Beiträge von Der Dührssen

    Also ich hatte jetzt mehrere Axis Longboards, Iron Cobras, Pearl Eliminators und Falcons, aktuell fliegen hier noch eine Speed Cobra, eine DW5000, eine Demon Drive und eine Trick Dominator rum - am End bin ich auf allen langsam, weil ich zu wenig übe :saint:


    Wenn Doublebassspiel nicht wirklich zum absoluten Zentrum deines Spiels gehört und du keine speziellen Techniken spielst oder auf 200+ durchhalten musst, sollte es eine gut eingestellte Maschine der Kategorie 400-600€ locker tun. In dem Preisrahmen findet man gebraucht auch immer mal wieder eine Axis.


    Als Einsteiger oder Semipro ist der Schritt einer Einsteigernaschine (z.B. Pearl P122TW oder Sonor DP472) zu einer „preiswerten“ Oberklassefuma aufgrund verbesserter Laufeigenschaften, besserer Verarbeitung und vielfältiger Features vermutlich deutlich größer als von einer günstigen Oberklassefuma zu den highendprodukten von Axis, Trick oder auch Czarcie Kopyto, wo du exponentiell mehr zahlst für eine bessere Welle und in der Spitze optimierte Laufeigenschaften, von denen du in der Regel aber vermutlich nicht wirklich profitierst.



    Im Unterricht arbeite ich quasi immer auch mit Noten. Ich denke, es ist von großem Vorteil, wenn man lesen, schreiben und hören kann.
    Die Synergien, die sich daraus ergeben, funktionieren in alle Richtungen.

    Kann ich lesen, kann ich mir Inhalte schneller herleiten und ohne Stress erarbeiten.
    Kann ich schreiben, kann ich mir Notizen machen und Inhalte festhalten.
    Wenn beides läuft, kann ich durch Zuhören Rhythmen visualisieren und schneller verstehen was abgeht.


    Insofern würde ich natürlich nie stumpf einfach nur ablesen lassen, sondern im Dreieck üben:
    Bisschen blattlesen, bisschen selber aufschreiben und z.B. in Form von Rhythmusdiktaten oder Beispielgrooves rausschreiben von Material.

    Schreiben auch immer erstmal händisch, nicht über eine Software die einem das Denken abnimmt. Sich selber zu überprüfen, ob man alle Symbole verstanden hat (grade am Anfang sind z.B. Pausenzeichen oft unklar) oder Rhythmen aufgehen) ist finde ich immens wichtig beim Verstehen von dem, was man am Ende spielen will.


    Auf der Bühne kommt es auf den Kontext an:
    - in der Bigband steht außer Frage, dass ich nach Noten spiele. Das geht nicht ohne (jeden Song by heart zu kennen wie in Whiplash ist eher die Ausnahme und nur bei einfachen Stücken möglich oder bei denen, die man schon seit Jahren im Repertoire hat). Noten hier definitiv analog!
    - in der Coverband, wo ggf. mal 3-4 Stunden netto ohne Probe gespielt werden, sind es zu 99% Leadsheets (Ablauf, Cues) übers Tablet, ggf. mit skizzierten Grooves oder Fills

    - Bands mit selbst geschriebener Musik begleite ich blind, da ich die Tracks in der Regel selber geschrieben habe und hier mehr Übezeit reingeflossen ist

    Ich glaube, auf dem Niveau, auf dem die Männer sich bewegen geht es zu einem gewissen Anteil auch gar nicht mehr darum, einen „angenehmen“ Höreindruck zu hinterlassen, sondern eben auch um Kreativität, Zusammenspiel/Interaktion und Aspekte, die man glaube ich neben der reinen Musikalität (im harmonischen Sinne) mit einpreisen sollte.

    Die Typen haben im Grunde alles erreicht und machen musikalisch jetzt nur noch Sidequests und nutzen die Bühne in dem Rahmen einfach als Spielplatz. Wer mag es ihnen verübeln? :S


    Rein um die Spielfreude von Govan und Minnemann zu erleben, wäre es mir das Erlebnis wert, aber ich besuche solche Konzerte auch wohldosiert und mit einer entsprechenden Erwartungshaltung ^^


    Bei mir ist es im mal Plini, das dürfte ähnlich werden (hat letztes Mal aber schon auch Spaß gemacht!).

    Bitte diese Marschbecken nicht kaufen


    Die sind ursprünglich von mir und haben sehr starke Mängel - anders als im Inserat angegeben. Ein Becken hat in jeder Hinsicht sehr starke Macken, ne riesige Delle etc... So ziemlich alle Angaben im Inserat sind falsch oder sehr stark beschönigt.


    Auch wenn die neu 1250€ kosten, sind sie das aufgrund der Mängel einfach nicht mehr wert.

    "Zustand ist gut bis sehr gut"...Foto 6 zeigt einen Riss.
    Also manche Menschen :S

    Also ich kann nur für mich und meine Bubble sprechen: ich habe an einer kleinen Jazz Uni studiert, habe viele Freunde die u.a. z.B. auch Landesjugendorchester durchlaufen haben, selber unterrichten und in gut gebuchten Bands spielen. Ich hatte viele Workshops mit Musikern der Hr-Bigband, dort auch als Zuschauer einige Male hospitieren dürfen - ich habe unter all meinen Kolleginnen und Kollegen bisher keinen einzigen Fall erlebt, der auch nur ansatzweise in die Richtung von dem geht, was Whiplash abbildet. Die Proben der hr-Bigband sind in der Regel friedlicher als bei den meisten Amateurbigbands die ich kenne.


    Klar gibt es großen Konkurrenzdruck und wenige bezahlte Stellen, aber der allgemeine Vibe an Hochschulen und in solchen Bands/Orchestern ist dann doch ein anderer, viel kollegialerer. Mit so ner Ego-Nummer, wie sie im Film ausgeprägt wird, kommst du im echten Leben nicht weit. Da hat irgendwann ja keiner mehr Bock, mit dir zu arbeiten.


    Wesentlich toxischer ist es da meiner Erfahrung nach tatsächlich im „normalen“ Bandkontext. Gerade erfolgreiche bzw. ambitionierte Bands und gerade wenn diese die Haupteinnahmequelle der Mitglieder sind, existiert meiner Meinung nach ein deutlich höheres Risiko von Mobbing, Psychischem oder gar körperlichen Missbrauch und Ausbeutung aller Art.

    Whiplash ist ein cooler Film, ich finde es toll dass er dem Instrument und dem Genre eine so große Bühne bietet - aber im großen und Ganzen ist er absolut nicht realitätsnah und komplett überladen von Klischees.


    Weder bei den vermittelten Idealen (schnell = gut - „Show me your double time swing“) noch bei der Art und Weise, in der dort geprobt wird. Aber das durchschnittliche Jazz-Studium kannste natürlich nicht ansatzweise spektakulär verfilmen. Wenn ich an meins zurückdenke würde der durchschnittliche Zuschauer vermutlich nach drei Minuten einschlafen.


    Eine sehr tolle Analyse bietet Adam Neely, seinerseits studierter Jazzmusiker:

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    Und wenn ihr auf eine realitätsnahe Perspektive in Bezug auf Jazz und Beruf schauen wollt, empfehle ich euch diese beiden Dokus:


    Der Preis der Anna-Lena Schnabel

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    Leider nur noch auf Vimeo:

    Gegen den Beat - Christian Lillinger und die Jazz Baltica

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    Hat hier jemand zufällig schon bei diesem Verkäufer gekauft?

    https://www.kleinanzeigen.de/s…iste.html?userId=83235967


    Sieht eigentlich eh ok aus. Ich wurde nur ein klein wenig stutzig, weil der Accountname wohl geändert wurde.

    Ich glaube, der Accountname ändert sich automatisch, wenn man in einer Nachricht (z.B. als Inserent an einen anderen Verkäufer) seinen Namen als Absender ändert.


    Wäre jetzt ehrlich gesagt nichts, was mich sonderlich beunruhigen will. Profil sieht ok aus.

    So, ...

    Habe jetzt 2 Paypal-Adressen, 1 Ausweis mit Gesicht im Hintergrund und (wie vorab schon) die Erkenntniss, das Paypal wenig bis gar kein Interesse hat, verdächtige/ betrügerische Adressen auszusortieren, sobald es um Freunde/ Familie- Geschichten geht. Und das ganz kackfrech am Telefon :(

    Dazu kurz meine Erfahrung, ist aber auch schon zwei Jahre her: die Mitarbeiterin die ich aus dem gleichen Grund am Telefon hatte, hat das durchaus ernst genommen und mich gebeten, solche Adressen zu melden - die entsprechenden Konten würden dann deaktiviert.


    Insofern: sich soweit „verarschen“ zu lassen um an die Adresse zu kommen und diese dann zu melden, bringt schon etwas.

    Aber das mit dem Porto ausstellen ist grenzwertig. Einmal bei hermes hat es das falsche Label ausgedruckt und ich musste eins auf eigene Kosten ausdrucken. Und die Stellen im Zweifel fast immer eine Nummer zu groß aus.

    Das stellst du doch selber ein beim erstellen der Anzeige. Du wählst aus, wie schwer dein Paket ist, den entsprechenden Preis zahlt dann der Käufer beim Bezahlvorgang.


    Wenn das Paket mal doch zu schwer ist oder die falschen Maße hat, musst du am Schalter eben nachfrankieren und die Differenz zahlen.

    Die Bezahlung wird nach sieben Tagen automatisch durchgeführt, sollte der Käufer das nicht selber erledigen.


    Wenn er einen Mangel feststellt und Einspruch erhebt kann es passieren, dass das Geld einbehalten wird bis der Sachstand geklärt ist. Aber dann muss er erstmal nachweisen dass wirklich was nicht stimmt.


    Das ist mir so z.B. noch nicht passiert bisher.


    Umständlich ist es schon, gleichzeitig aber auch nicht so schlimm wie immer alle sagen.


    Käufer haben Sicherheit, wodurch sich der Kreis potentieller Käufer erhöht.

    Ich zahle als VK keine Gebühren

    Ich kann mir das Versandlabel mit einem Click erstellen lassen. Das spart das elendige ausfüllen des Labels.

    Manchmal, z.B. jetzt vor Weihnachten, gibt es Aktionen bei denen die Plattform den Versand übernimmt. Der Käufer spart so mal eben 6-25€ Porto und ich werd meinen Kram leichter los.

    Wovon die alle existieren, ist tatsächlich eine berechtigte Frage, einige sind sicher nicht wirklich profitabel, aber vielleicht sollten wir den Blick nicht nur auf den EU- und US-Markt richten. Der Nahe Osten, Afrika, Indien, Kaukasus und Co. sind für die türkischen Hersteller vielleicht viel lukrativer, als wir vermuten. Und einige dieser Hersteller machen ja auch mehr, als nur Becken. Masterwork war zum Beispiel im lokalen, traditionellen Percussion-Bereich in der Türkei durchaus sehr präsent (z.b. Darbukas, Schellenkränze und so).


    Edit: hier mal ein Überblick bei Agean, die auch nicht wenig Percussion anbieten.

    https://ageanpercussion.com/products/

    Viele kleinere Hersteller sind in den USA, aber vor allem im südamerikanischen Raum gut vernetzt und verbreitet. Glaube man sollte nicht unterschätzen, wie groß die Zielgruppe dort ist. Das war z.B. bei Diril ähnlich. Die haben selbst für Costa Rica einen Vertrieb und über viele kleinere, recht günstige Endorsements kommt man da schon gut an die Leute ran, denke ich.

    Die weiter oben erwähnten vielfältigen Serien bauen in der Regel eigentlich alle auf den selben 3, 4 Rohlingen/Hämmermustern auf. Da wird das Becken dann im Finish leicht verändert (z.B. beim Abdrehmuster): Zack, neue Serie. Was bei größeren Herstellern dann eben eine Variation einer Serie ist, wird da komplett neu vermarktet.

    Und man fragt sich ja wirklich wovon die alle existieren. Auf jeder der teilweise absurd langsamen und unübersichtlichen Pages sieht man drölfzig Serien mit den tollsten Abdrehmusterm, irgend einen unbekannten Endorser und den Hinweis auf Jahrtausende der Erfahrung.

    Ich sag mal so: Die Anzahl der Endorser bei diesen Seiten ist oft extrem lang. Und damit beantwortet das ja vielleicht die Frage :)

    (Ich hatte schon diverse Angebote im Postfach über Endorsements auf 70% der UVP. Der Listenpreis für ein 16" Crashbecken lag dann halt bei 450$ ^^ )

    Also wenn du umgerechnet knapp 2000€ in neue Becken investieren willst, würde ich dir definitiv empfehlen, den Tag auf dich zu nehmen.


    Muss ja nicht zwingend Thomann sein. Je nachdem, wo du wohnst gibt es auch andere Musikhäuser, die dir die Becken sicher bestellen können zum Testen.


    Aber am Ende ist das alles subjektiv und niemand außer dir selber kann dir sagen, ob dir die Mischung am Ende gefällt.


    Auf dem Papier sind das alles top Becken. Für Metal/Blastbeats wäre dir Konstantinople hihat vermutlich Perlen vor die Säue, die ist vermutlich zu weich. Wieso da nicht auch eine K-Variation? (Hybrid zb)


    Schöne Feiertage!

    Da lassen sich schon Mittel und Wege finden ("Hohe Nachfrage, 1000 Anfragen, aber du bist so ein super Typ - schick mir ne Anzahlung, dann kannste morgen kommen" etc. pp.

    Ist definitiv Fake, die Auktion hatte ich damals auch gesehen. Können wir bitte alle mal Kleinanzeigen schreiben, dass die endlich 2FA einrichten? Es ist, grade jetzt zur Weihnachtszeit, wirklich die Pest und gefühlt sind 20% der Angebote Scam.

    Sehr stark! Ist das auf meinen Mist gewachsen nach dem Kommentar über anspruchsvolles, aber trotzdem songdienliches Drumming?


    Top gespielt, das Ride passt super!

    Danke! Was meinst du mit dem Kommentar?

    Glaube das war in der Diskussion um den Drummer von Bilmuri, der vielen zu viel gechopt hat. Irgendwo da hatte ich nebenbei eben diesen Song erwähnt als meine persönliche Blaupause für geschmackvolles, spannendes aber eben nicht aufdringliches Spiel. Aber war vielleicht auch Zufall - jedenfalls sehr schön, wenn der Song die Plattform bekommt, die er verdient. Das ganze Album ist unfassbar stark :)