Beiträge von noPsycho

    Amateure, sowohl im wirtschafltlichen Handeln und bei Forschung und Entwicklung...
    die sind in den 80ern in der Entwicklung stecken geblieben und heute so innovativ wie ein Bingoclub im Altersheim. Ein neues Design allein macht weder ein gutes edrum aus, noch reicht es im Ansatz für diese Hochjubelei eines Testgeräts, auf das alle warten... da lese ich doch lieber Becket, Godot hat wenigstens ein Ende


    wenn ich die Bedienungsanleitung sehe, erinnert mich das an meinen ersten Wecker mit digitaler Anzeige...

    Ich habe das Teil bei youtube auch gehört und war insbesondere vom Snaresound seeeehr !! beeindruckt.



    ich kapier da den Maßstab einfach nicht. Alles was ich im Netz gehört habe, klang genauso künstlich und blechern, wie die übrigen edrums auch. Ausserdem hört man doch nur einen sound, und wenn nur ein halbwegs guter drin ist, dann geht der spätestens nach ein paar tagen auf den Sack. allein was Ronald für schrottsounds werksmässig verkauft in ihren Modulen....


    wenns um kleine edrum-firmen geht, habe ich hier permanent ein MIGE-Deja-vu. ich sag mal frech, dass es Laien sind, die hier was bauen und die halbe Welt ihnen am Rock hängt, wow geil etc pp, nur weil sie von Ronald und Co. schon den Tieffrust haben


    ein EDrum Modul, dass nicht auf aktuelle PC-Basis aufbaut und auch noch grösser als ein handy ist, sollte heute jeden sofort stutzig machen

    lohnt sich immer, richtig, aber immer Moment halt etwas mehr, weils der Urbesetzung am nächsten kommt und daher auch ohne Bischof schon wie die Ur-Kraan klingt.


    Den Keyboarder haben sie ja schon mal versucht zu ersetzen, durch Jo Kraus, der auch einiges mit der Trompete gespielt hat. Klang für mich live aber irgendwie steril, wenn auch perfekt gespielt. für ander wohl auich, denn da gabs nur eine Tour und dann haben Hattler und Kraus sich mit Tab Two selbständig gemacht.


    Oder die Zeiten ohne Jan Friede mit Gerry Brown an den Drums. war genau der selbe Effekt. Eben sehr toll, aber irgendwie nicht mehr der selbe Sound. Es fehlte die Pikanz. Jan Friede sagt selbst, dass er "nur" unkonventionell spielen kann, was ja auch der Grund war, dass er viele Jahre nicht dabei war. Als Autodidakt ohne Unterricht kam er mit der Begradigung und Kommerzialisierung der Mucke ab ca. der "Wiederhören" nicht so klar. Heute spielen sie das alte Zeug wieder, da gehts dann auch wieder mit Jan Friede, sogar NamNam und Holiday am Marterhorn incl. Gipfelsturm haben sie neulich gespielt :love:

    leider bringt auch ein vh-12 oder ein drei-Zonenride beckenklang- und dynamiktechnisch kaum Gewinn, das würde wahrscheinlich auch auch 10-Zonenride nicht tun. reine Blender. Bei den Becken sind die wirklich so weit von der Realität entfernt, das es kaum zu ertragen ist, egal welches Modul

    hab ich vorhin doch glatt die Smilies vergessen :D :P nix für ungut ;)
    aber stimmt schon, natürlich meinte ich "amba" coated und meine Deutung war tatsächlich etwas zu monokausal. Jazzdrummer kamen ja auch früher schon mehrheitlich aus der Akademikerschicht und hatten als Studies wenig Kohle. Da sie als gebildete Menschen i.d.R. wussten, dass es nicht auf die Größe und Quantität sondern allein auf die Fähigkeiten ankommt, wurde halt da gespart, womit andere rumgeprollt haben.


    (wie ich da eigentlich drauf gekommen bin? ich hab hier ein Paistebuch von 1981 mit dem Setaufbau und Beckensatz aller bekannten drummer (ca. 360), die zu der Zeit Paiste spielten. den Katalog kann man quasi nach der Tomzahl gliedern un am Emde käme dabei auch eine Gliederung nach dem Musikstil raus)

    die 2 Toms sind an sich der klassische Jazzaufbau. Anders als heute waren früher die langen Tomreihen der Rocksets fast immer mit tempo dumpf gepinstriped und die Jazzsets völlig ungedämmt. Da damals wie heute kaum einer vernünftig stimmen konnte, bekam man das deutlich größere Stimmproblem bei den Jazzsets am ehesten durch den Tomabbau in den Griff. Weniger Toms = weniger Obertongesurre. Daraus entwickelte sich das 2-Tomset nach und nach zum Symbol fürs Jazzdrumming.
    Mit dem Aufkommen des Internets snobten die Jazzdrummer dann aber in den Foren die Pinstryper an, insb. die abgeklebten, und bauten sowas wie ne Zweiklassendrummerwelt auf, die guten mit den ungedämmte emperor coated und die bösen mit den zugeklebten doppellagien Ölfellen
    Zu den Guten wollte dann aber die meisten dann doch gehören und fingen an ihre Sets umzubefellen und klebetechnisch abzurüsten und brachten damit den Hersteller von Gaffa in eine kleine Wirtschaftskrise. das Stimmproblem bzw. Stimmkompetenzproblem war damit aber logischerweise nicht im Griff, folglich tauchten die 2-Tomssets plötzlich in allen Musikstilen verstärkt auf

    amm die Felle sind Remo Emperor coated an allen drums nur kick ist Emad...


    und du bist der der trommelt?


    grooved, aber ein bisschen sehr kurz, und die Musik... naja. langweiliges radiogeduddel aus der Kategorie, in den 80ern falsch abgebogen in Richtung Altersheim für Abba-Fans.
    stell dich mal vor, das könnte die Geschichte etwas aufwerten

    nun gut, ob er e- oder d, in dem Fall taugt beides nix.


    wenn du nur zwei pads brauchst, kauf die am besten zwei gebrauchte Pads, z.B. 2 PD-7 und ein kleines gebrauchtes Modul (TD-3). bedenke aber, dass E-Pads am A-Set immer nicht recht dazugehörig klingen, ums einigermassen zu integrieren brauchst du mindestens nen Monitor

    Hat keiner mal eine TD-8 besessen und dann auf ein TD-10 oder TD-12 upgegraded ?


    das macht an sich keinen Sinn, erstens weil das TD-8 bereits neuer ist, als das TD-10 und ein Austausch nur fürs Studio wegen der Einzelausgänge des TD-10 lohnen würde, aber sicher nicht wegen der Sounds. Wegen der Sounds wär ein upgrade aufs TD-12 vielleicht sinnvoll, aber wegen dem bisschen mehr frischeren Sound, ein recht teurer Spaß. An sich lohnt nur ein Aufrüsten vom TD-8 aufs TD-20, aber nur, wenn man damit im Studio arbeitet. Für alle anderen Einsätze lohnen die Verbesserungen des TD-20 auch nicht, weil man für zu wenig zusätzliche Leistung viel zu viel dazu löhnen muss.


    Ich finde mittlerweile alle Module von Ronald veraltet und soundmäßig langweilig. Ich werde mein eDrum auch erst ausfrüsten, wenns wirklich mal einen Meilenstein in der Entwicklung bei den eDrums gibt - v.a.bei den Beckenpads - aber den seh ich in den nächsten Jahren irgendwie noch nicht.

    selbst zusammenstellen ist immer gut, aber trotzdem solltest du vorher wissen, was du mit dem set machen will. zwischen nem wohnzimmerschlagzeug und nen studio-e-set gibt es viele Kombimöglichkeiten, die preislich ein paar Tausend Euro Unterschied machen können


    außerdem solltest du dir klar sein, dass du mit dem Kauf eines neuen E-Sets gewissermaßen Wucherpreise bedienst. das ist so ähnlich, als wenn du für einen 10 jahre alten Golf, der technisch nie überholt wurde, 15.000 Euro hinlegst.


    95% der Käufer von e-Drums interessiert die völlige Überteuerung gemessen am technischen Standard offenbar nicht, und zahlen das wohl auch ganz gerne. das ist einer gründe, warum sie so hyperteuer bleiben. wert sind sie es jedenfalls nicht

    klar muss man das auch kritisch hinterfragen, aber die Darstellung dass er aus Größenwahn den Ruf als Kinderschänder auch selbst gepflegt hat finde ich schon vor dem Hintergrund, dass er sich ebenfalls im Größenwahn ein eigenes Land (Neverland) erschaffen hat, in dem er sich zum König ernannt hat, ziemlich plausibel.


    Auch interessant die Herkunft des Begriffs "King" of Pop. Den hat er sich wohl selbst in einer klugen Marketingstategie verschafft, um Prince damit zu "entthronen"

    sorry, aber euren MJ-Heiligen-Hype finde ich mittlerweile fast esoterisch.


    MJ wurde nicht verurteilt, weil er 20 Millionen Dollar gezahlt hat. Sein Ruf war ihm dabei scheißegal, es ging ihm viel mehr darum der Welt zu zeigen, dass er sich ALLES erlauben kann, ohne dafür bestraft zu werden. Das konnte man auch in der ARTE-Doku hören, die offenbar kaum einer gesehen hat

    Der Kerl war einfach überaus talentiert. Da kann die FAZ noch so gegen seine musikalische Glorifzierung hetzen, der Kerl war einfach wahnsinnig gut.


    über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Wenn meine Oma über Roy Black gesprochen hat, klang das ähnlich, wenn nicht identisch.


    was ich nur nicht verstehe, dass Leute, die da eben nicht so emotional ran gehen, sondern sich eher auf Faken berufen, dann "hetzen"? Darum läuft ja Thread ja auch immer wieder hoch, weil so eine Wortwahl einfach was von blinden Fanatismus hat. Hetzen, ist das was Religionen miteinander machen, oder Politiker, wenn Wahlkampf ist. Aber sicher kein FAZartikel, der den berühmtesten pot. Kinderschänder der Welt kritisch betrachtet