Beiträge von Der Dührssen

    Wie man auf Hessisch sagt: Der Käs' is gesse…dennoch kurz meine Gedanken dazu:


    Leider ist Amazon nicht immer transparent in Bezug auf den tatsächlichen Anbieter und den tatsächlichen Zustand der Instrumente.

    Im Zweifel muss man sagen, funktioniert aber zumindest die Stornierung eigentlich immer.


    Ich will die Lanze eigentlich nicht brechen, aber ich habe über Amazon auch schon stark reduzierte Beckensets gekauft, die OVP und komplett neu nach wenigen Tagen bei mir eingetrudelt sind.


    Was man ggf. versuchen könnte, wäre beim nächsten Mal eine Frage zum Artikel zu stellen, damit kontaktiert man den Anbieter direkt und erhält bestenfalls auch eine Antwort bzgl des Zustands und möglicher Mängel.

    Moin

    Ich brauche mal eure Hilfe.

    Ich habe hier eine Tama Superstar Snare mit Gussspannreifen. Die war Teil eines Tama Superstar Custom Sets.

    Kann das so gar nicht einordnen. Wie wertig ist die und was sind gängige (realistische) Preise auf dem Gebrauchtmarkt?

    Wenn sie in gutem Zustand ist, knapp 100€.

    Die Dinger funktionieren eigentlich immer, klingen jetzt aber auch nicht überragend.

    Ist ne sehr gute Einsteigersnare, bzw. untere Mittelklasse (am Ende subjektiv). Mit Glück gehen die für 120€, wenn du's eilig hast 80-90€.

    Ein großer Verlust. Ich hab die Trio-Sachen mit Hiromi und Simon Philipps sehr gefeiert.
    RIP

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    Das wird (Triggerwarnung für leicht erhitzende Gemüter: ich wende im folgenden als extremes politisches Statement inklusive Sprache an) Bassist:innen nicht gerecht.
    Eigentlich ist man am Bass ja genau das Gegenteil:
    Stets unauffällig im Hintergrund, man legt songdienlich das gesamte Fundament welches die Band trägt, sobald man nicht mehr da ist fehlt aber etwas und trotzdem erkennt einen nach dem Gig niemand mehr ^^

    Zur Sache an sich: Es liegt doch in der Natur des Menschen, dass man sich mit Personen des öffentlichen Lebens auseinandersetzt, die unerwarteterweise das eigene Instrument spielen. Und dann entsteht eben automatisch eine Meinung über die man sich austauscht. Ich denke, wir sind alt und erwachsen genug um damit klarzukommen, dass diese eben von Person zu Person abweicht und - um Himmels willen - auch mal mit einem kleinen humoristischen Gedankenspiel unterlegt wird.

    Danke an der Stelle fürs Teilen, ich fand die Info trotzdem spannend :)

    Nee, bloß Finger weg.


    Schau mal in die anderen Anzeigen, da finden sich noch ein Router und ein Küchengerät, jeweils knapp 50% unter üblichem Wert.


    Die Nummer mit Ausweis schicken ist auch ausgelutscht, und das Agressive nachhaken ist auch ein dead giveaway.


    Melden und ignorieren :)

    Auf der einen Seite ja. Aber auf der anderen Seite - wäre Friedrich Merz jetzt Drummer, würde ihn das sympathischer machen? Am End nehmen Leute noch Abstand vom Instrument ^^

    Wir alle kennen deine politische Position inzwischen. Aber können wir alle die Politik hier nicht mal rauslassen?


    Ich glaube dieses Thema, ob ein Regierungschef Schlagzeug spielt, heizt wieder nur die Gemüter an. Ich würds sofort dicht machen.

    Uiuiui, sind wir schon soweit, dass ein kleiner Vergleich (der politisch ja gegeben ist) auf die Tatsache, dass konservative Politiker:innen vermutlich keine Role Models für angehende Musiker:innen werden, so hart triggert dass du gleich den Thread dicht machen willst?


    Ich wüsste auch nicht, dass ich mich hier sonst politisch äußere. Das mache ich ganz bewusst nicht weil mir schon klar ist, dass sich das durchschnittliche Wahlverhalten auch grob hier um Forum abbilden wird.


    Wenn es dich so sehr stört dass du sogar meinst, für andere mitsprechen zu müssen, weil ich allenfalls hier und da mal um gegenseitigen Respekt und Wertschätzung bitte, dann sagt das am Ende des Tages vermutlich mehr über dich aus als über mich.


    Schönen Abend noch :)

    Wer wissen will, aus welchem Holz die Dame geschnitzt ist, dem sei Wikipedia ans Herz gelegt, speziell das letzte Kapitel

    "Politische Positionen und Rezeption"

    Ich werde wohl kein Fan der Dame werden.

    Fair point ! Das habe ich auch erst gestern über die Nachrichten verstanden. Finde es aber trotzdem gut, dass da mal eine Frau mit Kreativhobby ins Rampenlicht kommt..

    Auf der einen Seite ja. Aber auf der anderen Seite - wäre Friedrich Merz jetzt Drummer, würde ihn das sympathischer machen? Am End nehmen Leute noch Abstand vom Instrument ^^

    Ich denke, Authentizität hängt immer zusammen mit dem direkten Vorbild, das man in dem Fall abbilden möchte. Das kann ganz abstrakt eine Epoche/ein Genre sein, oder ganz konkret eine Band/ein Künstler. Gleichzeitig ist Authentizität ja nicht gleichbedeutend mit einem bestimmten Level an spielerischem Anspruch.


    In dem Zusammenhang fallen mir vor allem Artikulation und Sound ein, um das zu erreichen.

    Du sagst es ja selber: Wenn du Beatles oder Stones spielen willst brauchst du dir keinen Click ins Ohr stecken. Das heißt, zum authentischen Spielen gehört eine Analyse der Spielweise: on time, laid back? Welche Grooves/Fill-Ins sind üblich? Gibt es Besonderheiten? (Sagen wir z.B. bei Metallica: Hihat Top sitzt immer locker auf dem Bottom, kein Ride, oft Crashbecken auf der zwei)

    Das lässt sich denke ich auf die meisten Genres übertragen.

    Dazu kommt dann noch der Sound. Led Zeppelin brauche ich vermutlich nicht mit meinem Gretsch New Classic in 18/12/14 covern, für die Jazzcombo kann ich meine 14x7 Pearl Free Floater daheim lassen, für meine Deathmetalband nehme ich kein Jazzride mit und so weiter.

    Ich würde daher vereinfacht auf diesen drei Ebenen denken:
    1. Das Vorbild verstehen
    2. Inhalte aneignen
    3. Sound entwickeln
    (4. wäre der Vollständigkeit halber noch die Attitude, die man auf der Bühne vermittelt)

    Und ob etwas letztendlich "authentisch" ist, richtet sich wie gesagt daran, was man versucht abzubilden. Gerade für Tribute-Bands natürlich ein spannendes Thema.
    Ist das unbedingt nötig um gute Musik zu machen? Ich denke, am Ende des Tages: Nein :)

    Mal was anderes: ist es irgendwie ein neues Ding, dass scammer direkt nach erstellen meiner Anzeige ein Kaufangebot über die volle Höhe und über die Kleinanzeigen-kauffunktion abgeben?


    Ist mir jetzt das dritte Mal passiert mit komplett unterschiedlichen Gegenständen. Z.B. einer cd und jetzt einer Fussmaschine.


    Immer innerhalb der ersten Minute nach erstellen. Danach kommt keine Nachricht mehr und auch keine Antwort auf Rückfragen. Nimmt man das Angebot an, wird nicht gezahlt und es verfällt.


    Ist euch das auch schon passiert und wisst ihr was es damit auf sich hat?

    Schließe mich an, es kommt auf den Kontext an. Ich finde übertrieben plakative Soli, grade wenns z.B. ein reines Drumsolo ist, immer etwas cringe.
    Wenns in die Vorstellungsrunde in einen laufenden Song fällt und jede:r mal 4-8 Takte hat, geht das klar.

    Wie Burkie schon geschrieben hat, würde ich in dem Fall den Groove einfach durchziehen und ggf. unterstützt von Kicks der Band (die kann man ja ausschreiben) ein paar kleinere Fills/Licks einbauen, ohne aber den Backbeat rauszunehmen.

    Glaube als Drummer hat man selber schneller das Gefühl, ein Basic Groove wirke langweilig - aus Sicht des Publikums zählt aber ja erstmal der Drive, und den kannst du durch Overplaying auch ganz schnell killen. Denk einfach dran: Die Musikerpolizei ist in der Regel deutlich in der Unterzahl und sollte nicht relevant für das sein, das du spielst :)

    Das mit den Becken ist vermutlich zu nieschig gedacht, denn grade für Anfänger dürfte so ein Angebot nicht mal zwingend relevant sein.
    Zumal du ja als Händler auch auf Gebrauchtware im VK wieder Steuern zahlen und Gewährleistung geben musst. Das stelle ich mir im Falle von gebrauchten Becken sehr riskant vor.

    Vermutlich geht ein nieschiger EInzelhandelsladen wie ein Drumstore mittlerweile nur noch, wenn du auch einen Onlineshop hast, Versand anbietest und z.b. an eine Musikschule angeschlossen bist.

    Gleichzeitig musst du in einem Ballungsraum leben, der viel Kundschaft anzieht, die Miete darf aber nicht zu hoch sein.
    Am Ende bist du vermutlich auch einfach abhängig von der Treue deiner Kundschaft und dein Netzwerk zu den Vertrieben. Rein preislich gibt es vermutlich keine Chance mehr, an die großen Händler ranzukommen. Was da marketing-, absatzmengentechnisch- sowie logistisch läuft, wird ein kleiner Laden nie wieder auch nur ansatzweise erreichen.

    Mein Go2-Drumstore ist 20km entfernt, ich bin deswegen zugegeben nicht oft da und ich bin dort auch direkt nicht der größte Kunde (ich kaufe das meiste selber gebraucht), aber was ich kann bestelle ich dort statt z.b. beim T. Viel teurer ist es normalerweise nicht, die paar Tage warte ich zur Not auch mal auf eine Bestellung - dafür gibts dort lecker Kaffee aufs Haus, nette Gespräche und eben einen sehr guten Service ("Hier kuck mal, hab noch nen Alten Snareständer, da ist ein Gewinde durch" "Wart mal kurz, ich schau mal...ah, hier. Zack, neue Schraube dran, viel Spaß damit"). Mit Kunden wie mir wird sich so ein Geschäft vermutlich aber eher nicht halten können, dazu gehört am Ende des Tages vermutlich einfach auch viel Durchhaltevermögen und enorm viel Motivation, eben genau so einen Laden zu schmeißen.
    Danke an der Stelle an alle, die genau das seit Jahren mit Herzblut machen :)

    Beim Verkauf muss das ja ebay und Co. ab einem bestimmten Jahresbetrag mittlerweile an das Finanzamt weitermelden.

    Wenn man das geschickt auf verschiedene Plattformen verteilt, fliegt man weiter unter dem Radar.

    Eigentlich ist das ja schon eine kleine Unverschämtheit vom FA. Wenn ich mir von meinem Nettogehalt über die Jahre einige private Anschaffungen gemacht habe, warum darf ich die dann nicht auf einen Schlag wieder veräußern - ernsthaften Gewinn dabei mal ausgeschlossen. Bei Sammlerstücken, die an Wert gewinnen, ist das vielleicht was anderes. Aber wenn ich jetzt mal von gebrauchten Becken ausgehe, die in der Regel für 60% des OVP weggehen.

    Darfst du doch immer noch. Privatverkäufe sind steuerfrei. Probleme bekommst du nur wenn du mit Gewinn verkaufst, vor allem innerhalb eines Jahres Haltedauer. Das dürfte dann z.B. den Kollegen weiter oben betreffen, der ja offensichtlich gewerblich handelt.

    Da mit "unter dem Radar" fliegen und das weitermelden deiner Steuerinfos durch die Plattform (Ab ich meine 30 Verkäufen oder 2000€ Erlös pro Jahr), betrifft das Plattform-Transparenzgesetz von 2023. Glaube das war in erster Linie eine Reaktion auf die ganzen Etsy-Shops die aufgeploppt sind, ist aber nicht mit einer direkten Steuerpflicht gleichzusetzen. Allenfalls klopft das FA mal an und fragt nach was du da so verkaufst und wieso, aber solange du glaubhaft vermitteln kannst dass du keine großen Gewinne einfährst (1000€ pro Jahr meine ich) sollte das kein Ding sein. Es wäre natürlich sinnvoll, für den Fall der Fälle alte Rechnungen aufzuheben.

    Ich meine, das oben war auch der Typ, der mal ein gerissenes Zildjian K Splash ohne Erwähnung der Beschädigung verkaufen wollte ("Siehe Fotos" oder so) und auch nach Hinweis nicht einsehen wollte dass man einen Riss erwähnen wollte. Keine Ahnung ob er das mittlerweile anders handhabt, aber scheinbar gezielt gebrauchtes Zeug zu kaufen um es direkt von privat teurer weiterzuticken...naja, muss er wissen ob er das Risiko eingehen will.

    Ich zahle Eintritt für einen Act den ich sehen will, nicht für die Anzahl der musizierenden auf der Bühne.

    Für große Venues mag das gelten, aber beinweniger bekannten Bands in kleineren Venues (200-500 Gäste) spielt die Anzahl derer, die vom Ticketpreis bezahlt werden müssen, durchaus eine Rolle.

    Das war jetzt im Kontext von größeren Konzerten mit Ticketpreisen von ~90€ geschrieben. Sorry, war vielleicht etwas undeutlich.

    Am schlimmsten ist dann noch wenn so Stotterhansel wie SSIO oder die Straßenbande 187 (GezuuuZ!) einfach nur ein Mischpult und nen DJ da hinstellen, sich zwei Stunden durch ihren Ghetto-Quark stammeln und den Kids 90 Tacken dafür abnehmen.

    Wieso? Ob da jetzt noch zwei, drei Musiker mehr auf der Bühne stehen macht die Gesamtkosten der Produktion, die sich zu 90% aus Personalkosten und Miete zusammen setzen werden, ja nicht fett. Ich zahle Eintritt für einen Act den ich sehen will, nicht für die Anzahl der musizierenden auf der Bühne.


    Man kann sicher über Preis-Leistungs-Verhältnis reden und von schlecht investierem Geld, wenn ein völlig fertiger Haftbefehl oder Capital Bra komplett besoffen selbst mit Autotune keinen graden Satz rausbringen.

    Grade SSIO ist ein ziemlich starker und stabiler Performer, der da - vermutlich unbewusst, ich denke ich weiß worauf du hinaus wolltest - eher als schlechtes Beispiel dient.


    Aber nach der Logik könnte man ja auch kritisieren, dass alte Bands, die lange über ihren Zenit sind, ihren Fans noch hunderte von Euros für die drölfte Abschiedstour aus den Rippen leiern.


    Ich persönlich finde die Preisentwicklung und die weiter aufgehende Schere zwischen kleinen und großen Konzerten was Umsätze angeht sehr bedenklich.


    Die kleinen Clubs sterben, bis in die 1000er-Venues hast du bis kurz vor sold out teilweise Probleme einen Break Even zu ziehen (hier in Frankfurt gibt es zwei, drei Locations mit 200-400er Fassungsvermögen, die musst du quasi ausverkaufen damit du nicht dick drauflegst), während Taylor Swift Milliarden umsetzt.


    Mein erster und letzter Kontakt zu Ticketmaster war der Versuch, für Frankfurt ein Ticket für Linkin Park zu bekommen. Aber wenn du dich schon einkaufen musst um an bessere VVK-Tickets zu kommen, es nicht machst und dann zum offiziellen Start Donnerstag morgens um 10:00 mit 60.000 Leuten in der Warteschlange hängst, nach zwei Minuten keine regulären Tickets mehr bekommst und nur noch die Wahl zwischen premiumsitzen für 300€+ hast…nee lass mal. Das muss dann auch nicht sein.


    Ich bin an der Stelle froh, dass meine Lieblingsbands in der Regel kleinere Venues bespielen oder Festivals, die ich alle paar Jahre mal besuche.

    Wow, so viel ist da zusammen gekommen?
    Lief da eine Spendenaktion parallel?
    Die Summe erscheint mir sehr sehr hoch.

    Ich frage nur, weil ich da so gar nichts mitbekommen habe.

    Online-Streams. Der Zugang hat knapp 30 Dollar gekostet, es haben mehrere Millionen Menschen zugeschaut.


    Darüber hinaus Merch, Übertragungsrechte, Marketing…kann schon hinhauen.