schnauze Fallen.

    Wenn ich meine Snare immer nur im selben ähnlichen Range stimme, weil ich als Hobbymusiker gar nicht die Zeit und auch Anwendungen habe für mehr, dann werde ich wohl nie ausreichend erfahren, welche Eigenschaften die Bell Brass gegenüber der 300€ Drum Craft Snare aus Kupfer in besonders tiefen und hohen Stimmungen ausspielt oder eben auch nicht.

    Daher ist die wesentliche Frage doch: Was mache ich kaputt oder welche Defizite erkaufe ich mir mit einer "Billigsnare", weil ich nicht gleich die "gescheite" Bell Brass gekauft habe, wenn ich irgendwann doch mal im Studio sitze und der Produzent der (evtl. auch berechtigten) Meinung ist, dass meine Snare sch*** klingt oder ihr eine bestimmte Frequenz fehlt, was mit der "eierlegenden Bell-Brass-Sau" alles gar kein Problem wäre?

    Und das ist genau der Punkt! Brauchst du jetzt überhaupt noch deine anderen Snares? Oder denkst du, wenn auch nur aus psychologischen Gründen, dass du mit deiner Lego-Snare nun alles erschlagen wirst und sie überhaupt nicht mehr für eine andere weichen lassen willst - weil du so viel eigene Energie reingesteckt hast? :)


    Wenn ich aber wirklich was an den Ohren habe und die klaren Unterschiede nicht höre, die 2000€ ausmachen, lasse ich mich gerne belehren. :)

    Daher meine (ehrlich interessierte) Frage an alle, die so eine Trommel besitzen: was macht ihren Reiz aus? Angeblich seien sie besonders durchsetzungsstark, aber braucht man das denn?

    Ein Bekannter hatte die Gretsch Bell Brass und wartet nun auf seine Tama Superstar Reissue, den "Terminator". Er ist der Überzeugung, es gäbe nichts besseres und hört jeder anderen Snare sofort die "Defizite" an, die sie im Vergleich zu einer Bell Brass hat. Ich vermute da aber auch einen gewissen psychischen Bias, weil die Teile alles andere als günstig sind. Hat man so ein Teil, ist man schließlich auch stolz darauf und muss die Anschaffung schließlich rechtfertigen. Es ist natürlich schon ein Erlebnis, auf so einem Ding zu spielen. Ich hatte mal kurz die Gretsch Bell Brass neben meiner Sonor Vintage stehen. Klar gibt's da Unterschiede. Aber die "Dynamik" der besonderen Legierung empfand ich nun nicht so im Vergleich, wie andere tun. Ich finde, man muss mit jeder Snare auch immer erst warm werden. Es gibt nicht die perfekte Trommel, die einem sofort das Üben und Stimmen abnimmt. Auch die Demo-Videos sind dufte, aber diese Leute können (meistens) spielen und in dieser Liga ist es wahrscheinlich auch ziemlich müßig, die Unterschiede zu diskutieren.

    *Hust* mir gefällt der Klang der (vermutlich schwindelerregend teuren?) Phosphor Bronze besser

    Die Phosphor Bronze liegt bei etwa 2200€ und die Bell Brass bei 1600€ bezogen auf die beiden Snares im Video aus Post #1.

    Die Tama "Terminator" kostet 4000€. Allein durch die unterschiedlichen Beschlagteile und Felle lassen sich die Preisunterschiede aber nicht rechtfertigen. Es liegt bestimmt mitunter am Material und der Verarbeitungsweise selbst. Aber dann ist noch immer die Frage, wo die musikalischen/physikalischen Vorteile von solchen Boutique-Trommeln sind und ob man sie wirklich braucht.

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