Ich habe mich heute Morgen erstmals so richtig für etwa 2 Stunden mit Rush beschäftigt.
Das ist schöne Musik, die ich nebenher hören kann - also auch vom Sound her. Es gibt Musik, da kann ich das nicht. Das hier ist eigentlich schöne ordentliche Rockmusik, die schon mal kein Unbehagen in mir auslöst oder das Gefühl, dass ich das eigentlich nicht hören möchte und mich nur dazu zwinge. Das ging mir bei Bands schon anders, wenn ich den Zwang hatte, mir deren Gesamtwerk einmal reinzuwürgen. ![]()
Bei einem Stück wie Limelight kann ich Anika direkt hören. Bei anderen Stücken wie The Spirit of Radio, Closer to the Heart oder auch Tom Sawyer tu ich mich auf Anhieb schwerer. Warum mir das so geht, kann ich aber auch nicht richtig erklären. Womöglich liegt es am (trockenen) Sound, den man von Annikas Solo-Sachen kennt. Bei Jeff Beck hat sie ja auch brilliante Becken gespielt. Ich bin echt gespannt, wie sie das umsetzen wird. Unterm Strich kann es für uns Drummer eigentlich nur genial werden!
Im Übrigen macht es mich ganz fuchsig, dass ich die Taktarten und -wechsel beim Hören nicht direkt erfassen kann!
Kaum meint man, einen ungeraden Verse-Teil erfassen zu können, landet das ganze Ding schon wieder in einem getragenen Chorus. Und genau so geht es mir z. B. bei Anikas "Mister" - wirklich geniale Musik!