Man muss auch spielen können wie ein Gott, aber das Ding hatte eine Ansprache,
die konnte schweben.
Gestern gehört, totgedämpftes Standard-Ding mit Gelee drauf - eklig und platt.
Redest du jedes mal von einer/derselben Bell Brass?
Man muss auch spielen können wie ein Gott, aber das Ding hatte eine Ansprache,
die konnte schweben.
Gestern gehört, totgedämpftes Standard-Ding mit Gelee drauf - eklig und platt.
Redest du jedes mal von einer/derselben Bell Brass?
Die berühmte Glockenbronze oder "Bell Brass" hat ja geradezu Legenden-Status. Aber was ist es denn nun - Bronze oder Brass? Bei Becken ist das immerhin ein entscheidender Unterschied. Bei Snares wird edie Legierung offenbar nach Lust und Laune "vermischt". Ist Brass, also Messing, im weitesten Sinne auch eine "Bronze"? Eigentlich ja nicht. Eine Bronze ist Kupfer + Zinn. Dagegen steht "Kupfer und Zink gibt Messing."
Und dann gibt es da noch die "Phosphor Bronze", die im Hause Gretsch noch teurer zu sein scheint, aber nicht unbedingt besser. Es mag an den eigenen Hörgewohnheiten liegen, doch mir liegt die knapp 1000€ günstigere "Bell Brass" mehr, wenn ich sie so gegenüber gestellt bekomme:
Selbstverständlich bewegen wir uns hier in der Champions League und womöglich sind die Unterschiede kaum mehr rational zu greifen.
sein Sohn mehr als die klassischen Einstiegsteile braucht
Was heißt das? Doch die Ballerburg? Oder ist "mehr als die klassischen..." auf die Qualität bezogen?
Allerdings geht es um den Sohn seines Arbeitskollegen. Da ist die Frage, wie ausgeprägt dessen Motivation ist, Gebrauchtes zusammenzusuchen bzw. wieviel Energie der TS bereit ist, dafür zu investieren. Vernünftig wäre es allemal, gebraucht zu kaufen, aber die angesprochenen Argumente dagegen sollten berücksichtigt werden, wenngleich ich da auch bei 3OakDrums bin! Wir sehen das hier aber alle als langjährige Trommler, die nach heutigem Wissen und Gewissen bestimmt von Anfang an gebraucht kaufen würden, aber wie war es in unseren Anfangsjahren?
Für Gebrauchtkauf spräche für mich aber auch die Ungeduld beim Aufbauen/Auspacken: Neuware-Sets sind zumindest bei Versand-Kauf meist in ihre Einzelteile zerlegt und nervig in Plastikfolie verpackt und zugeklebt. Ich bekomme immer die Krise, wenn ich sowas auspacken soll und eigentlich schon spielen will. ![]()
Ich denke, es geht um solche Sets mit flachen Bassdrums:
Das war vom TS wohl gemeint. Zum Sound kann ich nichts sagen, flache Bass Drums sollen ja je nach Anwendung toll sein, aber die abgesägten "Concert-Toms" finde ich schrecklich.
Warum dann nicht was mit "echten" Proportionen, nur eben kleiner:
Ich besitze ein Tama Club Jam mit 18x12 BD, 10x7 und 14x7 TT. Das ist auch sehr kompakt, sowohl auf- als auch abgebaut, klingt aber deutlich mehr nach echtem/amtlichen Drumset.
Sowas in der Art würde ich eher empfehlen, da vielseitiger.
Wenn man das Tama Club Jam im Set mit den Tama-Taschen kauft, dann ist das ziemlich easy zu transportieren. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen:
--> Millenium Touring Trolley – Musikhaus Thomann hier kommt die komplette Hardware inkl. Beckenstative, Kleinzeug wie Stickbag UND das 10er Tom in seiner Tasche rein. Diesen Trolley zieht man hinter sich her, während man sich die Tama-Snare/Floortom Tasche und Beckentasche über die Schulter hängt. Die Tama-Bassdrum-Tasche trägt man in der freien Hand. Gewichtsmäßig für fast jeden zu stemmen und man ist in einem Schwung mit dem kompletten Instrument an Ort und Stelle. ![]()
Ist es überhaupt die Absicht von Dream Cymbals, den deutschen/europäischen Markt zu erreichen? Dachte, das wären eher die "B-Becken" der Amis, neben den "Big Four".
Das Problem habe ich mit dem TD27 auch. Irgendwie scheint es da ein Problem zu geben.
Kannst du die Drumspur nicht in eine DAW aufnehmen, also ohne die TD-interne Aufnahmefunktion?
Dennoch ärgerlich und eigentlich unglaublich, sollte es wirklich ein Problem von Roland sein und nicht wir beide zu blöd zum Bedienen sein. Aber off topic hier.
Der Sohn eines Arbeitskollegen hat vor ungefähr 1,5 Jahren mit dem Schlagzeugspielen angefangen. Bis jetzt konnte er sich das Drumset seines Lehrers für zu Hause ausborgen, doch nun muss er es wieder hergeben.
[...]
Er spielt alleine, weshalb ich glaube, dass ein 1up1down mit 20er oder 18er BD reichen würde.
Sicher mit dem 1up1down für einen Anfänger? Hätte da glaub schon auf klassisch 2up1down geschielt, weil viele Schlagzeugschulen darauf basieren. Was hatte ihm denn der Lehrer zur Verfügung gestellt, und vielleicht hätte der Lehrer selbst eine Idee. Einen gebrauchten "Anfänger" Beckensatz (14HH, 17 oder 18 Crash, 20R) sollte man für knappe 600 Euro bekommen können, wenn man einzeln zusammen sucht - z. B. Paiste 2002 oder andere Mittelklasse Serien.
Bleiben 900 Euro für das Shellset mit Hardware...da sollte man auch fündig werden auf dem Gebrauchtmarkt. Wenn es neu sein soll, dann kommt z. B. DrumCraft Serie 3 infrage, da ist die Hardware mit Ausnahme des Hockers dabei. Würde da auf eine Gebrauchtlösung gehen. Im Schnäppchenthread des DF kommen ja immer mal Sachen hoch, nach denen sich auch "alte Hasen" die Finger lecken.
Also von mir ganz klare Empfehlung, alles gebraucht zu holen. Gebraucht und komplett wird natürlich schwierig, aber wenn man ein wenig Geduld aufbringt, kommt man evtl. sogar noch unters Budget.
Ich empfehle in dieser Preisklasse immer das Pearl Decade Maple. Ich spiele es total gerne und finde, dass vor allem die Snare Drum des Decade ein klasse Instrument ist.
Das sieht schick aus und passt ins Budget, nur die Becken fehlen.
Hast du schon mal ein Album eingespielt oder Auftragsarbeiten gemacht? Ich schon. Kann dazu nur sagen, dass "professionell" auch nicht immer gleich "schnell" bedeutet.
So meinte ich das ja nicht. Wollte damit nur ausdrücken, dass man sich nicht dran aufhängen muss. ![]()
Außerdem habe ich jetzt auch schon 2 Sessions mit dem Track gemacht im Abstand von mehr als einer Woche. Evtl. mach ich noch mal eine dritte, bis ich abgebe, soll heißen ich lasse mir schon Zeit, aber werde das Grundkonzept am Ende nicht völlig über den Haufen werfen und schon gar kein Meisterwerk abliefern. Aber das kann ja jeder machen, wie er möchte.
Besonders schwer finde ich den Track eigentlich nicht. Ein binärer 4/4 auf 102 bpm ist grundsätzlich nicht sehr anspruchsvoll und weil da sowieso schon so viel passiert, kann sich das Schlagzeug auch gut zurückhalten.
[...]
Trotz meines spielerischen Levels sehe ich sowas übrigens tatsächlich immer als Herausforderung an, daher passt auch "Challenge" aus meiner Sicht gut.Genieße es gleichzeitig aber auch und hab meinen Spaß dabei. Letzteres ist m.E. das wichtigste! Denn es geht ja hier um nichts weiter.
Und natürlich ist das auch mit deutlich weniger Zeitaufwand getan.
Genau! ![]()
Auch ich hatte für einen anderen Track gestimmt, aber das war aus einer spontanen Laune heraus, weil mir beim ersten Hören direkt bei einem Track die für mich besten Ideen gekommen sind. Trotzdem schenken sich die 3 Tracks mMn am Ende nicht wirklich was.
Wäre es nicht gerade DIE Challenge, das aufzunehmen, was man in Anbetracht von wenig Zeit hinbekommt? Ich habe mir tatsächlich gedacht "jetzt schau mal, was du in 1 Stunde Studiozeit so hinbekommst (Kreativzeit inklusive), denn als 'Profi-Musiker' hättest du für den Job auch keine 4 Wochen Zeit."
Wir setzen uns hier glaube ich alle die Messlatte und Erwartungen selbst am Höchsten., wenn ich an das letzte Voting denke. Ich bilde mir gar nicht ein, unter die ersten 5 zu kommen. Da gehören andere hin, die deutlich besser grooven, eben den ein oder anderen Chop abfeuern und auch einfach recording-technisch schon für ein stimmiges Klangbild sorgen (können), was tatsächlich auch in die psychische Wahrnehmung des Hörenden beim Voting reinspielt. Viel schöner fände ich, wenn so viele wie möglich mitmachen und dann später beim Voting eben nicht gleich sagen "8 Takte lang das gleich, da hätte mehr gehen müssen".
Ich bin der Meinung, wer sich das Ding 3 mal anhört, die wesentlichen Breaks und Kicks rausschreibt und einigermaßen klickfest ist, kann hier auch was abliefern.
ich hab auch nie gelernt funk zu spielen, aber ich werd einfach relativ spontan was dazu spielen, was mir halt dabei so einfällt.
So hab ich das auch gemacht. Ich habe beim ersten Hören meistens schon eine ziemlich genaue Idee davon, wo es hingeht. Letztes Jahr waren da die "fürchterlichen" Splashes dabei, die keiner mochte.
Ob das nun "Funk" ist, wie er im Lehrbuch steht, ist mir egal. Man kann sich ja einfach an den anderen Instrumenten orientieren bzw. was bringt es, die Bass Drum auf der 3-e zu spielen, wenn es dem Song nicht dient, nur damit man "Funk" gespielt hat. Ich finde, der Track ist drumless schon recht perkussiv, da braucht es theoretisch gar nicht viel.
Bei der letzten Challenge gab es viel Kritik, wenn jemand über 8 Takte dasselbe spielt und kein Gefrickel reinspielt. Manche fanden das langweilig. Das ist natürlich eine logische Erwartungshaltung bei einer "Drum"-Challenge, aber braucht es das?
Ich denke, jeder hier kann zu dem Track irgendwas abliefern und auch einfach mal sein "Go-To" Zeugs dazu spielen. Wenn ich nachhder den Track hören kann, ohne dass mir irgendwelche Hakler auffallen, weil es einfach grooved, dann ist die Challenge doch schon gemeistert - ganz ohne Gospel-Chop und 5er-Verschiebung.
Edit: Mattmatt trifft den Nagel auf den Punkt!
zu #1517: Tolles Finish!!
Etwas flacher Vogel vom vergangenen Samstag:
"Dieses Schlagzeug ist mit seinem Umfang perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene oder auch für Profis geeignet."
Die schlimmste war: als wir das mit dem Unisommerfest vor 6 Monaten besprochen haben, habe ich vergessen, es in den Kalender einzutragen. Jetzt steht da schon ein andere Termin drin, deswegen kann ich nicht.
Sowas ist in der Tat das Nervigste überhaupt, und zwar nicht nur im Bandkontext. Zu spät kommen ist nochmal was anderes. Aber nicht mit dem Kalender umgehen zu können, toppt für mich alles. Ist aber leider erstaunlich verbreitet.
Und nochmal, das ist kein Dogma. [...]
So wie ich das verstehe, ging es dir darum, dass man sich halt nicht mit zu vielen Hochzeiten verzettelt. Aber das haben ja die allermeisten hier auch durch die Blume gesagt. Dennoch sollte es Bandmitgliedern nicht pauschal zustehen zu bestimmen, dass die Band die einzige ist. Wenn es zu viele Terminkonflikte gibt, dann kommt der ein oder andere vielleicht auch bald selbst drauf, dass es nicht funktioniert.
Ich hatte auch vor mitzumachen, habe am Sonntag auch schon ein paar Takes eingespielt, aber die gefielen mir nicht. Jetzt muss ich schauen, wann und ob ich es noch mal schaffe.
Ich finde die Version mit dem Klick sehr praktisch. Da muss man nicht lang in der DAW rummachen, sondern legt sich einfach zwei Spuren mit und ohne Klick an. ![]()
So ist das heute: dasselbe neu, aber halt doch nicht dasselbe wie damals.
Deswegen heißt es ja Neuauflage oder auch "Reissue", oder?
Ich habe mich ehrlich gesagt über den Preis gewundert im Vergleich zur neu aufgelegten "Glockenbronze" aus derselben Serie, die ja schon etwas teurer ist.
Aber vielleicht möchte man diesen "Billigeimer" auch nicht so gerne neben dem neuen 4k€ Flaggschiff anpreisen, damit keiner denkt die eine wäre zu teuer oder die andere zu billig, daher:
kein Web-Placement
Muss es denn immer nahtlos sein? Man bekommt ja fast ein schlechtes gewissen, wenn man da zugreift, weil die "alte" scheinbar nahtlos besser war.
Ich habe mein Hyperdrive für mehr wegbekommen. Manchmal weine ich ihm hinterher, aber dann denke ich wieder an das Ofenrohr...
Und aktuell läuft es ja tatsächlich sehr gut, ich bin meinem alten Traum im Moment näher als je zuvor. Die Band passt menschlich super, weil wir uns alle seit über 20 Jahren kennen und so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge sind, wir sind musikalisch sehr kompatibel zueinander, jeder bringt sich ein, wir veröffentlichen echte, selbstgemachte Musik (ganz frisch unsere erste EP auf Spotify) und haben in den ersten 14 Monaten unseres Bestehens schon 11 Gigs hinter uns und für 2025 sind die ersten 5 Gigs auch schon fix, darunter ein Slot auf einem bekannten lokalen Festival.
Das hast du neulich schon mal erzählt und das ist natürlich der Ideal-Zustand, wenn es so läuft und alle mitziehen!
Im Amateurlager ist das ja eher unkritisch, obwohl meine Ex damals extrem unglücklich war, als ich aus ner Band ausgestiegen bin, die musikalisch wenig anspruchsvoll, aber eben extrem familiär war. Da erstreckte sich die soziale Komponente sogar auf die Familienmitglieder, die Frau des Gitarristen brachte im Lauf der Proben immer Kaffee und Kuchen vorbei, und zu den wenigen Konzerten kam man mit Kind und Kegel.
Das ist auch eine idyllische Annahme, solange alles läuft und nicht...
Ein weiterer Grund, weshalb mir der Gedanke einer Exklusiv- oder Hauptband wohl nicht so liegt, ist meine fehlende Geduld mit chronisch insuffizienten Bandmitgliedern. Wenn beispielsweise in der Band der Basser nicht tight spielt oder der Gitarrist sich nie an seine Parts erinnern kann, weil daheim nix getan wird, nervt mich das extrem.
...einer anfängt hinterherzuhinken oder gar einen befreundeten Musiker mitbringt, den man dann aus freundschaftlichen Gründen nicht abweisen kann, der aber dann alles ausbremst.
Das soll wieder nichts gegen "Anfänger" sein. Im Gegenteil ist es großartig, wenn jeder was macht. Aber es müssen sich immer alle im klaren sein, auf welcher "Hochzeit" sie gerade tanzen. Die "Profis", die es mit Amateuren aufnehmen sollten die Situation nicht zu lange ausnutzen und ihre Energie aufwenden, wenn es ihnen widerstrebt. Dagegen sollten Amateure auch nicht für sich beanspruchen, dass niemand noch auf einer weiteren Hochzeit tanzt, finde ich.
Ganz schwierig finde ich immer, wenn vorausgesetzt wird, dass man auch spielfreie Wochenenden, Urlaube oder gar Nächte
miteinander verbringt. Kann man tun, wenn alles andere passt und läuft, aber eine Band ist zunächst mal eine geschäftliche Beziehung, wenn man vorhat auch nur wenigstens einen einzigen öffentlichen Auftritt spielen möchte. Es kommt jetzt ja auch bald die Zeit, wo jeder Verein und jeder Arbeitgeber meint, noch irgendwo seine Weihnachtsfeier in die eh schon vollen Terminkalender der Leute zu drücken. Das ist ja ganz ähnlich. Nicht falsch verstehen, aber ich möchte mir halt für die Ausübung eines Hobbys nicht auch immer gleich die volle soziale Palette einkaufen und anhängen müssen. Doch das wird im Amateurbereich leider immer selbstverständlicher und schlimmer, je weniger ambitioniert das musikalische Niveau ist, finde ich.
Für mich wären zB dauerhaft eine Top40 Coverband einfach nix, aber ich verdiene auch meinen Lebensunterhalt nicht mit Musik.
Ich erwähne das gerne immer wieder: Man kann meiner Meinung nach auch aus "Top40" seine "eigene Musik" machen. Es ist leider so, dass die meisten Menschen dann mitfiebern, wenn sie die Songs kennen. Wie man sie aber spielt, ist dann fast egal. Ich bin ein großer Freund von Mashups (Songs mit gleicher Struktur, Beat, Melodieelementen, ... miteinander mixen - auch phrasenweise) oder Stiländerungen ("wenn Iron Maiden Dancing Queen von ABBA geschrieben hätten"). Das gut zu machen, dazu gehört eine ganze Menge. Und dann kann man auch Atemlos von Helene Fischer als intellektuelles Jazz-Stück darbieten.
Wann hat Ringo denn jemals zwei Hängetoms gespielt?
Ich meine mal gehört zu haben, dass beim Come Together Lick sogar 3 Toms zu hören sind. ![]()
Die Teenie-Zeiten sind vorbei, in denen man beim Schulfest nach dem eigenen Gig demonstrativ den Saal verlassen hat, wenn die "andere Band" aus der Parallelklasse anfing, und auch noch dachte, dass die Mädels das cool finden, ![]()
Daher sehe ich es auch so:
Ich finde es völlig ok in verschiedenen Projekten engagiert zu sein. Es erweitert den Horizont. Und ich sehe auch keinen Grund für Exklusivität.
Wichtig ist nur, dass man das für sich selbst alles geregelt bekommt und jeweils voll bei der Sache sein kann.
Betonung auf "für sich selbst alles geregelt bekommen" und das bedingt auch eine gewisse Loyalität. Wenn ich irgendwo dabei bin, dann mache ich dort auch mit. So habe ich es gelernt und finde das auch nur so richtig. Wenn ich die x-te Band nicht auf die Kette bekomme, sollte ich es halt sein lassen. Vielleicht müssen einen da manchmal erst die Mitmusiker hinweisen, dass man den Erwartungen nicht nachkommt, aber das ist mir noch nicht passiert. Ich habe das immer selbst gemerkt. Würden die anderen das ansprechen, dann wären das berechtigte Gründe.
Ansonsten ist mir die Forderung nach "Exklusivität" bisher nur in Verbindung mit Neid begegnet, der sich gezeigt hat als "du nimmst uns mit deiner neuen Band die Gigs weg" über "warum finden die denn alle so gut?" bis hin zu "die spielen doch so sch***!" Es wurde dann unsachlich im Stil von "der hampelt da rum und macht ne Show und kann doch gar nichts." Aber das ist reinster Kindergarten und den gibt's auch für Erwachsene. In der Regel waren das sogar Musiker vom (sorry) älteren Semester!
Wenn man - so wie ich - noch am Anfang steht, ist man vielleicht eher auf ein festes Bandgefüge angewiesen. Auf Loyalität und Identifikation mit der Band. Auf Zuspruch durch die Kollegen, an dem man wachsen kann.
Wenn sich jemand auf "Anfänger" einlässt und selbst keiner ist oder sich nicht als solchen sieht, dann sollte er auch damit umgehen können. Also entweder gleich Nägel mit Köpfen machen und wieder gehen oder dabei bleiben, dann aber auch unterstützen.
Vielleicht würde es mich verunsichern, wenn da jemand dabei wäre, der sich praktisch verschiedene Optionen offen hält. Vielleicht würde ich denken, dass er ja gar nicht so wirklich dazu gehört.
Ich habe es mal erlebt, dass jemand mit der Band gespielt hat, bis er wirklich "was besseres" gefunden hatte. Das bahnte sich zwar länger an und war abzusehen bzw. direkt bemerkbar, doch auf persönliche Ansprachen hin war immer alles in Ordnung. Dennoch hat man es gemerkt, wenn es um mittelfristige Planung ging oder auch wenn eine Probe auf der Kippe stand, weil einer nicht konnte. Und bei solchen Anzeichen sollte man frühzeitig das Gespräch suchen. Es bringt ja nichts, wenn man sich an jemanden klammert oder auch noch Exklusivität einfordert, weil es gerade keine Alternative gibt, wenn das Ende sowieso absehbar ist.